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WALDECK-FRANKENBERG. Im Jahr 2019 ereigneten sich im Bereich der vier Polizeistationen des Landkreises Waldeck-Frankenberg 714 Verkehrsunfallfluchten. Demzufolge haben sich 18,23 Prozent der Verursacher aller polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg unerlaubt vom Unfallort entfernt. Bei der ermittelten Anzahl der Unfallfluchten handelt es sich mit 684  VU-Fluchten um Sachschadenunfälle. Bei 40 Verkehrsunfallfluchten wurden insgesamt 36 Personen verletzt, davon 31 Leichtverletzte und fünf Schwerverletzte.

Wie Volker König, Leiter des regionalen Verkehrsdienstes der Polizei Waldeck-Frankenberg mitteilt, stieg die Zahl der VU-Fluchten im Fünfjahresvergleich deutlich an und hat sich von 667 im Jahr 2015 auf nunmehr 714 im Jahr 2019 erhöht. Die Aufklärungsquote hat sich mit 35 Prozent zum Vorjahr (36 %) kaum verändert.

Nach wie vor spielen Aussagen von Zeugen und Hinweise aus der Bevölkerung, sowie Zeugenaufrufe in den regionalen Medien bei den polizeilichen Ermittlungen zur Aufklärung von Unfallfluchten eine große Rolle.

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RAUSCHENBERG/CÖLBE. Gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei machten sich die Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes am Mittwoch, 27. März, zwischen 8.30 und 14.30 Uhr selbst ein Bild davon, ob und in welchem Umfang der Schwerverkehr die Baustelle auf der Bundesstraße 3 zwischen Schönstadt und Schwarzenborn auf nicht genehmigten Wegen umfährt.

Sieben Lastwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen missachteten das Verbot und versuchten die Baustelle über die Kreisstraße 3 zwischen Bracht und Schönstadt zu umfahren. Von den kontrollierten Lastwagen hatten vier eine deutsche Zulassung. In allen Fällen wurde ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro fällig. Zudem nahmen die Ordnungshüter ein zweites "Schlupfloch" in Augenschein.

Die Erkenntnis, dass viele Autofahrer einen Feldweg zwischen Schwarzenborn und Schönstadt nutzen, bestätigte sich leider. Dort besteht ein grundsätzliches Durchfahrtverbot. Lediglich der landwirtschaftliche Verkehr und der Busverkehr sind davon ausgenommen. Bei 32 Autofahrern wurde die Ordnungswidrigkeit mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro geahndet. Weitere Kontrollen werden folgen. (ots/r)

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KORBACH/EDERSEE. Intensive Verkehrskontrollen hat die Polizei am Dienstag in Korbach und der nördlichen Ederseeregion durchgeführt. Dabei wurde insbesondere auf Geschwindigkeit, Anschnallverhalten und Handynutzung geachtet. Im Einsatz waren Beamte der Polizeistation Korbach, des Regionalen Verkehrsdienstes und der Bereitschaftspolizei.

Im Zeitraum von insgesamt fünf Kontrollstunden wurden im verkehrsberuhigten Bereich der Flechtdorfer Straße über 40 Geschwindigkeitsverstöße mit dem Lasergerät registriert und an den Anhaltetrupp weitergegeben. Dort wurden entweder Barverwarnungen ausgesprochen oder die erforderlichen Daten für eine Anzeige notiert.

Erschreckend war, dass einem Großteil der angehaltenen Autofahrer überhaupt nicht bewusst war, dass in einem verkehrsberuhigten Bereich Schrittgeschwindigkeit zu fahren ist. Einsatzleiter Arnfried Schlömer vom Regionalen Verkehrsdienst (RVD) erklärte: "Fußgänger haben hier Vorrang vor dem Fahrzeugverkehr, wenn nötig, muss gewartet werden und das ist nur bei Schrittgeschwindigkeit möglich."

Zu schnell, kein Gurt, Mopedfahrer ohne Führerschein
Der schnellste gemessene Autofahrer war dort mit 36 km/h unterwegs. Ihn erwartet ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Neben diesem Hauptaugenmerk fielen fünf Autofahrer auf, weil sie zudem den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Ein kontrollierter Mopedfahrer war ohne Fahrerlaubnis unterwegs und sieht nun einem Strafverfahren entgegen.

An verschiedenen Kontrollstellen zwischen Korbach bis hin zum Edersee wurden in Meineringhausen, Sachsenhausen und Waldeck-West über den gesamten Tag Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. An den drei Kontrollstellen sprachen die Polizisten knapp 20 Verwarnungen aus und ahndeten diese mit einem Verwarnungsgeld. Darunter waren auch wieder drei Autofahrer, die den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Der dortige Einsatzleiter Jörg Hosse äußerte sich insgesamt aber zufrieden, zeigten die wiederholten Kontrollen doch eine positive Wirkung. Schwerwiegende Geschwindigkeits- oder Verkehrsverstöße waren nicht zu verzeichnen.

Erfreulich war, dass an keiner der Kontrollstellen jemand mit Handy am Lenkrad erwischt wurde. Ein solcher Verstoß kostet nicht nur 60 Euro und hat einen Punkt in Flensburg zur Folge; wer das Handy zum Telefonieren oder gar Schreiben während der Fahrt nutzt, gefährdet sich und andere. (ots/pfa) 

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SCHÖNSTADT/SIMTSHAUSEN. Bei Großkontrollen im Kreis Marburg-Biedenkopf hat die Polizei 180 Fahrzeuge mit insgesamt 205 Insassen angehalten und überprüft. Beteiligt an der Aktion war auch der Zoll. Eine Zielsetzung war es, reisende Einbrecher aufzuspüren.

Man wolle mit der Präsenz bei derartig groß angelegten offenen Kontrollen den Druck hoch halten, Reiserouten von Einbrechern entdecken und reisende Täter verunsichern, sagte Manfred Kaletsch, Leiter der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf. Bei der Kontrollaktion am Donnerstag ging es aber natürlich auch darum, die Verkehrssicherheit von Fahrer und Fahrzeug sowie das Einhalten sonstiger Bestimmungen zu überprüfen. Insgesamt 20 Beamte der Polizeistation Marburg, der Kriminalpolizei Marburg, des Regionalen Verkehrsdienstes und des Zolls kontrollierten von 13 bis 15 zunächst auf einem Parkplatz der B 3 am Ortsausgang von Schönstadt und dann nochmal von 16.30 bis 19 an der Bundesstraße 252 bei Simtshausen.

Insgesamt wurden 180 Fahrzeuge - Lastwagen ebenso wie Lieferwagen und Autos - mit 205 Insassen gestoppt und überprüft. Ein Autofahrer musste seinen Wagen stehenlassen, weil er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Sein Drogentest reagierte positiv. Der 22-jährige Mann musste zur Blutprobe. Zusätzlich führte die Kontrolle zu acht Anzeigen wegen mangelnder Ladungssicherheit, wegen nicht eingehaltener Sozialvorschriften und wegen gewerbe- oder steuerrechtlicher Verstöße. Ein durchreisender Autofahrer wollte Geld sparen und hatte deshalb in Österreich nicht nur seinen Sprinter vollgetankt, sondern auch vier 20-Liter-Kanister. Mal abgesehen davon, dass der Transport dieser Menge in einem Fahrzeug nicht gestattet ist, überschritt er damit die erlaubte Einfuhrmenge von maximal 20 Litern deutlich. Der Zoll versteuerte die übrigen 60 Liter an Ort und Stelle nach. Der Mann musste 60 Euro Steuern zahlen und den Treibstoff aus den Kanistern in den Fahrzeugtank umfüllen.

Reisende Einbrecher, die die Beamten zum Beispiel an den im Fahrzeug transportierten typischen Einbruchswerkzeugen erkennen würden, gingen den Beamten bei der Kontrollaktion am Donnerstag nicht ins Netz. (ots/pfa) 

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BIEDENKOPF/SCHÖNSTADT. Bei Gefahrgut- und Schwerlastkontrollen hat die Polizei im Kreis Marburg-Biedenkopf mehrere Lastwagen unter die Lupe genommen. Ein Schwertransport durfte so nicht weiterfahren, weil er zu hoch, zu lang und auch zu schwer war.

Laut Polizeibericht von Freitag wurden die Kontrollen am Mittwoch über mehrere Stunden durchgeführt. Der Regionale Verkehrsdienst (RVD) der Polizei Marburg-Biedenkopf wurde tatkräftig Experten der Kreisverwaltung und des Regierungspräsidiums Gießen unterstützt. An den Kontrollstellen an der Bundesstraße 62 in Höhe Biedenkopf, Parkplatz Erlenmühle, sowie an der Bundesstraße 3 in Höhe Schönstadt zogen die Ordnungshüter mehrere Sattelzüge, Lkw mit Anhänger und einen Schwertransport aus dem fließenden Verkehr heraus.

Bei den Kontrollen stellten die Beamten diverse Zuwiderhandlungen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, dem Fahrpersonalgesetz und anderen Vorschriften fest. Neben einigen Barverwarnungen gab es auch fünf Anzeigen wegen technischer Mängel. Positiv fiel laut Polizeisprecher Jürgen Schlick auf, dass es bei Gefahrguttransporten keinerlei Beanstandungen gab.

Den Höhepunkt der Kontrollen stellte in negativer Hinsicht ein Groß- und Schwertransport dar, der auf der Bundesstraße 3 in Schönstadt näher in Augenschein genommen wurde. Für das beförderte 18.900 Kilogramm schwere Fahrzeug zum Holzrücken war die gezeigte Ausnahmegenehmigung nicht ausreichend. Der Großraum- und Schwertransport war mit 4,27 Metern 27 Zentimeter zu hoch, mit 20,20 Metern Länge 47 Zentimeter zu lang und mit 41.810 Kilogramm Gesamtgewicht auch noch 1810 Kilogramm zu schwer. Eine für die von der Straßenverkehrszulassungsordnung abweichenden Maße und Gewichte erforderliche Ausnahmegenehmigung hatte der Fahrer nicht, sodass die Weiterfahrt untersagt werden musste. Der "Holzrücker" wurde abgeladen und der Lkw samt Anhänger fuhr ohne Ladung weiter. Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang auch gegen die verantwortliche Firma. (ots/pfa)


Kürzlich gab es in Waldeck-Frankenberg ebenfalls Überprüfungen des Schwerlastverkehrs:
Lkw-Kontrollen: Wieder "Langholzer" mit Überladung (11.05.2017, mit Fotos)

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KORBACH. 27 Lastwagen hat die Polizei am Donnerstag bei Kontrollen im Großraum Korbach unter die Lupe genommen. Die Zahl der Verstöße war zwar überschaubar, drei Langholzfahrer hatten aber so viel "Übergewicht", dass sie vor der Weiterfahrt erst einige Baumstämme abladen mussten.

Die "Langholzer" geraten immer wieder ins Visier der Polizei, weil sie mit teils kräftigen Überladungen unterwegs sind. Im vergangenen Jahr stoppte der Regionale Verkehrsdienst (RVD) in Herzhausen beispielsweise einen Langholzlaster, der um mehr als 20 Tonnen überladen war. Während Fuhrunternehmer und Fahrer immer wieder verständnislos abwinken und versichern, die Gespanne seien für derartige Beladungen ausgelegt, sehen die RVD-Experten der Polizei das anders: Das generelle Fahrverhalten und insbesondere die Bremswege würden sich zum Nachteil verändern, verdeutlicht der kommissarische Verkehrsdienst-Leiter Uwe Tenbusch. Dies stelle erhebliche Gefahren für die Verkehrssicherheit dar. Zudem würden Straßen und damit die öffentlichen Kassen stärker beansprucht. Nicht zuletzt sei es ein unlauterer Wettbewerb - wer gegen die Regeln verstoße und mehr Gewicht transportiere als erlaubt, der verschaffe sich einem regeltreuen Konkurrenten gegenüber einen unfairen Vorteil.

Diesem Umstand trägt das Gesetz aber Rechnung - vorausgesetzt, ein überladener Lkw wird von der Polizei gestoppt. Ab einem gewissen Maß an Überladung leiten die Ordnungshüter ein sogenanntes Gewinnabschöpfungsverfahren ein. Dabei sind hohe Bußgelder fällig, außerdem müssen die Fahrer einen Teil der Ladung von Bord nehmen und zur späteren Abholung die erneute Anfahrt in Kauf nehmen. Dreimal war am Donnerstag ein solches Verfahren die Folge der Kontrollen. Einer der Langholzlaster, der aus dem Kreis Kassel kommend in Richtung Hochsauerlandkreis unterwegs war und in Korbach gestoppt wurde, hatte nach Abzug der Toleranz beispielsweise ein Übergewicht von 4,6 Tonnen - was etwa vier Kleinwagen entspricht. Außerdem war die zulässige Gesamtlänge überschritten.

Denselben Fahrer 2016 mit 20 Tonnen Überladung erwischt
Für den Fahrer, der zugleich der Chef des Fuhrunternehmens war, sind nun 480 Euro Bußgeld fällig. Der Mann reagierte verärgert auf die Kontrolle - vielleicht auch, weil er erst im vergangenen Jahr bei Bömighausen mit 20 Tonnen Überladung erwischt worden war. "Er müsste es eigentlich inzwischen besser wissen", sagte einer der eingesetzten Polizeibeamten.

Um das Gesamtgewicht der angehaltenen Gespanne zu ermitteln, müssen die Lastwagen auf Waagen wie bei der Lelbacher Biogasanlage fahren. Sind diese nicht in der Nähe oder nicht geeignet, so steht dem Verkehrsdienst eine mobile Waage zur Verfügung. Zwei weiteren am Donnerstag zur Kontrolle gestoppten "Langholzern" war auf diese Weise eine leichte Überladung nachgewiesen worden. Diese beiden Verstöße wertet das Gesetz lediglich als Ordnungswidrigkeit.

Bei den um 5 Uhr begonnenen Kontrollen, an der auch eine Streife der Korbacher Polizeistation beteiligt war, hatten die Beamten aber nicht nur Holz-Lkw im Blick. Auch geschlossene Lastwagen, die zum Beispiel durch ihr Fahrverhalten oder technische Mängel aufgefallen waren, wurden gestoppt. Hier blieb es laut Tenbusch aber in allen Fällen bei mündlichen Verwarnungen und der Aufforderung, die Mängel zu beseitigen. (pfa) 

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SCHÖNSTADT/WALDECK-FRANKENBERG. Mit zwölf Tonnen "Übergewicht" ist ein Langholzlaster aus Waldeck-Frankenberg im Nachbarkreis Marburg-Biedenkopf gestoppt worden. Der Fahrer musste erst einige der 20 Meter langen Stämme abladen, bevor er weiterfahren durfte.

Außerdem kommen Bußgelder in dreistelliger Höhe sowie Punkte im Flensburger Fahreignungsregister auf den Lkw-Fahrer und den Halter des Lastzuges zu. Laut Polizeibericht von Dienstag stoppte der Regionale Verkehrsdienst der Marburg-Biedenkopfer Polizei den Langholztransporter am Montag auf der Bundesstraße 3 bei Schönstadt. Auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht nach einer Überladung aussah, weil nach oben hin noch Platz zwischen den Rungen war, so sprach die Waage eine eindeutige Sprache: Mit den über 20 Meter langen Stämmen betrug das Gesamtgewicht des Gespanns satte 52 Tonnen - erlaubt ist ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen. Die Überschreitung liegt damit bei 30 Prozent.

Überladung entspricht 12 Kleinwagen
Die Überladung entspricht übrigens dem Gewicht von zwölf Kleinwagen. Die Polizei verdeutlichte bei vorangegangenen Kontrollen des Güterverkehrs immer wieder, dass derartige Überladungen mitunter lebensgefährlich sein können: Zum einen ist die Bremsanlage eines solchen Gespanns nicht für ein wesentlich höheres Gesamtgewicht ausgelegt, zum anderen verlängern sich Bremswege und Fahreigenschaften teils enorm. (pfa) 

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KORBACH. Ein Schrottfahrzeug, das selbst reif für den Schrott ist, haben die Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes bei einer Kontrolle in der Kreisstadt aus dem Verkehr gezogen. Der 21 Jahre alte Fiat Transporter, der Metallschrott geladen hatte, war in einem absolut mangelhaften Zustand.

Der Regionale Verkehrsdienst zog den vollbeladenen schrottreifen Lkw am Montagvormittag aus dem Verkehr. Der Schrottsammler aus dem Raum Frankenberg war mit seinem 21 Jahre alten Fiat zu einem Metallgroßhandel in Korbach unterwegs, um dort seine Ladung zu verkaufen. Nach der Polizeikontrolle blieb ihm nichts anderes übrig, als seinen Lkw gleich mit zu verschrotten.

Antonio Diaz Eierding vom Verkehrsdienst: "Bei diesem Fahrzeug sah man auf den ersten Blick, dass es verkehrsunsicher ist". Dies bestätigte sich dann bei einem TÜV-Gutachten. Die Gutachter stellten insgesamt 31 Mängel fest, davon wurden 25 Mängel als erheblich und zwei Mängel sogar als unmittelbar verkehrsgefährdend eingestuft. So waren Reifen zerschlissen, die Motorbefestigung mangelhaft und der Motor undicht. Das gesamte Fahrzeug, vor allem beide Längs- und Querträger und die Ladefläche, waren durchgerostet, auch die Bremsleitungen und die Beleuchtung waren nicht in Ordnung.

So blieb dem Fahrzeughalter nichts anderes übrig, als in Polizeibegleitung langsam zu dem Metallgroßhandel zu fahren, um sich dort nicht nur von der Ladung, sondern auch vom Fahrzeug selbst zu trennen. Außerdem erwarten Fahrzeughalter und Fahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil sie einen Lkw in Betrieb nahmen beziehungsweise die Inbetriebnahme anordneten, obwohl die Verkehrssicherheit durch den nicht vorschriftsmäßigen Zustand des Fahrzeuges wesentlich beeinträchtigt war.

Der Fahrer muss nun Bußgelder von 180 Euro zahlen, außerdem erhält er einen Punkt im Flensburger Fahrerignungsregister. Für den Halter bedeuten die Verstöße ebenfalls einen Punkt und 270 Euro.

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Dienstag, 13 Oktober 2015 16:30

Ortsdurchfahrt gesperrt: Kontrollen in Flechtdorf

FLECHTDORF. Nicht alle Verkehrsteilnehmer halten sich an die derzeitige Vollsperrung der Flechtdorfer Ortsdurchfahrt: Trotz entsprechender Beschilderung "mogelt" sich so mancher Fahrer auf Nebenstraßen durch den Ort, wie Kontrollen der Polizei ergaben.

Die Landesstraße 3076 ist in der Ortsdurchfahrt von Flechtdorf voraussichtlich noch bis zum 22. Dezember voll gesperrt, die Umleitung ist weiträumig ausgeschildert. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg führte jüngst Kontrollen durch. Dabei fiel den Ordnungshütern auf, dass einige Verkehrsteilnehmer die Beschilderung "Durchfahrt verboten" missachten und die Baustelle innerhalb des Ortes umfahren. Bei zwei Verkehrskontrollen sind innerhalb kurzer Zeit knapp 50 solcher Verstöße festgestellt worden.

Arnfried Schlömer vom Verkehrsdienst appelliert deshalb an die Verkehrsteilnehmer, sich an die Verkehrsregeln zu halten und die Umleitungstrecke in Kauf zu nehmen. "Wenn Fahrzeugführer diese Beschilderung missachten, stellt das eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro geahndet wird. Zusätzlich werden sie dann auch noch zurückgeschickt". Schlömer kündigte weitere Kontrollen aus beiden Fahrtrichtungen an.

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MARBURG/GIESSEN. Bei Schwerlastkontrollen in Mittelhessen hat die Polizei fast jeden dritten der überprüften Brummis beanstandet. Mangelhafte Ladungssicherung, vor allem aber technische Mängel führten dazu, dass die Kontrolleure mehrere Lkw vorübergehend stilllegten. Auch Busse mussten sich einer Überprüfung unterziehen.

"Die Ergebnisse bestätigen leider die Notwendigkeit von Sonderkontrollen des Gefahrgut-, Personen- und Schwerverkehrs", sagte am Freitag der Marburger Polizeisprecher Martin Ahlich. Bereits im Mai hatte die Polizei Mittelhessen 29 von 103 überprüften Fahrzeugen (28,15 Prozent) beanstandet. Bei den aktuellen Kontrollen am Donnerstag auf der Autobahn und in den Landkreisen Gießen, Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf waren es dann 35 von 123 kontrollierten Lastwagen (28,45 Prozent). Darin enthalten sind diesmal 44 (im Mai: 28) überprüfte Gefahrguttransporter, von denen die Polizei 17 (9) beanstandete und 7 (8) vorrübergehend stilllegte. Erheblich waren zudem die Mängel an einem aus Litauen stammenden Lastwagen. Gleich vier gebrochene Bremsscheiben stellten die Kontrolleure fest und unterbanden die Weiterfahrt. Das gleiche Los zog der Fahrer eines mit Heu beladenen Lastwagens aus den Niederlanden. Seine Ladung war mangelhaft gesichert und das Gefährt wies erhebliche technische Mängel an den Bremsscheiben und am verrosteten Druckluftbehälter der Bremsanlage auf.

Die gemeinsamen Kontrollen der Regionalen Verkehrsdienste und der Polizeiautobahnstation des Polizeipräsidiums Mittelhessen, des Regierungspräsidiums und des Landkreises Gießen, des Zolls, der Dekra und der kommunalen Ordnungsbehörden waren am Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr. Angehalten wurde auf der A 5 auf dem Parkplatz Reinhardshain, auf der Bundesstraße 255 in Herborn Hörbach, der B 253 am Parkplatz Nebelsberg, der B 3 bei Josbach, der B 62 vor Lahntal-Göttingen und auf der A 5 auf dem Limesparkplatz. Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Gefahrgutvorschriften, der Ladungsmenge und -sicherung, der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten und der Fahrtauglichkeit des Fahrers.

Hintergrund
Auf den Straßen in Deutschland findet jährlich in verschiedensten Fahrzeugen ein Warentransport von 4,3 Millionen Tonnen statt, mit steigender Tendenz. Zeitgleich wächst der regionale und überregionale Personenkraftverkehr mit Bussen. Das führt zu einem verstärkten Wettbewerb sowie zunehmendem Zeit- und Kostendruck. Der Anteil des Schwerverkehrs beträgt bereits jetzt etwa 13 Prozent und wird zunehmen. Unfälle unter Beteiligung von Bussen und/oder Lastwagen haben in den meisten Fällen weitreichende Auswirkungen auf die beteiligten Personen, die Umwelt und nicht zuletzt aufgrund der meist komplizierten und langwierigen Bergungen auch Einfluss auf den Verkehrsfluss. Über 70 Prozent der Unfälle werden durch den beteiligten Lastwagenfahrer verursacht.

In Mittelhessen waren Lastwagen im Jahr 2014 an 2898 von insgesamt 21.487 Unfällen beteiligt. Diese Unfälle forderten sechs Tote, 78 Schwer- und 380 Leichtverletzte. Der Gesamtsachschaden betrug fast 14 Millionen Euro. Im Jahr 2014 kontrollierte die Polizei Mittelhessen 8589 Lastwagen, 222 Gefahrguttransporte und 334 Busse. Sie beanstandeten dabei 40 Prozent der Lastwagen, 70 Prozent der Gefahrguttransporte und 33 Prozent der Busse. 142 der überprüften Fahrzeuge blieben stehen - 47 davon waren Gefahrguttransporter.

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Publiziert in MR Polizei
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