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SCHWEINSBÜHL/NEERDAR. Zu einem Rettungseinsatz mit einer schwerverletzten Person mussten am Montag die Willinger Feuerwehren an der Kreisstraße 67 ausrücken - ein Motorradfahrer aus Norddeutschland hatte die Kontrolle über seine Maschine verloren, war in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinabgestürzt.

Alarmiert wurden die Wehren aus Neerdar, Usseln und Willingen um 17.42 Uhr über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Ein 32 Jahre alter Motorradfahrer aus Hamburg-Barmbeck befuhr innerhalb einer Gruppe weiterer Biker die K67 von Schweinsbühl in Richtung Bundesstraße 251 (Neerdar). In einer scharfen Rechtskurve kam der Norddeutsche zu Fall und rutsche einen Böschungshang hinunter. Dabei zog sich der Biker schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu. 

Der eintreffende Notarzt und die Beamten der Polizeiwache koppelten mit dem Willinger Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl in altbewährter Weise. Zunächst wurden mit einer Motorsäge Büsche freigeschnitten, damit die Retter schnellstmöglich die medizinische Erstversorgung an dem Patienten vornehmen konnten. Weiterhin wurden auf Anweisung der Polizei der Abschnitt  zwischen Neerdar und Schweinsbühl von Streckenposten der Freiwilligen Feuerwehr abgesperrt, um ein zügiges Abtransportieren des Verletzten zu ermöglichen. 

Weil der Motorradfahrer über Schmerzen im Rücken klagte, ließ der Notarzt den Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel anfordern. Einsatzleiter Jürgen Querl lotste über Funk den Rettungshubschrauber zum Straßenkreuz an der Einmündung zur K68 (Richtung Rhena) und ließ den Helikopter auf einer Wiese landen. Mittels RTW wurde der Verletze zum 1300 Meter entfernt stehenden Christoph 7 gefahren, dort eingeladen und nach Kassel ins Klinikum geflogen.

An der Rettungsaktion waren außer den 25 Einsatzkräften der Feuerwehr, den beiden Beamten aus Korbach, auch das DRK mit einem Rettungswagen, ein Notarzt, Rettungssanitäter und der Pilot  beteiligt.  An der Kawasaki entstand Totalschaden, die Firma Heidel wurde bestellt und die Maschine abtransportiert. 

Link: Unfallstandort am 7. September 2020 auf der K67

Publiziert in Polizei

VÖHL/KORBACH. Ein Ostfriese (57) hat am Samstag unfreiwillig in der Kreisstadt Korbach einen Zwischenstopp einlegen müssen, weil er in einer Linkskurve zwischen den Vöhler Ortsteilen Obernburg und Dorfitter mit seiner Kawasaki unter eine Leitplanke gerutscht war - dort hatte sich die Maschine verkeilt. 

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, kam es am 11. Juli zu dem Unfall, als eine Gruppe Motorradfahrer um 14.30 Uhr, von Obernburg in Richtung Dorfitter unterwegs war. Unglücklicherweise geriet der 57-Jährige mit seiner ZX10R auf einen in der Fahrbahn uneben eingelassenen Kanaldeckel, er kam zu fall und war unter die Leitplanke gerutscht. Mit vereinten Kräften zogen die übrigen neun Kradfahrer aus der Gruppe das Motorrad unter der Schutzplanke heraus, sicherten die Unfallstelle ab und riefen über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg an. Da der Man aus Leer (Ostfriesland) über Schmerzen im Rücken klagte, veranlasste der Notarzt den Transport ins Korbacher Krankenhaus. Das Unfallprotokoll  wurde von Beamten der Polizeidienststelle Korbach geführt. Die Sachschadenshöhe beträgt 2000 Euro.  (112-magazin.de)




Publiziert in Retter
Dienstag, 31 Oktober 2017 17:16

Volkskrankheit Rückenschmerzen – was tun?

FRANKENBERG. Das Kreuz mit dem Kreuz: Immer mehr Menschen macht der Rücken zu schaffen. Über Ursachen und Therapiemöglichkeiten informieren die Ärzte der Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie am Freitag, 3. November, ab 15 Uhr in der Personalkantine des Kreiskrankenhauses.

Die Wirbelsäule ist das einzige tragende Konstruktionselement im Körper des Menschen, das nicht als Paar angelegt ist. Sie besteht aus 24 freien Wirbeln, die über 23 Bandscheiben beweglich verbunden, sowie aus acht bis zehn Wirbeln, die zu Kreuz- und Steißbein verwachsen sind. Innerhalb der Wirbelsäule verläuft der Wirbelkanal, der als Schutzrohr für das Rückenmark dient. Wen wundert es bei dem komplexen Aufbau und den vielen Funktionen: Der menschliche Rücken ist anfällig. Die Erkrankungsbilder der Wirbelsäule sind vielfältig und die Folgen für den Patienten oft sehr unangenehm und schmerzhaft.

Mit den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Wirbelsäulenerkrankungen befassen sich die drei Vorträge am Freitag, 3. November, in der Personalkantine des Kreiskrankenhauses Frankenberg. Dr. Oliver Schuppan, Chefarzt der Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie, wird um 15 Uhr in das Thema einleiten. Im Anschluss widmet sich Oberarzt Dr. Anas Kalhout den Rückenschmerzen im Allgemeinen, benennt die Ursachen und skizziert die Therapiemöglichkeiten.

Auf die "Schmerztherapie nach Operationen an Gelenken und Wirbelsäule" richtet Dr. Hannes Gabriel, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie & Intensivmedizin, den Fokus.

"Bewegungserhaltende und stabilisierende Eingriffe an der Halswirbelsäule" sind ab 16.30 Uhr das Thema von Dr. Rafael D. Sambale. Nach den Vorträgen – etwa gegen 17 Uhr – besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Operationssäle. Während eines Rundgangs erläutert OP-Managerin Karin Felski den sensibelsten Bereich eines Krankenhauses. Dort werden im Rahmen einer Industrieausstellung Implantate sowie Modelle der Wirbelsäule gezeigt und Operationsverfahren erläutert. Es besteht Gelegenheit zum Gespräch mit den Ärzten.

Mit Dr. Rafael D. Sambale, dem Chefarzt der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel, kümmert sich einer der renommiertesten Ärzte seines Faches im Kreiskrankenhaus um Patienten mit Erkrankungen der Wirbelsäule. Zur Jahresmitte 2017 wurde das Leistungsangebot erweitert. Mit Dr. Anas Kalhout verfügt die Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie von Chefarzt Dr. Oliver Schuppan über einen Facharzt für Neurochirurgie. Von der Diagnostik über die Operation bis zur postoperative Betreuung ist eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung von Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen sichergestellt.

Hintergrund: Wirbelfrakturen und Nervenengpässe

Im Kreiskrankenhaus Frankenberg werden Wirbelkörperfrakturen infolge verstärkten Knochenschwundes oder einer Unfallverletzung behandelt. Mit einem minimalinvasiven Verfahren wird Zement zur Stabilisierung des Wirbels im Knochen platziert. Der Vorteil des als Kyphoplastie bezeichneten Verfahrens besteht darin, dass der Patient umgehend nach der Operation schmerzfrei mobil ist. Darüber hinaus werden Bandscheibenoperationen durchgeführt. Zum Behandlungsspektrum zählt auch die periphere Nervenchirurgie - also Erkrankungen, die mit einem Nervenengpass an den Extremitäten oder Tumoren der peripheren Nerven einhergehen. Dazu gehören das Karpaltunnelsyndrom oder das Ulnarisrinnensyndrom sowie traumatische Nervenschädigungen. Sie werden ebenfalls mikrochirurgisch operiert.

Direktkontakt:

  • Kreiskrankenhaus Frankenberg
  • Forststr. 9
  • 35066 Frankenberg
  • Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie Tel. 06451 55-255 
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
  • Mehr unter: www.krankenhaus-frankenberg.de 

Zur Person: Dr. Anas Kalhout

Dr. Anas Kalhout ist 38 Jahre alt. Nach dem Medizinstudium in Aleppo und Freiburg praktizierte er an der Uniklinik Freiburg und im Klinikum Kassel. Seit Mitte 2015 ist er Facharzt für Neurochirurgie. Er verfügt über die Fachkunde Intensivmedizin sowie das Basis-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie.

Publiziert in Retter

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