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KASSEL. Unter erschwerten Bedingungen mussten sich Retter und Kräfte der Feuerwehr zu einer Unfallstelle auf der A 44 durchschlagen - nach einem Crash auf der Autobahn hatten Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse bilden können. 

Die Feuerwehr Kassel wurde am Dienstagmorgen um 3.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 44 Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Auf der Bergshäuser Brücke kam es zu einem Verkehrsunfall im Baustellenbereich - beteiligt waren ein Gliederzug, drei Lieferwagen und ein Sattelzug. Aufgrund dessen, dass keine Rettungsgasse gebildet werden konnte, waren die Rettungskräfte nicht in der Lage zur Unfallstelle zu gelangen. Die Einsatzkräfte mussten die Strecke zur Einsatzstelle daher laufen. Im weiteren Verlauf konnten zusätzliche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes gegen die Fahrtrichtung zur Einsatzstelle gelangen.

An der Einsatzstelle wurden zwei Personen verletzt und in umliegende Krankenhäuser transportiert. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Da die Einsatzfahrzeuge über längere Zeit im Stau feststeckten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger zur Besetzung der Feuer- und Rettungswache 1 alarmiert.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 24 Mai 2018 10:32

Rettungsgassen: Verstöße werden geahndet

HESSEN. Nach einem Unfall steht die Versorgung von Verletzen im Vordergrund der Einsatzmaßnahmen. Voraussetzung für eine professionelle Erstversorgung ist, dass Helfer die Unfallstelle so schnell wie möglich erreichen. Die Rettungsgasse steht seit Jahren im Fokus der Öffentlichkeit, um genau dies sicherzustellen. Doch noch immer gibt es Verkehrsteilnehmer, die keine Rettungsgasse bilden oder sie sogar für ihr eigenes Fortkommen ausnutzen möchten.

Nach Paragraph 38 der Straßenverkehrsordnung haben Verkehrsteilnehmer sofort freie Bahn zu schaffen, wenn sich ein Fahrzeug mit blauem Blinklicht und Einsatzhorn nähert. Das klappt durch eine umfangreiche Werbung für die Rettungsgasse in den letzten Jahren zwar immer besser, aber leider nicht wirklich gut. Immer wieder brauchen Einsatzkräfte auf ihrem Weg zur Einsatzstelle mehr Zeit als nötig wäre, weil Verkehrsteilnehmer dieser Verpflichtung nicht ausreichend nachkommen.

Seit Ende 2017 testen in Hessen Autobahnpolizeien in Frankfurt, Mittelhessen und Südhessen den Einsatz von Kameras, um gegen diese Verkehrssünder vorzugehen. Zwölf sogenannte Videostreifen sind unterwegs, um insbesondere Rettungsgassenverstöße zu ahnden. Vier Fahrzeuge der Autobahnpolizei Mittelhessen sind mit der Technik ausgestattet und somit jederzeit bereit, um kleine und große Verkehrssünden aufzuzeichnen. Die Streifenfahrzeuge sind mit Front - und Heckkameras ausgerüstet, die beispielsweise auf der Fahrt durch die Rettungsgasse zum Unfallort eingeschaltet werden können, um Verstöße zu dokumentieren.

Die Streifen selbst haben auf der Einsatzfahrt in aller Regel keine Zeit, sich um solche Verstöße zu kümmern, schließlich müssen sie die Unfallstelle schnell erreichen. Die Kameras ermöglichen es im Nachhinein die Verstöße auszuwerten und anhand der Kennzeichen und Aufnahmen den verantwortlichen Fahrer zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen.

Ein Bußgeld von 200 Euro, Punkte in Flensburg und sogar ein Fahrverbot können Verkehrsteilnehmer erwarten, wenn sie ihrer Pflicht zur Bildung der Rettungsgasse nicht nachkommen.

Der Einsatz der Videostreifen ist natürlich nicht nur bei Verstößen in Bezug auf die Einhaltung der Rettungsgasse möglich. Mit den verbauten Kameras lassen sich auch andere Verkehrsverstöße aufzeichnen, auf die die Polizistinnen und Polizisten bei ihren Einsätzen und Streifenfahrten aufmerksam werden. Das während der Fahrt genutzte Smartphone, Rechtsüberholen und die verbotswidrige Nutzung gesperrter Fahrbahnen sind nur einige Beispiele von vielen.

Ob sich der Einsatz der Videostreifen bewährt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. So oder so, sollten Verkehrsteilnehmer in ihrem eigenen Interesse die gelten verkehrsrechtlichen Vorschriften einhalten. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

KASSEL. Ersthelfer haben den schwer verletzten Fahrer eines Lieferwagens am Samstag nach einem schweren Auffahrunfall auf der A 44 aus seinem völlig zerstörten Lieferwagen befreit. Der Paketkurier hatte zu spät erkannt, dass ein Sattelzug sein Tempo stark gedrosselt hatte.

Der Notruf eines Verkehrsteilnehmers ging um 7.38 Uhr bei der Polizei in Kassel ein. Der schwere Verkehrsunfall hatte sich auf der Autobahn 44 zwischen den Anschlussstellen Kassel-West und dem Südkreuz Kassel, Fahrtrichtung Hannover/Frankfurt, kurz vor der Bergshäuser Brücke ereignet. Der Kleintransporter, ein Peugeot Boxer, war bei dem Auffahrunfall total zerstört worden.

Noch vor Eintreffen von Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr war es couragierten Ersthelfern gelungen, den 27 Jahre alten Schwerverletzten aus dem Fahrzeug zu befreien und eine Erste Hilfe zu leisten. Ein Sprecher der Berufseuerwehr Kassel lobte nicht nur die Ersthelfer, sondern auch das vorbildliche Handeln der übrigen Verkehrsteilnehmer: So hätten Feuerwehr und Rettungsdienst die Unfallstelle schnell und sicher erreichen, da eine Rettungsgasse gebildet worden war.

Der Schwerverletzte, der in Niestetal wohnhaft ist, wurde in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Er schwebe inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr, teilte ein Polizeisprecher mit. Der 60 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Großheirath bei Coburg war unverletzt geblieben. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten waren beide Fahrspuren gesperrt. Die Schadenshöhe gab die Polizei mit insgesamt 35.000 Euro an. davon 10.000 Euro am Sattelauflieger. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist am Freitag auf die A 7 ausgerückt, wo es zu einem Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen und fünf Verletzten gekommen war. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 wurde angefordert.

Zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Hann.-Münden-Lutterberg waren nach Auskunft der Berufsfeuerwehr Kassel gegen 14.30 Uhr fünf Autos ineinander geprallt. Da zunächst mehrere eingeklemmte Personen gemeldet waren, entsandte die Leitstelle umfangreiche Rettungskräfte an die Einsatzstelle: Neben dem Rüstzug der Feuerwache 1 eilten der Rettungshubschrauber Christoph 7, ein Notarzteinsatzfahrzeug, fünf Rettungswagen, der Leitende Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und der Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle.

Zehn Kilometer Stau
Vor Ort stellte sich heraus, dass sich fünf Personen durch den Aufprall überwiegend leicht verletzt hatten - niemand war in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt. Die Verletzten wurden durch den LNA gesichtet und nach Versorgung an der Einsatzstelle auf Krankenhäuser im Kasseler Stadtgebiet verteilt. Die Feuerwehr Kassel sicherte die Einsatzstelle ab. Drei Hunde aus einem der Umfallfahrzeuge sollten vorübergehend in einem Tierheim untergebracht werden. Für die Rettungsarbeiten musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Es bildete sich ein bis zu zehn Kilometer langer Rückstau.

Für die 34 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr endete der Einsatz nach rund einer Stunde. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Der Sachschaden wird von Polizei und Feuerwehr auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Thema Rettungsgasse: Anfahrt zur Einsatzstelle problematisch
Problematisch gestaltete sich für die nachrückenden Einsatzkräfte die Anfahrt zur Einsatzstelle: Während die ersten Fahrzeuge noch eine Rettungsgasse vorgefunden hatten, konnten weitere Einsatzfahrzeuge teilweise nur im Schritttempo durch den Stau fahren. Die Rettungsgasse hatte sich bereits wieder aufgelöst. Die Feuerwehr appelliert daran, die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden und diese unbedingt beizubehalten. Große Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr benötigen ausreichend Platz, um eine Einsatzstelle zügig zu erreichen. Es gilt die Faustformal: Die linke Spur fährt nach ganz links - alle andern Fahrstreifen fahren nach ganz rechts. Aktuell läuft in vielen Bundesländern eine Kampagne zur Rettungsgasse. Über Flyer und Banner an Autobahnbrücken wird auf diese, möglicherweise lebensrettende, Verkehrsregel hingewiesen. (r/pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel)

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Publiziert in KS Polizei

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