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LANDAU/WOLFHAGEN. Derzeit wird an der Bundesstraße 450 zwischen Landau und Wolfhagen, etwa am Abzweig zur alten Pommernkaserne, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. An der Messstelle (Gasterfeld) wird die Geschwindigkeit durch ein mobiles Messgerät ermittelt. Dort gilt Tempo 60 km/h.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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Publiziert in Blitzer

BAD AROLSEN/GASTERFELD. Auf mindestens 23.000 Euro schätzen die Polizeibeamten aus Bad Arolsen die Schadenshöhe an einem im Kreis Kassel zugelassenen Firmenwagen und 50 Meter plattgedrückter Leitplanke - Grund für den Unfall auf der B 450 dürfte nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkoholkonsum sein.

Ein Verkehrsteilnehmer meldete sich am Donnerstag gegen 22 Uhr über sein Mobiltelefon bei der Polizeidienststelle Arolsen und gab an, dass ein Lieferwagen kurz vor der ehemaligen  Pommernkaserne von der Fahrbahn abgekommen sei. Bei Eintreffen der Beamten wurde klar, dass es keine verletzten Personen zu beklagen gab. 

Nach Darstellung der Streifenwagenbesatzung war der 25-jährige Fahrer auf der Bundesstraße 450 von Landau in Richtung Wolfhagen unterwegs gewesen. In einer Linkskurve verlor der Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über den Ford, dieser kam nach rechts von der Fahrbahn ab, plättete 13 Felder einer Leitplanke und stürzte anschließend einen Böschungshang hinunter.

Obwohl sich der Firmenwagen mehrmals überschlagen hatte und der Fahrer scheinbar nicht angeschnallt war, konnte der 25-jährige Mitarbeiter eines Malerbetriebes den Firmenwagen unverletzt verlassen. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Ordnungshüter allerdings Alkoholgeruch in der Atemluft des Wolfhagers fest. Es erfolgte ein Alkoholtest, der deutlich zu hoch ausfiel. Noch während der Abschleppmaßnahmen durch ein Bergungsunternehmen wurde eine Blutentnahme bei dem Unfallfahrer durchgeführt.

Sein Führerschein wurde sichergestellt. (112-magazin)

Publiziert in Polizei

HOFGEISMAR. Eine Mörsergranate legte am Montagabend ein 58-Jähriger bei der Polizeistation Hofgeismar ab - dies sorgte zunächst für Unbehagen. Noch während eine Beamtin über die Gegensprechanlage Kontakt mit dem 58-Jährigen aufnahm und nach dem Grund seines Besuchs bei der Polizei fragte, sah sie im Hintergrund einen Mann stehen, der einen bombenähnlichen Gegenstand in seinen Armen hielt.

Am Montag erschien ein 58 Jahre alter Mann aus Espenau auf der Polizeistation in Hofgeismar und wollte einen bombenähnlichen Gegenstand abgeben, den er auf einem Dachboden gefunden hatte. Daraufhin folgten Absperrmaßnahmen und die Alarmierung eines Sprengstoffexperten der Kasseler Kripo. Erst nach eineinhalb Stunden konnte Entwarnung gegeben werden.

Die anwesenden Beamten forderten die Besucher unmittelbar auf, den vermeintlichen Sprengkörper in einiger Entfernung auf der Wiese vorder Polizeistation abzulegen. Im Anschluss daran sperrten die Ordnungshüter den Bereich um die Polizeistation für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr ab.

Der 58-Jährige hatte beim Entrümpeln eines leerstehenden Hauses in Immenhausen die "Bombe" auf dem Dachboden gefunden, sie in sein Auto geladen und ist dann in Begleitung seines 24-jährigen Sohnes zur Polizei gefahren. Die Beamten fotografierten den Gegenstand und übermittelten das Bild an einen Experten des Kampfmittelräumdienstes. Dieser erkannte darin eine neuzeitliche Munition mit noch erkennbarem Zünder.

Ein alarmierter Sprengstoffermittlungsbeamter der Kasseler Kripo identifizierte den Gegenstand nach seiner Untersuchung vor Ort als eine 60 cm lange 120 mm Mörsergranate, deren Zünder noch vorhanden aber bereits ausgelöst hatte. Nach dem Aufschrauben des Sprengmittels konnte er um kurz nach 20 Uhr Entwarnung geben. Die Granate war leer und ist nunmehr nur noch Metallschrott.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei eindringlich davor, unbekannte Gegenstände, bei denen es sich augenscheinlich um Munition oder ähnliches handeln könnte, anzufassen oder gar zu transportieren. In diesen Fällen sollte unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 verständigt werden, die dann die erforderlichen Maßnahmen einleitet.

Im Juli dieses Jahres wurde eine Granate aus dem 2. Weltkrieg am Edersee gefunden und entsorgt.

Link: Granate am Edersee gefunden - Kampfmittelräumdienst aktiv  (23.07.2017)


Info: Die 120 mm Mörsergranate war bis in die 90er Jahre Bestandteil in Panzergrenadierbataillonen der Bundeswehr. So war zum Beispiel die 5. Kompanie des Pz.Gren.Btl 62 in Wolfhagen (Pommernkaserne) mit der Steilfeuerwaffe ausgerüstet worden. Souvenirs solcher Art sichtet man bei Entrümpelungsaktionen. In der Regel sind dies Erinnerungsstücke aus Bundeswehrzeiten.

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Publiziert in Polizei

WOLFHAGEN.  Bei einem Streit in einer Flüchtlingseinrichtung im Wolfhager Ortsteil Garsterfeld hat ein 25-Jähriger einen 42-jährigen Mitbewohner lebensgefährlich verletzt. Das Opfer befindet sich momentan noch in einem Krankenhaus. Nach Angaben der Polizeibehörde besteht für den Somalier weiterhin Lebensgefahr.

Den 25 Jahre alten Tatverdächtigen aus Äthiopien, der zunächst vom Tatort geflüchtet war, hatten Beamte der Polizeistation Wolfhagen später in Nacht bei seiner Rückkehr in den ehemaligen Kompanieblock festgenommen. Da er sich offenbar in suizidaler Absicht selbst verletzt hatte, wiesen die Beamten den Mann anschließend in ein psychiatrisches Krankenhaus ein. Zu der Auseinandersetzung in der Einrichtung der ehemaligen Pommernkaserne war es am späten Samstagabend, gegen 23 Uhr gekommen.

Der Grund des Streits ist derzeit noch unklar. Nach ersten Zeugenaussagen soll der 25-Jährige seinen 42-Jährigen, aus Somalia stammenden Mitbewohner zunächst durch mehrere Faustschläge im Obergeschoss der Einrichtung verletzt und anschließend über drei Etagen die Treppe hinuntergezogen haben. Dabei hatte sich das Opfer lebensbedrohliche Kopfverletzungen zugezogen. Ein Rettungswagen bracht den schwerverletzten Somalier in ein Kasseler Krankenhaus.

Der Tatverdächtige war mehrere Stunden nach der Tat in die Einrichtung zurückgekehrt und von Polizei und Sicherheitsdienst dort festgenommen worden. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Polizeistation Wolfhagen geführt und dauern an. (ots/r)

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