Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Rüstwagen

Mittwoch, 01 Juli 2020 07:10

Mit Rüstwagen Audi aus Teich gezogen

DIEMELSTADT-GASHOL. Vermutlich war die Handbremse an einem Audi nicht angezogen worden, wahrscheinlich wurde auch kein Gang eingelegt. Anders lässt sich die "Alleinfahrt" eines Audis auf abschüssiger Strecke in einen Teich nicht erklären.

Wie die Polizei auf Nachfrage von 112-magazin.de mitteilt, war der rote Audi in einem Carport eines Einfamilienhauses, zwischen Gashol und dem Trainingscamp Diemelstadt, in der Straße "Zur Helle" abgestellt worden. Die 28-jährige Halterin des Fahrzeugs erblickte gegen 21.35 Uhr ihren Pkw im Teich und alarmierte die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg.

Daraufhin rückte die Freiwillige Feuerwehr Rhoden mit elf Kameraden zum Einsatzort aus. Geleitet wurde die Aktion von Florian Kistner, der die Seilwinde vom Rüstwagen an den Audi hängen ließ. Kurzerhand wurde der Pkw rückwärts aus dem Teich gezogen. Protokolliert wurde der Vorgang von der Polizeidienststelle Bad Arolsen, da aber kein Fremdschaden aufgenommen werden musste und auch keine Umweltschäden durch ausgelaufene Betriebsstoffe erkennbar waren, rückte die Streife wieder ab. (www.112-magazin.de)

Link: Einsatzstandort Teichanlage bei Rhoden am 30.06.2020.

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Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Eun spektakulärer Unfall ist am Donnerstagnachmittag in der Bad Wildunger Innenstadt passiert: Ein bis auf den Fahrer unbesetzter Bus der BKW rammte rückwärts den Treppenaufbau eines Modegeschäfts gegenüber dem Kurschattenbrunnen, kam aber glücklicherweise vor dem Geschäft zum Stehen. Der 68-jährige Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, am Fahrzeug entstand vermutlich Totalschaden in sechsstelliger Höhe.

Nach Angaben der Wildunger Polizei ist die genaue Unfallursache noch nicht bekannt. Möglicherweise habe eine medizinische Ursache beim Fahrer eine Rolle gespielt, möglicherweise sei der Busfahrer aber nach einem Malheur beim Abbiegen aufgeregt gewesen und habe einen Fehler gemacht. Der Bus war nämlich, so die Informationen aus der Badestadt gegen 14.30 Uhr aus Richtung Breiter Hagen kommend in die Brunnenstraße in Richtung Brunnenallee eingebogen. Der Fahrer aus Bad Wildungen wollte dann offenbar auf einen zwischen Brunnenstraße und Laustraße gelegenen Parkplatz fahren. Beim Abbiegen sei er mit dem roten BKW-Bus leicht gegen ein Schild am rechten Fahrbahnrand gefahren. Er hielt an und wollte zurücksetzen. Dabei gab der Fahrer versehentlich zu viel Gas und verlor die Kontrolle über das schwere Fahrzeug.

Der Bus fuhr rückwärts einen Halbkreis, die Front fuhr durch ein Gebüsch, das Heck kam vor einem Modegeschäft von der Brunnenstraße ab und rammte dabei noch eine Laterne. Das Heck setzte schließlich mit dem Fahrzeugrahmen auf der obersten Treppenstufe vor dem Geschäft auf und rutschte noch so weit nach hinten, dass die Hinterachse vom Boden abhob. Der Bus, an dem bei dem Unfall durch die Verwindung des gesamten Fahrzeugs mehrere Scheiben barsten, saß dadurch komplett fest.

Notarzt und RTW-Besatzung rückten aus und lieferten den 68-jährigen Busfahrer ins Krankenhaus ein - er hatte bei dem Unfall einen Schock erlitten. Die Feuerwehr eilte ebenfalls zur Unfallstelle. 20 Kameraden unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer fingen auslaufende Betriebsstoffe auf beziehungsweise banden sie mit Ölbindemittel ab. Außerdem hoben die Freiwilligen den tonnenschweren Bus mit dem hydraulischen Spreizgerät an, um ihn zu unterbauen. Mit Material aus dem Rüstwagen der Feuerwehr und vom städtischen Bauhof errichteten die Einsatzkräfte eine Rampe und zogen den Bus schließlich über diese Vorrichtung aus Holz- und Kunststoffplatten mit dem Rüstwagen wieder auf die Straße zurück. Ein Bild vom Einsatz machte sich unter anderem auch Bürgermeister Volker Zimmermann. Auch die Energie Waldeck-Frankenberg war im Einsatz, um die abgeknickte Laterne zu sichern.

Die Brunnenstraße war bis 16.20 Uhr gesperrt, wurde aber für den Verkehr wieder freigegeben, nachdem der beschädigte Bus - von zwei Streifenwagen eskortiert - ins BKW-Busdepot unweit des Feuerwehrstützpunktes abgeschleppt worden war. Dazu war ein großer Lkw-Schleppwagen eines Bergungsunternehmens im Einsatz.

Die Schadenshöhe bei diesem spektakulären konnte die Wildunger Polizei auch am Abend noch nicht beziffern. Nach Angaben der Verkehrsgesellschaft war vermutlich Totalschaden an dem Fahrzeug entstanden. Feuerwehr und Polizei äußerten sich gegenüber 112-magazin.de erleichtert, dass bei dem Unfall keine Außenstehenden zu Schaden gekommen waren - so hätte der unkontrolliert rückwärts fahrende Bus durchaus Fußgänger erfassen können.


Die Wildunger Feuerwehr war erst am Sonntag nach einem schweren Verkehrsunfall im Einsatz:
Zwei Rettungshubschrauber nach Unfall auf B 253 (17.04.2016, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

MARSBERG. Mit schweren Verletzungen hat eine 34 Jahre alte Autofahrerin am Freitagnachmittag einen spektakulären Unfall auf der B 7 zwischen Westheim und Marsberg überlebt: Die laut Polizei alkoholisierte Frau kam von der Fahrbahn ab, durchbrach ein Geländer und stürzte mit ihrem Wagen in ein Gewässer.

Wäre das Wasser tiefer gewesen oder der Unfall nachts passiert und nicht sofort bemerkt worden, so hätte die Fordfahrerin das Unglück eventuell mit dem Leben bezahlt. Was genau war passiert? Die Frau aus dem Raum Winterberg war am Freitagnachmittag auf der B 7 von Westheim kommend in Fahrtrichtung Marsberg unterwegs. Kurz vor der Kreisgrenze der Altkreise Büren und Brilon verlor die Frau aus bislang noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihren Ford KA.

Nach Angaben von Zeugen, so ein Polizeibeamter an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de, kam das Auto zunächst ohne erkennbaren Grund nach rechts von der Bundesstraße ab und geriet auf die Bankette. Anschließend schleuderte der Kleinwagen nach links, drehte sich, prallte mit der Beifahrerseite gegen das Metallgeländer über einem Zulauf der Diemel, durchbrach das Geländer und stürzte schließlich ins Wasser. Auf der Fahrerseite blieb der KA in dem Gewässer liegen. Rettungswagen, Notarzt und Feuerwehr wurden alarmiert, auch eine Streife der Marsberger Polizei eilte zur Unfallstelle.

Die Brandschützer waren mit dem Stichwort "Eingeklemmte Person" angefordert worden. "Als wir eintrafen, hatten die Rettungskräfte die verletzte Autofahrerin aber bereits aus dem Wagen befreit", sagte der Marsberger Löschzugführer Matthias Mönnighoff. Für die rund 20 Feuerwehrleute bestand die Aufgabe daher "nur" noch darin, den bis zur Hälfte versunkenen Wagen aus dem Wasser herauszuziehen. Um das Seil der Zugeinrichtung des Rüstwagens anzuschekeln, gingen Einsatzkräfte in Wathosen ins Wasser. Nach der Fahrzeugbergung streuten die Brandschützer schwimmendes Bindemittel aufs Wasser, um eventuell ausgetretene Betriebsstoffe abzubinden.

Die Rettungskräfte lieferten die Verletzte in ein Krankenhaus ein. Die Frau sei gerade erst auf dem Heimweg von einer Reha-Behandlung gewesen, sagte ein Polizist. Wie schwerwiegend die nun erlittenen Verletzungen seien, wisse er nicht. Die Autofahrerin sei aber ansprechbar gewesen. Weil Alkohol im Spiel war, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an, stellte den Führerschein der 34-Jährigen sicher und leitete ein Strafverfahren ein.

Am KA entstand Totalschaden von 4500 Euro. Die Feuerwehr unterstützte das Abschleppunternehmen bei der Bergung des Wagens. Auf der B 7 kam es mehrfach zu Vollsperrungen.


Link:
Feuerwehr Marsberg

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Publiziert in HSK Retter
Sonntag, 26 Januar 2014 07:30

Schneefall: Zehn Autos stecken stundenlang fest

BAD AROLSEN. Etwa zehn Autofahrer haben am späten Samstagabend die Auswirkungen des Winters zu spüren bekommen: Stundenlang hingen sie an den Steigungen der sogenannten Aartalsenke zwischen Arolsen und dem Twistesee fest. Die Feuerwehr musste dort einen Rettungswagen freischleppen.

Der im Raum Arolsen gegen 22.30 Uhr eingesetzte Schneefall sorgte nach Angaben des Dienstgruppenleiters der Arolser Polizei ab etwa 23 Uhr für ein Verkehrschaos auf der Landauer Straße (ehemalige B 450): Etwa zehn Autos blieben dort auf extremer Glätte liegen, darunter auch ein Einsatzfahrzeug des Rettungsdienstes.

Während die Feuerwehr ausrückte und den Krankentransport mit dem Rüstwagen freischleppte und somit die Weiterfahrt mit einem Patienten an Bord ermöglichte, mussten sich die übrigen Verkehrsteilnehmer in Geduld üben: Erst ab etwa 1 Uhr fuhr auf Anforderung der Polizei ein städtisches Streufahrzeug. Bis dahin hatte jedoch einer der feststeckenden Fahrer einen Landwirt angefordert, der einige Autos mit dem Trecker freischleppte.

"Die Leute müssen einfach mal akzeptieren, dass jetzt Winter ist", sagte der Dienstgruppenleiter. Die Räum- und Streudienste könnten nicht überall gleichzeitig sein. Feuerwehr und Polizei sperrten am späten Abend die Zufahrten zu der betroffenen Strecke ab, um zumindest weiteren Autofahrern eine Zwangspause durch die extreme Glätte in der Aartalsenke zu ersparen.

Bis auf die Wartezeit hatte die Schneeglätte glücklicherweise so gut wie keine unangenehmen Auswirkungen: Lediglich ein Auto rutschte in den Graben, verletzt wurde niemand.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Feuerwehr

MEINERINGHAUSEN. Die Feuerwehr ist am Freitag ausgerückt, um einen festgefahrenen Rettungswagen mit der Seilwinde freizuziehen. Die DRK-Einsatzkräfte waren an einem Hang in der Feldgemarkung zwischen Korbach und Meineringhausen auf rutschigen Untergrund geraten.

Die Besatzung eines Rettungswagens und die Korbacher Notärztin waren am späten Freitagvormittag ausgerückt, um einer verletzten Spaziergängerin zu helfen. Die Frau war in der Nähe des Bahnradweges gestürzt und hatte sich eine schwere Beinverletzung zugezogen.

Weil die Stelle, an der die Verletzte lag, mit dem Rettungswagen nicht zu erreichen war, mussten die Helfer mit Ausrüstung und Trage mehrere hundert Meter zu Fuß zurücklegen. Nach der Erstversorgung der Patientin galt es, die Verletzte die gesamte Strecke zurück zum Rettungswagen zu tragen - bergauf und auf aufgeweichtem Untergrund. Noch vor Eintreffen der zur Tragehilfe angeforderten Korbacher Feuerwehr hatten die Rettungskräfte den RTW erreicht.

Die Hilfe der Brandschützer war aber auch dann noch vonnöten - der RTW hatte sich auf rutschigem Untergrund festgefahren. Mit der Zugeinrichtung des Rüstwagens zog die Feuerwehr das DRK-Fahrzeug wieder auf den befestigten Weg. Von dort aus ging es ins Korbacher Krankenhaus, wo die Verletzte zur weiteren Versorgung stationär aufgenommen wurde.


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Retter

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