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SCHWARZENAU. Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagabend auf der K44 zwischen Latzbruch und Schwarzenau. Dabei wurde ein 19 jähriger Pkw Fahrer schwer verletzt. Er wurde mit dem Notarztwagen ins Bad Berleburger Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei vor Ort berichtete, war der junge Mann von Latzbruch kommend in Richtung Schwarzenau unterwegs, als er kurz nach dem Oberen Hüttental einem Reh ausweichen musste. Dabei geriet er mit seinem Suzuki Swift nach rechts auf den unbefestigten Randstreifen, durchfuhr einen Graben und stürzte auf die Fahrerseite. Einige dünne Bäume wurden beschädigt und ragten auf die Fahrbahn. Der junge Pkw Fahrer wurde vor Ort von  Ersthelfern, der Polizei und einem zufällig vorbei kommenden Rettungssanitäter der Rettungswache Bad Berleburg betreut, der ihn wenig später an seine Kollegen übergab.

Der Pkw wurde bei dem Unfall schwer beschädigt, musste geborgen und abgeschleppt werden. Die K 44 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten etwa eine Stunde lang voll gesperrt.

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Donnerstag, 22 September 2022 13:57

Renault erfasst Reh auf der Kreisstraße 8

TWISTETAL. Von seinen Leiden erlöst werden musste am Mittwoch ein Reh auf der Kreisstraße 8 nach einem Verkehrsunfall.

Wie die Polizei mitteilt, befuhr am 21. September gegen 11.40 Uhr ein weißer Transporter zwischen Braunsen und Twistetal die Kreisstraße 8, als unvermittelt ein Reh die Straße überqueren wollte. Trotz eingeleiteter Vollbremsung konnte der Fahrer (40) aus Altenstädt (Naumburg) seinen Firmenwagen nicht rechtzeitig zum Stehen bringen. Es kam zur Kollision, wobei der Renault Trafic im Frontbereich stark demoliert wurde. Unverletzt konnte der Fahrer sein Fahrzeug verlassen, die Unfallstelle absichern und die Polizei holen.  Auf 2500 Euro wird der Schaden am Fahrzeug geschätzt.

Das schwerverletzte Tier musste von seinen Leiden erlöst werden. 

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Mittwoch, 24 August 2022 08:39

Edersee: Radunfall mit schwerverletzter Person

EDERTAL. Eine schwerverletzte Frau, ein totes Reh und ein beschädigtes Pedelec sind das Ergebnis eines Radunfalls, der sich am Dienstagabend am Peterskopf bei Hemfurth ereignet hat.

Nach Informationen von Zeugen befuhr gegen 21 Uhr eine 28 Jahre alte Frau mit ihrem Pedelec den Radweg vom Peterskopf talabwärts. Aus bislang nicht bekannten Gründen sprang der Fahrerin bei hohem Tempo ein Reh ins Vorderrad, sodass die Bad Wildungerin stürzte und sich mit dem Rad überschlug. Während die junge Frau mit schweren Verletzungen regungslos liegen blieb, verendete das Reh an Ort und Stelle.

Ein Zeuge leistete umgehend Erste Hilfe bei der Schwerverletzen und setze den Notruf um 21.07 Uhr bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung setzten die medizinische Versorgung fort. Im Anschluss wurde die Frau nach Bad Wildungen ins Stadtkrankenhaus transportiert. Um das tote Reh musste sich ein Förster kümmern.  

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Mittwoch, 22 Juni 2022 13:56

Aufmerksamer Mountainbiker rettet Reh

DIEMELSEE. Einem Reh einen qualvollen Tod erspart hat am Sonntagmittag ein Radfahrer - das Tier hatte sich mit dem Oberkörper in den Stäben eines Tores an der Mülldeponie Flechtdorf verfangen.

Wie lange das Tier dort gelegen hat, darüber kann nur spekuliert werden. Fest steht, dass der Mountainbiker währen seiner Tour an einem Tor der Mülldeponie Flechtdorf, gegen 12 Uhr, ein sich abmühendes Reh gesichtet hatte. Umgehend wurde über das Mobiltelefon die Notrufnummer angerufen. Beamte der Polizeistation Bad Arolsen nahmen sich der Sache an und verständigten den Jagdausübungsberechtigten. 

Kurzerhand wurde das Reh aus seiner misslichen Lage befreit. Vermutlich handelt es sich bei dem Tier um eine Ricke, die ihr Kitz innerhalb der Mülldeponie setzten wollte.

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Donnerstag, 13 Januar 2022 10:03

Feuerwehr Gemünden nach Unfall im Einsatz

GEMÜNDEN. Auf der Kreisstraße 109 ist am Mittwochabend eine Frau aus Haina mit ihrem Pkw in den Straßengraben gefahren - ein Reh hatte die Fahrbahn überquert.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Alleinunfall um 20 Uhr auf der Strecke von Herbelhausen in Richtung Haina. Mit ihrem Citroen C3 war die 19-Jährige ausgangs einer Linkskurve auf der K109  unterwegs, als ein Reh die Straße überquerte. Reflexartig versuchte die Fahrerin dem Tier auszuweichen, was auch gelang - allerdings landete die junge Frau mit ihrem C3 im Straßengraben, erfasste mit dem rechten Rad einen Kilometerstein und kam danach zum Stehen.

Um auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen zu können, wurde die Freiwillige Feuerwehr Gemünden unter Leitung von Andre Walter alarmiert. Zunächst ließ Walter die Unfallstelle ausleuchten und in Absprache mit der Polizei eine Verkehrsabsicherung aufbauen. Mit Ölbindemittel konnte die Öllache schnell beseitigt werden. Insgesamt waren 15 Ehrenamtliche im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste von der Firma AVAS abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 5000 Euro.

Link: Unfallstandort am 12. Januar 2022.

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Dienstag, 04 Januar 2022 09:16

Kollision mit Reh - Vater verletzt, Sohn stirbt

GIEßEN. Für eine Familie aus Altenstadt begann das neue Jahr mit einer Tragödie - bei einem Unfall kam ein 14-Jähriger zu Tode.

Am Montag, dem 03. Januar 2022, gegen 19.45 Uhr, befuhr ein 51-jähriger Autofahrer aus Altenstadt (Wetteraukreis) in Begleitung seines 14-jährigen Sohnes die Landesstraße 3191 aus Richtung Hainchen kommend in Richtung Lindheimer Kreuz. Kurz vor dem Lindheimer Kreuz kam es dann vermutlich zu einem Zusammenstoß mit einem Reh, welches die Fahrbahn überqueren wollte.

Der Autofahrer kam im Anschluss von der Fahrbahn ab und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Das Auto kam nach ca. 25 Metern im Bereich einer Böschung auf dem Dach liegend zum Stillstand. Vater und Sohn wurden schwer verletzt - der Sohn erlag tragischerweise noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. 

Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger angefordert. Etwa 50 Meter vor der Endlage des Autos wurde ein totes Reh im Graben festgestellt und Teile des Tieres befanden sich auf der Fahrbahn. Am Auto entstand Totalschaden. (ots/r)

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Montag, 06 September 2021 14:27

Motorradunfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg

KORBACH. Am vergangene Wochenende ereigneten sich im Landkreis Waldeck-Frankenberg mehrere Motorradunfälle - es blieb bei leichten Verletzungen und Sachschäden.

Gegen 13.40 Uhr am Samstag befuhr eine Gruppe aus den Niederlanden die Landesstraße 3084 von Herzhausen in Richtung Vöhl. Aufgrund eines Fahrfehlers geriet ein 52-Jähriger mit seiner Triumph in Höhe des Schwanenteichs  ins Schleudern und stürzte. Dabei zog sich der Niederländer Verletzungen zu, die im Krankenhaus Korbach behandelt werden mussten. An der Triumph entstand Sachschaden von 3000 Euro.

Einen Tag später, am 5. September um 15 Uhr, nutzten Motorradfahrer das gute Wetter, um den Landkreis Waldeck-Frankenberg zu erkunden. Auf der Landesstraße  3083 befuhr ein 47-Jähriger mit seinem Motorrad die Strecke von Eppe in Richtung Goldhausen. Unvermittelt sprang dem Paderborner ein Reh vor das Motorrad - es kam zur Kollision und zum Sturz des Bikers. Der Aufprall war so heftig, dass das Reh an der Unfallstelle verendete. Der Biker zog sich leichte Verletzungen zu. 

Unaufmerksamkeit war vermutlich die Ursache eines Unfalls auf der Uferstraße bei Nieder-Werbe am Sonntag. Um 15.41 Uhr wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden gerufen. Bei Eintreffen der Polizei war die Sache allerdings schon geklärt. Der Fahrer des Motorrads hatte sich beim Reduzieren der Geschwindigkeit auf einen vor ihm fahrenden Pkw verbremst und die Kontrolle über sein Bike verloren. Es kam zum Sturz des Motorrads, wobei sich der Fahrer Verletzungen zugezogen hatte. Auf medizinische Hilfe verzichtete der Fahrer.

Auch am Diemelsee kam es zu einem Unfall mit Blechschaden. In einem Waldstück befuhren zwei Männer aus Bochum mit ihren Quads die Eschenseite auf befestigten Waldwegen. In diesem Abschnitt ist das Befahren der Wege und Rückeschneisen mit Quads und Motorrädern verboten, entsprechende Schilder ignorierten die beiden Fahrer. Im Bereich eines Feuchtgebietes kam der Vorausfahrende im Schlamm ins Schlingern, das Quad drehte sich und war gegen einen Baumstumpf geprallt. Unverletzt konnte sich der Fahrer (23) aus der Suhle befreien - die Abschleppaktion dauerte etwas länger. 

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FRANKENBERG/HAINA. Mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ist am Mittwoch ein junger Motorradfahrer ins Krankenhaus eingeliefert worden. 

Auf Nachfrage bestätigte die Polizei in Frankenberg den Unfall, der sich gegen 13.10 Uhr auf der Landesstraße 3073 ereignet hat. Nach ersten Informationen war der 17-Jährige aus der Gemeinde Haina mit seiner 125er Yamaha von Mohnhausen in Richtung Bockendorf unterwegs gewesen, als ein Reh die Straße überqueren wollte. Völlig überrascht von dem Wildwechsel kollidierte der junge Mann mit dem Reh und kam zu Fall. 

Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt und musste mit einem RTW ins Krankenhaus nach Frankenberg eingeliefert werden. Nicht überlebt hat das Reh, dass nach dem Zusammenprall an der Unfallstelle verendete. (112-magazin.de)

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SIEGEN-WITTGENSTEIN. Dienstagmorgen, kurz vor neun Uhr. Revierjäger Markus Surwehme von der Wittgenstein Berleburg´schen Rentkammer fährt mit seinem Pickup, den er normalerweise bei seiner täglichen Arbeit im Wald nutzt, in den Schlosspark. Er hat eine Kiste dabei, stoppt seinen grauen Wagen an einem der Schlossweiher. "Hier, da liegt es", sagt er mir und deutet in den Weiher. Darin ein kleines Rehkitz, ein stattlicher Bock wäre es mal geworden, wenn er die Chance bekommen hätte älter zu werden. Das Tier ist tot. Ertrunken, in Panik ins Wasser gerannt. "Das dritte Mal jetzt", berichtet Markus mir.

In den Tagen zuvor seien bereits eine Ricke (Reh mit Nachwuchs) und ein Schmalreh (Reh vom letzten Jahr) in den Teichen ertrunken. Markus platziert die schwarze Kiste, in die er das vom Wasser aufgedunsene Bockkitz legen muss, um es aus dem Park abzutransportieren. Viel redet der Revierjäger nicht dabei. Der Mund des Tieres ist weit aufgerissen, die kleine Zunge schaut heraus. Die Augen sind weiß und aufgequollen. Lange hat das kleine Lebewesen gegen das Ertrinken gekämpft und die Schlacht am Ende dann doch verloren. Ich frage den Jäger, wieso die Rehe in die Weiher laufen. "Die werden von nicht angeleinten Hunden gehetzt", erklärt er mir. Obwohl an allen Eingängen des Schlossparks Schilder mit Symbolen und eindeutigen Texten auf die Leinenpflicht im Park hinweisen, gibt es immer wieder Parkbesucher, die sich nicht daran halten. "Wenn es hier dunkel wird, dann glauben einige, sie könnten ihre Hunde unbemerkt frei laufen lassen", berichtet Markus Surwehme.

Die Leinenpflicht, die am Tag dem Schutz der Wasservögel dienen soll, gilt aber auch in der Dämmerung. Dann nämlich kommen andere Wildtiere aus der Dickung, die ebenfalls im Park unterwegs sind und für die von frei laufenden Hunden eine Gefahr ausgeht. "Die Hunde hetzen die Rehe, die laufen weg und wissen in der Panik nicht mehr wohin und rennen dann ins Wasser, wo sie jämmerlich ertrinken müssen", berichtet der Jäger, während er das Kitz auf den Gehweg legt und es genauer untersucht. „Das wäre mal ein guter Bock geworden“, resümiert er und sagt: „Der war jetzt schon sehr stabil für sein Alter". „In den letzten Tagen hat es auch schon eine Ricke und ein Schmalreh erwischt“, bedauert er.

Jetzt, so bittet er, müsse die Problematik endlich öffentlich gemacht werden, damit die Parkbesucher verstehen, warum die Leinenpflicht für ihre Hunde im Park so wichtig ist. „Kein schöner Anblick, ich weiß“, gesteht er mir zu, während ich die Fotos für diesen Aufruf anfertige. In den letzten Sommern gab es in der Nähe des Schlossparks immer eine Ricke, die oft mit Kitzen beobachtet werden konnte, wenn sie zur Abendäsung auf die umliegenden Wiesen kam. Möglicherweise verendet nun ein weiteres Kitz, wenn diese Ricke es war, die Tage zuvor von unangeleinten Hunden in den Teich getrieben worden und dort ertrunken ist.

Mir drängt sich auch die Frage auf, was denn die Hundebesitzer denken oder tun, wenn sie mitbekommen haben, dass ihr Vierbeiner ein Reh in einen Teich gehetzt hat. Eine Antwort auf diese Frage finden wir nicht. Das tote Kitz wird eingeladen und der Pickup verlässt den Park wieder. Lange bevor die ersten Besucher kommen. Ihnen und den unbedachten Hundehaltern, die ihre Tiere trotz Hinweisen nicht anleinen, blieb dieser Anblick erspart. Sie werden von diesem unschönen Ereignis bei ihrer nächsten Parkrunde wahrscheinlich nichts mitbekommen. Vielleicht hilft die morgendliche Begegnung mit Markus Surwehme, ein Verständnis in der Bevölkerung zu schaffen, diese Geschichte weiterzuerzählen und die Hunde dort, wo es geboten ist, auch anzuleinen. Und in dem Moment, wo doch etwas daneben geht, entsprechend Hilfe zu holen. Den Mut zu haben, zu sagen, was geschehen ist und gegebenenfalls selbst einzugreifen und ein Tier nicht einfach ertrinken zu lassen. (MB)

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ORPETHAL. Nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte ein 59-jähriger Motorradfahrer am Sonntagabend auf der Landesstraße 3438 bei Orpethal - er kollidierte mit einem Reh, beide landeten auf dem rechtsseitigen Acker.

Glück im Unglück hatte der Fahrer einer KTM am Sonntagabend gegen 21.15 Uhr, als er aus Richtung Neudorf kommend etwa 200 Meter vor dem Ortseingang Orpethal mit einem anwechselnden Reh Bekanntschaft machte. Der Fahrer der KTM konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Wildtier zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Reh getötet, der Biker kam mit seiner Maschine nach rechts von der Fahrbahn ab und landete auf einem Acker. Über sein Mobilfunkgerät verständigte er die Polizei, die umgehend den Jagdpächter informierte - dieser konnte nur noch den Tod des Paarhufers feststellen, während die Streifenwagenbesatzung den Unfall zu Protokoll brachte.

Auf etwa 6000 Euro wird der Sachschaden an dem Motorrad beziffert, wobei 80 Euro auf den umgeknickten Leitpfosten entfallen. Der 59-jährige Fahrer aus Warburg (Kreis Höxter) verletzte sich leicht am linken Knie. (112-magazin)

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