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SACHSENHAUSEN. Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Autos und einem Lkw haben Feuerwehr und Rettungsdienst mehrere Verletzte befreit und versorgt, die Brandschützer löschten zudem ein brennendes Fahrzeug und beseitigten ausgelaufenes Gefahrgut: Dies war das realistische Szenario beim zweiten Blaulichttag in Sachsenhausen. Eine solche Lage kann aber jederzeit zum Ernstfall werden...

Etliche Zuschauer erlebten am Mittwochabend an der Stadthalle die Übung, die die Feuerwehren aus Sachsenhausen und Höringhausen gemeinsam mit dem promedica-Rettungsdienst geplant und umgesetzt hatten: Angenommen war ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Kleinwagen auf einen Tanklastwagen auffuhren. Alle drei Personen am Steuer waren verletzt, die beiden Autofahrer sogar in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Unter den Augen der Besucher - darunter auch Feuerwehrleute aus anderen Gemeinden - befreiten die Brandschützer die geschminkten Opfer mit hydraulischen Geräten aus den Autos, während die Rettungskräfte sie bereits medizinisch versorgten. Der Lkw-Fahrer war zwar nicht eingeklemmt, um ihn aber sicher retten zu können, mussten die Einsatzkräfte zunächst eine Plattform aufbauen. Bernd Schäfer, stellvertretender Waldecker Stadtbrandinspektor, beschrieb den Zuschauern ständig über Lautsprecher, was und warum seine Kameraden gerade machen.

Während aus dem Lastwagen ein gefährlicher Stoff auslief, wurde es auch an einem der verunfallten Autos brenzlig: Zum Glück erst nach der Rettung des Fahrers geriet das Auto in Brand. Mit einem Schwerschaumrohr rückte ein Trupp unter Atemschutz den Flammen zu Leibe.

Nach der groß angelegten Übung erhielten alle Akteure viel Applaus der Besucher. Anschließend standen die Einsatzkräfte den interessierten Gästen Rede und Antwort zu den Fahrzeugen, der Ausrüstung und der Tätigkeit bei Feuerwehr und Rettungsdienst. Eines der Ziele der Veranstaltung war, den Menschen aus Sachsenhausen und Umgebung den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr schmackhaft zu machen und für den hauptamtlichen Dienst im Rettungswesen zu werben. Diese "Rechnung" war bereits beim ersten Blaulichttag vor einem Jahr aufgegangen - die Feuerwehr begrüßte im Nachgang der Übung einige neue Mitglieder.

So soll sich der Blaulichttag als Informations- und Werbeveranstaltung weiter etablieren. Stets am Abend vor Fronleichnam soll es auch in den kommenden Jahren Großübungen vor den Augen möglichst vieler Zuschauer geben. (pfa)


Links:
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Sachsenhausen

promedica-Rettungsdienst

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Publiziert in Feuerwehr

MARBURG. Tödlich verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden ist ein 54-Jähriger bei einem Verkehrsunfall am späten Dienstagabend. Der Mann aus Marburg war aus noch ungeklärten Gründen bei Wehrda von der B 3 abgekommen und mit seinem Audi Q3 frontal gegen einen Baum geprallt.

Der folgenschwere passierte gegen 23.10 Uhr in Höhe des Parkplatzes Kupferschmiede. Der 54-Jährige hatte die Bundesstraße 3 in Richtung Kassel befahren, als er in Höhe des Parkplatzes nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal mit einem Baum kollidierte, der anschließend quer auf die Fahrbahn stürzte. Der Fahrer wurde im Wagen eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Unter Einsatz von hydraulischem Gerät befreiten Feuerwehrleute den Verstorbenen aus dem zerstörten Fahrzeug. An dem Audi entstand Totalschaden von 40.000 Euro.

Kurz nach der tödlichen Kollison war es noch zu einem Folgeunfall gekommen, bei dem ein Autofahrer den querliegenden Baum an der noch ungesicherten Unfallstelle zu spät erkannte und gegen den Stamm prallte. Hierbei entstand lediglich Sachschaden, der Fahrer blieb unverletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger mit der Klärung von Ursache und Hergang des tödlichen Unfalles beauftragt. Das Fahrzeugwrack wurde für die Untersuchungen sichergestellt. An der Unfallstelle waren mehrere Streifen der Polizeistation Marburg, die Feuerwehren aus Marburg und Wehrda sowie ein RTW und NEF eingesetzt. Die B 3 war in Fahrtrichtung Nord in Höhe Wehrda bis 2.20 Uhr für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

BRILON. Einen schwer verletzten und in seinem Wagen eingeklemmten Autofahrer hat die Feuerwehr Brilon am Montagnachmittag aus seinem Fahrzeug befreit. Der Mann war auf der B 480 frontal gegen einen Baum geprallt.

Der Mann war gegen 14.40 Uhr kurz hinter dem Abzweig Wülfte in Fahrtrichtung Brilon in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Baum kollidiert. Der VW Passat Kombi schleuderte nach dem Anstoß zurück nach rechts auf den ursprünglichen Fahrstreifen zurück.

Notarzt, RTW-Besatzung, Feuerwehr und Polizei rückten zur Unfallstelle aus. Zur Rettung des Fahrers wurde mit der Rettungsschere hinter dem Fahrersitz eine große Befreiungsöffnung geschaffen. Er konnte so schnell befreit und vom Rettungsdienst schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die B 480 war für die Dauer der Rettungsarbeiten rund eine Stunde voll gesperrt. Der Löschzug Brilon war mit 14 Einsatzkräften vor Ort. Zu Unfallursache und Schadenshöhe lagen der Feuerwehr keine Angaben vor. (r/pfa) 


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr

BAD ZWESTEN/JESBERG. Schwer verletzt in seinem Auto eingeklemmt worden ist am Dienstag ein 22 Jahre alter Mann bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 3 zwischen Bad Zwesten und Jesberg. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Nach bisherigen Informationen befuhr der 22-jährige Mann aus dem Schwalm-Eder Kreis gegen 17.20 Uhr mit seinem Wagen die B 3 in Richtung Jesberg. In Höhe der Ortschaft Reptich kam er aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte er zunächst einen Lkw und stieß dann frontal mit dem dahinter fahrenden BMW zusammen.

Der 22-Jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von den eingesetzten Feuerwehrkräften befreit werden. Er zog sich schwere Verletzungen zu und wurde nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Kassel geflogen. Der Lkw- und auch der BMW-Fahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht und kamen zur weiteren Versorgung in ein örtliches Krankenhaus.

Es entstand erheblicher Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen. Die Bundesstraße war mehrere Stunden voll gesperrt. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei

WETTERBURG. Ein Toter und acht Schwerverletzte - das ist die traurige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am späten Donnerstagabend auf der L 3080 am Ortsrand von Wetterburg. Ein mit vier Personen besetztes Auto war auf die Gegenspur geraten und frontal mit einem voll besetzten Taxi zusammengestoßen. Dessen Fahrer kam ums Leben.

Die Ursache für den folgenreichen Verkehrsunfall, der sich gegen 23.40 Uhr wenige Meter vom Ortsschild aus Richtung Bad Arolsen kommend ereignet hatte, war zunächst unklar. Nicht angepasstes Tempo könnte eine Rolle gespielt haben, hieß es an der Unfallstelle. Die Polizei forderte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel einen Gutachter an und stellte die beiden beteiligten Autos sicher. Die Landesstraße blieb mehrere Stunden voll gesperrt, an der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Rettungskräften und Feuerwehrleuten im Einsatz. 

Nach ersten Informationen der Bad Arolser Polizei befuhren vier junge Männer mit einem Opel Zafira die L 3080 aus Richtung Bad Arolsen kommend in Fahrtrichtung Volkmarsen. Am Ortseingang von Wetterburg geriet der 25 Jahre alte Opelfahrer aus Bad Arolsen in einer Rechtskurve nach links auf die Gegenspur, wo es zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Taxi des Typs VW Caddy kam. Nach der Kollision geriet der Opel ins Schleudern, überschlug sich und kam schließlich wieder auf den Rädern nach etwa 50 Metern zum Stehen - teils auf der Fahrbahn, teils auf dem Gehweg. 

Der 44 Jahre alte Taxifahrer aus Volkmarsen hatte keine Chance: Er erlitt bei dem Zusammenstoß tödliche Verletzungen und wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Seine vier Fahrgäste wurden verletzt, ebenso die vier Insassen im anderen Auto. Während anfangs von fünf Schwer- und drei Leichtverletzten die Rede war, korrigierte die Polizei die Angaben später: Alle acht Verletzten seien schwer verletzt, hieß es.

Feuerwehrsanitäter als Ersthelfer, die Notärzte aus Bad Arolsen, Korbach und Warburg sowie die Besatzungen von insgesamt sechs Rettungswagen aus Bad Arolsen, Korbach, Adorf, Sachsenhausen, Warburg und Wolfhagen versorgten die Verletzten, die alle in Kliniken gebracht wurden. Ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst war wegen der Vielzahl der Verletzten ebenfalls im Einsatz, um die Zuweisung der Patienten auf die verschiedenen Kliniken zu planen. Die Polizei forderte zudem einen Pfarrer als Notfallseelsorger an.

Die Feuerwehren aus Wetterburg und der Kernstadt waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer mit rund 35 Einsatzkräften an der Unfallstelle tätig. Die Brandschützer sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus, leisteten Erste Hilfe und unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die Fahrbahn und befreiten nicht zuletzt den verstorbenen Taxifahrer mit hydraulischem Gerät.

Bei den Fahrgästen im Taxi handelt es sich laut Polizei um einen 32-Jährigen aus Frankfurt (Main), einen 26-Jährigen aus einem nicht genannten Ort in Rheinland-Pfalz, einen 35-Jährigen aus Pohlheim sowie einen 23-Jährigen aus Hünstetten. Die Isassen des Opels wohnen den Angaben zufolge in Bad Arolsen und sind 19, 21, 23 und 25 Jahre alt. Die L 3080 blieb bis gegen 3.20 Uhr voll gesperrt. Die Polizei gab den Gesamtschaden mit 21.000 Euro an. (pfa)  


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Feuerwehr Wetterburg

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Publiziert in Retter

KORBACH. Drei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 252 an der Auffahrt zur Korbacher Ortsumgehung schwer verletzt worden. Die Feuerwehr befreite zwei Personen, die mutmaßliche Unfallverursacherin wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen.

Mit ihrem Ford Fiesta fuhr die 20 Jahre alte Frau aus Lichtenau (Kreis Paderborn) am Sonntagnachmittag von der Korbacher Umgehung ab und wollte in die Arolser Landstraße einbiegen. Dabei übersah sie einen aus Richtung Berndorf auf der B 252 kommenden Renault Twingo, den ein in Korbach wohnender 79-Jähriger in Richtung Kreisstadt steuerte. Der Rentner wollte noch ausweichen, rammte den Ford allerdings genau in Höhe der Fahrertür. Dabei erlitten der 79-Jährige und die 20 Jahre alte Frau sowie deren 26-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Lichtenau, schwere Verletzungen.

Beide Autos schleuderten durch den Unfall herum, der Renault blieb mitten auf der Fahrbahn stehen, der Ford kam am Straßenrand zum Stillstand. Während der Beifahrer im Ford den Wagen mit Hilfe von Rettungskräften ohne Einsatz technischer Geräte verlassen konnte und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert wurde, befreiten Feuerwehrleute sowohl die Fordfahrerin als auch den Renaultfahrer mit der Rettungsschere. Bei beiden Autos trennten die Helfer jeweils das Dach ab. Der 79-Jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung schwer verletzt ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert.

Weil der Fiesta in Höhe des Fahrersitzes sehr stark deformiert war, dauerte die Rettung der 20-Jährigen etwas länger. "Wir müssen dabei stets auch ein patientenschonendes Verfahren wählen und uns eng mit dem Rettungsdienst abstimmen", erklärte Einsatzleiter Carsten Vahland, stellvertretender Korbacher Stadtbrandinspektor. Während der gesamten Rettung unterstützte ein engagierter Ersthelfer die Einsatzkräfte - der Mitarbeiter der Korbacher Firma MW-Event, der mit einem Kollegen unmittelbar zu dem Unfall hinzugekommen war, hielt der verletzten Frau über längere Zeit den Kopf und sprach ihr zu. "Das sind Ersthelfer, wie man sie sich nur wünschen kann", sagte später ein DRK-Mitarbeiter gegenüber 112-magazin.de.

Noch während die Helfer die 20-Jährige aus dem Fahrzeug schnitten, landete bereits der Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 auf einem Feldweg unweit der Unfallstelle. Die Luftretter flogen die Schwerverletzte nach weiterer Versorgung ins Klinikum nach Kassel.

Die Korbacher Feuerwehr war auf der voll gesperrten Bundesstraße laut Vahland mit 32 Einsatzkräften tätig. Die Brandschützer streuten auch ausgelaufene Betriebsstoffe ab und unterstützten die Bergung der beiden völlig zerstörten Autos. An der Unfallstelle waren insgesamt drei Notärzte im Einsatz - neben denen aus Korbach und Bad Arolsen auch der des Rettungshubschraubers. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen vor Ort - auch, um den Verkehr auf der Umgehung abzuleiten. Den Schaden gab die Polizei mit geschätzten 10.000 Euro an. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Retter

BAD WILDUNGEN. Mit seinem Wagen von der Bundesstraße 253 abgekommen und erst nach mehreren hundert Metern an einer Böschung unterhalb einer Brücke zum Stillstand gekommen ist am Morgen ein Autofahrer. Weil das Fahrzeug von der Straße aus nicht zu sehen war, mussten die Einsatzkräfte längere Zeit suchen. Feuerwehrleute befreiten den eingeklemmten und verletzten 48-Jährigen schließlich, der Rettungsdienst lieferte ihn in ein Krankenhaus ein.

Der Mann aus Frankenau war am Dienstagmorgen gegen 6.15 Uhr auf der B 253 von Hundsdorf kommend in Fahrtrichtung Fritzlar unterwegs, als er gut einen Kilometer nach dem Abzweig nach Reinhardshausen aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Straße abkam. Der 1er BMW fuhr etwa 400 bis 500 Meter über einen Grünstreifen und einen parallel zur Bundesstraße verlaufenden Wirtschaftsweg, bevor er unterhalb einer Brücke gegen die Böschung prallte, diese mehrere Meter hinauffuhr und schließlich in einem Gebüsch zum Stillstand kam.

Der Notruf erfolgte automatisch über das sogenannte ConnectedDrive-System des neuwertigen Wagens. Dadurch war zwar die Unfallstelle etwa bekannt, der verunglückte Wagen war jedoch unterhalb der Fahrbahn in dem Gebüsch von der Straße aus überhaupt nicht zu sehen. Die Einsatzkräfte suchten daher zunächst den gesamten Streckenabschnitt zwischen den Abfahrten Reinhardshausen und Braunau ab. Als Feuerwehrleute dann frische Spuren neben der B 253 entdeckten und diesen nachgingen, fanden sie in einiger Entfernung auch den verunglückten BMW. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Udo Paul mussten dann die Einsatzfahrzeuge noch einen Weg finden, um von der Straße aus die Unfallstelle zu erreichen.

Da der Wagen in einem Gebüsch stand, setzten die Freiwilligen zunächst die Motorkettensäge ein, um sich einen Zugang zu verschaffen. Ein weiteres Problem war es laut Paul, an der steilen Böschung sicher und ohne Eigenrisiko zu arbeiten. Dazu legten die Brandschützer unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer mehrere Steckleiterteile auf den schrägen Untergrund, um weitgehend gefahrlos die hydraulischen Rettungsgeräte zum Unfallwagen tragen zu können. Noch im Wagen, den die Feuerwehr mit einer Seilwinde gegen Abrutschen oder Wegrollen gesichert hatten, wurde der verletzte Fahrer notärztlich erstversorgt. Nachdem die Feuerwehrleute ihn befreit hatten, wurde der 48-Jährige auf dem Spineboard zum Rettungswagen gebracht. Notarzt und RTW-Besatzung versorgten den Frankenauer, bevor dieser mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Nach dem beschwerlichen und aufwendigen Einsatz reinigten die 25 Feuerwehrleute noch ihre Geräte und verstauten sie wieder in den Fahrzeugen. Erst nach gut zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Den Schaden am BMW gab die Wildunger Polizei mit mindestens 30.000 Euro an. Zeugen, die Angaben zum Unfall oder der vorangegangenen Fahrweise des Wagens machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05621/70900 an die Polizei in der Badestadt zu wenden. Ob eventuell eine medizinische Ursache zu dem Verkehrsunfall geführt haben könnte, ist Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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MÜHLHAUSEN. Schwer verletzt und in ihrem Wagen eingeklemmt worden ist am Montagabend eine 26-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3297 zwischen Gembeck und Mühlhausen. Mit hydraulischem Gerät befreiten Feuerwehrleute die junge Frau, die ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert wurde.

Mit ihrem Ford Focus war die Twistetalerin am Ostermontag gegen 18.15 Uhr von Gembeck kommend in Richtung Mühlhausen unterwegs, als sie etwa in Höhe einer Kuppe aus unbekannten Gründen die Kontrolle über ihren Wagen verlor. Das Auto geriet ins Schleudern, kam auf abschüssiger Strecke nach links von der Straße ab, schlug im Graben ein und prallte mit der Fahrertür gegen einen Baum, schleuderte herum und kam schließlich schräg auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Der Korbacher Notarzt, die Besatzung eines DRK-Rettungswagens, eine Polizeistreife sowie die Feuerwehren aus Mühlhausen, Berndorf und Twiste mit etwa 40 Einsatzkräften rückten zur Unfallstelle aus. Während die Rettungskräfte die im Wagen eingeklemmte Verletzte bereits versorgten, brachten die Feuerwehrleute unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Volker Bangert ihre hydraulischen Geräte wie Rettungsschere und Spreizer in Stellung. Unter anderem öffneten die ehrenamtlichen Brandschützer die vom Aufprall gegen den Baum stark eingedrückte Fahrertür und trennten das Fahrzeugdach ab, um die junge Frau möglichst schonend aus dem Wagen zu befreien. 

Nach weiterer notärztlicher Versorgung im Rettungswagen transportierten die RTW-Besatzung die verletzte Twistetalerin ins Krankenhaus nach Korbach. Angaben darüber, wie schwer die Verletzungen sind, lagen am Abend zunächst nicht vor.

Die Landesstraße 3297 blieb längere Zeit voll gesperrt, Feuerwehrleute leiteten den Verkehr ab. Die Einsatzkräfte sammelten zudem Trümmerteile ein und reinigten die Fahrbahn. Der total beschädigte Focus wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (pfa)  

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VÖHL. Offenbar ungebremst ist ein 47 Jahre alter Autofahrer aus dem Raum Bad Arolsen am Dienstagnachmittag bei Vöhl gegen einen Baum geprallt. Der Wagen schleuderte herum und kam an einer Böschung zum Stillstand. Umsichtige Ersthelfer sicherten das Auto, Feuerwehrleute befreiten den Mann schließlich mit hydraulischen Geräten. Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Ursache für den Alleinunfall, der sich gegen 14.45 Uhr auf der L 3084 zwischen dem Abzweig nach Marienhagen und Vöhl kurz vor den Kurven am Schwanenteich ereignete, war am Nachmittag zunächst noch unklar. Zeugen berichteten der Streifenwagenbesatzung der Korbacher Polizei gegenüber, dass der Audi auf abschüssiger gerader Strecke zunächst leicht ins Schleudern geriet, dann nach links von der Fahrbahn abkam und mit der linken Front gegen einen massiven Baum prallte. Von dort abgewiesen, schleuderte der Audi A4 herum, überquerte die gesamte Fahrbahnbreite und kam neben der Gegenspur von der Straße ab. Schräg an einer Böschung blieb der völlig zerstörte Wagen schließlich stehen.

Nachfolgende Autofahrer, darunter ein zufällig hinzu kommender Feuerwehrmann, und ein Linienbus hielten sofort an. Der Feuerwehrmann und auch ein Mitarbeiter der Gemeinde Vöhl, der mit dem Schlepper des Bauhofes in der Nähe war, schlugen zwei Sicherungsseile an den Wagen auf der einen und am Traktor sowie am Bus auf der anderen Seite an. So sicherten die Ersthelfer den Audi vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehren aus Vöhl, Herzhausen, Schmittlotheim und Sachsenhausen gegen ein weiteres Abrutschen am Hang. Neben den Brandschützern eilten auch die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens, der Korbacher Notarzt und ein Vöhler "Helfer vor Ort" (HvO) zur Einsatzstelle.

Weil der Fahrer im Wagen eingeklemmt war, mussten die Feuerwehrleute das Fahrzeug mit hydraulischen Geräten öffnen. Nach Angaben von Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Bernd Schenk bedeutete die Arbeit an der Böschung jedoch sowohl für den Patienten als auch für die Feuerwehrleute eine gewisse Gefahr. In Abstimmung mit dem Notarzt zogen die Einsatzkräfte daher den Audi zunächst mit Seilwinden auf die Fahrbahn zurück und befreiten dort den Verletzten. Dazu wurde eine Tür entfernt und der B-Holm durchtrennt.

Nach notärztlicher Erstversorgung im Rettungswagen lieferten die Einsatzkräfte den 47-Jährigen ins Korbacher Krankenhaus ein. Der Mann hatte beim Aufprall schwere Verletzungen davongetragen.

An dem älteren Audi war durch den Unfall Totalschaden von 5000 Euro entstanden. Den Schaden am Baum gab die Polizei mit 1000 Euro an. Weitere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall verwickelt. Nachdem das Wrack geborgen war und die Feuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe abgebunden sowie die Fahrbahn gereinigt hatte, gab die Polizei die voll gesperrte Strecke nach etwa anderthalb Stunden wieder frei. Vor Ort waren auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer und der Vöhler Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg, der sich als Notfallseelsorger anbot. (pfa)

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BAD AROLSEN. Um die verschiedenen Aspekte der Technischen Hilfeleistung, vor allem nach Verkehrsunfällen, ging es in einem 35 Ausbildungsstunden umfassenden Lehrgang für Feuerwehrleute in Bad Arolsen. Es war bereits der zweite Lehrgang zu diesem Themenkomplex in diesem Jahr.

24 Angehörige der Feuerwehren aus den Gemeinden Diemelsee, Vöhl und Twistetal sowie aus den Städten Bad Arolsen, Volkmarsen, Diemelstadt und Korbach nahmen an dem Lehrgang teil. Die Kreisausbilder Torsten Behle (Diemelsee-Adorf) und Florian Kistner (Diemelstadt-Rhoden) bildeten die Einsatzkräfte in den Themen Mechanik, Ziehen von Lasten, patientenorientierte Rettung von verunfallten Personen und weitere Themen aus. Die Lehrgangsteilnehmer erlernten nicht zuletzt den Umgang mit hydraulischen Rettungsgeräten wie Schere, Spreizer und Hydraulikzylinder.

Ein solcher Lehrgang ist für die Einsatzkräfte notwendig, um bei Verkehrsunfällen eine schnelle und für die Verunfallten fachlich korrekte und damit eine sichere, patientenschonende und möglichst rasche Rettung durchführen zu können. Nach 35 Stunden Ausbildung nahm Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick die Abschlussprüfung ab.

Nachfolgend die Teilnehmer des Lehrgangs:
Yannick-Noah Bärtl (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Frank Diegel (Volkmarsen-Ehringen), Johannes Dübbert (Diemelstadt-Rhoden), Kai Figge (Diemelsee-Adorf), Benjamin Fischer (Volkmarsen), Mario Fischer (Korbach-Goldhausen), Mario Handwerker (Bad Arolsen-Neu-Berich), Christian Heidl (Twistetal-Twiste), Manuel Henkelmann (Volkmarsen-Ehringen), Patricia Krebs (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Alina Krouhs (Twistetal-Nieder-Waroldern), Florian Köcher (Diemelstadt-Helmighausen), Jennifer Lenz (Twistetal-Berndorf), Ingo Müller (Korbach), Steffen Paul (Twistetal-Twiste), Werner Salokat (Volkmarsen), Helge Schmidt (Korbach-Rhena), Michael Schröder (Diemelstadt-Helmighausen), André Schwenke (Bad Arolsen-Mengeringhausen), Tony Simon (Diemelstadt-Rhoden), Jonas-Jeremias Skroblin (Vöhl-Kirchlotheim), Peter Wagner (Diemelsee-Deisfeld), Marek Werner (Diemelsee-Adorf) und Tobias Westmeier (Twistetal-Berndorf).

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Publiziert in Feuerwehr
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