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BAD AROLSEN. Zu einer groß angelegten Personensuche sind am Samstagvormittag zahlreiche Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren, der DLRG sowie der Rettungshundestaffeln Korbach und Schwalm-Eder alarmiert worden. Ein Spaziergänger entdeckte schließlich den vermissten 15-Jährigen.

Insgesamt rund 100 ehrenamltiche Einsatzkräfte waren innerhalb kurzer Zeit verfügbar, als der Alarm am Samstag gegen 10.30 Uhr bei den Helfern einging. Auf Anforderung der Bad Arolser Polizei suchten die Helfer nach einem 15-Jährigen, der seit dem Vorabend als vermisst gemeldet war. Seit Freitagmorgen hatten zunächst Angehörige nach dem ab etwa 9 Uhr verschwundenen Jugendlichen gesucht und dann am Abend die Polizei informiert. Die Hintergründe des Verschwindens waren zunächst unbekannt.

"Wegen der niedrigen Temperaturen haben wir mit großer Personalstärke gesucht", sagte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer am Samstagmittag gegenüber 112-magazin.de. Daher seien neben Feuerwehrleuten aus der Kernstadt, Mengeringhausen, Wetterburg und Braunsen auch die DLRG für die Absuche am Twistesee und die Rettungshundestaffeln des DRK alarmiert worden. Zur Absicherung der Einsatzkräfte forderte der Stab zudem die Schnelleinsatzgruppe der DRK mit einem Rettungswagen an. Zwei Rettungshundestaffeln aus dem Raum Kassel waren einsatzbereit und hätten auf Anforderung ebenfalls nach Arolsen kommen können. Der Einsatz war aber nicht mehr notwendig. Mit einer Meldung im Rundfunk sollte auch die Bevölkerung auf den Vermisstenfall aufmerksam gemacht werden.

Gerade als Stadtbrandinpektor Meyer und sein Stellvertreter Sven Eichweber die Hundeführer der Korbacher Rettungshundestaffel auf einer Karte in die Suchgebiete einweisen wollten, kam die erlösende Nachricht: Ein Spaziergänger, der über die Meldung im Radio auf den Fall aufmerksam geworden war, hatte den Teenager auf einem Hochsitz bei Mühlhausen entdeckt und die Polizei verständigt. "Zum Glück hat der Junge die Nacht im Freien überlebt", sagte der Stadtbrandinspektor.

Publiziert in Retter

KORBACH/TREYSA. Die Marke mit der Aufschrift "Geprüfter Rettungshund" ist so etwas wie die TÜV-Plakette am Auto: Nur geprüfte Vierbeiner und ihre Hundeführer dürfen im Ernstfall nach Menschen in Not suchen. Neun dieser Teams haben sich in Waldeck-Frankenberg der Abnahme gestellt und wurden in Theorie und Praxis auf Herz und Nieren geprüft.

Ein ganzes Wochenende lang stand im Zeichen der Prüfung, die die Rettungshundestaffel des DRK Korbach/Bad Arolsen ausgerichtet hat. Während im theoretischen Teil die Hundeführer ihr Wissen zu allen Aspekten der Personensuche zu beweisen hatten, mussten im praktischen Teil Herrchen, Frauchen und Hunde ihr Können gemeinsam demonstrieren. In einem 300 mal 100 Meter großen Suchgebiet im Wald bei Volkhardinghausen galt es, bis zu zwei Vermisste innerhalb von 20 Minuten zu finden und gegebenenfalls Hilfe zu leisten. In dem für alle Teilnehmer völlig unbekannten Arreal hatten die Teams zuvor fünf Minuten Zeit, sich anhand von Kartenmaterial zu orientieren.

Unter den kritischen Augen der Prüfer Josef Graap und Gerd-Holger Siebert hatten die Tiere bei der sogenannten Flächenprüfung auch Unterordnung und Gehorsam zu zeigen, um die Plakette zu bekommen. Alle 18 Monate müssen die Spürnasen und ihre Hundeführer diese Prüfung wiederholen. "Das ist schließlich keine Spielerei", verteidigt Matthias Wolf die strengen Anforderungen, "wenn wir alarmiert werden, dann geht es um Menschenleben". Wolf, stellvertretender Leiter der Rettungshundestaffel im Schwalm-Eder-Kreis, war mit seiner Hündin Cheyenne ebenfalls zur Prüfung in Korbach angetreten - und erhielt die Plakette, die die Hunde am Halsband tragen.

Zu Vermisstenfall am Edersee gerufen
Die Rettungshundestaffel aus dem Schwalm-Eder-Kreis unter Vorsitz von Bettina Weidemann und die ausrichtende Staffel des DRK Korbach/Bad Arolsen unter Leitung von Andrea Skibak kooperieren seit mehreren Monaten und werden im Ernstfall stets gemeinsam alarmiert. So steht stets eine ausreichende Zahl an Suchhundeteams bereit - zuletzt waren die beiden Staffeln am 13. Juni zum Edersee gerufen worden, wo ein 43-Jähriger vermisst war (112-magazin.de berichtete). Teams dieser beiden Staffeln waren in Korbach ebenso zur Prüfung angetreten wie zwei Hunde und Herrchen aus Kassel und ein Team aus dem Münsterland.

Zum Ende des Prüfungswochenendes überreichte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Michael Bradtke den Teilnehmern Urkunden und Präsente, die beiden Prüfer händigten die Plaketten aus. Mit dabei waren: Michael Halberstadt mit Anax, Detlef Ernst mit Sparky, Bettina Weidemann mit Django, Stephan Steiger mit Finja, Andrea Skibak mit Rico, Beatrix Gündling mit Janosch, Stephan Gündling mit Merlin, Sabrina Schenk mit Dorado und Matthias Wolf mit Cheyenne. Im Schwalm-Eder-Kreis sind derzeit 20 Mitglieder und 13 Hunde in der Staffel aktiv.


Mehr Informationen:
Rettungshundestaffel Schwalm-Eder

Publiziert in KS Retter

FLECHTDORF/VOLKHARDINGHAUSEN. Die Marke mit der Aufschrift "Geprüfter Rettungshund" ist so etwas wie die TÜV-Plakette am Auto: Nur geprüfte Vierbeiner und ihre Hundeführer dürfen im Ernstfall nach Menschen in Not suchen. Neun dieser Teams haben sich in Waldeck-Frankenberg der Abnahme gestellt und wurden in Theorie und Praxis auf Herz und Nieren geprüft.

Ein ganzes Wochenende lang stand im Zeichen der Prüfung, die die Rettungshundestaffel des DRK Korbach/Bad Arolsen ausgerichtet hat. Während im theoretischen Teil die Hundeführer ihr Wissen zu allen Aspekten der Personensuche zu beweisen hatten, mussten im praktischen Teil Herrchen, Frauchen und Hunde ihr Können gemeinsam demonstrieren. In einem 300 mal 100 Meter großen Suchgebiet im Wald bei Volkhardinghausen galt es, bis zu zwei Vermisste innerhalb von 20 Minuten zu finden und gegebenenfalls Hilfe zu leisten. In dem für alle Teilnehmer völlig unbekannten Arreal hatten die Teams zuvor fünf Minuten Zeit, sich anhand von Kartenmaterial zu orientieren.

Unter den kritischen Augen der Prüfer Josef Graap und Gerd-Holger Siebert hatten die Tiere bei der sogenannten Flächenprüfung auch Unterordnung und Gehorsam zu zeigen, um die Plakette zu bekommen. Alle 18 Monate müssen die Spürnasen und ihre Hundeführer diese Prüfung wiederholen. "Das ist schließlich keine Spielerei", verteidigt Matthias Wolf die strengen Anforderungen, "wenn wir alarmiert werden, dann geht es um Menschenleben". Wolf, stellvertretender Leiter der Rettungshundestaffel im Schwalm-Eder-Kreis, war mit seiner Hündin Cheyenne ebenfalls zur Prüfung in Korbach angetreten - und erhielt die Plakette, die die Hunde am Halsband tragen.

Zu Vermisstenfall am Edersee gerufen
Die Rettungshundestaffel aus dem Schwalm-Eder-Kreis unter Vorsitz von Bettina Weidemann und die ausrichtende Staffel des DRK Korbach/Bad Arolsen unter Leitung von Andrea Skibak kooperieren seit mehreren Monaten und werden im Ernstfall stets gemeinsam alarmiert. So steht stets eine ausreichende Zahl an Suchhundeteams bereit - zuletzt waren die beiden Staffeln am 13. Juni zum Edersee gerufen worden, wo ein 43-Jähriger vermisst war (112-magazin.de berichtete). Teams dieser beiden Staffeln waren in Korbach ebenso zur Prüfung angetreten wie zwei Hunde und Herrchen aus Kassel und ein Team aus dem Münsterland.

Zum Ende des Prüfungswochenendes überreichte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Michael Bradtke den Teilnehmern Urkunden und Präsente, die beiden Prüfer händigten die Plaketten aus. Mit dabei waren: Michael Halberstadt mit Anax, Detlef Ernst mit Sparky, Bettina Weidemann mit Django, Stephan Steiger mit Finja, Andrea Skibak mit Rico, Beatrix Gündling mit Janosch, Stephan Gündling mit Merlin, Sabrina Schenk mit Dorado und Matthias Wolf mit Cheyenne. Mit dem Erfolg von Andrea Skibak sowie Beatrix und Stephan Gündling mit ihren Hunden verfügt die Rettungshundestaffel des DRK Korbach/Bad Arolsen nun über drei geprüfte Teams, die jederzeit zum Einsatz gerufen werden können, zum Beispiel auf Anforderung der Polizei.


Mehr Informationen:
Rettungshundestaffel im DRK Korbach/Bad Arolsen

Publiziert in Retter
Mittwoch, 20 Juni 2012 12:28

Obduktion: 43-Jähriger im Edersee ertrunken

SCHEID/BRINGHAUSEN. Der am vergangenen Donnerstag im Edersee ums Leben gekommene 43-Jährige ist ertrunken. Das ergab die von der Staatsanwaltschaft angeordnete und am Dienstag durchgeführte Obduktion des Mannes, wie Polizeisprecher Volker König am Mittwoch auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte.

Der Mann aus Bringhausen hatte am Mittwochabend gemeinsam mit Bekannten in einer Gaststätte auf Scheid das EM-Fußballspiel der deutschen Mannschaft verfolgt. Gegen 3 Uhr früh machte sich der zu diesem Zeitpunkt offensichtlich deutlich alkoholisierte Mann zu Fuß auf den Heimweg - und galt seither als vermisst.

Im Laufe des Donnerstags lief eine großangelegte Suchaktion nach dem Edertaler an, an der Polizei, Feuerwehren, Bergwacht, DLRG, die Korbacher DRK-Rettungshundestaffel und später auch ein Helikopter der hessischen Polizeihubschrauberstaffel aus Egelsbach beteiligt war. Dessen Besatzung sichtete am späten Nachmittag den Leichnam des Vermissten im Wasser an der Liebesinsel zwischen Scheid und Bringhausen. Taucher der DLRG bargen die Leiche am Abend und brachten sie an Land.

Wegen der zunächst unklaren Todesumstände ordnete die zuständige Kasseler Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Dabei fanden die Gerichtsmediziner am Dienstag bei der Obduktion im Gießener Institut für Rechtsmedizin laut Polizeisprecher König heraus, dass der 43-Jährige ertrunken war. Ein Verbrechen scheidet demnach aus - eine Einwirkung Dritter hatte die Kripo bereits am Abend des Auffindens ausgeschlossen.

2008 zwei Angler vor dem Ertrinken gerettet
Der Fall des Ertrunkenen hat eine besonders tragische Note: Gemeinsam mit einem weiteren Mann hatte der Bringhäuser im März 2008 zwei Angler vor dem Ertrinkungstod im Edersee gerettet. Beide Lebensretter waren damals mit der Rettungsplakette geehrt worden.


112-magazin.de hatte vergangene Woche über den Fall berichtet:
Tot: Mann wollte betrunken Edersee durchqueren (14.06.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 19 April 2012 18:23

Übung: Vermisste nach Flugzeugabsturz gesucht

KORBACH/JESBERG. Neun Mitglieder der Rettungshundestaffel Korbach im DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen haben an einer Übung im Schwalm-Eder-Kreis teilgenommen. Es galt, drei Flugzeuginsassen zu finden, die sich vor dem Absturz mit Fallschirmen aus der Maschine gerettet hatten.

An der Einsatzübung bei Jesberg im Kellerwald nahmen neben drei Hundeführern und sechs Helfern aus Korbach insgesamt rund 80 weitere Einsatzkräfte teil. Die übrigen Teilnehmer gehörten zu den Feuerwehren aus Densberg, Jesberg, Reptich, Hundshausen, Gilserberg, Neuental, Schönstein und Elnrode-Strang sowie zur Rettungshundestaffel Schwalm-Eder, mit der die Korbacher eine Kooperation pflegen.

Nach Angaben von Andrea Skibak, Leiterin der Korbacher Rettungshundestaffel, hatte Revierförsterin Katrin Bartsch von HessenForst die Übung initiiert. Dabei war folgendes Szenario angenommen worden: Ein Kleinflugzeug war abgestürzt, Zeugen sahen drei Menschen mit Fallschirmen. "Somit hieß es für uns, dass es sich um drei vermisste Personen handelt", erklärte Andrea Skibak den "Einsatzauftrag" während der groß angelegten Übung.

Das Gebiet, das die beiden Rettungshundestaffeln abzusuchen hatten, war rund 80 Hektar groß. Die Helfer fanden die drei "Vermissten" innerhalb der für vergleichbare Ernstfälle vorgegebenen Zeit. Übungen wie die zuletzt bei Jesberg durchgeführte seien sehr wichtig, sagte Andrea Skibak. Nur so könnten sich die Hundeführer mit ihren Tieren wirkungsvoll für den Ernstfall vorbereiten.

Und diese Ernstfälle müssen nicht nur nach einem Flugzeugabsturz oder einem anderen spektakulären Unglück eintreten: In den vergangenen Monaten war die Korbacher Rettungshundestaffel alarmiert worden, als im Oktober ein Rentner im Waldgebiet bei Neuludwigsdorf und im Januar in der Gemarkung um Kohlgrund ein Teenager vermisst waren. In beiden Fällen wurden die Personen aber gefunden, bevor die Hunde im Suchgebiet eingetroffen waren.


Link:
Rettungshundestaffel Korbach

Publiziert in Retter
Donnerstag, 05 Januar 2012 21:25

Zu lange gejoggt: Große Suchaktion

KOHLGRUND. Ein 16-jähriger Sportler, der am Donnerstag länger als sonst zum Joggen unterwegs war, hat damit unbeabsichtigt eine große Suchaktion nach ihm ausgelöst. Die Eltern des Teenagers hatten die Polizei eingeschaltet, die forderte mehrere Feuerwehren an.

Der Jugendliche war am Donnerstag gegen 12.30 Uhr zu einem Lauf von zu Hause aus in die Feld- und Waldgemarkung aufgebrochen. Nachdem er deutlich länger als üblich wegblieb, suchten die Eltern zunächst in der Umgebung von Kohlgrund nach ihrem Sohn. Als die Suche nicht den erwünschten Erfolg brachte, schalteten die Angehörigen die Bad Arolser Polizei ein. Über die Rettungsleitstelle forderten die Ordnungshüter die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Kohlgrund und Neudorf an. Zwei Streifen der Arolser Polizei waren auf hessischer Seite an der Suche beteiligt, im benachbarten Nordrhein-Westfalen war die Marsberger Polizei eingebunden. Außerdem waren bereits zwei Rettungshundestaffeln auf der Anfahrt.

Am Treffpunkt am Gerätehaus in Kohlgrund hatten sich die Feuerwehren bereits auf die Suche vorbereitet. "Wir haben Suchabschnitte eingeteilt und Karten verteilt", erklärte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Seebold am Abend auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Feuerwehrleute wollten gerade die Suche rund um Kohlgrund beginnen, als der von einem ausgedehnten Lauf zurückkehrte. Als der 16-Jährige am Feuerwehrhaus realisierte, dass sich die Einsatzkräfte seinetwegen eingefunden hatten, war er überrascht und verwundert.

Es sei leichtsinnig gewesen, bei dieser Witterung mit Orkanböen im Wald zu joggen, sagte Seebold. Selbstverständlich sei man froh über den guten Ausgang.

Publiziert in Feuerwehr

HAINA. Eine 64-jährige Frau ist nach einer umfangreichen Suche im Wald bei Haina lebend aufgefunden worden. Sie befand sich seit einiger Zeit zur freiwilligen Behandlung in der Vitosklinik in Haina.

Am Mittwochnachmittag verschwand sie dann plötzlich, wie Polizeisprecher Volker König am Freitag mitteilte. Nachdem die psychisch labile und depressive Frau auch am späten Nachmittag nicht wieder in ihrer Station aufgetaucht war, verständigte die Klinik die Frankenberger Polizei. Die Suche am Mittwoch verlief aber ohne den gewünschten Erfolg, die Frau blieb verschwunden.

Am Donnerstag wurde die Suchaktion verstärkt. Ein Hubschrauber unterstützte die Suche aus der Luft. Auch die Rettungshundestaffel aus Kassel war mit Hunden im Einsatz. Fast 50 Polizeibeamte suchten die Vermisste. Mit Radiomeldungen, in denen die Vermisste beschrieben wurde, war auch die Bevölkerung gefragt. Die strukturierte und planmäßige Suche in der Klinik und den angrenzenden Waldgebieten gestaltete sich schwierig, führte aber schließlich zum Erfolg.

Noch bevor weitere Kräfte über die Leitstelle in Korbach angefordert wurden, fand eine Streife die Gesuchte im unwegsamen Waldgelände. Die 64-Jährige war stark unterkühlt, aber ansonsten wohlauf. In der Dämmerung hatte sie sich verlaufen. Orientierungslos verharrte sie dann an Ort und Stelle. Die Rettungsaktion gelang in letzter Minute. Nach Einschätzung der Beamten vor Ort hätte die Frau eine weitere Nacht wohl nicht überlebt. Vorsorglich wurde die Frau in die Psychiatrie eingewiesen.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 23 August 2011 10:30

Große Suchaktion: 76-Jähriger tot

IPPINGHAUSEN. Ein seit Montagabend vermisster 76-Jähriger ist tot: Sein Leichnam wurde am Dienstagmorgen aufgefunden. Der Rentner aus Bad Emstal war zum Pilzesammeln ins Waldgebiet bei Ippinghausen gekommen - und nicht zurückgekehrt. Seit Montagabend galt er als vermisst, eine groß angelegte Suchaktion führte bis in die Nacht hinein nicht zum Auffinden des Vermissten. An der Suche war neben Polizei, Feuerwehr und Hundestaffeln zeitweise auch die Besatzung eines Polizeihubschraubers beteiligt - vom Helikopter aus inspizierten die Polizisten das Waldgebiet mit einer Wärmebildkamera. Gegen 3.30 Uhr früh wurde die Suche unterbrochen.

Am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr alarmierte die Leitfunkstelle Kassel die Feuerwehren aller Wolfhager Ortsteile und aus der Kernstadt. Erneut rückten zahlreiche Suchkräfte am Dienstagmorgen in das Waldstück zwischen Ippinghausen und Gut Höhnscheid in Höhe Hasenmühle aus, um dort weiter nach dem Mann zu suchen. Nach einer Lageeinweisung setzten die Einsatzkräfte gegen 7.30 Uhr die Suchaktion fort. Nach etwa einer Stunde fanden der zuständige Revierförster und Einsatzkräfte der Feuerwehr den Vermissten tot am Waldrand auf. Insgesamt waren etwa 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Die meisten Feuerwehren beendeten den Einsatz nach Auffinden des Verstorbenen.

Nachdem ein Arzt im Auftrag der Polizei den Leichnam untersucht hatte, begann die Bergung des Leichnams. Gegen 11.45 Uhr war dann auch für die letzten Kräfte der Einsatz beendet. Bislang geht die Polizei davon aus, dass der Emstaler eines natürlichen Todes starb.


Links:
Feuerwehr Wolfhagen
Feuerwehr Ippinghausen

Publiziert in Retter
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Neustes 112-Video

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