Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Ring

VOLKMARSEN. Bislang unbekannte Einbrecher drangen am Donnerstagnachmittag, in der Zeit zwischen 14.40 und 16.30 Uhr, in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Lütersheimer Straße ein. Die Diebe nutzten die Abwesenheit der Bewohner, öffneten gewaltsam ein ebenerdiges Fenster und drangen in die Wohnung ein.

Zielgerichtet durchsuchten sie das Schlafzimmer nach Bargeld und Schmuck. Sie erbeuteten eine geringe Menge Münzgeld und einen Goldring mit Brillanten. Der Gesamtschaden summiert sich auf einen vierstelligen Betrag. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen. (ots/r)

Anzeige:


Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Nachdem eine Bad Wildungerin kurz hintereinander gleich zweimal dasselbe Erlebnis hatte, wurde die Frau stutzig. Die 80-jährige Rentnerin war am Samstag in der Kleinen Allee unterwegs, als sich vor ihr ein gut gekleideter Mann bückte und etwas aufhob.

Er hielt einen goldenen Ring in der Hand und gab vor, diesen gerade gefunden zu haben. Da er fremd in der Stadt sei, der Goldring aber unbedingt im Fundbüro abgegeben werden müsse, fragte er die Wildungerin, ob sie den Ring am Montag im Rathaus abgeben könne.

Der Ring wechselte den Besitzer und es entwickelte sich ein kurzes Gespräch, bei dem der Unbekannte um einen kleinen Geldbetrag bat. Er habe Hunger und wolle sich etwas zu essen zu kaufen. Auch hier half die 80-Jährige prompt, wandte sich aber von dem Mann ab und ging zwei Schritte weg, holte Geld aus ihrer Geldbörse  um dem Fremden fünf Euro zu schenken. Dann, nur wenige Schritte weiter, fiel der Dame ein anderer Mann auf, der mit genau derselben Geschichte Passanten ansprach. Auch hier wurde vorgegeben, einen goldenen Ring auf dem Gehweg gefunden zu haben.

Eigene Nachforschungen bei einem Juwelier bestätigten den Verdacht der älteren Dame. Bei dem angeblichen Goldring handelte es sich um ein billiges und wertloses Blechimitat mit dem Stempel "585".

Sehr wahrscheinlich handelt es sich hier um eine Variante eines Annäherungstricks. Dabei werden Passanten gutgläubig in ein Gespräch verwickelt und letztlich um Geld gebeten. Dabei kommt es dann sehr häufig zu einem sehr engen Kontakt und anschließend zum Verlust des gesamten Portemonnaies oder es erfolgt ein unbemerkter Griff in die Geldbörse.

Im geschilderten Fall hat sich die Dame sehr umsichtig und schlau verhalten. Dadurch, dass sie sich von dem Unbekannten wegdrehte und einige Schritte von ihm wegging, hat sie räumlichen Abstand geschaffen und somit einfach aber wirkungsvoll die Tatgelegenheit verhindert.

Ob am Samstag tatsächlich Leute auf diese Masche hereingefallen sind, ist nicht bekannt. Bisher haben sich dazu keine Geschädigten bei der Polizei gemeldet.

Von den Männern liegt folgende Personenbeschreibung vor:

1. Ungefähr 30 Jahre alt mit nordafrikanischem Teint, korpulent, etwa 180 cm groß, kurze dunkle Haare, markante Nase, kein Bart und keine Brille. Er war bekleidet mit dunklem Anorak, grauem Pullover, Jeans und dunklen Schuhen. Der Mann sprach deutsch mit ausländischem Akzent.

2. Ungefähr 160 cm groß, schlank, westeuropäische Erscheinung, kein Bart, trug eine Brille und war bekleidet mit hellgrauer Basecap, kariertem Hemd und Jeansjacke.

Hinweise oder Beobachtungen hierzu können an die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/7090-0 gemeldet werden. (ots/r)

Anzeige:


Publiziert in Polizei

SACHSENHAUSEN. Sie waren höflich und gut gekleidet, hatten zwei Kinder bei sich und einen Mercedes vor der Tür: Die augenscheinlich gut situierte Familie, die sich am Montagnachmittag bei einem Juwelier in Sachsenhausen für exklusiven Schmuck interessierte, hat sich als dreiste Diebesbande entpuppt. Die Beute umfasst Ringe, ein Armband und ein Collier im Wert von insgesamt rund 10.000 Euro.

"Das waren Profis", sagte am Dienstag eine Mitarbeiterin des Juweliers im Gespräch mit 112-magazin.de. Die Täter hätten einen sympathischen und höflichen Eindruck gemacht, als sie sich am Montagnachmittag gegen 16 Uhr in dem Geschäft Am Rathaus beraten ließen. Die Frau, wie ihr Ehemann etwa 30 Jahre alt, habe hochwertigen Schmuck getragen und Interesse für Goldschmuck bekundet. Der Ehemann trug ein Baby auf dem Arm, außerdem hatte das Paar ein etwa fünf Jahre altes Mädchen bei sich - die Kleine trug eine Hose mit auffallend großen Taschen. Die Erwachsenen hätten vom Aussehen her einen südosteuropäischen Eindruch gemacht, aber akzentfrei Deutsch gesprochen.

Plötzlich geht alles ganz schnell
Als während der Beratung eine Kundin hinzukam, um etwas abzuholen, sei sie selbst kurz in die hinter dem Verkaufsraum gelegene Werkstatt gegangen, erklärte die Mitarbeiterin. Und genau in diesem Moment müssen die Diebe zugeschlagen haben. Nachdem die Angestellte der anderen Kundin ihre Ware ausgehändigt hatte, habe sich die etwa 30-Jährige rasch nach einer Bank in der Nähe erkundigt. "Sie sagte, sie wolle einen Ring kaufen und müsse dafür Geld bei der Bank abheben", erklärte die Mitarbeiterin. Draußen sei die Familie "dann aber direkt ins Auto eingestiegen und weggefahren". Im nächsten Moment habe sie realisiert, dass einige sehr hochwertige Schmuckstücke fehlten.

Bei dem Diebesgut handelt es sich unter anderem um einen sogenannten Spannring, ein Einzelstück aus eigener Fertigung, bei dem mehrere Brillanten in Zwischenräumen eingefasst sind. Außerdem wurden ein Weißgoldring, ein mit mehreren verschiedenen Edelsteinen besetztes Geldgoldarmband sowie ein mit Brillanten verziertes Collier. Von Berufskollegen erfuhr der Bestohlene, dass es Ende Mai in Fulda einen sehr ähnlich Fall gab - die Beschreibung der Täter und ihrer Kinder passt genau auf die Diebe von Sachsenhausen.

Ein Ansatz bei der Fahndung nach den Tätern liegt in dem neuwertigen Mercedes Kombi, mit dem die Familie wegfuhr. Der Wagen in München zugelassene Wagen trug die Buchstabenkombination M-SF, die Zahlen sind jedoch unbekannt. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Diebe den Wagen mit gestohlenen Kennzeichen ausgestattet hatten. Hinweise auf das Auto und die beschriebene Familie sowie zum Verbleib der Schmuckstücke nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige