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Dienstag, 07 September 2021 08:22

Rettungsaktion bei Allendorf erfolgreich

ALLENDORF/EDER. Der seit Montagmittag vermisste 79-jährige Karl-Heinz M. aus Allendorf wurde gegen 21.40 Uhr in einem Waldstück bei Allendorf durch einen alarmierten Hubschrauber der hessischen Polizeifliegerstaffel aufgefunden.

Wie die Polizei mitteilt, war der Vermisste unterkühlt, aber glücklicherweise ansprechbar. Er wurde umgehend zwecks medizinischer Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Neben dem hessischen Polizeihubschrauber waren Beamte der Polizeistationen Frankenberg und Korbach sowie die freiwilligen Feuerwehren aus Battenfeld, Allendorf und Haine an der intensiven und letztlich erfolgreichen Suche nach dem Vermissten beteiligt.

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Publiziert in Polizei
Montag, 26 Juli 2021 13:42

Hund vor Ertrinken gerettet

WALDECK-FRANKENBERG. Mit letzter Kraft und einer Portion Glück endete am 20. Juli eine Rettungsaktion in einem See in Mittelschweden -  ein Hund war mit dem Kopf in eine Schlinge geraten und konnte sich daraus ohne Hilfe nicht mehr befreien.

Wie der Hundeführer, ein 60-jähriger Mann aus Diemelsee unserer Redaktion mitteilte, sollte das gute Wetter ausgenutzt werden, um sich selbst und der Wachtelhündin eine Abkühlung zu verschaffen. Ein See in unmittelbarer Nähe von Ytterhogdal schien passend zu sein. Nachdem der Jagdhund und auch der Führer etwa 100 Meter in Richtung Seemitte zurückgelegt hatten, fing die Hündin an, im Wasser zu straucheln.

Zunächst glaubte der 60-Jährige, dass sein Vierbeiner konditionelle Probleme habe, dies bestätigte sich allerdings nicht, wie sich später herausstellen sollte. Mit einigen Schwimmzügen war der ehemalige Triathlet schnell bei seiner Hündin, die bereits von der Wasseroberfläche verschwunden war. Ein Griff in die Tiefe brachte das nach Luft schnappende Tier wieder zutage. Reste eines Taus hatten sich um den Hals der Hündin gelegt und somit bei der Gegenbewegung das Tier unter Wasser gezogen.

Nachdem der Hund befreit worden war, musste das Gespann das rettende Ufer erreichen. Hilferufe des Mannes wurden zwar von einigen Badegästen wahrgenommen, an ein Einschreiten dachte aber scheinbar niemand. Dies lag vieleicht auch an den mangelhaften Kenntnissen der schwedischen Sprache. Mit letzter Kraft erreichten der Hundehalter und seine dreijährige Wachtelhündin das Ufer. Eine Lektion hat der 60-Jährige allerdings aus dem Badesee mitgenommen: Damit künftige Urlaubsfreuden nicht ins Wasser fallen, sollten nur Seen genutzt werden, in denen man noch Grund unter der Füßen hat oder die unter Aufsicht stehen.

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Publiziert in Retter
Samstag, 13 März 2021 17:53

Segelboot kentert - Feuerwehren im Einsatz

EDERTAL/WALDECK. Ein gekentertes Segelboot und zwei in Not geratene Personen lösten am Samstagnachmittag eine Alarmierung durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg aus.

Um 15.35 Uhr wurden die Feuerwehren Hemfurth-Edersee, Bringhausen sowie die Feuerwehr Waldeck zu einem Wasserrettungseinsatz auf dem Edersee, im Bereich Rehbach-Bringhausen gerufen. Passanten hatten ein umgekipptes - in der Seglersprache gekentertes - Segelboot gesehen und zwei Personen die sich im Wasser befanden. Daraufhin alarmierte die Leitstelle Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeikräfte zur Einsatzstelle.

Die Kameraden aus Hemfurth-Edersee brachten ihr Rettungsboot zu Wasser, ebenso die Kameraden aus Waldeck, die in den Wintermonaten ein Boot der DLRG besetzen. Bei Eintreffen der ersten Kameraden vor Ort, war das Segelboot wieder aufgerichtet worden und auf dem Weg in den sicheren Hafen. Die Segler hatten es in der Zwischenzeit geschafft, sich selbst aus der misslichen Lage zu befreien und das Boot aufzurichten. "Teils war es so stürmisch und stark böig, sowie regnerisch, das man nur 100 Meter Sicht auf dem Edersee hatte", beschreibt der Edertaler Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam die Situation.

Aus gegebenem Anlass weist Rübsam nochmals auf die Gefahren des derzeit nur 3.5 Grad warmen Edersees hin -  waghalsigen Bootsausflüge können schnell zur Lebensgefahr werden.

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Die Suche nach dem vermissten 12-jährigen Justin S. aus Volkhardinghausen hat ein gutes Ende gefunden - gegen 13 Uhr konnte der Junge heute in einem Waldstück mithilfe eines Hubschraubers gesichtet und anschließend von einer Streife aufgenommen werden.

Der Jungendliche hatte am Dienstag (3. März) gegen 14.15 Uhr, mit seinem Fahrrad das Haus seiner Pflegeeltern in Volkhardinghausen verlassen und war nicht nach Hause zurückkehrt. Die Pflegemutter stellte daraufhin eine Vermisstenanzeige bei der Polizeistation Bad Arolsen. Diese leitete sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein, die bis spät in die Nacht andauerten und bei denen neben mehreren Streifenwagen auch ein Hubschrauber der hessischen Polizei zum Einsatz kam. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN/MASSENHAUSEN. Eine mehrstündige Rettungsaktion führten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Massenhausen am Sonntagabend durch. Wie Wehrführer und Einsatzleiter Michel Brühne mitteilte, steckte eine Katze in der Kanalisation fest und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Zusätzliche Hilfe kam von einem Kanalreinigungsunternehmen aus Korbach und der Stiftung für Tierschutz KaNaum.

Eine Gruppe junger Männer, die in ihrer Freizeit in einer Scheune an der Nordstraße an Autos bastelten, hatte gegen 19.30 Uhr Katzengejammer gehört und war dem klagenden Geschrei nachgegangen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Katze, die im Kanalsystem eingeschlossen war. Die Gruppe hob zwei Kanaldeckel hoch und versuchte das scheue Tier mit Katzenfutter und gutem Zureden zurück an die Oberfläche zu locken, dieses Vorhaben scheiterte jedoch an der mangelhaften Kooperationsbereitschaft des Tieres. Daraufhin wurde um 19.40 Uhr die Feuerwehr über die Leitstelle alarmiert. Bei Eintreffen der Wehr wurde versucht mit einem schwachen Wasserstrahl die Katze in einen Fangkorb zu bewegen. Leider führte auch dieser Plan nicht zum gewünschten Erfolg. Inzwischen war auch Sven Eichweber von der Feuerwehr Bad Arolsen (SBI 3)  eingetroffen, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Als letzte Rettung kam ein Kanalreinigungsunternehmen aus Korbach in Betracht, dass sich mit einem Betriebsfahrzeug und einer Kanalinspektionskamera an die Einsatzstelle begab um die Kameraden der Feuerwehr zu unterstützen. Mit dieser Kamera konnte die Position des Tieres lokalisiert werden. Wahrscheinlich war der Katze das "technische Auge" zu unheimlich - sie sprang über die Kamera hinweg und landete um 22.45 Uhr am Ausgang des Kanalrohres in einem Fangnetz.

Helfer der Arche KaNaum aus dem Bad Arolser Stadtteil Mengeringhausen nahmen die Katze in Empfang und reinigten das Tier auf der Station von Schmutz und Fäkalien. 

Auf welchem Weg das Tier überhaupt in die Kanalisation geraten konnte, ist weiterhin unklar. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Massenhausen an der Rettung beteiligt. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

WILNSDORF. Ein 63-jähriger Mann aus dem Kreis Altenkirchen verlor am Samstagnachmittag in Wilnsdorf gegen 15 Uhr auf seiner Fahrt auf der Bundesstraße 54 urplötzlich das Bewusstsein am Steuer seines Pkw und geriet dann mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr.

Der auf dem Beifahrersitz befindliche 17-jährige Nachbarsjunge dachte zunächst an einen üblen Scherz, erkannte dann aber blitzartig die Ernsthaftigkeit der Situation, griff ins Lenkrad und lenkte den Opel so zurück auf die richtige Fahrspur und brachte ihn dort schließlich durch Ziehen der Handbremse zum Stillstand. Alsdann rannte der 17-Jährige die Straße hinauf, um Hilfe zu holen. Ein Pärchen aus Haiger bemerkte den um Hilfe rufenden Jugendlichen, griff ebenfalls tatkräftig ein und zog den Ohnmächtigen zunächst einmal aus seinem Fahrzeug heraus.

Daraufhin kamen noch zwei Motorradfahrer aus dem Raum Essen hinzu, die sofort Wiederbelebungsmaßnahmen einleiteten und diese bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungswagen bzw. Notarztes weiter durchführten. Die vor Ort eingesetzten Polizeieinsatzkräfte zeigten sich sichtlich beeindruckt von dem ausgezeichneten Zusammenwirken aller an der Rettungsaktion beteiligten Personen und lobten ausdrücklich deren tatkräftiges, vorbildliches Verhalten.

Der 63-Jährige wurde schließlich nach erfolgreicher Reanimation mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

DIEMELSEE. Zu einer Rettungsaktion der besonderen Art wurde am Dienstag auch die Polizei gerufen: Eine Nilgansmutter wollte zwischen Heringhausen und Sperrmauer auf dem Weg vom Brutplatz zum See mit ihren neun Küken die Straße überqueren. Die Jungtiere standen jedoch vor einem für sie unüberwindbaren Hindernis.

Die Diemelseerandstraße zwischen Heringhausen und der Sperrmauer befuhr gegen 10 Uhr auch Birgit Büchner aus Hemar im Märkischen Kreis mit ihrem Wagen. Als die Autofahrerin eine Nilgans auf der Straße sah, kam der Tierliebhaberin die Angelegenheit suspekt vor. Die Frau parkte ihren Wagen, sicherte die Straße ab und ging der Sache nach.

Neun kleine Küken hatten sich hinter der zu hohen Bordsteinkante versammelt und konnten der Mutter nicht folgen. Jagdpächter Klaus Rohde, der zufällig hinzukam, bot seine Hilfe an. Mit einem Eimer wurden die Küken samt Mutter in den Diemelsee getragen. Dort wartete - wie im richtigen Leben - der Vater in sicherer Entfernung, um die Familie zu begrüßen.

Die Besatzung der Polizeistreife war froh, dass die Rettungsaktion ohne Zwischenfälle erfolgte, und setzte die Fahrt zum nächsten Einsatz fort. Vermutlich hatte die Nilgans in dem Waldhang oberhalb der Randstraße gebrütet und wollte nun die Küken zum Wasser führen. Daran, dass irgendwann einmal eine Nilgans dort brüten würde und der Bordstein den Küken zum fast unüberwindbaren Hindernis werden könnte, hatte man bei der Erneuerung der Straße vor einigen Jahren nicht gedacht. Dank gilt der aufmerksamen Autofahrerin.


Mehr Infos über Nilgänse:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nilgans

Publiziert in Retter

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