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WILLINGEN. Hoher Sachschaden und drei verletzte Personen sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagnachmittag in der Straße Zur Hoppecke ereignet hat - im Einsatz war eine Streifenwagenbesatzung aus Korbach, zwei Retter der Bergwacht, sowie die Feuerwehr Willingen und drei RTW-Besatzungen.

Nach Informationen der Polizeibehörde befuhr eine Frau aus Willingen (51) gegen 14.25 Uhr mit ihrem weißen Porsche aus Richtung Kletterhalle die Straße Zur Hoppecke um nach links in Richtung Bundesstraße 251 abzubiegen. An der Schnittstelle bemerkte die 51-jährige Frau in ihrem Porsche einen vorfahrtsberechtigten Passat nicht und rammte mit ihrer linken Seite die Frontpartie des Volkswagens - beide Fahrzeuge blieben nach dem Crash im Kreuzungsbereich stehen, die Fahrerin des Boxters verletzte sich.

Zeitgleich steuerte ein 65-jähriger Mann von der Briloner Straße (B 251) kommend seinen Volkswagen mit HSK-Zulassung auf der Straße Zur Hoppecke um in Richtung Hotel Elsenmann zu gelangen - mit an Bord befand sich seine 62-jährige Ehefrau. Auch die beiden Insassen aus Brilon wurden bei dem Unfall verletzt.

Die Bergwacht Willingen...

wurde über die Leitstelle informiert, zwei First-Responder (Rettungssanitäter und Notfallsanitäter) waren nach zwei Minuten am Einsatzort und versorgten die verletzten Personen. Da alle drei Unfallbeteiligte über Kopf- und Halsschmerzen klagten, wurden drei RTW, darunter ein Transportwagen aus Brilon alarmiert. Mit Verdacht auf HWS-Verletzungen traten die drei Personen den Weg in Krankenhäuser nach Korbach und Brilon an. 

Die Feuerwehr Willingen...

rückte um 14.55 Uhr nach der Alarmierung zur Unfallstelle aus. Einsatzleiter Hendrik Bangert ließ in Absprache mit der Polizei umgehend die Straße von der B 251 bis zur Unfallstelle absperren, um ein reibungsloses Abfließen der Rettungswagen zu gewährleisten. Insgesamt beteiligten sich 15 Ehrenamtliche an der Aktion, streuten ausgelaufene Betriebsmittel ab und nahmen das kontaminierte Streugut wieder auf. Im Nachgang wurde die Straße von Fahrzeugteilen gesäubert und der Abschleppdienst unterstützt. Einsatzende für die Feuerwehr war laut Wehrführer Bangert 15.45 Uhr.

Die Polizei...

aus Korbach hatte an diesem Tag viel zu tun: Bereits um 13.40 Uhr war das Team zu einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Willingen und Brilon (wir berichteten, hier klicken) gerufen worden. Zur genauen Sachschadenshöhe konnte die Polizei am Unfallort noch keine Angaben machen. Der Passat dürfte aber mit wirtschaftlichem Totalschaden der Schrottpresse zugeführt werden.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 3. August in Willingen.

Publiziert in Retter

VOLKMARSEN/WETTERBURG. Ein Porschefahrer ist am Sonntagabend zwischen Volkmarsen und Wetterburg verunfallt.

Gegen 18.20 Uhr war der 84-Jährige mit seinem silbergrauen Porsche auf der Landesstraße 3080 in Richtung Wetterburg unterwegs gewesen. Aus bislang ungeklärter Ursache überfuhr der Mann die Verkehrsinsel hinter dem Abzweig nach Külte und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Anschließend knallte das Fahrzeug rechts in die Leitplanke - nach etwa 50 Metern kam der Wagen dann zum Stehen. Der Sachschaden am Porsche wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt. Mit einem Rettungswagen wurde der Mann in das Bad Arolser Krankenhaus gebracht. Nach ersten Informationen wurde er leicht verletzt.

Die Feuerwehren aus Wetterburg und Bad Arolsen kümmerten sich nach Ankunft direkt um die Verkehrssicherung und beseitigten ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn. Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzleitung hatte der Wetterburger Wehrführer Sven Ammenhäuser übernommen.

Die Strecke war für den Verkehr zeitweise gesperrt.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Mindestens 30.000 Euro Sachschaden an einem Porsche Boxster und eine geplättete Leitplanke sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am heutigen Freitag auf der Bundesstraße 252 ereignet hat.

Über den Notruf 110 wurde die Polizeistation um 17.51 Uhr in Kenntnis gesetzt, dass ein Porsche zwischen der Abfahrt Schmillinghausen und den Helser Tannen bei einem Überholvorgang ins Schleudern gekommen war und etwa 40 Meter Leitplanke beschädigt hatte.

Zeitgleich waren Retter im RTW und eine Polizeistreife aus Bad Arolsen zum Unfallort unterwegs. Bei Eintreffen sperrten die Beamten die Straße für den Verkehr. Rettungssanitäter kümmerten sich um den verletzen 46-jährigen Korbacher und brachten den Patienten in den Schockraum des Warburger Krankenhauses.

Um den Boxster bergen zu können, musste der Verkehr auf der Bundesstraße von den Arolser Beamten geregelt werden. Wechselseitig wurde der Verkehr, der sich auf zwei Kilometer Länge in beiden Richtungen gestaut hatte, durch die Unfallstelle gelotst. Gegen 19.05 Uhr, bei Eintreffen des Abschleppers aus Volkmarsen wurden beide Fahrspuren gesperrt - um 19.25 Uhr konnte der Verkehr wieder rollen. Insgesamt waren zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Wie konnte es zu dem Unfall kommen?

Nach Zeugenaussagen befuhr der Korbacher die B 252 von Diemelstadt in Richtung Bad Arolsen, überholte auf der langgezogenen Geraden, hinter dem alten Forsthaus einen Lkw, scherte mit seinem Porsche wieder rechts ein und kam auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen. Mit dem rechten Kotflügel kollidierte der Fahrer mit der Leitplanke, wobei das rechte Vorderrad abgerissen wurde und unter der Schutzplanke stecken blieb, während der Porsche eine Drehung vollzog und auf der Gegenfarbahn zum Stehen kam. Wie schwer die Verletzungen des 46-Jährigen sind, darüber konnte die Polizei keine Angaben machen. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 252 am 12. Juli 2019


Vor gut einem Jahr kam es auf regennasser Fahrbahn zu einem ähnlichen Unfall auf der B 252. Ein Porsche war in einen Betonlaster gefahren; der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Link: Porsche kracht in Betonmischer - 51.500 Euro Sachschaden (14.04.2018, mit Fotos)

Publiziert in Polizei

WELLEN. Gegen 17 Uhr ereignete sich in Wellen ein Unfall mit einem Porsche und einem Kleinkraftrad. Eine Person wurde verletzt.

Zur benannten Uhrzeit wollte ein 17-jähriger Zierenberger mit seiner Honda auf die Edertalstraße in Wellen auffahren. Dabei bemerkte er nicht, dass sich aus Fahrtrichtung Geismar ein 36-jähriger Porschefahrer näherte.

Der Fahrer des schwarzen Porsche Cayenne konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte frontal mit dem Kleinkraftrad des 17-Jährigen. Durch den Unfall erlitt der junge Mann leichte Verletzungen, er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Am Porsche entstand ein Schaden in Höhe von etwa 6000 Euro, der Schaden am Kleinkraftrad des Zierenbergers wird auf ungefähr 2000 Euro geschätzt.

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Publiziert in Polizei

SIEGEN. Am Mittwochmorgen kam es in Siegen auf der Wallhausenstraße zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Ein 26-jähriger Jeep-Fahrer hatte am Mittwoch, den 23. Januar gegen 9.30 Uhr auf der Wallhausenstraße einen gerade zuvor vom Fahrbahnrand angefahrenen und sich dann bereits auf der Fahrbahn befindlichen VW Touran übersehen. Um die drohende Kollision mit dem Touran zu vermeiden, leitete der 26-Jährige eine Gefahrenbremsung und ein Ausweichmanöver ein. Dabei geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Hyundai Minivan, wobei der Jeep auf der Motorhaube des Hyundai "landete". Durch die Wucht der Kollision wurden der Jeep und der Minivan noch gegen einen im dortigen Bereich geparkten Porsche geschleudert.  

Bei dem Unfallgeschehen wurden zwei Personen leicht verletzt, zudem entstand ein Gesamtsachschaden von rund 35.000 Euro. Die beteiligten Pkw mussten abgeschleppt, die Fahrbahn von den bei dem Unfall ausgelaufenen Betriebsstoffen gereinigt und die Wallhausenstraße für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

SUNDERN. Am Mittwochabend kam es auf der Bundesstraße 229 zwischen Hövel und Beckum zu einem schweren Verkehrsunfall über den wir berichteten. In dem Fall kam es nun zu neuen Erkenntnissen.

Eine 70-jährige Frau aus Neheim verlor bei dem Unfall ihr Leben. Wir berichteten: http://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/26632-schwerer-verkehrsunfall-70-jährige-verliert-ihr-leben-bei-kollision

Umfangreiche Ermittlungen durch eine eingerichtete Ermittlungskommission führten jetzt zu neuen Erkenntnissen: Durchgeführte Vernehmungen bestätigten die ersten Zeugenaussagen. Der Audi und der Porsche überholten sich im Streckenverlauf gegenseitig. Im Zuge der Ermittlungen konnte der Fahrer des Porsche, ein 57-jähriger Mann aus Soest, ermittelt und vernommen werden. Neben der fahrlässigen Tötung und der Gefährdung des Straßenverkehrs wird ebenfalls wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Der 41-jährige Mann aus Hemer wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. Gegen den 57-jährigen Mann aus Soest wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sein Führerschein und der Porsche wurden sichergestellt. Bei drei der vier schwer verletzten Personen ist derzeit von lebensgefährlichen Verletzungen auszugehen.

Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 02 August 2018 14:24

Schwerer Verkehrsunfall: Eine Tote, Fünf Verletzte

SUNDERN. Am Mittwochabend kam es auf der Bundesstraße 229 zwischen Hövel und Beckum zu einem schweren Verkehrsunfall.

Eine 70-jährige Frau aus Neheim verlor bei dem Unfall ihr Leben. Nach ersten Erkenntnissen waren ein roter Porsche und ein gelber Audi in Richtung Balve unterwegs. Beide Fahrzeuge überholten sich auf der Strecke gegenseitig. Zwischen Hövel und Beckum kam es dann zum Zusammenstoß zwischen dem Audi und einem VW Golf, welcher in Richtung Hövel unterwegs war.

Der 41-jährige Mann aus Hemer, welcher den Audi fuhr, wurde bei der Kollision leicht verletzt, die fünf Insassen des VW Golf erlitten hingegen schwerste Verletzungen. Im Fahrzeug befanden sich ein 78-jähriger Mann aus Neheim, eine 69-jährige Frau Sundern, ein 67-jähriger Mann aus Arnsberg, eine 63-jährige Frau aus Sundern und die 70-jährige Frau aus Neheim. In welchem Zusammenhang der rote Porsche zu dem Unfall steht, ist derzeit unklar und ist Teil der Ermittlungen.

Bei dem 41-jährigen Mann aus Hemer wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von über einer Promille. Daraufhin wurden dem Mann zwei Blutproben entnommen und er wurde vorläufig festgenommen.

Die Unfallstelle war für mehrere Stunden gesperrt, ein Gutachter wurde eingesetzt. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

ALTASTENBERG. Am Samstagvormittag kam es auf der L640 zwischen Altastenberg und Westfeld zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen auf ihrem Motorrad lebensgefährlich verletzt wurden. Beide wurden mit Hubschraubern in Spezialkliniken geflogen.

Der Unfall

Wie die Polizei mitteilte, war ein Motorrad, besetzt mit Fahrer (51) aus Medebach und Sozia (45) aus Meschede, auf dem Weg in Richtung Altastenberg. Im Bereich eines Halteplatzes wollte der Fahrer sein Krad wenden und nutzte dabei die gesamte Fahrbahnbreite und den Wendeplatz aus. Beim Wiedereinfahren auf die Straße kollidierte das Motorrad mit einem Porsche Geländewagen eines 73-jährigen Hallenbergers, der aus Altastenberg kommend in Richtung Westfeld unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Motorrad mehrere Meter weg geschleudert und blieb unter der angrenzenden Leitplanke liegen. Der Porsche wurde ebenfalls schwer beschädigt, war nicht mehr fahrbereit und blieb schwer beschädigt auf der Gegenfahrbahn stehen. Motorradfahrer und Sozia blieben schwerstverletzt auf der Straße liegen. Der Fahrer des Porsches blieb zumindest körperlich unverletzt, hat aber einen gehörigen Schrecken erlitten. Die L 640 blieb für rund zwei Stunden komplett gesperrt.

Die Ersthelfer

Direkt nach dem Unfall kam zufällig ein Unfallchirurg an der Einsatzstelle vorbei, der sofort eine Erstversorgung der Verletzten Biker einleitete. Ein Passant, der ebenfalls kurz nach dem Unfall zur Einsatzstelle kam, stellte seinen Pkw kurzerzhand weiter oben ab und regelte den Verkehr, um so mehr Sicherheit in die Einsatzstelle zu bringen. Er sorgte dafür, dass Rettungsfahrzeuge ungehindert an- und abfahren konnten. Außerdem half eine Gruppe belgischer Motorradfahrer an der Unfallstelle.

Der Rettungsdienst

Aus Winterberg und Bad Fredeburg wurden Rettungswagen und Notarztteams zur Einsatzstelle beordert. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden zum weiteren schonenden Transport zwei Rettungshubschrauber angefordert. Nach der Erstversorgung vor Ort wurden die beiden Motorradfahrer in Spezialkliniken geflogen.

Die Luftrettung

Die Rettungshubschrauber „Christoph 25“ von der ADAC Luftrettung GmbH aus Siegen und „Christoph Gießen“ von der Johanniter Luftrettung landeten am Altastenberger Ortseingang in einer Wiese unweit des Sahnehanges. Eine Landung an der Einsatzstelle war aufgrund vieler Bäume nicht möglich. Beide Hubschrauber waren bereits wenige Minuten nach dem Unfallereignis vor Ort.

Die Feuerwehr

Außerdem waren die Kameraden des Löschzuges Winterberg im Einsatz. Sie hatten gleich mehrere Aufgaben: Zum einen sperrten sie am Abzweig Altastenberg die Straße zum Unfallort für den Durchgangsverkehr ab, zum anderen brachten sie nach der Landung die Hubschrauberbesatzungen zur Einsatzstelle. Andere Kameraden – selbst Rettungsassistenten – unterstützten vor Ort die NAW-Besatzungen bei der Versorgung der beiden Schwerstverletzten. Auslaufender Kraftstoff wurde ebenfalls abgestreut und die Feuerwehrleute halfen bei der Bergung der Unfallfahrzeuge.

Die Polizei

Als aufwändig gestaltete sich vor Ort die Unfallaufnahme der Polizei. Die Beamten mussten aufgrund der Schwere des Unfalles ein so genanntes Monobildverfahren durchführen. Dabei wird die gesamte Unfallstelle in Quadrate ausgemessen und diese dann aus einem bestimmten Winkel fotografiert. Computergestützt kann im Anschluss das Ergebnis ausgewertet werden. Außerdem mussten die Beamten vor Ort den eigentlichen Unfallhergang klären und im Anschluss die Angehörigen der Beteiligten benachrichtigen, dass es zu einem Unfall gekommen war. Der Sachschaden beträgt laut Polizeibericht rund 8000 Euro.   

Publiziert in HSK Retter
Montag, 14 Mai 2018 17:30

Unbekannte entwenden Porsche Cayenne Turbo

KASSEL. Bislang Unbekannte entwendeten am frühen Samstagmorgen im Kasseler Stadtteil Wehlheiden einen schwarzen Porsche Cayenne Turbo mit dem amtlichen Kennzeichen KS-MC 3333.

Nun bitten die mit den Ermittlungen betrauten Beamten des für Autodiebstähle zuständigen K 21/22 der Kasseler Kriminalpolizei Zeugen, die Hinweise auf das Verschwinden des SUVs im Wert von rund 80.000 Euro geben können, sich bei der Kasseler Polizei zu melden.

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes berichten, stellte der aus Kassel stammende Nutzer des Firmenwagens am Samstag, gegen kurz nach 8 Uhr, fest, dass der Wagen, den er auf einem Parkstreifen im Grünen Waldweg vor der Hausnummer 28 geparkt hatte, geklaut worden war.

Er hatte den SUV am Freitagabend, gegen 23.30 Uhr, ordnungsgemäß verschlossen am Fahrbahnrand abgestellt. Laut eines Zeugen habe der schwarze Wagen am Samstagmorgen, gegen 1 Uhr, noch gestanden. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem Auto verliefen bislang ohne Erfolg.  

Die Ermittlungen führen Beamte des für Autodiebstähle zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kriminalpolizei. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100 erbeten. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

DIEMELSTADT/BAD AROLSEN. Zu einem Unfall zwischen einem Porsche und einem Betonmischer kam es am Freitag auf der Bundesstraße 252, zwischen den Abfahrten Helsen und Schmillinghausen.

Der 49-jährige Fahrer des blauen Betonmischers war von Diemelstadt in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als ein 53 Jahre alter Fahrer mit einem schwarzen Porsche 911 auf der Gegenfahrbahn zum Überholvorgang ansetzte. Nachdem der aus Richtung Arolsen kommende Fahrer zwei Lkws überholt hatte, stieß er beim Einscheren um 12.48 Uhr gegen die rechte Leitplanke, geriet dann auf die Gegenfahrbahn, wo es nach einer Rutschtour von 70 Metern zum Zusammenstoß mit dem 30 Tonnen schweren Betonmischer kam - vermutlich war Aquaplaning und nicht angepasste Geschwindigkeit ursächlich für den Unfall.

Sportwagen kracht in Betonmischer

Der Porsche kollidierte frontal mit dem Lkw, wobei die Airbags an dem Sportwagen auslösten. Der unverletzt gebliebene Lkw-Fahrer und ein weiterer Verkehrsteilnehmer halfen dem Erkenschwicker aus seinem Porsche, verständigten über die Notrufnummer Polizei und Rettungsdienste und leisteten Erste Hilfe.

Bei Eintreffen der Retter am Unglücksort, setzte sich der Verletzte aus eigener Kraft in Bewegung, um dem Notarzt entgegenzugehen. Nach wenigen Metern sei der Mann auf der Fahrbahn zusammengebrochen, beschrieb der aus Willebadessen stammende Fahrer des Betonmischers die Situation.

Erst nach Korbach dann nach Göttingen

Nach der medizinischen Erstversorgung forderte der Notarzt einen Rettungshubschrauber an, dieser konnte aber aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse nicht starten. Alternativ wurde der Porschefahrer zuerst nach Korbach ins Krankenhaus transportiert. Ärzte stellten bei der Untersuchung Hirnblutungen und Schwellungen im Kopf des 53-Jährigen fest, sodass eine weitere Verlegung nach Göttingen unausweichlich schien. Nach weiteren Behandlungserfolgen in Göttingen war der Verletzte am späten Nachmittag wieder ansprechbar.

Hoher Sachschaden

An dem in Recklinghausen zugelassenen 911er Porsche war nach Schätzungen der Polizei ein Sachschaden von 35.000 Euro entstanden. Der Betonmischer muss für 15.000 Euro repariert werden. Für die beschädigten Leitplanken wurde eine Schadenssumme von 1500 Euro veranschlagt. Damit beläuft sich der materielle Schaden auf 51.500 Euro.

Auch RVD hinzugezogen

Um den Unfall besser rekonstruieren zu können, wurde der regionale Verkehrsdienst der Polizei (RVD) eingeschaltet. Mit einem digitalen Kontrollgerät wurde die Geschwindigkeit, das Bremsverhalten und der Unfallzeitraum des Betonmischers ausgelesen. Die Bundesstraße 252, war über einen längeren Zeitraum halbseitig gesperrt. Um 14.30 Uhr konnte die Strecke nach Abschluss der Bergungsarbeiten für den Verkehr wieder freigegeben werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 252

Publiziert in Polizei
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