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Sonntag, 11 März 2018 08:55

Mit VW auf Kreisel gelandet, Karte weg

KORBACH. Erneut ist einem Autofahrer ein Kreisel in Korbach zum Verhängnis geworden - diesmal versperrte der Kreisverkehr auf dem Südring die vermutlich ungeplante Geradeausfahrt.

Zu dem Alleinunfall war es am frühen Sonntagmorgen um 1.55 Uhr gekommen, als ein 36 Jahre alter Mann aus Vöhl mit seinem weißen Volkswagen aus Richtung Kreishaus in Fahrtrichtung Frankenberger Landstraße den Südring befahren hatte. Nach Zeugenaussagen übersah der Touran-Fahrer den Kreisverkehr, raste ungebremst und mittig über den Abgrenzungsbereich und kam mit seinem Pkw auf dem Kreisel zum Stehen. Dabei wurde ein Fahnenmast umgeknickt.

Die hinzugerufenen Beamten der Polizeistation Korbach sicherten die Unfallstelle im Südring ab und beauftragten das Abschleppunternehmen Heidel mit der Bergung des nicht mehr fahrbereiten Volkswagens. 

Bei der Überprüfung der Personalien fiel den Polizeibeamten auf, dass der Vöhler unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest  bestätige die Vermutung, sodass eine Blutentnahme im Stadtkrankenhaus Korbach durchgeführt werden musste. Der Führerschein des 36-Jährigen wurde vorläufig sichergestellt.

An dem Touran entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Wie hoch der Schaden an dem Kreisel ist, muss noch geklärt werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Kreisverkehr Südring am 11. März 2018

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Weil er in seinem Auto Blaulichtblitzer nutzte und den Eindruck einer Zivilstreife erweckte, ist ein 18-Jähriger in Paderborn von der Polizei angezeigt worden. Die Beamten stellten die Frontscheibenblitzer sicher.

Mehrere Autofahrer meldeten sich am Freitagabend bei der Polizei. Ihnen war ein Ford Focus aufgefallen, der hinter der Frontscheibe blaue Blitzlichter montiert hatte - ähnlich den bei Polizei und Rettungsfahrzeugen eingebauten Blitzlampen. Er soll hinter Autos hergefahren sein und die Fahrer mit blitzendem Blaulicht bedrängt haben. Sie hatten angenommen, es handele sich um eine Zivilstreife.

Das Fahrzeug mit PB-Kennzeichen war am Südring und an der Detmolder Straße gesehen worden. Eine Streife entdeckte das Auto später auf einem Parkplatz an der Detmolder Straße. Mit Saugnäpfen waren die blauen Blitzer von innen an der Frontscheibe befestigt. Der 18-jährige Fahrer bestritt, die Lampen während der Fahrt eingeschaltet zu haben. Die Polizisten stellten die Blitzer sicher und zeigten den jungen Fahrer an.

Die Nutzung solcher zusätzlicher Lampen ist im öffentlichen Straßenverkehr verboten. Es ist auch gesetzlich geregelt, welche Organisationen Blaulicht nutzen dürfen. Zudem besteht der Verdacht der Nötigung und Amtsanmaßung. (ots/pfa) 


Erst kürzlich kam in Marburg ein Blaulicht unerlaubt zum Einsatz - dort geschah aber noch wesentlich mehr:
In "SEK-Marnier": Festnahme durch falsche Zivilfahnder (31.07.2017)

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Publiziert in PB Polizei

KORBACH. Bei einem Verkehrsunfall auf dem Südring vor der Kreisverwaltung ist am Mittwochmittag eine 25 Jahre alte Autofahrerin leicht verletzt worden. Die Insassen des zweiten Wagens blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Die 25-Jährige aus einem Waldecker Stadtteil wollte um kurz vor 13 Uhr vom Gelände der Kreisverwaltung in den Südring einbiegen. Von links aus Richtung Medebacher Landstraße näherte sich ein Subaru. Weil der Wagen nach Angaben der Polofahrerin rechts blinkte und die Waldeckerin daher davon ausging, dass der Fahrer abbiegt, fuhr sie selbst los - im nächsten Moment krachte es. Der Subaru rammte den Polo in Höhe der Fahrertür, wodurch die junge Frau verletzt wurde - zum Glück nur leicht.

Der Korbacher Notarzt und die Besatzungen von insgesamt drei Rettungswagen rückten zur Unfallstelle aus. Lediglich ein RTW wurde aber schließlich benötigt, mit dem die 25-Jährige vorsorglich ins Korbacher Krankenhaus gebracht wurde. Der 84 Jahre alte Subarufahrer aus Korbach und seine 68-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf mindestens 6000 Euro. (pfa) 

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Publiziert in Retter

KORBACH. Der schwarze VW Polo einer Korbacherin ist auf dem Parkplatz eines Supermarktes angefahren und beschädigt worden. Der unbekannte Verursacher kümmerte sich nicht um den Schaden von 500 Euro, sondern fuhr davon. Die Polizei sucht mögliche Zeugen.

Laut Bericht von Dienstag kam es bereits am Freitagnachmittag im Südring zu der Unfallflucht. Auf dem Aldi-Parkplatz hatte eine 75-jährige Korbacherin ihren schwarzen Polo in der Zeit von 15 bis 15.30 Uhr abgestellt, um einkaufen zu gehen. Als die Dame zum Fahrzeug zurückkam, war am linken Heck ein frischer Schaden. Vom Verursacher selbst und seinem Fahrzeug fehlte jede Spur. Der flüchtige Wagen hatte lediglich eine rote Farbspur hinterlassen - die Ermittler gehen daher davon aus, dass es sich bei dem gesuchten Auto um einen roten Wagen handeln muss.

Wer den Unfall beobachtet hat oder sonstige Angaben zum unbekannten Verursacher machen kann, der wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/971-0 bei der Korbacher Polizei zu melden. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Eine massive Feuerschale haben Diebe in der Nacht zu Samstag in Korbach gestohlen. Ein Zeuge sprach die Unbekannten am Südring an, daraufhin stellten die Männer die Beute ab und rannten davon.

Kurz nach Mitternacht sah der Zeuge in der Nähe des Kreisels an der Feuerwehr zwei dunkel gekleidete junge Männer, die die große Feuerschale Marke Eigenbau wegtrugen. Der Passant vermutete, dass das Duo die Metallkonstruktion gestohlen haben könnte, und sprach die Unbekannten darauf an. Die beiden jungen Männer stellten die Schale sofort ab, ließen sie stehen und nahmen stattdessen die Beine in die Hand. Der Zeuge informierte die Polizei.

Die Fahndung nach dem beiden Männern mit südländischer Erscheinung verlief ergebnislos. Die Polizisten brachten das Diebesgut zur Dienststelle. Die Vermutung, dass der Metallbehälter mit drei Füßen der Feuerwehr gehören könnte, bestätigte sich nicht. Nach der Veröffentlichung auf 112-magazin.de meldete sich im Laufe des Vormittags ein Mitglied vom Gemeindevorstand der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde. Auf deren Gelände in der Straße Zum Sandberge hatten die Diebe die Feuerschale entwendet. Die Gemeinde hatte den Diebstahl noch gar nicht bemerkt.

Die Polizei bittet weitere Zeugen, die Angaben zu den flüchtigen Dieben machen können, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 zu melden. (pfa)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 September 2016 09:01

Blitzer in Korbach

KORBACH. Derzeit wird auf dem Südring in Korbach eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird in Höhe der Fußgängerbrücke, nahe dem Rammelsweg. Dort gilt Tempo 50. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten - unabhängig davon, ob ein Blitzer gemeldet wurde oder nicht.

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Publiziert in Blitzer

KORBACH. Nach dem Tag der offenen Tür am Samstag bei der Korbacher Feuerwehr, die seit 150 Jahren besteht, ist der Stützpunkt am Südring 16 auch am Sonntag für interessierte Besucher geöffnet. Die Jubiläumswehr stellt sich und ihre Fahrzeuge, ihr Können und ihre Ausrüstung mit einem interessanten Programm vor.

Geöffnet ist das Herzstück des Korbacher Brandschutzes auch am Sonntag von 10 bis 17 Uhr für die Gäste. Wer bereits am Samstag dort war, hat sich vom gesamten Leistungsspektrum der Korbacher Feuerwehr überzeugen können - und war beeindruckt angesichts der Tatsache, dass auch die größte Wehr im Landkreis den Brandschutz auf freiwilliger Basis organisiert und an 365 Tagen im Jahr zuverlässig garantiert.

Verschiedene Vorführungen, eine Ausstellung der aktuellen Einsatzfahrzeuge und liebevoll gepflegter Oldtimer, Kinderaktionen, Führungen durch die Schlauchwäsche oder die Atemschutzübungsstrecke zogen am Samstag ebenso viele Besucher in ihren Bann wie die Möglichkeit, den Schlauchturm zu erklimmen und den Blick auf den Stützpunkt selbst, aber auch über die gesamte Hansestadt und das Umland schweifen zu lassen. Unter die Besucher mischten sich zahlreiche Ehrengäste, die es sich nicht nehmen ließen, Wehrführer Jörn Häußler und Vereinschef Udo Lind stellvertretend für alle Mitglieder der Wehr zum 150-jährigen Jubiläum zu gratulieren. Udo Martin, Vorstandsmitglied der Waldecker Bank, überreichte eine Spende von 1000 Euro.

Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, zu dem jeder Interessierte eingeladen ist. Nachfolgend sind weitere Informationen über den Tag der offenen Tür zu finden.

Allgemeines Programm:

  • Besichtigung Stützpunkt, inklusive Eigenbetrieb mit Atemschutzwerkstatt, Schlauchwäsche, Schlauchturm und Atemschutzübungsstrecke
  • Geräte und Fahrzeugschau
  • Turmbegehung (gegen eine kleine Spende für die Jugendfeuerwehr)
  • Ausstellung des G-ABC Zuges
  • Oldtimer-Ausstellung auf dem Parkplatz
  • Geschicklichkeitsübung für Besucher mit mit Schneidgeräte und Spreizer in Halle 2
  • Praktische Handhabung der Wärmebildkamera für Besucher im Gefahrgutlager
  • Bilderausstellung
  • Ausstellung/Stand Feuerlöscher und Rauchmelder
  • Kaffee und Kuchen in der Cafeteria U1, U2, Floriansstube, Küche
  • Kinderprogramm
  • Führungen nach Absprache und Bedarf

Zusätzlich sind am Sonntag diese Angebote vorgesehen:

  • 10 Uhr Gottesdienst in Halle 1
  • 11 Uhr Musikeinlage Spielmannszug mit First Guards of St. Kilian
  • Gegen 11.30 Uhr Auszeichnungen "Partner der Feuerwehr"
  • 13 Uhr Fett- und Staubexplosion durch Walter Casper (Einsatzhof)
  • 14 Uhr Menschenrettung vom Turm mit Drehleiter
  • 15 Uhr Vorführung des TLF 20/40
  • 16 Uhr Einsatzübung Verkehrsunfall mit dem DRK

Weitere Informationen über die Korbacher Feuerwehr finden Interessierte auf der Homepage feuerwehr-korbach.de. (pfa)

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Seit 150 Jahren gibt es in der Kreisstadt eine freiwillige Feuerwehr - Anlass genug für die ehrenamtlichen Brandschützer, den Stützpunkt am Südring 16 herauszuputzen und zwei Tage lang für interessierte Gäste zu öffnen. An diesem Samstag und Sonntag stellt die Jubiläumswehr sich und ihre Fahrzeuge, ihr Können und ihre Ausrüstung mit einem interessanten Programm vor.

Geöffnet ist das Herzstück des Korbacher Brandschutzes an beiden Festtagen jeweils von 10 bis 17 Uhr für die interessierten Besucher. Die Mitglieder der Korbacher Feuerwehr bereiten sich seit Monaten auf dieses Wochenende vor - zusätzlich zum ehrenamtlichen Übungs- und Einsatzdienst, Lehrgängen und Prüfungsabnahmen. "Wir sind stolz, dieses Jubiläum mit der Korbacher Bevölkerung gemeinsam zu begehen, und freuen uns über viele Besucher aus der Kreisstadt und dem Umland", sagte Pressesprecher Harald Casper.

Allgemeines Programm:

  • Besichtigung Stützpunkt, inklusive Eigenbetrieb mit Atemschutzwerkstatt, Schlauchwäsche, Schlauchturm und Atemschutzübungsstrecke
  • Geräte und Fahrzeugschau
  • Turmbegehung (gegen eine kleine Spende für die Jugendfeuerwehr)
  • Ausstellung des G-ABC Zuges
  • Oldtimer Ausstellung auf dem Parkplatz
  • Geschicklichkeitsübung für Besucher mit mit Schneidgeräte und Spreizer in Halle 2
  • Praktische Handhabung der Wärmebildkamera für Besucher im Gefahrgutlager
  • Bilderausstellung
  • Ausstellung/Stand Feuerlöscher und Rauchmelder
  • Kaffee und Kuchen in der Cafeteria U1, U2, Floriansstube, Küche
  • Kinderprogramm
  • Führungen nach Absprache und Bedarf

Zusätzlich sind am Samstag die foldenden Aktionen geplant:

  • 11 Uhr Oldtimer Sternfahrt durch die Altstadt
  • 13 Uhr Fett- und Staubexplosion durch Walter Casper (Einsatzhof)
  • 14 Uhr Menschenrettung vom Turm mit Drehleiter
  • 15 Uhr Vorführung des TLF 20/40
  • 16 Uhr Einsatzübung Verkehrsunfall mit dem DRK

Zusätzlich sind am Sonntag diese Angebote vorgesehen:

  • 10 Uhr Gottesdienst Halle 1
  • 11 Uhr Musikeinlage Spielmannszug mit First Guards of St. Kilian
  • Gegen 11.30 Uhr Auszeichnungen "Partner der Feuerwehr"
  • 13 Uhr Fett- und Staubexplosion durch Walter Casper (Einsatzhof)
  • 14 Uhr Menschenrettung vom Turm mit Drehleiter
  • 15 Uhr Vorführung des TLF 20/40
  • 16 Uhr Einsatzübung Verkehrsunfall mit dem DRK

Weitere Informationen über die Korbacher Feuerwehr finden Interessierte auf der Homepage feuerwehr-korbach.de. (pfa)

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 23 August 2016 09:41

Korbach: Seltener Gast bei der Feuerwehr gelandet

KORBACH. Ein in der Luftrettung deutschlandweit eher selten genutzter Hubschraubertyp ist für die Verlegung eines Patienten in Korbach gelandet: Der als "Christoph Niedersachsen" bezeichnete Eurocopter EC 145 nutzte den Einsatzhof der Feuerwehr als Landeplatz.

Der Intensivtransporthubschrauber (ITH) Christoph Niedersachsen ist in Hannover stationiert und wird von der "DRF Luftrettung" betrieben. Während in der Luftrettung üblicherweise kleinere Maschinen des Musters Eurocopter EC 135 zum Einsatz kommen, sind für Intensivtransporte in dieser Region üblicherweise Maschinen des Typs AS-365 N3 Dauphin der Johanniter Unfallhilfe (JUH) zu sehen. Die EC 145, wie sie am Montagnachmittag bei der Korbacher Feuerwehr landete, wird in Hessen beispielsweise bei der Polizeifliegerstaffel genutzt - in der Luftrettung ist dieses Muster aber in ganz Deutschland nur einige Male vertreten.

Der Hubschrauber stand am Montag mehrere Stunden im Einsatzhof der Brandschützer. Die Besatzung war im Krankenhaus, um dort einen Patienten der Intensivstation für die Verlegung per Hubschrauber vorzubereiten. Am frühen Abend brachte die Besatzung eines Rettungswagens die Crew und den Patienten zur Feuerwehr, von wo aus der Helikopter gegen 18 Uhr abhob. (pfa)

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. Sind bei einem Unfall, Brand oder anderen Unglück mehrere Verletzte zu versorgen, kommen neben Notärzten und Rettungskräften unter anderem auch sogenannte Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) zum Einsatz. Sie koordinieren zum Beispiel die Sichtung der Patienten und deren Zuweisung in Kliniken. Mit Manuela Stehling, Andreas Heuser und Mark Hiller stehen im Kreis nun drei neue OLRD zur Verfügung.

Ein Zusammenstoß zweier voll besetzter Autos, ein Zugunglück, ein Brand in einem Mehrfamilienhaus oder ein Chemieunfall in einem heimischen Industrieunternehmen - wenn Rettungskräfte und Feuerwehrleute sich bei solchen sogenannten Großschadenslagen um mitunter viele Verletzte kümmern, haben sie ohnehin alle Hände voll zu tun. Um die Retter zu entlasten und ihnen notwendige organisatorischen Aufgaben abzunehmen, werden bei derartigen Fällen Leitende Notärzte (LNA) und Organisatorische Leiter Rettungsdienst zur Einsatzstelle gerufen, um Strukturen vor Ort zu schaffen - das ist im Landkreis Waldeck-Frankenberg pro Jahr durchschnittlich acht bis zwölf Mal der Fall.

Hochqualifiziert, viel Erfahrung
"Sie sind hochqualifiziert und bringen viel Erfahrung mit", sagte am Mittwoch Jens Deutschendorf, Erster Kreisbeigeordneter und Dezernent für den Katastrophenschutz, bei der Vereidigung der neuen OLRD im Kreishaus. Deutschendorf ernannte Manuela Stehling aus Edertal, die hauptamtlich im DRK-Kreisverband Bad Wildungen tätig ist, und Andreas Heuser aus Waldeck, neuer Wachenleiter des promedica-Rettungsdienstes Sachsenhausen, zu Ehrenbeamten des Landkreises, der Träger des Rettungsdienstes ist. Dritter neuer Organisatorischer Leiter Rettungsdienst ist Mark Hiller (Winterberg/DRK Frankenberg), der aus Krankheitsgründen nicht an der Ernennung teilnahm.

Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Rudi Alexi, bezeichnete das Gespann aus Leitendem Notarzt und OLRD an der Einsatzstelle als "doppeltes Lottchen", das die Anforderungen einer Großschadenslage gemeinsam mit der Feuerwehr bewältige. Inzwischen verfüge der Landkreis über 16 Organisatorische Leiter Rettungsdienst und sieben Leitende Notärzte. "Wir sind Hessens größter Landkreis, daher sind diese Kräfte über das gesamte Kreisgebiet verteilt", erklärte Deutschendorf. Innerhalb von 30 Minuten müssten LNA und OLRD vor Ort sein, erklärte Dr. Alexi. Um eine reibungslose Zusammenarbeit im Ernstfall zu gewährleisten, gebe es unter anderem gemeinsame Katastrophenschutzübungen, erklärte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Er ist Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz.

Um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, stünden den Organisatorischen Leitern aber auch eine gute Infrastruktur zur Verfügung, lobte OLRD-Sprecher Kai Schulz. So könne man bei größeren Einsatzlagen über die Leitstelle zum Beispiel den sogenannten ELW 2 anfordern - eine mobile Leitstelle, die an der Einsatzstelle weitere Aufgaben erfüllt und die Kommunikation übernimmt. Um die anspruchsvollen Anforderungen eines Organisatorischen Leiters Rettungsdienst zu erfüllen, müssen die Kandidaten laut Schulz gelernte Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter sein, eine analoge und digitale Funkunterweisung absolviert haben, als Zugführer bei Feuerwehr oder Rettungsdienst tätig sein und einen entsprechenden OLRD-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben.

Bei der Ernennung und Vereidigung für die fünfjährige ehrenamtliche Zusatzaufgabe dankte Deutschendorf den neuen Organisatorischen Leitern dafür, "dass Sie sich für diese wichtige Aufgabe bereiterklären". Wenn ein OLRD zum Einsatz gerufen werde, sei dies stets eine hochkritische Situation - vor allem für die Betroffenen.

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Publiziert in Retter
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