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MELSUNGEN/GUXHAGEN. Ein Gesamtschaden von 40.000 Euro ist am Montagabend entstanden, als mindestens elf Fahrzeuge über Reifenteile auf der A 7 fuhren. Der Verursacher, bei dessen Fahrzeug es sich vermutlich um einen Lastwagen handelt, ist noch unbekannt.

Der Last- oder Sattelzug verlor auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Melsungen und Guxhagen während der Fahrt in Richtung Norden einige Reifenteile. Mehrere nachfolgende Fahrzeuge fuhren gegen 18.20 Uhr ebenfalls in Richtung Kassel und fuhren über die Hindernisse. In zehn Fällen wurden dabei Autos beschädigt, in einem weiteren Fall eine Sattelzugmaschine.

Die Autos trugen zumeist an der Front einen Schaden davon, in manchen Fällen wurde auch der Motor oder Unterbodenschutz beschädigt. Der größte Schaden entstand am BMW eines 40-Jährigen aus dem Landkreis Göttingen. An seinem 1er war die Front eingedrückt und der Motor erheblich beschädigt worden. Weil das Motoröl auslief, entstand auch noch ein Motorschaden. Rund 8000 Euro beträgt der Sachschaden alleine an diesem Wagen.

Den Frontschaden an einem 4er BMW eines 24-Jährigen aus Osterode am Harz bezifferten die Beamten der Autobahnpolizei mit 7000 Euro. Auf weitere rund 6000 Euro beläuft sich der Schaden an einem Dacia eines 39 Jahre alten Fahrers aus Guxhagen. Auch ein 57 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Verden (Niedersachsen) konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. An seinem VW Passat riss der vordere Stoßfänger bei dem Aufprall ab.

Rund eine Stunde dauerten die Säuberungs- und Aufräumarbeiten, bis schließlich alle Fahrstreifen in Richtung Norden wieder frei waren und sich keine neuen Unfälle mehr ereigneten.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation bitten nun Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

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