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NORDHESSEN. Das Polizeipräsidium Nordhessen beteiligte sich am gestrigen Donnerstag an dem länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktionstag "sicher.mobil.leben - Fahrtüchtigkeit im Blick".

Das Hauptaugenmerk der Kontrollen lag dem Motto entsprechend auf der Fahrtüchtigkeit von Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern. 489 Unfälle wegen Alkohol oder Drogen am Steuer ereigneten sich alleine im vergangenen Jahr 2021 in Nordhessen. Dabei wurden 125 Menschen leicht verletzt, 43 schwer verletzt und sogar ein Mensch getötet.

Über 600 Verkehrsteilnehmende wurden gestern nun auf nordhessischen Straßen von den Einsatzkräften der Polizei kontrolliert. In 21 Fällen führten Beamten bei Fahrerinnen oder Fahrern Drogenvortests durch, 46 Mal wurde die Atemluft auf Alkohol überprüft. Letztlich zog die nordhessische Polizei gestern sieben alkoholisierte oder drogenberauschte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr. Drei von ihnen mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. In zwei Fällen wurden die Führerscheine sichergestellt. Neben den Alkohol- und Drogenfahrten stellten die Einsatzkräfte noch weitere Verstöße fest: Fünf Mal leiteten sie Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein ein, fünf weitere Male wegen Handynutzung und dreimal wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten.

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Dienstag, 22 März 2022 07:21

Diesel aus Sattelzug abgezapft

KORBACH/BURGWALD. Die Teuerungsraten bei Diesel und Benzin machen sich nun auch bei den Diebstahlsdelikten bemerkbar - immer häufiger werde Tanks von abgestellten und geparkten Lastkraftwagen abgepumpt. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg haben unbekannte Täter zwischen dem 21. und 22. März etwa 400 Liter Diesel aus einem Sattelzug abgesaugt.

Um seine Ruhezeiten einzuhalten, stoppte der Fahrer am Montagnachmittag seinen Lkw gegen 16 Uhr auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 252 zwischen Dorfitter und Herzhausen. Gegen 4.15 Uhr, am Dienstagmorgen, setzte der Fahrer seinen Weg in Richtung Marburg fort. Obwohl der Trucker seine Tank bei Fahrtantritt gefüllt hatte, blinkte in Höhe Bottendorf die Tankanzeige.

Bei der Überprüfung stellte der Fahrer fest, dass sein Tank nahezu leer war. Der Verdacht liegt nahe, so der Fahrzeugführer, dass Dieseldiebe den Tank während seiner Rast an der B252 abgesaugt haben. Hinweise nimmt die Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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Publiziert in Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Am Freitag kontrollierte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis den Schwerlastverkehr auf der Bundesstraße 236 an der Bushaltestelle Huckelberg.

Bei der Überprüfung der Lenkzeiten fiel ein 39-jähriger Lkw-Fahrer aus Rumänien auf. Insgesamt zählten die Verkehrsspezialisten 25 Verstöße bei dem Mann. Immer wieder hatte er die Tageslenkzeiten überschritten und seine Ruhezeiten verkürzt. Noch vor Ort bezahlte der Fahrer sein dreistelliges Bußgeld. Zudem entrichtete er ein vierstelliges Strafgeld für das belgische Speditionsunternehmen.

Auf der Gegenfahrbahn hielt der Verkehrsdienst einen ungenehmigten Schwerlasttransport an. Ein Tieflader transportierte einen Raupenharvester. Neben dem nicht genehmigten Transport werteten die Beamten mehrere Verstöße gegen die Sozialvorschriften aus. So war der 62-jährige Fahrer aus Erntebrück mehrfach ohne eingelegte Fahrerkarte unterwegs. Auf den Fahrer sowie auf das Unternehmen kommen nun hohe Bußgelder zu.

Lkw-Unfälle haben fast immer dramatische Folgen. Daher kontrollieren die Spezialisten des Verkehrsdienst nahezu täglich den Schwerlastverkehr auf den Straßen des Hochsauerlandkreises.

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Donnerstag, 25 März 2021 07:22

Sattelzugfahrer 24 Stunden am Stück unterwegs

KASSEL. Beamte des Polizeireviers Ost führten am Mittwoch (17. März) vergangener Woche und am Montag (22. März) auf der Bundesstraße 7 bei Kaufungen Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durch. Insgesamt 22 Lkw überprüften die Polizisten an den beiden Tagen und stellten mehrere Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten fest.

Drei Lkw-Fahrer erwartet ein Bußgeld von jeweils 60 Euro und ein Punkt in Flensburg, da sie die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert hatten. Sie durften ihre Fahrt erst fortsetzen, nachdem sie ihre Ladung vor Ort nachgesichert hatten. Die Kontrolle am vergangenen Mittwoch hatten die Beamten des Reviers Ost in der Zeit zwischen 10 Uhr und 13 Uhr durchgeführt. Von den sieben überprüften Sattelzügen stellten sie bei einem Fahrer aus Rumänien erheblich Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest. Wie die Beamten bei der Kontrolle herausfanden, hatte er ohne Ruhezeit 24 Stunden am Stück am Steuer seines Lkw gesessen. Darüber hinaus stellten sie fest, dass er die erforderlichen Wochenruhestunden deutlich unterschritten hatte. Ihn erwartet nun wegen der Verstöße ein Gesamtbußgeld von 1.200 Euro. 

An gleicher Stelle hielten die fachkundigen Polizisten am Montag, in der Zeit zwischen 9.30 und 16:00 Uhr 15 Sattelzüge an. Ein polnischer Fahrer hatte die vorgegebene Ruhezeit von 9 Stunden nicht eingehalten, indem er sich bereits nach 6 Stunden wieder ans Steuer seines Sattelzugs gesetzt hatte. Er muss mit einem Bußgeld von 240 Euro rechnen. Ein weiterer kontrollierter Fahrer aus Serbien hatte mehrfach die Lenkzeiten überschritten und sich zudem nicht an die Ruhezeiten gehalten. An einem Tag war er bereits nach 5 Stunden, an einem anderen nach 6 Stunden Ruhezeit weitergefahren. Wegen der Verstöße erwartet ihn ein Gesamtbußgeld von 1.410 Euro.

Trauriger Spitzenreiter bei den Kontrollen auf der B 7 war ein Sattelzugfahrer aus Polen, der über 20 Stunden ohne Unterbrechung unterwegs war. Darüber hinaus unterschritt er die vorgeschriebenen Ruhezeiten, weshalb er nun mit einem Gesamtbußgeld von 1.530 Euro rechnen muss. (ots/r)

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DIEMELSTADT. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag schlitzten unbekannte Täter die Plane eines Lastwagens auf und stahlen über 20 Staubsauger.

Seinen Lkw hatte der Fahrer auf dem Parkplatz beim SVG-Hof in Diemelstadt-Rhoden abgestellt und eine Rast eingelegt. Um seine Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten, legte sich der Fahrer gegen 20 Uhr in seine Kabine. Als er gegen 3.30 Uhr wach wurde, musste er feststellen, dass die Plane aufgeschlitzt und ein Drahtseil durchtrennt worden war. Die Täter waren so auf die Ladefläche gelangt und hatten dort über 20 Staubsauger, die sich auf einer Palette befanden, gestohlen. Das Diebesgut hat einen Wert von mehreren tausend Euro.

Da die Täter zum Abtransport der Beute ein Fahrzeug benutzt haben müssen, bittet die Polizei um Hinweise. Zeugen, die zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf dem Parkplatz des SVG-Hofs gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05691/97990 bei Polizeistation Bad Arolsen zu melden. (ots/r)

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SCHMALLENBERG. Am Dienstagnachmittag kontrollierte der Verkehrsdienst mehrere Lkw im Bereich Schmallenberg. Hierbei wurden auch die Ruhe- und Lenkzeiten der Fahrer überprüft.

Bei einem 38-jährigen Fahrer aus Schmallenberg stellten die Verkehrsexperten fest, dass der Fahrer innerhalb der letzten 28 Tage in acht Fällen die Pausenzeiten nicht ordnungsgemäß oder gar nicht einhielt. Weiterhin buchte er bei 20 Fahrten seine Zeiten nicht auf der Fahrerkarte nach, wodurch die vollständige Überprüfung der einzuhaltenden Sozialvorschriften verhindert wird.

Der Fahrer muss nun mit einem sehr hohen, dreistelligen Bußgeld rechnen. Für den zuständigen Unternehmer wird es wesentlich teurer, denn bei ihm wird ein hoher vierstelliger Bußgeldbescheid eingehen.

Auch in Zukunft wird die Polizei im Sauerland den Schwerlasttransport kontrollieren. Überladungen und Missachtungen der Lenk- und Ruhezeiten führen häufig zu schweren Unfällen, daher werden die Verstöße konsequent von der Polizei bekämpft. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON/MARSBERG. Sprichwörtlich aus dem Verkehr gezogen, hat die Polizei einen Lkw-Fahrer bei Marsberg. 

Am Montagvormittag führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Hochsauerland Schwerlastkontrollen auf der Bundesstraße 7 bei Brilon durch. Ein Lkw-Fahrer verstieß gleich mehrfach gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Der 55-jährige Fahrer war mit seinem Sattelzug auf dem Weg von Brilon nach Marsberg. Im Rahmen der Kontrolle lasen die Beamten das digitale Kontrollgerät des Lkws aus.

Bei der Überprüfung der letzten 28 Tage stellten die Beamten neun Verstöße gegen die Sozialvorschriften fest. In einem Fall unterschritt der Mann aus Arnsberg seine Nachtruhe, so dass er auf eine Tageslenkzeit von 18 Stunden kam. Nun muss der Fahrer mit einem hohen, dreistelligen Bußgeld rechnen. Auf den Spediteur kommt ein vierstelliger Betrag zu.

Auch in Zukunft wird die Polizei im Sauerland den Schwerlasttransport kontrollieren. Überladungen und Missachtungen der Lenk- und Ruhezeiten führen häufig zu schweren Unfällen. Die Verstöße werden daher konsequent von der Polizei bekämpft. (ots/r)

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