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KASSEL. Die gefährliche Fahrt eines in Polen zugelassenen Sattelzugs auf der Autobahn 7 im Bereich Lohfelden beendete am Dienstagmorgen eine Streife der Baunataler Polizeiautobahnstation.

Wie die Polizisten bei der Kontrolle feststellten, war die Lenkung der Zugmaschine beschädigt und die Achsaufhängung des Aufliegers an mehreren Stellen gebrochen und gerissen. Auch die Ladung des Sattelzugs, etwa 20 Tonnen Schnittholz, war nur unzureichend gesichert. Gegen den 24-jährigen Fahrer aus Polen leiteten die Polizisten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Der Polizei war der auf der A 7 in Richtung Kassel in Schlangenlinien fahrende Sattelzug gegen 10 Uhr von einem Lkw-Fahrer gemeldet worden. Nachdem die Streife der Polizeiautobahnstation zu dem auffällig fahrenden Gespann aufschließen konnte, hielten sie den Sattelzug am Rasthof Kassel Ost an. Bei der Kontrolle offenbarte sich den fachkundigen Beamten schließlich der Grund für die Fahrweise: Neben der beschädigten Lenkung war die Stirnwand des Sattelaufliegers eingerissen und verrostet. Die Bremsen funktionierten nur teilweise, wodurch das Gespann im Steigungsbereich der Autobahn nur noch 40 km/h erreichte.

Wegen der technischen Mängel, die am selben Tag durch einen Gutachter bestätigt wurden, untersagten die Polizeibeamten die Weiterfahrt. Erst wenn ein Nachweis über die Reparaturen erbracht und die Ladung entsprechend gesichert wird, darf der Sattelzug wieder in Betrieb genommen werden. (ots/r)

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FRANKENBERG. Vermutlich hat ein 60-jähriger Mann aus Lichtenfels das Gaspedal seines Autos mit der Bremse verwechselt und ist durch ein Schaufenster des Netto-Marktes gefahren - dabei entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Ereignet hatte sich der Unfall am Donnerstag gegen 20 Uhr, als der Lichtenfelser mit seinem silbergrauen Peugeot von der Ruhrstraße kommend auf den Parkplatz des Netto-Marktes aufgefahren war. Der 206er schoss über die Bordsteinkante in das Fenster des Marktes und blieb dort hängen.

Selbst verwundert über den Einschlag, sagte der Mann gegenüber der Polizei aus, dass die Bremsen am Fahrzeug nicht funktioniert hätten. Mit einem anderen Pkw wurde der Peugeot aus dem Markt gezogen und von der Polizei überprüft. "Die Bremsen funktionieren einwandfrei" bestätigte der Beamte am Unfallort seine Vermutungen, dass es sich nicht um einen technischen Defekt am Fahrzeug handelt.

Umgehend wurde eine Glaser-Firma mit den Arbeiten am Gebäude beauftragt, um wenigstens das Loch in der Fassade abzudichten. Auf etwa 8000 Euro schätzt die Polizei den angerichteten Sachschaden an der Fensterfront. Etwa 1000 Euro muss der Besitzer des Peugeot für die Reparaturarbeiten am Pkw ausgeben. (112-magazin) 

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KORBACH. Der hat ja wohl ein Rad ab - das wird ein Taxifahrer beim Anblick eines Wagens gedacht haben, der auf dem Südring liegenblieb: Dem Audi war während der Fahrt ein Reifen mitsamt Felge von der Vorderachse gefallen. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Dienstagabend niemand.

Der Taxifahrer befuhr gegen 20.30 Uhr den Südring aus Richtung Feuerwehr kommend in Richtung Frankenberger Landstraße. Etwa in Höhe des Aldi-Marktes sah der Chauffeur einen Audi A3 Warnblinklicht am rechten Fahrbahnrand: Der ältere Wagen hatte eine leicht geneigte Haltung eingenommen, weil das linke Vorderrad fehlte "und das Auto nur noch auf der Bremsscheibe stand", berichtete der Taxifahrer gegenüber 112-magazin.de. Wenig später entdeckte er plötzlich auch das fehlende Rad: Es rollte auf dem Geh- und Radweg neben der Fahrbahn. Dem Rad eilte ein Mann hinterher.

"Dem Autofahrer gelang es, das Rad wieder einzufangen", sagte am Mittwoch ein Polizeisprecher. Glücklicherweise hätten Reifen und Felge niemanden getroffen. Es stellte sich heraus, dass der Autofahrer zuvor Reparaturen an seinem Audi vorgenommen und dabei offenbar das Rad nicht wieder ordnungsgemäß befestigt hatte. Während der Fahrt über den Südring löste sich die Felge und rollte ohne Auto weiter.

Der Autofahrer wollte den Angaben zufolge den A3 mit einem Wagenheber anheben, das Rad wieder montieren und die Fahrt bis zur nahegelegenen Wohnanschrift fortsetzen. Dies sei möglich gewesen, weil an dem Auto durch den Vorfall keinerlei Schaden entstanden war. Allerdings sollte sich der Fahrer überlegen, Reparaturen in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen...

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