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Donnerstag, 17 März 2022 07:06

Nach Überholvorgang gegen Gespann gekracht

KORBACH. Gegen 20.40 Uhr wurde am Mittwochabend der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Kreisstraße 25 zwischen Korbach und Dorfitter.

Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte eine weit auseinandergezogene Unfallstelle mit großem Trümmerfeld. Das Hauptaugenmerk lag auf der eingeklemmten Person in einem beteiligten Pkw. Dieser war nach einem Aufprall auf ein landwirtschaftliches Fahrzeug völlig deformiert im Straßengraben zum Stehen gekommen. Der beteiligte Traktor kam erst einige Meter entfernt am Straßenrand zum Stehen. Derart heftig war der Aufprall, dass sich der komplette Frontbereich des schwarzen Ford Fiesta massiv verformt hatte. Der eingeklemmte Fahrer, ein 39-Jähriger aus Korbach, wurde zunächst vom Rettungsdienst versorgt und stabilisiert.

Zwei Rettungssätze im Einsatz

Eine besondere Herausforderung waren die Rettungsmaßnahmen für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr. Es wurden beide mitgeführten hydraulischen Rettungssätze parallel eingesetzt. Den Einsatzkräften wurde das komplette Repertoire abverlangt. Neben der Rettungsschere und dem Rettungsspreizer mussten verschiedene Rettungszylinder und der Pedalschneider eingesetzt werden. Jeder Arbeitsschritt wurde durch die erfahrenen Führungskräfte aufeinander abgestimmt. Während der gesamten Rettungsmaßnahme betreute eine Einsatzkraft der Feuerwehr den schwerverletzten Fahrer im Innenraum. Die medizinische Versorgung erfolgte weiterhin von außen durch eine Rettungsöffnung. Die komplette Fahrerseite musste geöffnet und entfernt werden, der gesamte Vorderwagen einschließlich der Lenksäule musste nach oben gedrückt werden, um den Fahrer befreien zu können.

Fahrer schwer verletzt

Nach erfolgreichen Abschluss aller Arbeiten konnte der Fahrer im Rettungswagen weiter versorgt werden. Es erfolgte der sofortige Transport in das Korbacher Krankenhaus.  Der Fahrer des landwirtschaftlichen Fahrzeugs wurde nur leicht verletzt und von der Besatzung eines zweiten Rettungswagens versorgt. Die K 25 war während der Rettungsarbeiten und der anschließenden Fahrzeugbergung voll gesperrt. Neben der Polizei war auch ein Fahrzeug von Hessen Mobil im Einsatz. Gegen 22.15 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge im Stützpunkt wieder hergestellt werden.

Zu schnell unterwegs

Nach Angaben eines Zeugen hatte der 39-Jährige den Kreisverkehr an der Frankenberger Straße verlassen und war in Richtung Dorfitter unterwegs. Einen vor ihm fahrenden Pkw überholte der 39-Jährige mit hoher Geschwindigkeit und wurde von einem ebenfalls in Richtung Dorfitter fahrenden Schlepper mit Anhänger überrascht, sodass es zu Kollision kam.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 19 Februar 2022 08:16

MAN und Opel stoßen bei Bad Wildungen zusammen

BAD WILDUNGEN. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Wildungen waren Freitagabend im Einsatz, um Menschenleben zu retten - erfolgreich, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt.

Nach bisherigen Informationen befuhr ein 34-jähriger Mann mit seinem Opel Corsa gegen 17.40 Uhr die Bundesstraße 485 aus Richtung Frankenberg kommend, um nach links in die Giflitzer Straße abzubiegen. Dabei übersah der Opelfahrer einen entgegenkommenden MAN, der aus Richtung Giflitz in Fahrtrichtung Hundsdorf (B253) unterwegs war. Beim Abbiegen kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Sowohl der 56-Jährige (Homberg-Efze) in seinem 7,5 Tonner, als auch der 34-Jährige aus Bad Wildungen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Wildungen befreiten die beiden Personen mit hydraulischen Rettungsgeräten. Die Verletzten wurden vom Notarzt und dem Rettungsdienst des DRK Bad Wildungen versorgt. Im Anschluss wurden die beiden Verletzten ins Krankenhaus Bad Wildungen eingeliefert. Stadtbrandinspektor Alexander Paul hatte die Einsatzleitung übernommen. Während der Rettungsarbeiten musste die Bundesstraße 485 voll gesperrt werden.

Publiziert in Polizei

ZÜSCHEN. Weil er ein Vorbeifahren eines Pkw in der engen Hardtstraße in Züschen ermöglichen wollte, ist ein 74-jähriger Mann am Dienstagnachmittag schwer verletzt worden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen und war zuvor von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit worden.

Die Polizei erklärte vor Ort, dass der Senior die Hardtstraße in Richtung Bundesstraße 236 befuhr. Ihm entgegen kam eine Frau mit ihrem Pkw. Die Straße ist jedoch so eng gebaut, dass zwei Pkw nicht nebeneinander vorbei fahren können. Der ältere Herr wollte der Frau Platz machen und lenkte seinen silbernen Audi nach rechts auf einen Gehweg. Dabei prallte er jedoch gegen eine Straßenlaterne. „Das hat einen großen Schlag am Reifen gegeben und dadurch ist der Mann wohl erheblich an der Wirbelsäule verletzt worden“, erklärt ein Polizeibeamter. Der zweite Pkw, so der Polizeibeamte, sei am Unfall selbst gar nicht beteiligt gewesen. Unfallfahrer und Pkw-Fahrerin hätten auch den Hergang beide so geschildert.

Um den Mann seiner Verletzungen entsprechend versorgen zu können, kam die Feuerwehr Züschen zum Einsatz, die den Wagen zum einen gegen ein wegrollen an der abschüssigen Straße sicherte, und zum anderen mit der Rettungsschere das Dach abtrennte, um den Senior schonend befreien zu können. Dies alles erfolgte in enger Abstimmung mit den Besatzungen des Rettungswagens und des Notarzteinsatzfahrzeuges aus Winterberg. Um den Mann nach der Rettung auch schonend ins richtige Krankenhaus für Wirbelsäulenverletzungen transportieren zu können, forderten die Rettungskräfte einen Hubschrauber an. Der Siegener ADAC Hubschrauber „Christoph 25“ landete kurze Zeit später oberhalb der Unfallstelle an der Schützenhalle.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Hardtstraße komplett gesperrt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

DIEMELSEE-REHENEGGE. Aus bislang ungeklärter Ursache kam am heutigen Donnerstag ein Fahrer mit seinem Opel von der Straße ab und überschlug sich - die Diemelseer Feuerwehr war schnell zur Stelle und musste Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder einsetzen, um den eingeschlossenen Fahrer befreien zu können. 

Die Feuerwehr

Alarmiert wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Diemelsse Adorf und der Gemeinschaftsfeuerwehr Rhenegge/Sudeck um 10.50 Uhr durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Wie Einsatzleiter Thorsten Behle noch an der Unfallstelle berichten konnte, fanden die Einsatzkräfte eine im Fahrzeug eingeschlossene Person auf dem Fahrersitz vor.

Nach Absprache des Gruppenführers Markus Hesse mit dem Notarzt, wurde das Autodach von dem Corsa geschnitten. Mit dem Spineboard konnten die Einsatzkräfte den Verletzten schonend aus dem Wrack bergen und die Person an den Rettungsdienst übergeben. Nachdem der Notarzt den Fahrer medizinisch versorgt hatte, wurde der 22-Jährige in das Krankenhaus nach Korbach verlegt. Parallel dazu stellten die Wehren den Brandschutz  sicher.

Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen vor Ort. Auf Anweisung der beiden Polizeibeamten sperrten die Freiwilligen die Landesstraße zwischen Adorf und dem Abzweig nach Sudeck ab und leiteten den Verkehr über das Unterdorf und weiter durch die Ortsmitte von Rhenegge um.

Die Polizei

Nach Angaben der Polizeibeamten war der 22-Jährige aus Richtung Heringhausen in Fahrtrichtung Adorf auf der Landesstraße 3078 unterwegs gewesen, als er in einer leichten Rechtskurve, etwa in Höhe der Ortschaft Rhenegge, die Kontrolle über seinen Corsa verloren hatte und nach links über die Gegenfahrbahn in eine Baumreihe gekracht war.

Dabei hatte sich der Wagen überschlagen und war im Straßengraben auf der Seite liegend zum Halten gekommen. Wie schwer die Verletzungen des 22-Jährigen sind, stand zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht fest. Der Sachschaden an dem Firmenwagen wurde auf 15.000 Euro geschätzt.

Der Arbeitgeber

Fürsorglich zeigte sich auch der Arbeitgeber des 22-jährigen Angestellten. Nach Bekanntwerden des Unfalls kam der Chef einer Adorfer Dentalwerkstatt persönlich zur Unfallstelle und erkundigte sich nach dem Befinden des in Kassel wohnenden Mannes. Er ließ das Fahrzeug umgehend von der Firma Straube abschleppen. Dabei unterstützte die Feuerwehr mit der Seilwinde des GW-L2 TH fachmännisch den Abschleppdienst.

Um 12.10 Uhr konnte der Einsatz für alle Beteiligten beendet werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Opel Corsa am 9. August 2018

Publiziert in Feuerwehr

PADERBORN. Rückhaltesysteme in Fahrzeugen sind seit über 40 Jahren Pflicht. Weshalb sich immer wieder Fahrzeugführer oder Mitfahrer der Gurtpflicht entziehen, darüber kann nur spekuliert werden. Kommt es jedoch zum Crash, können Gurte Leben retten.  Am Samstagabend erlitten zwei Fahrzeuginsassen bei einem Verkehrsunfall auf der Borchener Straße in Paderborn schwerste Verletzungen - die beiden Männer waren nicht angeschnallt.

Gegen 21.35 Uhr befuhr ein 22-jähriger Mann aus Paderborn mit seinem Ford Mondeo die Borchener Straße in Paderborn stadtauswärts. An der Kreuzung Borchener Straße zur Halberstädter Straße beabsichtigte der Paderborner nach links in die Halberstädter Straße abzubiegen. Beim Abbiegevorgang übersah er einen entgegenkommenden VW Up, der von einem 36-jährigen Mann aus Brenken gefahren wurde. Auf dem Beifahrersitz saß ein 20-jähriger Mann aus Elsen.

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Autos. Der VW wurde durch den Zusammenstoß noch gegen einen Ampelmasten geschleudert, der  Beifahrer im total beschädigten Fahrzeug eingeklemmt,  musste mittels Rettungsschere von der Feuerwehr aus dem Autowrack befreit werden. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte.

Der Fahrer wurde ebenfalls schwer verletzt. Ermittlungen ergaben, dass beide Schwerverletzten nicht angeschnallt waren. Der Fordfahrer hingegen war angeschnallt und blieb unverletzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden an den Autos und der Ampel beträgt etwa 9500 Euro.

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Publiziert in PB Polizei

MEINERINGHAUSEN. Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B 251 bei Meineringhausen, bei dem am Mittwochnachmittag ein 22 Jahre alter Autofahrer ums Leben kam, gab es zunächst unterschiedliche Schilderungen zum Unfallhergang. Polizeisprecher Jörg Dämmer machte am Donnerstag deutlich, dass der junge Mann kurz vor der folgenschweren Kollision ein anderes Auto und keinen Radfahrer überholt hatte.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch gegen 16.50 Uhr zwischen Korbach und Meineringhausen, kurz vor dem dortigen Ortseingang. Kurz zuvor hatte der 22 Jahre alte Autofahrer nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei in einer leichten Rechtskurve einen anderen Wagen überholt. Beim Wiedereinscheren nach rechts geriet sein Wagen ins Schleudern und kam auf den Seitenstreifen. 

Dadurch verlor der junge Fahrer vollends die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen schleuderte in den Gegenverkehr und stieß mit seiner Beifahrerseite gegen die Fahrzeugfront eines entgegenkommenden Taxi-Kleinbusses. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls in den Straßengraben geschleudert.

Der 22-jährige Autofahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Feuerwehrleute mit hydraulischem Gerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die 47-jährige Taxifahrerin wurde nach Erstversorgung mit dem Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 in eine Kassler Klink geflogen.

Die Bundesstraße blieb aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten längere Zeit voll gesperrt. (ots/pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Polizei

ERNDTEBRÜCK. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 79-jähriger Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lastwagen auf der B 62 erlitten. Der Rentner war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr. Der 79-Jährige war mit seinem Peugeot von Lützel kommend auf der Bundestraße 62 unterwegs in Richtung Erndtebrück. Aus noch ungeklärter Ursache verlor er am Ortseingang die Kontrolle über sein Auto und steuerte in den Gegenverkehr.

Ein entgegenkommender Lastwagenfahrer bremste noch, konnte aber einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern. Feuerwehrleute befreiten den eingeklemmten 79-Jährigen mit hydraulischem Gerät aus seinem Fahrzeug. Nach notärztlicher Erstversorgung flog die Besatzung eines Rettungshubschraubers den Schwerstverletzten in eine Klinik.

Die Bundesstraße 62 war in diesem Abschnitt für rund drei Stunden gesperrt. Den Gesamtschaden gab die Polizei mit rund 60.000 Euro an. (ots/pfa) 

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Publiziert in SI Polizei

KASSEL. Zweimal ist am Sonntag der Rüstzug der Kasseler Berufsfeuerwehr ausgerückt, um nach Verkehrsunfällen Hilfe zu leisten. In einem Fall befreiten die Brandschützer eine Frau mit hydraulischen Geräten aus ihrem Auto, mit dem sie gegen eine Straßenbahn geprallt war. 

Zunächst wurde gegen 12.30 Uhr lediglich ein Löschfahrzeug der Feuerwache 1 zur Unterstützung des Rettungsdienstes zu einem Verkehrsunfall in der Ihringshäuser Straße, Höhe Haltestelle Arnimstraße, alarmiert. An der Kreuzung Ihringshäuser Straße/Am Felsenkeller war eine Straßenbahn mit einem Auto kollidiert, berichtete die Berufsfeuerwehr. Bei dem Seitenaufprall war die Autofahrerin, wie sich herausstellte, verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeschlossen worden.

Daraufhin wurde der Rüstzug der Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle nachalarmiert. Nach Absprache mit der Notärztin setzten die Feuerwehrleute hydraulische Rettungsgeräte ein, um die Patientin möglichst schonend aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Anschließend wurde die Verletzte vom Rettungsdienst versorgt und in ein Kasseler Krankenhaus transportiert.

Für den Zeitraum der Einsatzmaßnahmen blieb die Ihringshäuser Straße stadtauswärts gesperrt, ebenfalls kam der Straßenbahnverkehr dort zum Erliegen. An dem Auto war Totalschaden entstanden, die Straßenbahn hatte ebenfalls erheblichen Schaden genommen. Den Gesamtschaden schätzte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Karsten Fischer, auf 25.000 Euro. Zum Unfallhergang ermittelt die Polizei.

Auto kippt nach Kollision auf die Seite
Am Sonntagabend dann um 18.08 Uhr wurde der Rüstzug zum zweiten Mal an diesem Tag zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich an der Kreuzung Wolfhager Straße/Rasenallee, am Einsatzort fanden die Rettungskräfte zwei verunfallte Autos vor, von denen eines auf der Seite lag. Insgesamt waren fünf Personen in den beiden Wagen unterwegs gewesen, die sich jedoch bei Ankunft der Feuerwehr nicht mehr in ihren Fahrzeugen befanden und bereits vom Rettungsdienst versorgt wurden.

Die Feuerwehr, abermals unter der Leitung von Karsten Fischer, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Der Rettungsdienst transportierte eine verletzte Person in ein Kasseler Krankenhaus.

An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden, der Sachschaden beträgt einer Schätzung zufolge 20.000 Euro. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Kreuzungsbereich. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (r/pfa)

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Publiziert in KS Feuerwehr

GLADENBACH. Tödliche Verletzungen hat am Samstag eine 55 Jahre alte Autofahrerin bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 453 im Kreis Marburg-Biedenkopf erlitten. Ihre beiden im Wagen mitfahrenden Töchter, 16 und 22 Jahre alt, wurden schwer verletzt.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte Polizeiangaben zufolge am Samstag gegen 13.45 Uhr auf der Bundesstraße zwischen Gladenbach-Runzhausen und Dautphetal. Die 55-Jährige aus einem Ortsteil von Gladenbach befuhr mit ihren beiden Töchtern die Strecke aus Richtung Runzhausen kommend in Richtung Dautphetal. In einer kurvigen Steigungsstrecke verlor sie vermutlich durch nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug.

Der Renault kam nach rechts von der Bundesstraße ab und prallte gegen einen Baum. Durch den Aufprall wurde die Fahrerin im Wagen eingeklemmt und musste von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit werden. Die 55-Jährige erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die beiden Töchter wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

ALLENDORF. Tödliche Verletzungen hat eine Mercedesfahrerin aus Kassel bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 253 bei Rennertehausen erlitten. Die 75-Jährige war mit ihrer Limousine auf die Gegenspur geraten, frontal gegen einen Lkw geprallt und dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt worden.

Der folgenschwere Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag gegen 14.45 Uhr auf der Bundesstraße 253 in Höhe der Hauptstraße. Die 75-Jährige war, aus Frankenberg kommend, in Richtung Battenberg unterwegs. In entgegengesetzter Richtung befuhr ein 53-jähriger Lkw-Fahrer aus Frankenau die Strecke mit dem beladenen Sattelzug eines einheimischen Unternehmen. Aus bislang unbekannten Gründen geriet die Mercedesfahrerin auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Sattelzug. Der Mercedes der 75-Jährigen geriet nach der schweren Kollision wieder nach rechts, drehte sich und kam völlig zerstört quer auf dem Grünstreifen zum Stillstand.

Die ältere Dame war vermutlich sofort tot. Die Frau wurde in ihrem stark deformierten Daimler eingeklemmt. Für die ehrenamtlichen Brandschützer aus Allendorf (Eder) und Rennertehausen unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn war es keine einfache Aufgabe, das Unfallopfer aus den Fahrzeugtrümmern zu befreien. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Die Bundesstraße blieb in diesem Abschnitt mehrere Stunden bis in den Abend hinein gesperrt - nicht nur wegen der äußerst langwierigen Bergungsarbeiten: Ein Gutachter nahm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Marburg an der Unfallstelle die Untersuchungen auf. Der Sachverständige soll klären, wie es zu dem folgenschweren Frontalzusammenstoß kommen konnte.

Bevor ein Bergungsunternehmen aus Frankenberg die Sattelzugmaschine abtransportieren konnte, musste unter anderem die Feuerwehr Frankenberg mit einer speziellen Pumpe den Dieselkraftstoff aus dem Tank abpumpen. Der Sattelauflieger wurde mit einem Ersatz-Lkw abtransportiert. Der Mercedes wurde abgeschleppt und von der Polizei für weitere Untersuchungen des Gutachters sichergestellt. Den Gesamtschaden schätzte die Frankenberger Polizei am Abend auf 85.000 Euro - 25.000 am Benz, 60.000 Euro am Sattelzug. (pfa)

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Publiziert in Retter
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