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TWISTETAL-BERNDORF. Ein 17-Jähriger, der am Programm "Begleitetes Fahren ab 17" teilnimmt, hat bei einem Überholversuch die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Dadurch geriet er am Sonntagnachmittag mit seinem BMW in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem anderen Auto zusammen. Fünf Personen mussten ins Krankenhaus.

Der 17 Jahre alte Fahrzeugführer aus Zierenberg war gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße zwischen Twiste und Berndorf unterwegs. Hinter dem Abzweig in Richtung Mühlhausen versuchte er auf nasser Fahrbahn, ein vor ihm fahrendes Auto zu überholen. Dabei verlor der junge Fahrer, den seine Mutter begleitete, nach Angaben der Polizei die Kontrolle über den BMW und geriet ins Schlingern. Er kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem ihm entgegenkommenden Toyota, in dem drei junge Frauen saßen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der BMW in den Graben der anderen Fahrbahn, während das gerammte Auto, das im Landkreis Waldeck-Frankenberg angemeldet ist, gegenüber am Seitenstreifen zum Stehen kam.

Ein nachfolgender Audifahrer mit Hersfelder Kennzeichen konnte nicht mehr ausweichen und touchierte den Toyota mit seiner linken Front. Er konnte den Wagen aber sicher am Straßenrand abstellen. Eine Mitfahrerin der 24-jährigen Toyotabesitzerin erlitt schwere Verletzungen. Vier weitere Beteiligte mussten ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden.

Zur Unfallstelle rückten die Feuerwehren aus Berndorf, Twiste und Mühlhausen sowie die Kameraden der Kreisstadt aus. "Es hatte geheißen, dass drei Personen eingeklemmt sind. Das war aber Gott sei Dank nicht der Fall, weil die Fahrgastzellen relativ gut intakt geblieben sind", berichtete Einsatzleiter Volker Bangert gegenüber 112-magazin.de. Zwei junge Hunde, die an Bord des BMWs waren, überstanden den Unfall unverletzt. Beim Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers handelte es sich um ein Gasfahrzeug.

Die Feuerwehr riegelte die B252 in beiden Richtungen komplett ab. Mehrere Krankenwagen und Notärzte kümmerten sich um die Verletzten. Ein Patient sollte zunächst mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden, kam dann aber mit dem Krankenwagen in eine Kasseler Klinik.

Den Gesamtschaden gibt die Polizei mit rund 20.000 Euro an.


Unweit der aktuellen Unfallstelle hatte es vor einem Jahr einen folgenschweren Unfall gegeben:
Porsche übersehen, Zusammenstoß: 89-Jährige stirbt in Klink (1.4.12, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Retter
Montag, 24 Dezember 2012 13:54

Hochwasser im Edertal: Feuerwehreinsätze

WITTGENSTEIN. Die warmen Temperaturen zu Weihnachten und der einsetzende Regen haben in Wittgenstein nach den Schneekapriolen die Wasserstände drastisch ansteigen lassen.

Am Sonntagabend musste in Elsoff die Feuerwehr in die Jakobstraße anrücken, weil sich dort der sonst kleine Bach in einen reißenden Strom verwandelt hatte und große Geröllstücke und Baumstämme mit anschwemmte. Somit trat das Wasser über die Brücke und drohte an einem Haus ein Baugerüst umzureisen. Die Feuerwehr sicherte das Baugerüst ab und befreite das Brückengeländer von den großen Geröllstücken.

Auch in anderen Teilen Wittgensteins, beispielsweise im Edertal, stiegen die Flüsse über die Ufer. In Schwarzenau kam die Eder bis in die Gärten der am Ufer stehenden Häuser, lies ganze Straßenzüge wie zum Beispiel die Straße „An der Eder“ in ihrem Wasser verschwinden. Die Anwohner schützten ihre Grundstücke und Hauseingänge, oder die Garagen mit Sandsäcken und Wasserpumpen vor dem Hochwassereinbruch.

Straßen nicht mehr passierbar
Auch wenige Kilometer vorher, im Bereich des Arfelder Hammer, waren Straßen unter Wasser und nicht mehr passierbar. Die im Tal liegenden Wiesen waren in eine einzige Seelandschaft verwandelt worden. So sah es im gesamten Verlauf der Eder aus, von Raumland bis nach Beddelhausen und auch darüber hinaus. Im Bereich der Beddelhäuser Kläranlage und im Zufahrtsbereich zum Seniorenheim musste eine Straße gesperrt werden.

Lediglich die Wasservögel profitierten von dem Hochwasser: Graureiher, Stockenten und Kanadagänse machten es sich am und im Wasser gemütlich.

Publiziert in SI Feuerwehr
Montag, 05 November 2012 10:00

Zwei Unfälle auf regennasser Fahrbahn

WILNSDORF. Regennasse Fahrbahnen in Kombination mit nicht angepasster und überhöhter Geschwindigkeit wurden am Sonntagnachmittag zwei Fahrzeugführern in Wilnsdorf zum Verhängnis. Glücklicherweise kamen beide Verunglückte jedoch noch einmal mit dem Schrecken davon.

Auf der L 907 geriet eine 44-jährige Autofahrerin aus Haiger auf der zu diesem Zeitpunkt regennassen Fahrbahn aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einem Kurvenbereich von der Fahrbahn ab. Im Bereich einer Böschung überschlug sich ihr Toyota und blieb dann auf dem Dach liegen. Mit Hilfe eines Ersthelfers konnte die bei dem Unfall unverletzte Frau ihr Fahrzeug verlassen. Feuerwehr, Rettungshubschrauber mit Notarzt und ein Rettungswagen war en zwar vor Ort eingesetzt, brauchten aber glücklicher Weise nicht tätig zu werden. Der total beschädigte Pkw musste hingegen geborgen und abgeschleppt werden.

In Wilnsdorf-Flammersbach geriet ein 22-jähriger Pkw-Fahrer auf der ebenfalls regennassen L 893 ausgangs einer Kurve von der Fahrbahn ab, rutschte über mehrere Felder der Leitplanke, geriet dann auf die Gegenfahrbahn und prallte schließlich gegen einen Baum. Der Wilnsdorfer hatte zwar noch Glück im Unglück und blieb bei dem Unfall unverletzt, sein PKW wurde jedoch total beschädigt.

Publiziert in SI Polizei

NEUNKIRCHEN / EISERFELD. Am Dienstagnachmittag, gegen 15 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Neunkrichen und Eiserfeld.

Wie die Polizei berichtete, befuhr eine 19-Jährige mit ihrem BMW die Straße Richtung Eiserfeld. Auf regennasser Fahrbahn verlor sie dann aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug. Sie geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegekommenden Pkw zusammen.

Bei dem Unfall wurden die 19-jährige Neunkirchenerin, sowie der 46-jährige Fahrer des entgegenkommenden Pkw und dessen 30-jähriger Beifahrer verletzt. Geschätzter Sachschaden: 22.000 Euro.

Publiziert in SI Retter

SIEGEN. Am späten Freitagabend gegen 23 Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 45 in Höhe Siegen mit zwei beteiligten Fahrzeugen und drei verletzten Personen, darunter ein 11-jähriges Kind.
 
Nach bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei befuhr ein 27-jähriger Burbacher mit seinem Pkw Seat die A 45 in Fahrtrichtung Frankfurt auf der mittleren von drei Fahrspuren. In seiner Begleitung befand sich ein 11-jähriges Kind, welches auf der Rücksitzbank saß. Vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit geriet er auf der regennassen Fahrbahn mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Dort kam das Fahrzeug zum Stehen.

Nur wenige Augenblicke dahinter befuhr ein 47-jähriger Bad Nauheimer mit seinem Opel die A 45 in gleicher Richtung. Der 27-Jährige und das Kind befanden sich noch im Fahrzeug als der 47-Jährige sich von hinten näherte. Die Unfallstelle war noch ungesichert und es regnete stark, so dass der Fahrer des Opels die Unfallstelle zu spät wahrnahm. Trotz eines noch eingeleiteten Ausweichmanövers, konnte er einen Zusammenstoß mit dem bereits verunfallten Seat nicht vermeiden. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Seat auf den rechten Fahrstreifen katapultiert.

Alle drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Die beiden Männer wurden in nahegelegene Krankenhäuser verbracht und verblieben stationär. Das Kind hatte offensichtlich einen Schutzengel und konnte nach ambulanter Behandlung in einer Kinderklinik wieder entlassen werden. An beiden Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizei in Dortmund Totalschaden. Die Gesamtschadenshöhe beträgt nach Schätzungen der Polizei ca. 17.000 Euro. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Frankfurt für etwa eine Stunde gesperrt werden.

Publiziert in SI Retter

BAD LAASPHE. Die kräftigen, unwetterartigen Regenfälle in Wittgenstein, vor allem im Bereich Bad Laasphe, haben am Nachmittag zu zahlreichen Hochwassersituationen geführt.

In Banfe lief eine Fabrikhalle der Firma WKW voll Wasser, was von den Kameraden des Löschzuges Banfe abgepumpt werden musste.Kurze Zeit später musste auch der Zug 1 der Bad Laaspher Feuerwehr ausrücken, da bei der Firma Slawinski in der Stockwiese Wasser durch das Hallendach in die Fabrik lief.

Parallel dazu wurde die Feuerwehr nach Puderbach alarmiert. Dort war der kleine „Puderbach“ über seine Ufer getreten und hatte Teile der Straßen im Dorf überschwemmt. Ein im Puderbach befindlicher Abfluss war durch Laub und Gehölz verstopft worden. Das Wasser lief über die Straßen, die Dorfbewohner versuchten bereits selbst Abhilfe zu verschaffen. Doch die geöffneten Kanaldeckel konnten die Wassermassen gar nicht alle fassen.

Schließlich wurde die Verstopfung im Bach mit einem Bagger beseitigt und die Lage beruhigte sich dann schnell wieder. Dort musste die Feuerwehr nicht eingreifen, nur beraten und kontrollieren. Nach dem Freimachen des Abflusses musste noch ein in der Nähe befindlicher Keller leer gepumpt werden.

Publiziert in SI Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Im gesamten Landkreis hat das Gewitter am Freitagnachmittag Spuren hinterlassen. Bei der Leitstelle in Waldeck-Frankenberg gingen viele Anrufe ein wegen voll gelaufener Keller und umgestürzter Bäume.

Vor allem der Südkreis war nach Angaben der Leitstelle betroffen. Die Rettungskräfte hatten demnach viel zu tun. Zwischen 15 und 16 Uhr hatte es stark geregnet.

Quelle: HNA

Publiziert in Feuerwehr
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NETPHEN. Unwetterartige Regen- und Hagenfälle haben am Mittag in weiten Teilen von Netphen und Hilchenbach für Feuerwehreinsätze gesorgt. In Eckmannshausen hatte es nach einem Blitzeinschlag in zwei Wohnhäuser nach Brandrauch gerochen. Glücklicherweise gab es hier kein offenes Feuer.

Der starke Wind hatte einen Baum zwischen Eckmannshausen und Herzhausen auf die Straße stürzen lassen. In Hilchenbach-Oechelhausen trat ein kleiner Bach über seine Ufer und verwandelte sich in einen reißenden Strom. Dabei wurde die Straße überspült, viele Gärten überflutet.

Besonders schlimm traf es die Menschen in Afholderbach: Dort wurden Wohnungen komplett unter Wasser gesetzt, Gärten liefen über und es fielen Hagelkörner vom Himmel, die so groß waren, wie Taubeneier. „So viel Wasser haben wir noch nicht gehabt. Das habe ich noch nicht erlebt“, berichteten gleich mehrere Anwohner. Mit Tauchpumpen musste die Feuerwehr Häuser und Scheunen leer pumpen und auch einen Vorgarten, damit das Wasser nicht weiter ins Haus eindringt.

Auf der Straße von Afholderbach in Richtung Sohlbach kam es durch die gewaltigen Wassermassen zu einem Erdrutsch. Die Ortschaft Sohlbach war zeitweilig gar nicht mehr zu erreichen. Der Landesbetrieb Straßen NRW und die Stadtwerke Netphen mussten mit Baggern anrücken, und den Weg wieder passierbar machen. Noch bis morgen muss allerdings mit Behinderungen gerechnet werden. Menschen kamen bei dem Unwetter, was am Mittag tobte, zum Glück nicht zu Schaden.

Publiziert in SI Feuerwehr

ALLENDORF (EDER). Vier Menschen sind beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der Bahnhofstraße schwer verletzt worden. Eines der Autos war außer Kontrolle geraten auf einer Wasserlache, die sich durch starken Regen gebildet hatte.

Die beiden 19 und 30 Jahre alten Fahrer und deren Mitfahrer galten zunächst als in ihren verunglückten Kleinwagen eingeklemmt, daher rückte neben Rettungswagen-Besatzungen und Notarzt auch die Feuerwehr aus. Als die Brandschützer gegen 17.30 Uhr an der Unfallstelle eintrafen, brauchten die vier Schwerverletzten aber nicht mit hydraulischem Gerät befreit zu werden. Die Einsatzkräfte unter Leitung von Horst Huhn betreuten die Verletzten aber bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Insgesamt 20 Feuerwehrleute aus Allendorf und Rennertehausen waren zur Unfallstelle auf der K 121 ausgerückt.

Laut Polizei hatte der 19-Jährige auf einer Wasserlache die Kontrolle über sein Auto, mit dem er aus Richtung Rennertehausen kam, verloren und war dadurch in den Gegenverkehr geschleudert. Hier stieß er frontal mit dem Auto des 30-Jährigen zusammen. Im Auto des 30-Jährigen platzten beim Zusammenstoß einige der von dem Mann transportierten Farbeimer, wodurch der Wagen quasi einen frischen Innenanstrich bekam. Doch damit nicht genug: Der Kleinwagen schleuderte nach der Kollision noch gegen ein Metalltor.

Die Verletzten wurden nach dem Unfall von mehreren Rettungswagenbesatzungen ins Krankenhaus gebracht, die Bahnhofstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt.



Publiziert in Retter
Montag, 07 Mai 2012 09:07

Zehn Meter über Straße geschlittert

BRAUNAU. Sich überschlagen und zehn Meter über die Straße geschlittert ist am Montagmorgen eines 45-Jährige. Schuld ist laut Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn.

Die Bad Zwestenerin befuhr um 8.45 Uhr die B485 in Richtung Braunau. In einer Rechtskurve kam sie von der Straße ab und befuhr die angrenzende Böschung. Hier überschlug sich der Daimler, rutschte dann noch zehn Meter zurück über die Straße. Die Frau kam nach eigenen Angaben unverletzt davon; der Schaden am Auto beläuft sich Polizeiangaben zufolge auf etwa 4.000 Euro.

Publiziert in Retter
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