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BRILON. Weil das Kurzzeitkennzeichen an ihrem Auto abgelaufen war, hat die Polizei in Sachsen eine 45 Jahre alte Frau aus Olsberg kontrolliert und ihr die Weiterfahrt untersagt. Die Frau und ihr Begleiter entwendeten kurze Zeit später einfach die Nummernschilder von einem anderen Auto und fuhren ins Sauerland. Dort stand bald auch die Polizei vor der Tür…

Die 45 Jahre alte Frau und ihr zehn Jahre älterer Beifahrer wurden am Wochenende auf einem Rastplatz an der Autobahn 4 in der Nähe von Kodersdorf (Kreis Görlitz/Sachsen) kontrolliert. An dem Wagen der Olsbergerin war nämlich ein Kurzzeitkennzeichen angebracht, das bereits seit geraumer Zeit nicht mehr gültig war. Die Folge für die beiden Insassen war einfach: Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

"Die 45 Jahre alte Fahrerin des Autos war aber scheinbar nicht willens, auf anderen Wegen nach Hause zu reisen", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Ludger Rath. Kurzerhand entwendete die Frau nämlich ein polnisches Kennzeichen von einem anderen Auto, das ebenfalls auf dem Parkplatz stand. Nachdem die Nummernschilder am eigenen Auto angebracht waren, setzte das Duo die Fahrt in Richtung Sauerland fort. Von außen waren die nicht vorhandene Zulassung und der fehlende Versicherungsschutz nicht erkennbar.

Womit die Fahrerin und ihr Beifahrer nicht gerechnet hatten: Weil die sächsischen Polizisten bemerkten, dass das Auto der Frau nicht mehr auf dem Rastplatz stand, informierten die Ordnungshüter ihre Kollegen aus Brilon. Die hiesigen Polizisten fanden dann sowohl den gesuchten Wagen als auch beide Insassen an der Wohnanschrift in Olsberg. Im Auto lagen sogar noch die gestohlenen Kennzeichen. Zusätzlich zu der ursprünglichen Strafanzeige wird nun gegen die 45-Jährige noch wegen diverser Straftaten ermittelt - unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Bei der Kontrolle in Olsberg hatte sich nämlich auch herausgestellt, dass die Frau überhaupt keinen Führerschein besitzt.

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 12 Juni 2013 17:07

Hochwasser: Helfer ziehen positive Bilanz

WALDECK-FRANKENBERG. Die Einsatzkräfte aus Waldeck-Frankenberg haben in Sachsen viel geholfen, sie hätten gern aber noch mehr geholfen: Eine insgesamt positive Bilanz für den Katastrophenschutz-Hochwassereinsatz der heimischen Feuerwehr- und DRK-Helfer haben am Mittwoch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und Verbandsführer Karl-Heinz Meyer gezogen.

Zwei Kontingente mit knapp 200 Helfern aus dem Kreis waren vom 3. bis 11. Juni im Raum Dresden und Umgebung im Einsatz. Die Alarmierung habe hervorragend geklappt, insgesamt sei der Einsatz "top gelaufen", sagte Biederbick. Er dankte den Arbeitgebern für die kurzfristige Freistellung. Vier bis fünf Tage hätten die Helfer aus dem Kreis intensiv gegen das Hochwasser gekämpft und teils bis zur Erschöpfung gearbeitet.

Probleme mit Koordinierung
Allerdings verschwiegen der Kreisbrandinspektor und Verbandsführer Meyer nicht, dass es in Sachsen durchaus Probleme mit der Koordinierung der Einsätze und der Befehlsstrukturen gegeben hatte. So habe das erste Kontingent 36 Stunden in Bereitschaft warten müssen, ehe es zum Einsatz kam. Biederbick: "Wir waren schneller da, als das Land Sachsen erwartet hatte." Weiteres Beispiel: Weil der für den Katastrophenschutz zuständige Landrat den hessischen Helfern den Einsatz verboten hatte, mussten die Waldeck-Frankenberger vom Berg aus mit ansehen, wie Dippoldiswalde, ein Ortsteil von Reichstädt, vor ihnen "regelrecht abgesoffen ist."

Die von einzelnen Feuerwehrleuten geäußerte Kritik wiesen Biederbick und Meyer zurück. Natürlich sei es frustrierend, zum Zuschauen verurteilt zu sein. Dennoch hätten die hochmotivierten Helfer in Sachsen viel erreicht, lobte Biederbick. Kommentar eines Zugführers: "Wir haben da keinen Urlaub gemacht."        

Hintergrund: Zwei Kontingente waren im Einsatz
Am Katastrophenschutz-Hochwassereinsatz in Sachsen (Raum Dresden/Meißen) waren vom 3. bis 11. Juni zahlreiche Feuerwehrleute und DRK-Helfer aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg beteiligt. Die Gesamtstärke des ersten Kontingentes (3. bis 8. Juni) umfasste 75 Feuerwehrleute und 21 DRK-Helfer. Das zweite Kontingent (8. bis 11. Juni) bestand aus 21 DRK-Helfern plus insgesamt 78 Feuerwehrleute als Ablösung für das erste Kontingent. Nach Angaben von Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick sind inzwischen alle heimischen Helfer wieder in Waldeck-Frankenberg. Lediglich ein Betreuungszug befand sich am Mittwoch noch auf der Rückfahrt. Quelle: HNA


Das THW aus der Kreisstadt ist weiterhin in Sachsen-Anhalt eingesetzt:
Korbacher THW: "Gepumpt wie die Weltmeister" (12.06.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 10 Juni 2013 19:45

Hochwasser: Heimische Helfer kehren zurück

WALDECK-FRANKENBERG. Sie haben alles getan, um das Hochwasser zu stoppen. Sie haben Sandsäcke geschleppt und Deiche gesichert. Am Dienstagmorgen machen sich die knapp 100 Feuerwehrleute aus dem Kreis, die für den Katastrophenhilfseinsatz abkommandiert waren, auf dem Heimweg.

Der Einsatz in Sachsen ist für die Waldeck-Frankenberger Feuerwehr-Einheiten beendet - diese Meldung kam am Montag. "Alle Einsatzkräfte und die Fahrzeuge fahren am Dienstag um 9 Uhr in Dresden ab und werden gegen Abend in den Heimatstandorten erwartet", sagt Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Er weist darauf hin, dass sich das Hochwasser nun nach Sachsen-Anhalt und Niedersachsen bewege. Ob dort ebenfalls hessische Feuerwehrleute, und damit auch welche aus Waldeck-Frankenberg, für Einsätze benötigt würden, könne er noch nicht sagen.

Blumen zum Dank an Feuerwehrautos
"Das entscheidet das Innenministerium", sagt Biederbick und ergänzt: "Alle Feuerwehrleute haben bis zur Erschöpfung geholfen. Die Bevölkerung in Sachsen hat das gespürt und den Einsatzkräften viel Anerkennung entgegengebracht", sagt Biederbick. "Die Feuerwehrleute sind morgens mit Sandsäcken auf den Einsatzfahrzeugen in die betroffenen Regionen gefahren und hatten abends Blümchen als Zeichen des Dankes am Auto."

Den Einsatz der Feuerwehrleute aus dem Kreis koordinierte Verbandsführer Karl-Heinz Meyer, der am Montag noch mitten im Hilfseinsatz steckte und der HNA daher auch keine aktuellen Infos geben konnte. Quelle: HNA

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 08 Juni 2013 16:59

Hochwasser: Ablöse für Helfer ist da

WALDECK-FRANKENBERG/SACHSEN/SACHSEN-ANHALT. Die frischen Kräfte aus dem Landkreis sind am Samstag wie geplant im Hochwassergebiet in Sachsen eingetroffen. Sie wurden teils sofort als Ablösung der Helfer eingesetzt, die bereits am Montagabend in den Einsatz aufgebrochen waren. Das Korbacher THW hatte am Freitagabend einen neuen Einsatzort an der Elbe bei Magdeburg in Sachsen-Anhalt zugeteilt bekommen.

"Das war ein nahtloser Übergang", sagte Karl-Heinz Meyer, Chef des Waldeck-Frankenberger Verbands, der HNA. "Aus dem Bus raus, Klamotten aufs Bett - und los." Ein Zug mit 26 Kräften sei sogleich im Einsatz gewesen, der Rest folgte später.

Wie berichtet, waren am Samstag um 5.30 Uhr zwei Busse und ein Mannschaftstransportwagen aus Waldeck-Frankenberg nach Sachsen aufgebrochen. Am Bord waren rund 80 Feuerwehrleute, Hinzu kommen 21 Mitglieder von Betreuungszügen von den DRK-Kreisverbänden Korbach/Bad Arolsen und Frankenberg. Sie lösten dort gut 100 aus dem Landkreis ab. "Die Abreise hier ist um 16 Uhr geplant", sagte Meyer am Samstag. Er selbst bleibt mit einigen der ersten Helfer noch bis Dienstag, um die neuen Kollegen einzuweisen. Seinen Posten als Verbandschef solle der Frankenberger Stadtbrandinspektor Martin Trost übernehmen, der sich am Samstag bereits einen Überblick vor Ort in Dresden beim Einsatz verschaffte. Derweil schauten alle etwas bange auf die Wetterprognose, die erneuten Regen vorsah.

Das Korbacher THW, das auch im Hochwassereinsatz ist, war mit Ortsverbandleiter Hans-Joachim Kegel bereits am Freitagabend von der Mulde in Sachsen an die Elbe nach Sachsen-Anhalt verlegt worden. Dort galt es, mit anderen THW-Einheiten Wasser abzupumpen. Quelle: HNA

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 07 Juni 2013 12:16

Hochwasser: Korbacher THW meldet Erfolg

KORBACH/LEISNIG. Im Kampf gegen das Hochwasser der Mulde in Sachsen meldet das Korbacher THW einen Erfolg: Die Helfer aus der Kreisstadt haben einen meterhoch überfluteten Tiefbrunnenschacht in tage- und nächtelanger Arbeit so weit freigelegt, dass das Pumpenhaus wieder zugänglich ist.

Ortsverbandleiter Hans-Joachim Kegel berichtete am Freitagmittag gegenüber 112-magazin.de von den gewaltigen Dimensionen der Einsatzstelle: Das Wasser in dem Gebiet um den Tiefbrunnenschacht habe auf einer Fläche von rund fünf Hektar etwa 1,30 Meter hoch gestanden. Seit Mittwoch hatten die Korbacher THW-Kräfte mit einer Pumpleistung von 18 Kubikmetern pro Minute aus dem überfluteten Gebiet zurück in den Fluss Mulde gefördert. "Bis heute Abend haben wir es wohl geschafft", sagte Kegel. Bereits am Donnerstagabend hätten die Helfer das Pumpenhaus des Tiefbrunnens wieder betreten und Schlamm hunaus befördern können. "Jetzt muss nur noch das Restwasser raus", sagte der Ortsbeauftragte zuversichtlich.

"Hier verliert niemand den Mut, das ist unglaublich"
Wie auch die Kameraden der Feuerwehren hätten seine Männer und er sehr viele dankbare Anwohner getroffen, sagte Kegel. Unmittelbar an der Einsatzstelle des Korbacher THW liege eine Kleingartenanlage, in der "alles weg" sei. "Trotzdem verliert hier niemand den Mut, das ist unglaublich", sagte der THW-Chef anerkennend. Seine Kameraden würden den Betroffenen helfen, wo sie nur könnten. So sei der THW-Radlader auch bei Aufräumarbeiten in der Laubenanlage eingesetzt.

Welchen neuen Einsatzauftrag seine Helfer als nächstes bekommen, wusste Kegel am Freitagmittag noch nicht. Es lägen den Korbachern relativ wenige Informationen aus der Umgebung vor. Daher sei auch noch nicht klar, wie lange das THW aus der Kreisstadt insgesamt im Hochwassergebiet bleiben werde.

Feuerwehren tauschen "Personal" am Wochenende aus
Bei den Kameraden der Feuerwehren steht am Wochenende ein personeller Wechsel an. Mit zwei Reisebussen werden "frische" Helfer aus Waldeck-Frankenberg ins Einsatzgebiet gebracht, um die bereits seit Anfang der Woche eingesetzten Kameraden abzulösen. Sowohl THW als auch Feuerwehren sind trotz vieler Einsatzstunden und teils extremer körperlicher Anstrengungen noch immer hoch motiviert.

Publiziert in THW
Donnerstag, 06 Juni 2013 09:15

Hochwassereinsatz: Bevölkerung sehr dankbar

WALDECK-FRANKENBERG/SACHSEN. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Koordination durch das Land Sachsen ist nun der Verband Waldeck-Frankenberg seit 24 Uhr in der Nacht zu Donnerstag im Einsatz. Das Korbacher THW hatte bereits am Mittwochmittag die Arbeit im Hochwassergebiet aufgenommen.

Im Großraum Meißen, genauer gesagt im Ortsteil Wildberg, gilt es mit Sandsäcken einen Deich in einer Länge von rund 500 Metern zu sichern und deutlich zu erhöhen. Auch die Bundeswehr ist hier mit im Einsatz. Die Helfer füllten und verbauten rund 110.000 Sandsäcke. "Durch diesen Einsatz wird allen eingesetzten Kameraden die Notwendigkeit ihres Einsatzes deutlich bewusst", sagte Sprecher Karl-Wilhelm Römer (Diemelsee) am Morgen.

Hier war die Bevölkerung seit Montag bereits eigenständig mit der Sicherung beschäftigt. Permanent sind im Wechsel rund 30 heimische Einsatzkräfte gemeinsam mit Kräften des betroffenen Landkreises und der Stadt Darmstadt im Einsatz.

Spenden aus der Bevölkerung, Besuch von Kindergartengruppen
Überwältigt sind die Einsatzkräfte unter Führung von Karl-Heinz Meyer (Bad Arolsen) über die Anteilnahme und den Dank der Bevölkerung im Umkreis der Einsatzstelle. "Spenden von Kuchen, Getränken, Obst, belegten Broten und Brötchen spiegeln nur einen kleinen Teil der Anerkennung unseres Einsatzes aus der Bevölkerung wider und erhöhen die Motivation in der Mannschaft", sagte Römer. Neben Bürgern besuchten auch Kindergartengruppen den Bereitstellungsraum und bestaunten die Ausrüstung.

Eine deutlich gute Moral innerhalb des Verbandes würden eine gute und reibungslose Arbeit möglich mache, hieß es am Morgen weiter. Geplant seien derzeit auch weitere Einsätze im Großraum Dresden.

THW Korbach setzt Hochleistungspumpen ein
Einsatzkräfte des THW Korbach sind bereits seit Mittwochmittag in der Stadt Leisnig mit Pumparbeiten an einem überfluteten Trinkwasserwerk beschäftigt. Mit einer Pumpleistung von 17.000 Litern in der Minute wird wieder ein Zugang zu dem Trinkwasserwerk geschaffen damit dieses seine Aufgabe wahrnehmen kann.

Die Korbacher Hochwasserspezialisten zählen zu den erfahrensten Einsatzkräften bei der Bekämpfung von Hochwasserschäden. Sie halfen unter anderem schon bei der "Jahrhundertflut" 2002, nach dem schweren Wirbelsturm Katrina in den USA oder bei der Hochwasserkatastrophe in Arles (Frankreich).

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 04 Juni 2013 22:18

Hochwasser: Auch Korbacher THW im Einsatz

WALDECK-FRANKENBERG/DRESDEN/LEIPZIG. Auch das Technische Hilfswerk (THW) aus Korbach ist am Dienstagnachmittag vom Bund zum Hochwassereinsatz in Sachsen alarmiert worden. Noch am Abend machten sich zwölf Mitglieder des THW Korbach auf den Weg nach Leipzig, berichtete der Ortsbeauftragte Hans-Joachim Kegel.

Ziel der Korbacher THW-Pumpengruppe sei zunächst der Sammelpunkt Bad Hersfeld. Von dort gehe es weiter in Richtung Sachsen. Vermutlich werde man im Raum Leipzig eingesetzt, sagte Kegel gegenüber 112-magazin.de. Der Korbacher Ortsverband verfügt über Hochleistungspumpen, die zusammen eine Förderleistung von 27.000 Litern in der Minute haben. Mit anderen THW-Verbänden sei eine Gesamtpumpleistung von 150 Kubikmetern pro Minute zu erreichen, sagte Kegel.

Der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der den Verband der Waldeck-Frankenberger Feuerwehrleute führt, berichtet derweil vom Einsatzort Reick. Dort sind die etwa 100 Einsatzkräfte der heimischen Feuerwehren in einem Gymnasium untergebracht, mit 450 weiteren Einsatzkräften aus Hessen.

"Die Stimmung ist hervorragend unter der Truppe", sagte Meyer. Auf der Autobahn seien Lkw hupend und freundlich winkend an ihnen vorbeigezogen, das sei eine schöne Begrüßung und Motivation gewesen. Gerade sei eine Truppe mit Sandsäcken an ihnen vorbei gezogen, die Mannschaft aus dem Landkreis warte auf den Einsatz, erklärte Meyer am Dienstagnachmittag. "Wir sind die eiserne Reserve, wenn das Wasser nach Dresden kommt." Der Pegelstand steige weiter. Es habe zwar gerade mal aufgehört zu regnen, doch die dunklen Wolken bringen schon den nächsten Schub. Fünf Tage sollen die Helfer bei Dresden bleiben, eventuell auch länger.

Für Bad Arolsen wurde der Alarmplan geändert. Schließlich fehlen derzeit 20 Einsatzkräfte aus der Kernstadt sowie aus Mengeringhausen und Helsen. "Wir sind aber personell gut aufgestellt und haben gleichmäßig Einsatzkräfte abgezogen. Im Einsatzfall werden wir großzügig alarmieren", sagte Meyer.

Auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick erläuterte, dass man die Alarmierungspläne im Landkreis teilweise geändert habe. So werde beispielsweise bei einem Ernstfall im Bereich Bad Wildunge/Wega großzügiger alarmiert. Insgesamt könne man allerdings angesichts von rund 4800 Feuerwehrleuten in Waldeck-Frankenberg beruhigt sein, selbst wenn 100 Helfer nach Sachsen abgeordnet wurden.

Mit Blick auf die Einsatzdauer sagte der Kreisbrandinspektor, dass eine Verlängerung je nach Hochwasserlage vor Ort natürlich möglich sei. Dann sei allerdings in der Regel eine Ablösung für die Helfer aus Waldeck-Frankenberg vorgesehen. Ob diese nun wieder aus Einsatzkräften aus dem Landkreis bestehe, könne er noch nicht sagen. Dies werde vom Land geregelt, sagte Biederbick. Mit Blick auf die Größe des Landkreises und die Stärke der Feuerwehr dort sei es aber gut möglich, dass auch als eventuell benötigte Ablöse Helfer aus Waldeck-Frankenberg nach Sachsen geschickt würden.

Die Moral der Gruppe sei gut, erklärte auch Frank Volke, Wehrführer und Stellvertretender Stadtbrandinspektor von Bad Wildungen, als ihn die HNA am Dienstagnachmittag in Dresden auf dem Handy erreichte. Die Fahrt sei reibungslos verlaufen, auch wenn man in der Kolonne mit schweren Feuerwehrfahrzeugen generell nur mit Tempo 50 bis 70 vorankomme. Außerdem müsse man auch immer wieder Diesel für Fahrzeuge nachtanken. Am Dienstagmorgen, gegen 7.15 Uhr, sei die Gruppe in Dresden angekommen, wo es bis zum Nachmittag regnete, wie Volke weiter berichtete.

Zunächst bezogen die Feuerwehrleute aus Waldeck-Frankenberg mit anderen Einsatzkräften eine Sporthalle. Da alle von der langen Fahrt sehr müde waren, wurde der Massenschlafsaal in der Turnhalle aufgelöst, und die Feuerwehren erhielten in einer Schule Klassenzimmer als Schlafsäle. Das berichtete der Berndorfer Sebastian Wurst am Dienstag. "Die Schulleiterin staunte heute Morgen wohl nicht schlecht, als das Schulgelände mit Einsatzfahrzeugen zugeparkt war", schrieb er der HNA. "Wir warten noch auf unseren Einsatz", hieß es am Nachmittag. Quelle: HNA

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 03 Juni 2013 17:38

Hochwasser: Hundert heimische Helden helfen

WALDECK-FRANKENBERG. Rund 100 heimische Helfer sind unterwegs in die ostdeutschen Hochwassergebiete. Bislang sind drei Brandschutzzüge der Feuerwehren und ein DRK-Betreuungszug für einen mehrtägigen Einsatz vorgesehen.

Nach Auskunft von Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hat das Land Sachsen das Land Hessen um Hilfe bei der Hochwasserlage gebeten. Aus Waldeck-Frankenberg werden drei für den Katastrophenschutz umgewandelte Brandschutzzüge und ein Betreuungszug des Roten Kreuzes erwartet.

Feuerwehrangehörige aus Bad Arolsen, Diemelsee, Bad Wildungen, Gemünden und Twistetal und der Betreuungszug Bad Wildungen haben am Montagnachmittag den Einsatzauftrag erhalten und sich umgehend auf den voraussichtlich fünf Tage währenden Einsatz vorbereitet.

Verbandsführer ist der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer. "Wir wissen bislang nur, dass wir nach Sachsen fahren, der genaue Einsatzauftrag steht noch nicht fest". Nach Auskunft des Kreisbrandinspektors sollte der Abmarsch der Waldeck-Frankenberger Einheiten um 20 Uhr am Feuerwehrstützpunkt in Bad Wildungen erfolgen. Zum dortigen Sammelpunkt waren die einzelnen Gruppen zunächst gefahren.

Mit im Gepäck hatten die Helfer neben persönlichen Utensilien auch Impfausweise, Medikamente und Verpflegung für mindestens 24 Stunden. "Dabei war vor allem Trinkwasser wichtig", sagte der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer beim Packen am Stützpunkt in der Residenzstadt. Kalhöfer, der selbst nicht mit ins Hochwassergebiet fährt, wünschte allen Helfern einen unfallfreien Einsatz. "Wir wünschen uns sehr, dass wir tatsächlich auch helfen können", erklärte der Wehrführer. Von Arolsen aus waren Einsatzkräfte aus Mengeringhausen, Helsen, Adorf und Bad Arolsen gemeinsam mit dem Verbandsführer zunächst nach Wildungen gefahren. Vor dem Aufbruch in Richtung Osten wurden unter anderem Verhaltensregeln für die Kolonnenfahrt nach Sachsen besprochen. Aus ganz Hessen sind nach Angaben des Hessischen Rundfunks rund 600 Helfer unterwegs in die Überschwemmungsgebiete.

Luftretter aus Wildungen helfen bei Evakuierung von Zwickau
Bereits am Sonntagabend waren zwei Mitglieder der DRK-Bergwacht Bad Wildungen von Helikoptern der Bundespolizei auf dem Wildunger Segelflugplatz aufgenommen worden. Die für die Luftrettung geschulten Einsatzkräften sollen nach Angaben von Dr. Hartmut Wecker, Sprecher der Kreisverwaltung, in Zwickau in der Evakuierung von rund 17.000 Einwohnern eingesetzt werden. Es sei durchaus möglich, dass noch weitere Luftretter aus unserem Landkreis hinzugezogen würden, sagte Wecker.

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