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HOMBERG. Gestern Morgen (11. März) um 9.45 Uhr wurde von einer Zeugin in einem Mehrfamilienhaus in Mörshausen (Schwalm-Eder-Kreis) eine 53-jährige Frau leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Umstände des Todes und die Todesursache sind zurzeit nicht bekannt. Ein Kapitaldelikt ist jedoch nicht auszuschließen.

Der Erkennungsdienst vom Polizeipräsidium Nordhessen untersuchte gestern den Tatort. Die Kriminalpolizei aus Homberg hat die Ermittlungen übernommen. Die Obduktion der 53-Jährigen wird heute im Gerichtsmedizinischen Institut in Gießen durchgeführt. Zudem werden am heutigen Tag umfangreiche Suchmaßnahmen in Mörshausen und den angrenzenden Waldgebieten durchgeführt. Zur Unterstützung der Suchmaßnahmen sind ein Polizeihubschrauber und sogenannte Mantrailer-Hunde angefordert worden.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach dem Hausmitbewohner der 53-Jährigen, dem 24-jährigen Marvin K. Er ist 180 cm groß und schlank, er hat blondes lockiges Haar und wirkt ungepflegt. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Homberg unter Telefonnummer 05681/7740. (ots/r)

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KORBACH. „Er ist mein Freund. Ich hätte schon Angst um ihn, ja. Aber darauf trainieren wir auch hin, dass nichts passiert“, Martin Digulla, Polizeioberkommissar bei der Polizei in Korbach, berichtet mir von seinem Streifenpartner.

„Mit ihm verbringe ich mehr Zeit, als mit meiner Frau. Ich nehme ihn mit zum Dienst und nach dem Dienst mit nach Hause“, erklärt er mir. Martins Streifenpartner ist kein Polizeibeamter. Zumindest nicht so einer, wie man es sich vorstellt. Der Korbacher Polizeioberkommissar fährt mit „Jakob“ in den Einsatz. Jakob ist ein belgischer Schäferhund, ein Malinois. Er ist sechs Jahre alt und steht seit vier Jahren im Dienst der Polizei.

In jeder Schicht ist Jakob an Martin Digullas Seite unterwegs. Bei ganz normalen Einsätzen. „Unfallaufnahmen, Verkehrskontrollen, Streitigkeiten schlichten“, erklärt Martin Digulla. Alleine mit seinem Hund ist der 55-jährige dabei aber nur selten unterwegs: „Wir fahren zu zweit im ganz normalen Streifendienst und haben den Hund mit im Wagen“, erklärt er. „Das kann immer wieder mal sinnvoll sein. Wenn wir zum Beispiel einen Autofahrer mit Rauschgiftverdacht haben, kann der Hund direkt mal das Auto durchsuchen. Und wenn ein Randalierer beruhigt werden soll und ich Jakob aus dem Auto hole und an die Leine nehme, werden viele schon von selbst ruhig, oder gehen weg“, schildert Martin Digulla. Jakob kann aber auch gezielt angefordert werden, denn er kann gleich mehrere Aufgaben erledigen. Jakob ist ein Kombihund. Er kann sowohl Rauschgift und Banknoten aufspüren, ist also als Spürhund im Einsatz und er kann auch als Schutzhund zum Einsatz kommen, wo Täter gestellt, verfolgt und im schlimmsten Fall auch gebissen werden können. „Um Menschen zu schützen“, berichtet Martin Digulla. Dies, so sagt er, sei aber bisher noch nie erforderlich gewesen. „Bisher ist zum Glück immer alles gut gegangen. Die meisten Menschen werden von selbst ruhig, wenn sie Jakob sehen“. Dabei ist der Hund gar nicht besonders aggressiv: „Das ist ein ganz normaler Hund, wie jeder andere auch. Er hat nur einen sehr ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb. Das ist bei Jakob intensiv gefördert worden“, erklärt Martin Digulla. „Wenn zum Beispiel in einem großen Gebäude ein Einbruchsalarm ausgelöst hat, dann durchsuchen wir das Gebäude oder die Umgebung nach möglichen Tätern. Dabei kommt Jakob zum Einsatz. Nicht zuletzt auch zum Schutz der Kollegen und mir“.

Der Korbacher Familienvater führt schon seit 18 Jahren Polizeihunde. Der Wunsch, Hundeführer zu werden kam für den Polizeibeamten nicht von ungefähr: „Man könnte ruhig schreiben, die Digullas sind voll auf den Hund gekommen“, lacht er. Alle Diensthunde, die der sympathische Beamte bisher in seinem Leben geführt hat, haben nach der „Rente“ auch bis zum Schluss bei ihm zu Hause gewohnt. „Die Vorgänger sind leider schon alle gestorben. Einer leider auch schon mit acht Jahren. Der hatte Lymphdrüsenkrebs“, erzählt Martin und ist nachdenklich. Man merkt ihm während des gesamten Gespräches an, dass er ein richtiger Freund der Hunde ist. Die Frage, ob Jakob im Haus, oder im Zwinger wohnt, ist eigentlich überflüssig. Martin strahlt. „Der lebt bei uns im Haus. Das ist ein Familienmitglied. Er hat sogar noch eine vierbeinige Freundin zu Hause und die beiden haben auch ihr eigenes Hundesofa“, freut sich der Polizeibeamte. „Ich gehe mit ihm spazieren. Wir spielen und laufen zusammen, gehen ins Feld und wir machen zusammen Dienst“, schwärmt er. „Und auch Besuch ist kein Problem. Unsere Hunde mögen es sehr, wenn sie gestreichelt werden. Dann weichen sie dem Besuch nicht mehr von der Seite“, freut sich Martin Digulla. Nur eine Situation gebe es im Moment, wo Jakob zu Hause kurz in den Freilauf müsse: „Wenn meine Enkel kommen“, freut sich Martin. „Denn die“, so erklärt er weiter, „würde er umrennen. Aber nicht böse, sondern aus Unbedarftheit, Spiellust und Freundlichkeit“, macht er deutlich. Die anfallenden Kosten für Jakob übernimmt bei Familie Digulla das Land Hessen. Martin Digulla muss sich nur um Auslauf, Pflege und ständige Aus- und Fortbildung für Jakob kümmern. „Zwar ist Jakob ein echter Freund und mein Kumpel. Er ist auch Familienmitglied. Aber er ist auch ein Einsatzmittel“, erklärt mir Martin Digulla. Deshalb, so der Polizeibeamte, könne es auch sein, dass Jakob bei einem Einsatz verletzt wird. „Der muss auch mal durch Scherben laufen, wenn es der Einsatz erfordert. Da kann ich nicht sagen, ich schicke ihn nicht“, macht er deutlich. Dennoch wird Martin Digulla das Leben oder die Gesundheit von Jakob niemals leichtfertig aufs Spiel setzen: „Wenn uns jemand mit einer Pistole gegenübersteht, brauchen wir den Hund nicht mehr zu schicken, weil das dann keinen Sinn machen würde“, zeigt er auf. Sollte Jakob dennoch einmal verletzt werden, übernimmt das Land Hessen die Kosten für den Tierarzt. „Auch Futter und Kosten für einen Zwinger übernimmt das Land“, erklärt Martin Digulla. Selbst eine Hundepension würde für Jakob bezahlt, wenn Martin Digulla mit seiner Familie in Urlaub fahren will. Dies wird aber bei Familie Digulla nicht nötig sein: „Jakob fährt natürlich mit uns in den Urlaub“, freut sich sein Herrchen.

Angekauft wurde Jakob übrigens vom Land Hessen und dann zunächst einer kleinen Prüfung im Ausbildungszentrum unterzogen. Wie alle Polizeihunde in Hessen. „Da wird geschaut, wie ausgeprägt der Spiel- und Beutetrieb ist, und natürlich auch, ob die Tiere gesund sind“, berichtet Martin Digulla. Dann erst kommen die Hunde zu den Polizisten, mit denen sie später in den Einsatz gehen sollen. Zu dieser Zeit sind sie schon etwa ein Jahr alt. „Zu Hause erfolgt dann eine Eingewöhnungszeit. Wenn das gut klappt, geht es danach für drei Monate zur Polizeihundeschule“, erzählt Martin Digulla mir den Werdegang der treuen Partner. Martin ist nicht nur ein Diensthundeführer bei der Korbacher Polizei, sondern er ist auch Ausbildungsleiter für alle sieben Kollegen in Waldeck-Frankenberg, die einen Hund an ihrer Seite haben. „Alle 14 Tage treffen wir uns zu Trainingseinheiten. Auf Hundeplätzen, in leer stehenden Gebäuden, und freundlicherweise auf dem THW-Gelände“, erklärt Martin mir.

Dann geht sein Telefon: „Digulla. Hallo, grüß Dich. Ah, alles klar. Ich stelle mich deutlich vor sechs Uhr in eine Nebenstraße und nehme Kontakt zu einer Kollegin auf. Das schaue ich mir noch mal auf der Karte an. Wir freuen uns drauf“. Ein Einsatzauftrag für die kommenden Tage: „Da geht es um Rauschgift. Da gibt es wohl einen Dealer, für den jetzt eine Wohnungsdurchsuchung ansteht“, erklärt Martin mir kurz. Details darf er natürlich keine nennen, um den geplanten Einsatz nicht zu gefährden. Ein paar Tage sind nun noch Zeit für ihn und seinen Partner Jakob. Mich interessiert, ob Jakob es merkt, wenn er zum Einsatz muss. Ob es ein bestimmtes Wort für ihn gibt, er ein Kommando bekommt, oder eine Weste angelegt bekommt, wenn es losgeht. Alles verneint Martin. Trotzdem würde Jakob ganz genau merken, wenn es soweit ist. „Der Jakob kennt mich in- und auswendig. Meine Mimik, meine Gestik. Und wenn ich auch noch so cool sein will – er merkt es“, erzählt er mir stolz. Das macht deutlich, wie sehr die beiden aufeinander eingespielt sein müssen.

Viel haben sie schon gemeinsam erlebt: „Das war eine Durchsuchung in Bad Wildungen. Eigentlich bei einem Klein-Dealer“, erinnert sich Martin an einen der Einsätze. Der Jakob wusste sofort, wo das Rauschgift ist und hat es uns angezeigt. Dann ist er noch mal ein paar Schritte zurück getreten und wieder vor - dann hatte er noch etwas anderes in die Nase bekommen und aus einem Stapel CD´s rieselten plötzlich Geldscheine“, freut sich Martin Digulla. „Das deutet dann nicht nur auf den Besitz, sondern auch auf einen Handel hin und wirkt sich strafverschärfend aus“, erklärt er mir. „Damit hatten wir gar nicht mehr gerechnet“.

Geldscheine ? Cool. Das möchte ich wissen. Wie geht es, dass ein Hund Geldscheine riechen kann? „Wenn zu Hause bei Euch mal jemand den Geldbeutel und die Scheine verlegt und sie nicht mehr findet, kommt Jakob und sucht sie“, lacht Martin. Er erklärt mir, dass dies seit einiger Zeit bei den Spürhunden in Hessen trainiert wird, neben Rauschgift auch Banknoten zu finden. „Das funktioniert, weil es ein besonderes, geheimes Gemisch von Papier ist, was die Bundesbank zur Herstellung von Banknoten verwendet. Hinzu kommen die Klebstoffe die dabei Verwendung finden und die Farben vom Druck. Das reicht dem Hund aus“, erklärt er mir. Zu Trainingszwecken bekommt die Polizei ganz frische Banknoten aus der Bundesbank. „Darauf konditionieren wir die Hunde dann zunächst. Später üben wir dann auch mit Banknoten, die schon im Umlauf waren. Denn wenn sie in verschiedenen Händen und Geldbeuteln waren, ändert sich der Geruch“, macht er klar. „Wir werden vom Zoll, vom Arbeitsamt, dem Finanzamt, oder aber bei Rauschgiftsachen auch zur Suche von Banknoten angefordert“, erklärt er.

Nach Menschen, oder Sprengstoff könnte Jakob auch suchen. Dafür wurde er aber nicht ausgebildet. „Wenn er neben Drogen und Banknoten noch Sprengstoff suchen würde, wären die Folgemaßnahmen andere. Drogen hole ich raus, Sprengstoff wird von uns nicht mehr angefasst. Der Hund kann uns aber nicht anzeigen, was er gerade gefunden hat. Deshalb ist Jakob nur auf Drogen und Banknoten ausgebildet und kommt zusätzlich als Schutzhund zum Einsatz“, erklärt Martin Digulla.

Auch in Potsdam waren Martin Digulla und Jakob schon im Einsatz, um nach Geldscheinen zu suchen: „Da haben wir die Beute von Geldautoamtensprengern gesucht, weil es in Potsdam keine Hunde gab, die das können“, erklärt Martin.

Wichtig ist es dem Familienvater und dreifachen Großvater zu erwähnen, dass die Familie auf jeden Fall mitspielen muss, wenn man einen Diensthund zu Hause hat. Das funktioniert bei ihm mehr als gut: „Wenn andere jagen oder angeln gehen, dann machen wir etwas mit den Hunden“, freut er sich. „Wir machen eigentlich alles mit unseren Hunden“. Er unterstreicht noch einmal, dass Jakob und Polizeihunde überhaupt nicht extra aggressiv sind, wie man es vielleicht im ersten Moment vermuten würde, wenn man von Polizeihunden hört. „Das sind ganz normale Hunde mit einem ausgeprägten Beute- und Spieltrieb“, macht er deutlich.

Dann endet unser mehr als angenehmes Gespräch nach etwa zwei Stunden und es ist endlich soweit: Ich bekomme Jakob vorgestellt, denn er soll mit aufs Foto. Wir gehen in den Innenhof der Wache, da ruht sich Jakob in einem Zwinger aus, während er nicht mit Martin Digulla auf Streife ist. „Der wird gleich niemanden um sich wahrnehmen. Der freut sich nur aufs Spielen“, erklärt Martin mir auf dem Weg nach draußen. Noch bevor ich Jakob sehe, bemerke ich ihn. Er hat Martins Stimme gehört und freut sich riesig, dass sein Freund nun zu ihm kommt. Als die Tür aufgeht, springt Jakob hoch stubst das Gesicht seines Herrchens. Keiner der beiden kann seine Freude nun verbergen. Wahnsinnig toller Moment. Martin holt Jakobns Spielzeug aus dem Streifenwagen und dann geht’s los, auf der Rasenfläche hinterm Haus. Martin strahlt und Jakob springt und springt Meter hoch in die Luft. „So schnell kann man ihn glücklich machen. Das ist bei Menschen schwieriger“, freut sich Martin, als sein Jakob in der Sonne liegt und die Beiswurst kaut. Ich merke dem erfahrenen Hundeführer an, dass es nicht bei allen Menschen schwierig ist, sie so schnell glücklich zu machen. Ich mache Foto um Foto, gebe praktisch Stoßfeuer. Und dann ist es leider auch schon wieder vorbei und ich verabschiede mich. Voller Dankbarkeit und Anerkennung ein so tolles Team aus Mensch und Tier kennen gelernt zu haben und unseren Lesern davon und von den tollen Aufgaben der beiden erzählen zu können.

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VÖHL. Am letzten Donnerstag (20. Februar) kam es zu einer Bombendrohung (112-magazin.de berichtete, hier Klicken) im Vöhler Rathaus. Die Kriminalpolizei Korbach hat zwischenzeitlich einen Tatverdächtigen ermittelt, der auch geständig ist.

Am Donnerstagnachmittag hatte der zunächst Unbekannte im Rathaus Vöhl angerufen und damit gedroht, dass zu einer bestimmten Zeit eine Bombe hochgehen würde. Das Rathausgebäude musste anschließend auf Weisung der Polizei geräumt werden, die Straßen um das Rathaus wurden weiträumig gesperrt. Bei der anschließenden Durchsuchung, bei der auch ein Sprengstoffspürhund zum Einsatz kam, konnte kein Sprengstoff gefunden werden. Die Polizei gab das Rathaus nach den erforderlichen Maßnahmen wieder frei.

Bereits während der polizeilichen Maßnahmen kontrollierte die Polizei einen Mann, der sich verdächtig verhielt. Der alkoholisierte Vöhler konnte aber zunächst nicht weiter befragt werden, da er gesundheitliche Probleme bekam und ärztlich versorgt werden musste.

Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach erhärteten den Tatverdacht gegen den 47-jährigen Vöhler, der sich schließlich auch bei der Polizei stellte und ein Geständnis ablegte. Das Motiv liegt im persönlichen Bereich.

Der Mann hat sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten zu verantworten. Außerdem prüft die Polizei, ob ihm die entstandenen Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden können.

Link: Bombendrohung in Vöhl: Rathaus evakuiert  (20.02.2020)

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HOCHSAUERLANDKREIS/ARNSBERG. In der Nacht zu Sonntag, gegen 1.30 Uhr, schlugen sich auf dem Neheimer Markt mehrere Personen. Die Polizei musste mit zahlreichen Streifenwagen anrücken und die Personengruppen voneinander trennen. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt.

Bei Eintreffen der ersten Streifenwagen waren über 20 Personen in die Auseinandersetzung verwickelt. Etwa 50 weitere Personen begleiteten die Auseinandersetzung lautstark. Aufgrund der unübersichtlichen Lage und der aggressiven Stimmung wurden Verstärkungskräfte aus Brilon, Meschede und dem Märkischen Kreis angefordert. Erst unter Einsatz von Pfefferspray, Schlagstöcken und einem Diensthund konnte die Polizei die Auseinandersetzung beenden.

Hierbei wurde ein 18-jähriger Zuwanderer durch den Diensthund gebissen und verletzt. Insgesamt wurden drei Personen in Gewahrsam genommen. Nach erfolgten Personalienüberprüfungen setzte die Polizei mehrere Platzverweise durch. Zwei Männer mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Polizeibeamter wurde ebenfalls leicht verletzt. Er konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Nachdem sich die einzelnen Personengruppen aus dem Innenstadtbereich entfernt hatten, konnte der Einsatz beendet werden. Derzeit ist der Grund der Auseinandersetzung unklar. Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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STADTALLENDORF. Beziehungsstreitigkeiten eskalierten am Sonntagmittag vor einem Wohnhaus in der Kernstadt. Bei dem Vorfall erlitten zwei Personen Verletzungen - insgesamt 12 Streifenwagen und ein Diensthund waren im Einsatz.

Bei dem Geschehen, das sich über etwas mehr als zwei Stunden hinzog, kamen insgesamt zwölf Streifenwagen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, aus Gießen sowie aus Alsfeld zum Einsatz.

Wie berichtet wurde, befand sich die gleichaltrige Ehefrau nach einem Streit am Vortrag in der Wohnung eines 53 Jahre alten Mannes. Gegen 12 Uhr erschien der mutmaßliche Täter vor dem Haus und zertrümmerte zunächst mit einem Kantholz die Frontscheiben von zwei dort abgestellten Fahrzeugen. Der Wohnungsinhaber, der sich dem Randalierer in den Weg stellte, erlitt bei dem folgenden Angriff Verletzungen im Gesicht.

Mit neuen Gedanken verließ der mutmaßliche Täter danach das Grundstück und kehrte wenig später mit einem Fahrzeug wieder. Er durchbrach mit dem Wagen einen Zaun, stieg aus und gab mit einer scharfen Waffe mehrere Schüsse in die Luft ab. Danach verschwand er in einem Nebengebäude des Anwesens. Andere Hausbewohner konnten zwischenzeitlich durch Polizeikräfte evakuiert werden.

Als der Tatverdächtige erneut heraustrat, erfolgte durch die Polizei unter Zuhilfenahme eines Diensthundes der Zugriff. Der 49-Jährige erlitt durch Hundebisse leichte Verletzungen. Den mitgeführten Revolver stellten die Beamten sicher, veranlassten eine Blutentnahme und stellte den Führerschein des Randalierers sicher.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Richter eine Wohnungsdurchsuchung bei dem Beschuldigten an. Dabei stellten die Beamten weitere Munition sicher. Die Ermittlungen, auch zur Herkunft des Revolvers, dauern an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Täter in eine Psychiatrie eingewiesen.

Der verletzte Wohnungsinhaber musste ambulant in der Klinik behandelt werden. (ots/r)

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MARBURG. Der gefundene menschliche Schädel sowie die bei der Nachsuche in der Nähe gefundenen menschlichen Knochen wurden identifiziert. Der Zahnstatus und die im Gerichtsmedizinischen Institut (GMI) in Gießen erfolgten DNA -Spurenvergleiche, sowie gefundene Kleidungsstücke und persönliche Gegenstände lassen keine Zweifel mehr daran, dass der seit März 2016 vermisste, damals 49-jährige Mann gefunden wurde.

Nach der Vermisstenmeldung erfolgten sowohl durch die Polizei als auch durch die Angehörigen mehrfache, andauernde und umfangreiche Suchaktionen. Durch Medienveröffentlichungen (wir berichteten) gab es immer wieder Hinweise, die neuerliche Suchaktionen auslösten. Der Vermisste blieb jedoch spurlos verschwunden.

Pilzsammler hatten am 7.August zunächst den bereits stark verwitterten Schädel im Unterholz unterhalb des Stadtwaldgeländes entdeckt. Der Schädel wies äußerlich keine Spuren einer Gewalteinwirkung auf. Die Untersuchungen im GMI bestätigten dieses erste Ergebnis. Es ergaben sich auch dort keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung. Bei einer ersten erweiterten Suche rund um den Fundort des Schädelknochens fanden die Ermittler zunächst keine weiteren Knochen. 

Das schaffte erst der am Freitag, 11. August, eingesetzte Leichenspürhund der Polizei. Der fast 10-jährige Schäferhund-Malinois Mix "Kent" spürte etwas mehr als 30 Meter entfernt die übrigen Knochen auf, obwohl sie für das Auge unsichtbar von Schlamm und Erdreich bedeckt waren. Hier fanden die Ermittler letztlich auch die Kleidungsstücke und persönliche Gegenstände, die dem Vermissten gehörten. Auch die Untersuchung dieser Knochen im GMI Gießen ergaben keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung.

Marburg: Menschlichen Schädel im Unterholz gefunden (8.August 2017)

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Publiziert in MR Polizei
Montag, 19 Dezember 2016 22:12

Diensthund Nox stoppt Einbrecher: Festnahme

KASSEL. Nox, ein Diensthund der Kasseler Polizei, hat einen flüchtigen Einbrecher gestellt und so dessen Festnahme ermöglicht. Ein aufmerksamer Zeuge hatte zuvor den Täter beobachtet und die Polizei verständigt.

Der mutmaßliche Täter wollte am frühen Samstagmorgen gegen 4 Uhr in eine Gaststätte am Entenanger einsteigen. Der Einbrecher versuchte, die Eingangstür der Gaststätte mit einem Brecheisen aufzuhebeln, und wurde dabei von einem Zeugen beobachtet. Dieser alarmierte umgehend die Kasseler Polizei.

Als eine Streife des Polizeireviers Mitte am Entenanger eintraf, flüchtete der Mann in Richtung Oberste Gasse und von dort in die Gasse Seidenes Strümpfchen. Ein Beamter, der ihm hinterherrannte, konnte ihn in der Unteren Karlsstraße einholen und zunächst festhalten. Da Polizist und Täter dabei stürzten und der Beamte sich an der Hand verletzte, trat der mutmaßliche Einbrecher erneut die Flucht an. Der zweite Beamte der Streifenbesatzung hatte mittlerweile aber seinen Diensthund aus dem Fahrzeug springen lassen und hinter dem Flüchtenden hergeschickt.

Nox war nur nach wenigen Augenblicken beim Täter, biss diesem in die Jacke und verhinderte damit seine weitere Flucht. Wie die Beamten berichten, war der 50-Jährige zu dieser Zeit wie zur Salzsäule erstarrt und ließ sich widerstandslos abführen. Auch wenn nicht bekannt ist, ob der Schäferhund Nox ein Extrawürstchen zur Belohnung bekam, so darf er sich dem Dank der eingesetzten Beamten gewiss sein.

Der Festgenommene muss sich nun wegen versuchten Einbruchs verantworten. Die weiteren Ermittlungen führen die Beamten des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21 / 22 der Kasseler Kripo. Sie prüfen nun, ob der 50-Jährige auch für weitere Einbrüche in Frage kommt. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 10 Dezember 2014 14:56

Unterkühlt, orientierungslos: Vermisster gefunden

MEERHOF. Die Suche nach einem orientierungslosen Vermissten hat am frühen Mittwochmorgen ein glückliches Ende genommen: Polizisten fanden den 46-Jährigen unterkühlt in einer Hütte am Piepenbach.

Am Dienstagabend hatte sich gegen 21.30 Uhr eine Frau aus Meerhof bei der Polizei und berichtet, ihr Vater sei nicht von einem Spaziergang zurückgekehrt. Der Hund sei ohne sein Herrchen nach Hause gekommen. Da aufgrund von gesundheitlichen Problemen des 46 Jahre alten Mannes nicht damit zu rechnen war, dass er selbstständig wieder nach Hause zurückkehrt, leitete die Polizei sofort eine umfangreiche Suche ein.

Ein Polizeihubschrauber wurde angefordert und spezielle Suchhunde der Polizei machten sich auf den Weg nach Meerhof. Auch Nachbarn, Freunde und Bekannte des Vermissten beteiligten sich an der Suche. Etwa gegen 4.30 Uhr am frühen Mittwochmorgen fand eine Streifenwagenbesatzung den Gesuchten in einer Hütte. Der 46-Jährige hatte tatsächlich die Orientierung verloren und war nicht in der Lage, alleine nach Hause zu gelangen oder Hilfe zu rufen. Der Mann war bereits unterkühlt, als er gefunden wurde.

"Die Polizei möchte sich auf diesem Weg für die Unterstützung durch die Nachbarn und Freunde des Gesuchten bedanken", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Ludger Rath.

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Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Fahnungserfolg der Kasseler Polizei: Am Dienstagnachmittag haben die Beamten in der Innenstadt einen 20-Jährigen aus Kassel festgenommen, der in dringendem Tatverdacht steht, mit Drogen gehandelt zu haben. Der junge Mann hatte zuvor versucht, einer Polizeikontrolle zu entgehen und war zu Fuß geflüchtet.

Während der Flucht warf er insgesamt acht verkaufsfertige Portionen Marihuana weg, zudem ein Handy und auch einen Teleskopschlagstock. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, setzten die Beamten nach der Festnahme des 20-Jährigen auch einen Drogenspürhund ein: Der Vierbeiner fand die Betäubungsmittel entlang des Fluchtwegs.

Wie die Polizei berichtete, sprachen zwei Zivilfahnder am Dienstag gegen 15.40 Uhr in der Straße "Schöne Aussicht" in Kassel eine Personengruppe an. Nachdem sich die beiden Fahnder als Polizeibeamte ausgewiesen und eine polizeiliche Überprüfung angekündigt hatten, rannte ein junger Mann aus der Gruppe in Richtung Friedrichsplatz davon.

Ein Beamter sprintete hinterher, holte den Flüchtenden in der Unteren Karlsstraße ein und nahm ihn am "Dock 4" fest. Bei der ersten Vernehmung bestätigte der 20-Jährige, auf seiner Flucht Drogen und andere Gegenstände weggeworfen zu haben, die von dem Polizeihund dann auch gefunden wurden. Bei der späteren Durchsuchung der Wohnung des Mannes konnten von den Beamten weitere szenetypische Utensilien wie eine Feinwaage und Verpackungsmaterial sichergestellt werden.

Bei der Kontrolle der anderen Personen an der Schönen Aussicht ergaben sich für die Polizei keine besonderen Erkenntnisse. Der 20-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln und des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

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Publiziert in KS Polizei

KORBACH. Das war mehr als knapp: Diensthundeführer Martin Digulla und seinem Polizeihund Caspar haben bei der Landesmeisterschaft nur zwei von 200 Punkten gefehlt, um den Titel als Hessenmeister zu verteidigen.

So kam das Korbacher Team mit 191 Zählern auf Rang drei und lag damit hinter dem bisherigen Vizemeister Matthias Klein mit Derius und Stafan Wunderatsch mit Max - beide errangen 192 Wertungspunkte. Weil Klein vom Polizeipräsidium Südhessen gemeinsam mit seinem vierbeinigen Partner eine etwas bessere Prüfung im Schutzdienst erlangte als Stefan Wunderatsch (Polizeipräsidium Nordhessen/Polizeistation Korbach), darf sich das Team aus Südhessen nun für zwei Jahre Hessenmeister nennen.

"Die Plätze zwei und drei liegen wirklich nur hauchdünn dahinter", lobte Prüfungsleiter Björn Engeland. Der aus Frankenberg stammende Polizeibeamte ist stellvertretender Leiter des Diensthundewesens an der hessischen Polizeiakademie. "Es waren nur Kleinigkeiten, die es entschieden haben", sagte Engeland.

14 Teams aus ganz Hessen
Insgesamt 14 Teams aus ganz Hessen waren am Samstag auf dem Gelände des Schäferhundevereins an der Frankenberger Landstraße angetreten, darunter einige aus Waldeck-Frankenberg. Unter den Augen strenger Wertungsrichter im Gelände und vieler Zuschauer auf der anderen Seite des Zauns mussten Polizisten und Hunde ihr Können unter Beweis stellen in den Kategorien Schutzdienst und Unterordnung.

Dabei ging es unter anderem darum, Hindernisse zu umlaufen, einen versteckten "Verbrecher" aufzuspüren und ihn zu verbellen - dabei darf der Hund die Person nicht berühren, sondern muss seinem Herrchen durch Bellen anzeigen, wo sich der Gesuchte aufhält. In anderen Übungen fassten die Hunde verschiedener Rassen aber auch kräftig zu: Wenn ein Straftäter trotz der Aufforderung des Polizisten, stehenzubleiben, die Flucht ergreift, verhindert der Hund dies mit einem Biss in den Arm. Auf Kommando muss das Tier aber auch sofort wieder loslassen.

Zu den Zuschauern zählten Hubertus Hannappel, scheidender Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, die Dienststellenleiter der einheimischen Polizeiwachen, Streifenpartner der Diensthundeführer, weitere Kollegen und Familienangehörige, Mitglieder der Korbacher DRK-Rettungshundestaffel und des THW sowie viele am Hundewesen interessierte "normale" Besucher. Stolz waren die einheimischen Polizisten vor allem über den hessischen Vizemeitstertitel von Stefan Wunderatsch und Max - das Team trat erstmals bei einer Landesmeisterschaft an und verfehlte bei der Premiere den Meistertitel nur äußerst knapp.

Bei der Siegerehrung überreichte Referatsleiter Peter Schmidt vom Landespolizeipräsidium neben Urkunden auch prall gefüllte Präsentkörbe, gestiftet von der Firma Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren (Berndorf), an die Diensthundeführer und "Leckerlis" an die Hunde.

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