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FELSBERG. Eine 53-jährige Radfahrerin wurde am Samstagnachmittag in der Unteren Birkenallee mehrfach von einem größeren Hund angesprungen. Als sie den Hundehalter ansprach, trat er gegen ihr Rad, bespuckte und beleidigte sie.

Nach Angaben der Polizei befuhr die 53-Jährige am Samstag (20. Juni) gegen 16.50 Uhr mit ihrem Fahrrad in Begleitung ihres Mannes die Straße Untere Birkenallee aus Richtung Drei-Burgen-Schule kommend in Richtung Steinweg. Plötzlich kam ein größerer Hund, vermutlich ein sog. Kampfhund auf sie zu, sprang sie mehrfach an und versuchte ihren Yorkshire Terrier, welcher sich in einem Fahrradkorb befand, zu attackieren.

Der offensichtliche Hundehalter kam hinzu und trat seinen Hund mit einem kräftigen Kick weg. Er wurde von der 53-Jährigen sogleich auf den Vorfall angesprochen, woraufhin er sie anspuckte, beleidigte und auch gegen ihr Fahrrad trat. Anschließend begab sich der Hundehalter mit seinem Hund wieder zu einem weißen 3-er BMW Coupe, wo sich noch eine junge Frau und zwei weitere junge Männer aufhielten. Gemeinsam fuhren sie mit dem BMW hinter die Drei-Burgen-Schule. Dort konnten sie von den alarmierten Polizisten allerdings nicht mehr angetroffen werden, sofortige Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Bei dem unbekannten Hundehalter handelt es sich um einen ca. 20 -25- jährigen "südländischen" Mann. Er ist ca. 180 - 185 cm groß, hat eine schlanke, athletische Figur und kurze dunkle Haare. Zudem hat er eine Narbe auf einer Wange im Gesicht. Bekleidet war er mit einem hellen T-Shirt und einer dreiviertel-Hose. Bei dem Hund handelt es sich offensichtlich um einen schweren, muskulösen, rehbraunen Kampfhund. Die Schulterhöhe des Hundes betrug ca. 65 Zentimeter.

Hinweise nimmt die Polizeistation in Melsungen, unter der Telefonnummer 05661/70890 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei
Montag, 09 März 2020 07:45

Caddy rammt Opel - Zeugin ruft Polizei

BAD WILDUNGEN-WEGA. Fremdschaden in Höhe von mindestens 1000 Euro hat am Sonntag ein 64-jähriger Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis produziert. Zunächst rammte er mit seinem Caddy einen silbergrauen Opel, danach setzte er sich in seine Heimatgemeinde Körle ab.  

Ereignet hatte sich der Unfall am 8. März gegen 14.30 Uhr in der Ederstraße. Dort hatte ein Mann (47) aus Diemelstadt seinen  Zafira in Fahrtrichtung Bahngleise am Straßenrand ordentlich geparkt. Ein aus der Gegenrichtung herannahender silbergrauer Caddy, der von einem 64-Jährigen gefahren wurde, geriet aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und touchierte mit seiner linken Fahrzeugseite den geparkten Opel. An dem Opel wurde der Außenspiegel und der Türgriff sowie am hinteren Kotflügel der Lack beschädigt.

Nach Angaben einer Zeugin hielt der Fahrer seinen Caddy zunächst an, setzte dann aber seine Fahrt fort. Umgehend informierte die Zeugin die Polizei in Bad Wildungen, die zeitnah am Unfallstandort eintraf.  Dort wurde die Unfallaufnahme durchgeführt und die Zeugin befragt. Bis auf die letzte Ziffer konnte die Frau das Kennzeichen angeben, ebenso die Automarke und die Farbe des Fluchtautos.

Mit diesem Wissen kam schnell heraus, dass es sich bei dem Fluchtauto um einen VW-Caddy aus dem Schwalm-Eder-Kreis handelt. Beamte der Polizeidienststelle Melsungen prüften die Angaben der Kollegen aus Bad Wildungen und konnten den ebenfalls beschädigten Caddy an der Halteranschrift des 64-Jährigen antreffen. Dort wurde auch der Halter befragt. Dieser gab zu, in Wega gewesen zu sein, einen Unfall habe er aber nicht bemerkt, gab der 64-Jährige zu Protokoll. 

Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

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