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Mittwoch, 15 Februar 2012 21:34

Betrunkener telefoniert beim Fahren: Überschlagen

REINHARDSHAUSEN/REITZENHAGEN. Ein 31 Jahre alter Mann aus Bad Wildungen hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über sein Auto verloren, weil er während der Fahrt telefonierte. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten, dass der Fahrer obendrein alkoholisiert war.

Der 31-Jährige war nach Polizeiangaben von Mittwoch am frühen Mittwochmorgen gegen 1.30 Uhr auf der Kreisstraße 40 von Reinhardshausen kommend in Richtung Reitzenhagen unterwegs. Im Wildetal kam der Dacia nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf die Bankette, überschlug sich und blieb völlig demoliert neben der Straße im Feldd stehen. Bei dem Verkehrsunfall zog sich der Fahrer Prellungen und Schnittwunden zu.

Den Beamten der Wildunger Polizeistation erzählte er, dass er durch ein Telefonat mit dem Handy abgelenkt worden sei. Ob dies eventuell ein Versuch war, von seiner Alkoholisierung abzulenken, wusste ein Polizeisprecher am Mittwoch nicht. Seine Kollegen hätten jedenfalls sofort bemerkt, dass der Wildunger nicht nüchtern war. Sie ordneten eine Blutentnahme an und stellen den Führerschein des 31-Jährigen sicher. Das Auto musste geborgen werden.

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Samstag, 11 Februar 2012 13:38

Eis unter Brücke: Wilde läuft erneut über

REITZENHAGEN. Der Bach Wilde ist am Freitagabend erneut übergelaufen. Grund war wie bei den Fällen vor einer Woche der Eisstau an einer Brücke an der Reitzenhagener Straße.

Am Freitag gegen 19 Uhr bemerkte ein Reitzenhagener Anlieger am Bachlauf der Wilde, dass sich das Wasser durch starke Eisbildung erneut gestaut hatte. Das Wilde-Wasser lief schon über die Brücke, die dem Waffelhaus gegenüberliegt, und war kurz davor war, sich einen Weg über die Straße zu suchen. Mitarbeiter des Bauhofs rücken schnell mit Schneepflug und Bagger an. Ihnen gelang es aber nicht mit ihren Holzlatten, die aufgestauten Eisschollen zu durchstoßen.

Hilfe kam dann von Wolfgang Kuntzemann (Forstbetrieb), der noch vom jüngsten Eis-Einsatz einen Baumstamm auf dem Grundstück des Waffelhauses deponiert hatte. Mit seinem Rückegerät schob Kuntzemann den Stamm unter die Brücke und löste die Eisschollen, so dass der Bach wieder in seinem Bett fließen konnte.

Bereits am vergangenen Wochenende war das Wasser an dieser Stelle wegen Eisstaus aus dem Bachbett getreten und hatte die Straße überflutet. In drei aufeinanderfolgenden Nächten war die Straße deswegen voll gesperrt.


112-magazin.de berichtete über die vergangenen Fälle:
Wilde läuft über, Wasser gefriert: K 40 dicht (04.02.2012)
Eis auf K 40: Bauhof setzt schweres Gerät (05.02.2012, mit Fotos)
Eis auf K 40: Straße die dritte Nacht dicht (05.02.2012, mit Fotos)

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Sonntag, 05 Februar 2012 20:57

Eis auf K 40: Straße die dritte Nacht dicht

REITZENHAGEN. Den dritten Abend in Folge ist die Bilsteinstraße voll gesperrt worden: Erneut floss Wasser der Wilde auf die Fahrbahn und gefror dort zu einer riesigen Eisfläche. Feuerwehr, THW und Bauhof waren im Einsatz.

Wie an den Vorabenden gelangte auch am Sonntag Wasser aus dem Flusslauf auf die Bilsteinstraße, nachdem ein Ablauf zugefroren war und sich das Wasser einen anderen Weg suchte. Auf der Fahrbahn schließlich tat die extreme Kälte ein Übriges. Die Polizei musste schließlich ab etwa 20.30 Uhr die Straße sperren. Betroffen war nach Informationen des Internetportals badestadt.de die Bilstreinstraße diesmal vom Knusperhäuschen bis zur Tierklinik.

Nachdem in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag die K 40 zwischen Reitzenhagen und Reinhardshausen komplett gesperrt blieb und der Bauhof jeweils am nächsten Vormittag anrückte, wurden aktuell der Bauhof, THW und Feuerwehr am Sonntag gegen 21 Uhr alarmiert. Helfer des THW verbauten nach Polizeiangaben Sandsäcke, um dem Wilde-Wasser den Weg zu weisen. Die Feuerwehr war unter anderem mit dem Lichtmastwagen im Einsatz. 

Trotz der Bemühungen aller Helfer musste die Bilsteinstraße über Nacht gesperrt bleiben. Wie lange die Sperrung noch aufrecht erhalten wird, wusste die Polizei am Montagmorgen nicht.

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Sonntag, 05 Februar 2012 07:59

Eis auf K 40: Bauhof setzt schweres Gerät ein

REITZENHAGEN. Nach der Vollsperrung der K 40 wegen größerer Mengen gefrorenen Wassers am Freitagabend und der Freigabe der Strecke am Samstagmittag ist die Bilsteiner Straße am Samstagabend erneut gesperrt worden. Mittlerweile fließen dort wieder der Verkehr auf der Straße und die Wilde in ihrem Flussbett.

Nach Polizeiangaben war die Strecke ab Samstagmittag zwar zeitweise frei, nachdem ein zugefrorener Wasserablauf neben der K 40 wieder geöffnet worden war. Am Samstagabend wiederholte sich jedoch das "Schauspiel" vom Vorabend: Wasser der Wilde floss in Höhe des ehemaligen Forsthauses auf die Fahrbahn und fror dort wegen der tiefen Temperaturen sofort zu Eis. Anwohner meldeten dies gegen 21.50 Uhr der Polizei, diese verständigte den Bauhof. Deren Mitarbeiter stellten wie auch am Freitag eine entsprechende Beschilderung auf.

Am Sonntagvormittag rückten die Mitarbeiter des Bauhofes erneut an - diesmal brachten sie schweres Gerät mit. Mit einem Baumstamm, den sie mit dem Ladekran eines Lastwagens griffen, zertrümmerten die städtischen Helfer das unter der Brücke entstandene und als Staudamm wirkende Eis, so dass die Wilde wieder in gewohnten Bahnen fließen kann. Die Straße selbst befreiten die Bauhof-Mitarbeiter mit einem Bagger vom Eis. Die potentielle Gefahrenstelle in Reitzenhagen will der Bauhof weiterhin im Blick behalten - und bei Bedarf umgehend reagieren.

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Samstag, 04 Februar 2012 05:38

Wilde läuft über, Wasser gefriert: K 40 dicht

REITZENHAGEN. Nachdem ein Ablauf an der K 40 zugefroren und Wasser aus dem Bachlauf der Wilde auf die Straße gelaufen ist, musste die Strecke zwischen Reinhardshausen und Reitzenhagen voll gesperrt werden: Auf der Fahrbahn nämlich hatte sich eine große Eisfläche gebildet.

Anwohner hatten die Polizei am Freitagabend gegen 19 Uhr über die Gefahrenstelle am Ortseingang von Reitzenhagen hingewiesen. Weil sich der zugefrorene Ablauf nicht ohne weiteres wieder öffnen ließ und immer mehr Wasser auf die Kreisstraße floss, ordnete die Polizei eine Vollsperrung an. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes hätten eine entsprechende Beschilderung aufgestellt.

Die Strecke war ab Samstagmittag wieder befahrbar, nachdem im Laufe des Vormittags der Ablauf und die Fahrbahn vom Eis befreit worden waren.

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Montag, 05 Februar 2007 14:20

Wohnhaus und Scheune zerstört

REITZENHAGEN. Bei einem Großbrand sind in der Nacht zu Montag ein Wohnhaus und eine Scheune weitgehend zerstört worden.

Eine Bewohnerin des Hauses in der Reitzenhagener Bilsteinstraße bemerkte den Brand gegen 22.50 Uhr und setzte den Notruf ab. Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens. Der in U-Form angeorndete Komplex besteht aus einem älteren Wohnhaus, einem später errichteten Wohnbereich, einem Schuppen und einer Scheune.

Nach erster Einschätzung der Kripo brach der Brand im Schuppen aus, wo Mülltonnen, Brennholz und eine Kreissäge standen. Über die Gründe für das Feuer machten die Ermittler bislang noch keine Angaben, die Polizei schließt aber eine technische Ursache nicht aus.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand von allen Seiten, konnte aber ein Übergreifen der Flammen vom Schuppen auf die Scheune und den Wohntrakt nicht verhindern. Vom Dachstuhl des überwiegend in Holzbauweise errichteten mittleren Gebäudeteils fraßen sich die Flammen rasch zum Dachstuhl des zur Straße gewandten vorderen Hauses durch. Erfolgreich verhinderten die insgesamt 66 Einsatzkräfte ein Übergreifen des Brandes auf ein nur zwei bis drei Meter von der Rückseite des Schuppens entfernt stehendes Fachwerkhaus. Einsatzleiter war der stellvertretende Wildunger Stadtbrandinspektor Frank Volke.

Trotz des mehrstündigen massiven Einsatzes, bei dem die Wehrleute die Drehleitern aus Wildungen und Fritzlar in Stellung brachten, wurde der gesamte Gebäudekomplex weitgehend zerstört. Die insgesamt sechs Bewohner blieben unverletzt. Die Einsatzkräfte aus der Kernstadt, aus Reinhardshausen und Wega sowie aus Fritzlar retteten aus der Scheune unter anderem mehrere Motorroller und Fahrräder.

Erst nach mehreren Stunden rückte ein Großteil der Kräfte ab. Am Morgen gegen 6.30 Uhr waren nach Auskunft der Leitstelle aber noch drei Fahrzeuge mit ihren Besatzungen an der Einsatzstelle. Gegen 9.30 Uhr gaben die letzten Kräfte die Meldung: "Feuer aus". Der Schaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung der Polizei auf mehr als 400.000 Euro.

Publiziert in Feuerwehr

REITZENHAGEN. Ein 78 Jahre alter Radfahrer ist beim Wechsel von der Straße auf einen Radweg gestürzt und hat sich dabei unter anderem schwere Kopfverletzungen zugezogen. Nach der Versorgung an der Unfallstelle und weiterer Behandlung in einer Wildunger Klinik verlegte ihn eine Hubschrauberbesatzung in ein Kasseler Krankenhaus.

Der Rentner aus Fritzlar war nach Polizeiangaben von Freitag am Vortag gegen 13.30 Uhr mit einer Gruppe von Radfahrern auf der Reitzenhagener Straße aus Richtung Reinhardshausen kommend in Richtung Altwildungen unterwegs. Mit seinem Elektrofahrrad wollte der 78-Jährige, der keinen Helm trug, von der Straße auf einen kombinierten Rad- und Fußweg neben der Fahrbahn wechseln. Als er auf den abgeflachten Bordstein auffuhr, löste sich laut Polizei der Reifen des Vorderrades von der Felge, der Fahrer stürzte.

Notarzt und Rettungsassistenten versorgten den Schwerverletzten an der Unfallstelle und lieferten ihn zur weiteren Behandlung in die Asklepios-Stadtklinik ein. Später wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in die Kasseler Neurologie verlegt. Für die Verlegung war der Kasseler Helikopter Christoph 7 zweimal in Richtung Bad Wildungen geflogen - den ersten Anflug vereitelte ein starker Regenschauer, bei Mandern musste der Pilot der Bundespolizei umkehren.

Ob der verletzte Radfahrer in Lebensgefahr schwebt, wusste der Dienstgruppenleiter am Freitagmorgen nicht.


Christoph 7 war auch am Donnerstagabend bei Korbach im Einsatz:
53-Jährige stirbt nach schwerem Verkehrsunfall (06.10.2011, mit Video und Fotos)

Link:
Christoph 7

Publiziert in Retter
Montag, 19 September 2011 15:04

Auto ohne Erfolg durchwühlt

REITZENHAGEN. Auf einen sieben Jahre alten Ford Fiesta hatten es ein oder mehrere Diebe in der Nacht von Samstag auf Sonntag abgesehen. Der rote Wagen stand auf dem Parkplatz der "Rheumaklinik", als es die Unbekannten aufbrachen und durchstöberten.

"Nachdem das Wageninnere komplett durchwühlt worden war, versuchten der oder die Unbekannten, das Auto kurzzuschließen. Dies gelang jedoch nicht", berichtet Polizeisprecher Dirk Virnich. Daraufhin machten sich die Einbrecher aus dem Staub. Der Sachschaden beträgt rund 100 Euro.

Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Wildungen, Tel. 05621-7090-0, oder jede andere Polizeidienststelle.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 31 August 2011 12:29

Zusammenstoß: Autos landen im Graben

REITZENHAGEN. Nach einem Zusammenstoß an der Kreuzung Johanniterstraße/Burgweg sind die beiden beteiligten Autos im Straßengraben gelandet. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Laut Polizei hatte eine 48-Jährige Bad Wildungerin mit ihrem Opel Astra einen vorfahrtberechtigten Fiat-Lieferwagen eines 69 Jahre alten Bad Wildungers auf der Johanniterstraße übersehen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert, der Kleintransporter blieb auf der Seite an einem Baum liegen.

Verletzt wurde bei dem Unfall am Mittwochvormittag niemand. Der Blechschaden summiert laut Polizei auf 10.000 Euro.

Publiziert in Polizei
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