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DIEMELSEE. Mit seiner Aprilia ist am Sonntag ein Motorradfahrer auf der Diemelseerandstraße gestürzt - nach eigenen Angaben blockierte beim Abbremsen das Hinterrad, der Biker kam zu Fall und verletzte sich.

Ereignet hatte sich der Unfall am 24. April 2021 gegen 15.45 Uhr, als ein 50-Jähriger mit seiner Maschine die Landesstraße 3078 von der Sperrmauer in Richtung Heringhausen befuhr. In einer Linkskurve blockierte die Bremse des Hinterrades, der Fahrer verlor die Kontrolle über seine Aprilia und rutschte mit der Maschine gegen den Bordstein. Dabei zog sich der Fahrer aus dem Landkreis Soest Prellungen zu.

Weil der Alleinunfall an der Grenze von Hessen zum Land Nordrhein-Westfalen passiert war, eilten zunächst zwei Polizeistreifen aus dem Hochsauerlandkreis zur Unfallstelle. Später übernahm die Polizei Korbach und protokollierte den Unfall. Mit einem RTW wurde der Mann aus Erwitte ins Krankenhaus nach Marsberg transportiert.

An der Aprilia entstand Sachschaden von 1000 Euro.

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Publiziert in Polizei

FREIENHAGEN/IPPINGHAUSEN. Lebensgefährliche Verletzungen hat am Mittwochmorgen eine Frau aus dem Landkreis Kassel bei einem Alleinunfall erlitten - die 21-Jährige war mit ihrem erst vor wenigen Wochen zugelassenen BMW X3 auf der Bundesstraße 251 gegen einen massiven Straßenbaum gefahren.

Nach Angaben der Polizei war die junge Frau von Ippinghausen gekommen und wollte in Richtung Freienhagen fahren. Wenige Meter hinter der Kreisgrenze kam der Pkw von der Fahrbahn ab, war gegen einen Baum geprallt und anschließend in ein Feld geschleudert worden.

Gegen 2 Uhr ging über das Connected-Drive-System von BMW der Notruf an die Leitstelle heraus. Innerhalb von Sekunden wurden die Feuerwehren aus Wolfhagen, Bründersen und Ippinghausen alarmiert, ebenso Beamte der Polizeistation Wolfhagen, die umgehend zum Einsatzort an der Kreisgrenze zwischen Ippinghausen und Gut Höhnscheid eilten. Eine RTW-Besatzung und ein Notarzt waren ebenso schnell vor Ort. Zunächst wurde die 21-Jährige aus dem Unfallwrack gerettet, parallel dazu stellten die Feuerwehren den Brandschutz sicher und leuchteten die Unfallstelle aus. 

Weil sich der Unfall auf dem Kreisgebiet Waldeck-Frankenberg ereignet hatte, wurden die Kollegen aus Korbach zur Unfallstelle gerufen. Diese nahmen den Unfall auf und kontaktierten die Familienangehörigen. Nach der medizinischen Erstversorgung konnte die Naumburgerin ins Klinikum nach Kassel transportiert werden. Der Notarzt sprach von lebensgefährlichen Verletzungen. Etwa zwei Stunden lang war die Bundesstraße 251 zwischen Gut Höhnscheid und Ippinghausen gesperrt. Den Sachschaden am grauen BMW beziffert die Polizei auf 50.000 Euro.

Wieso die junge Frau auf der geraden Strecke mit ihrem Pkw von der Fahrbahn abgekommen war, darüber kann nur spekuliert werden. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort B 251 am 16. Dezember 2020 in Waldeck-Frankenberg.

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FRANKENBERG. Das vergangene Wochenende haben unbekannte Täter genutzt, um sich mit Elektrogeräten in Geismar (Landkreis Waldeck-Frankenberg) einzudecken.  

Nach Angaben von Polizeisprecher Jörg Dämmer, ereignete sich die Tat im Zeitraum von Freitag, 14. August 11 Uhr, bis Samstag, 15. August um 11.30 Uhr. Nach derzeitiger Kenntnisnahme hatten unbekannte Täter auf einem landwirtschaftlichen Gehöft zwischen Geismar und Dörnholzhausen (L3332) einen ehemaligen Kuhstall aufgebrochen. Auf ihrer Diebestour fiel ihnen ein Elektroschweißgerät, ein Heizgerät, ein Kompressor und ein Nasssauger in die Hände. Der Gesamtwert der Geräte beträgt 1000 Euro.

Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 11 Juni 2020 10:14

Parkrempler verursacht leichten Blechschaden

DIEMELSTADT-RHODEN. Richtig verhalten hat sich am gestrigen Mittwoch ein 78-jähriger Mann aus Diemelstadt. Er befuhr mit seinem Hyundai gegen 9.15 Uhr die Landstraße ortseinwärts und wollte seinen Pkw in Höhe der Hausnummer 26 rechts auf dem Haltestreifen parken. Beim Einfahren in die Parklücke geriet der 78-Jährige mit seinem Hyundai zu weit nach rechts und touchierte den linken Kotflügel eines bereits geparkten VW-Golf. Umgehend rief der Senior die Polizei in Bad Arolsen an und meldete den Parkrempler.

Sekunden später stieg eine 50-jährige Frau aus dem blauen Golf aus, beide warteten auf die Polizei, die den Schaden aufnahm. Während an dem Hyundai kein Schaden entstanden war, wird die Reparatur an Golf der Frau aus Söhrewald (Landkreis Kassel) etwa 200 Euro kosten. (112-magazin)

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WALDECK-FRANKENBERG.  Heute stellten der Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Kriminaldirektor Achim Kaiser, Polizeirat Marco Schweitzer und Pressesprecher Dirk Richter die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2019 für den Landkreis Waldeck-Frankenberg vor. Eines vorweg: Die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten liegt bei 100 Prozent. Im Jahr 2019 bearbeitete die Polizei fünf Verfahren wegen Straftaten gegen das Leben, das sind zwei Fälle weniger als im Vorjahr. Von diesen fünf Fällen wurden die Ermittlungen in vier Fällen wegen versuchter Tötung und in einem Fall wegen fahrlässiger Tötung geführt.

Hohe Aufklärungsquote

Die Aufklärungsquote bei 5702 Straftaten konnte mit 76,3 Prozent erneut um 2,6% zum Vorjahr (2018) gesteigert werden und ist die Höchste in Nordhessen. Ein wesentlicher Grund dafür, ist das hohe Engagement der Beamtinnen und Beamten der vier Polizeistationen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit im Einsatz sind. Der Anteil beim einfachen Diebstahl liegt bei etwa 19% (1099 Straftaten) und beim schweren Diebstahl bei ca. 9 Prozent (529 Straftaten). Positiv zu erwähnen ist die gesunkene Zahl von Wohnungseinbrüchen, sie liegt mit 86 Fällen sehr niedrig, auch deshalb, weil die Polizei im Vorfeld bereits Aufklärungsarbeit geleistet hat. Der Einbau von Sicherheitsglas, Schutzmaßnahmen und Sicherheitsschlössern führten dazu, dass viele Einbrüche bereits in der Versuchsphase endeten. Hier hat sich die Präventionsarbeit der Polizei sichtbar gelohnt.

Körperverletzungen gestiegen

Die Polizeistationen in Waldeck-Frankenberg mussten sich im Jahr 2019 mit einem weiteren Anstieg von Körperverletzungsdelikten befassen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 714 Fälle registriert, das ist der höchste Stand seit zehn Jahren, so Achim Kaiser. Die Aufklärungsquote liegt aber mit 93 Prozent sehr hoch. Oft wird dem Konsum von Alkohol bei Körperverletzungsdelikten ein großer Anteil zugeordnet. Genau 37 Angriffe gegen Polizeibeamte wurden in die Statistik aufgenommen, sämtliche Fälle wurden zur Anzeige gebracht.

Sexualdelikte, Internetkriminalität, Brandstiftung

Ein Anstieg von Sexualstraftaten ist u. a. im Verbreiten pornographischer Schriften begründet. Diese stiegen um 43,8 Prozent auf 161 Fälle an. Auch die Internetkriminalität bleibt auf hohem Niveau und weist 350 Straftaten aus. Im Jahr 2019 zählt die Statistik 161 Delikte (112) gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Das sind 49 Fälle mehr als im Jahr 2018, was einen Anstieg um 43,8 % bedeutet.  Beim Verbreiten pornografischer Schriften wurden 32 Fälle registriert (17), bei den Vergewaltigungen stieg die Zahl von 12 auf 22 Straftaten an. Beim sexuellen Missbrauch weist die PKS 56 Fälle auf, wovon wiederum 19 Straftaten (10) exhibitionistischen Handlungen zugeordnet werden. Die Steigerung der Fallzahlen beim Verbreiten von pornografischen Schriften kann insbesondere mit einer intensivierten Kontrolltätigkeit im Bereich der Kinderpornografie im Internet erklärt werden. Bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist das Entdeckungsrisiko sehr hoch. Ermittelt wurden weiterhin 67 Brandstiftungen, davon wurden 54 Prozent aufgeklärt.

Fahrzeugkontrollen in Waldeck-Frankenberg

Viele Bereiche, in denen großer personeller und zeitlicher Aufwand steckt, finden keinen Niederschlag in der polizeilichen Kriminalstatistik. Daher seien hier zum Schluss der Betrachtungen beispielhaft einige dieser Zahlen genannt: Zu 3916  Verkehrsunfällen rückten die Beamten der vier Polizeidientsstellen im Jahr 2019 aus. Gestiegen sind auch die eingeleiteten Verfahren wegen Fahrten im öffentlichen Verkehrsraum unter Einfluss berauschender Mittel wie Alkohol und Drogen. Exakt 283 Fahrzeugführer wurden im Jahr 2019 von der Polizei erwischt - im Jahr zuvor waren es "nur" 228 Personen. Etwa 1000 Fahrzeugkontrollen im Güterkraftverkehr wurden durch den regionalen Verkehrsdienst durchgeführt um insbesondere die Verkehrssicherheit auf den Bundesstraßen (B 480, B 251, B 252 und B 253) zu gewährleisten. 

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WALDECK-FRANKENBERG. Bei Alkoholkontrollen, die über Fasching in Waldeck-Frankenberg durchgeführt wurden, zeigte es sich, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer sehr verantwortungsbewusst unterwegs waren. Bei den weit über 100 kontrollierten Fahrzeugen fiel lediglich ein Fahrer auf, der zu tief ins Glas geschaut hatte und sich nun wegen einer Ordnungswidrigkeit (bis 0,5 Promille) verantworten muss.

Anders verhält es sich bei den Drogen. Hier kommen auf vier Personen Strafanzeigen wegen Fahren unter Drogen-Einfluss zu. Bei einem Verdächtigen musste sogar der Führerschein sichergestellt werden.

Wie bereits angekündigt wurde, kam es im Landkreis zu einer Vielzahl von Verkehrskontrollen, bei denen die Beamten einige Ordnungswidrigkeitenanzeigen, Verwarnungen und Mängelanzeigen fertigen mussten. Außerdem waren noch Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz zu verzeichnen. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Betäubungsmittel, ein Butterfly- und zwei Einhandmesser sichergestellt.

Die an den Kontrollen beteiligten Polizisten konnten darüber berichten, dass die Maßnahmen auf eine sehr hohe Akzeptanz stießen, so Polizeihauptkommissar Jörg Dämmer. (ots/r)

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