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DIEMELSEE. Nachdem ein Opelfahrer auf der Landesstraße 3076 öffentliches Eigentum beschädigt hatte, setzte er sich ab, ohne die Behörde über die Schadenslage zu informieren.

Aufgefallen war einer Streifenwagenbesatzung ein umgefahrener Leitpfosten auf der Landesstraße zwischen den Diemelseer Ortsteilen Flechtdorf und Adorf. Bei genauerer Betrachtung stellten die Beamten fest, dass abgerissene Fahrzeugteile eines Transporters in dem Flutgraben lagen. Nach derzeitigem Kenntnisstand muss der Unfallverursacher von Flechtdorf in Richtung Adorf unterwegs gewesen sein. In einer Linkskurve, kurz vor dem Abzweig in Richtung Benkhausen, kam der Fahrer mit seinem weißen Transporter nach rechts von der Fahrbahn ab und wurde in den Böschungshang gedrückt.

Dabei muss das Fahrzeug erheblich beschädigt worden sein. Vermutlich ist die rechte Fahrzeugseite (Beifahrerseite) und die Front vorne rechts stark beschädigt. Die am Unfallort aufgefundenen Trümmerteile deuten auf einen weißen Vivaro der Marke Opel hin. Den genauen Zeitraum konnten die Beamten nicht ermitteln - der Unfall dürfte sich aber zwischen Freitag, 15. Oktober, 15.10 Uhr und Samstag, 16. Oktober, 9.30 Uhr ereignet haben.

Hinweise zu der Unfallflucht nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

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Freitag, 15 Oktober 2021 13:20

Taste 1 gedrückt - Geld weg

WALDECK-FRANKENBERG. Neben den bekannten betrügerischen Straftaten, bei denen sich die Täter fälschlicherweise als Polizeibeamte ausgeben und bei vornehmlich älteren Menschen anrufen, um diese um ihr Erspartes zu bringen, wenden die Täter inzwischen auch eine neue telefonische Betrugsmasche an.

Die willkürlich ausgesuchten und ahnungslosen Opfer werden von einem Anrufautomaten auf dem Festnetz- oder auf dem Mobiltelefon angerufen. Die Bandansage gibt vor, dass es sich um einen offiziellen Anruf des Bundessozialministeriums handelt. Mit dieser Bandansage werden Opfer unter Druck gesetzt. Angeblich soll eine missbräuchliche Verwendung der eigenen Sozialversicherungsnummer verhindert werden. Um sich zu schützen, soll das Opfer am eigenen Telefon die Taste "1" drücken.

Nachdem die Taste "1" gedrückt wurde, wird das Opfer automatisch an eine kostenpflichtige Servicehotline weitergeleitet, bei der eine Minute telefonieren, bis zu 10 Euro kosten kann. Die Täter können das Opfer damit schnell um einen drei- oder vierstelligen Betrag betrügen.

Um nicht zum Opfer dieser Masche zu werden, empfiehlt die Polizei:

  • seien Sie misstrauisch bei unbekannten Telefonnummern 
  • drücken Sie keine Tasten an ihrem Telefon, wenn Sie von einer unbekannten Person dazu aufgefordert werden
  • geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten weiter 
  • und geben Sie am Telefon keine Informationen zu Ihren Bankkonten weiter 
  • beenden Sie das Gespräch, wenn Sie Zweifel haben

Sollten Sie bereits Opfer einer telefonischen Betrugsmasche geworden sein, wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Montag, 11 Oktober 2021 08:53

Bikerin bei Sturz leicht verletzt

WALDECK. Für eine 37 Jahre alte Frau aus den Niederlanden endete die Fahrt mit ihrem Motorrad auf der Edersee-Randstraße am Sonntagmittag.

Nach Angaben der Polizei befuhr die Bikerin gegen 12 Uhr mit ihrer schwarzen Suzuki die L 3086 von Nieder-Werbe in Richtung Waldeck-West. Ausgangs einer Linkskurve kam die 37-Jährige, vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers, von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Bordsteinkante. Sie kam mit ihrem Motorrad zu Fall und zog sich dabei Prellungen und Abschürfungen zu, die vom Rettungsdienst behandelt werden mussten.

An der schwarzen Suzuki entstand ein Sachschaden von 3000 Euro, weil neben der Verkleidung auch der Motorblock beschädigt wurde.

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LICHTENFELS. Die Fahrt in ihrem Fiat endete am 6. Oktober für eine Frau aus der Gemeinde Lichtenfels auf einem Acker an der Landesstraße 3076, etwa 500 Meter vom Ortsschild Rhadern entfernt.

Nach Angaben der Polizei wurde die Behörde in Korbach am Mittwoch um 9.44 Uhr über den Unfall informiert. Zu diesem Zeitpunkt war ein Notarzt des DRK und eine RTW-Besatzung der Johanniter Unfallhilfe auf dem Weg zum Unfallort. Zunächst hieß es in der Meldung der Leitstelle, dass eine Person in einem verunfallten Fahrzeug bei Rhadern eingeklemmt sei. Dies bestätigte sich nicht, vielmehr hatte sich ein Fiat Panda, der von einer 25-jährigen Frau aus der Gemeinde Lichtenfels gesteuert wurde, überschlagen und war auf dem Dach auf einem Acker zum Stehen gekommen.

Ersthelfer, darunter der Stadtbrandinspektor aus Lichtenfels, Klaus Debus richteten den Panda wieder auf und stellten ihn auf die Räder, sodass ein Landwirt den Fiat abtransportieren konnte. Obwohl die Fahrerin des Panda vorgab, keine Schmerzen zu haben, wollte der Notarzt nichts dem Zufall überlassen - vorsorglich kam die junge Frau ins Korbacher Krankenhaus und wurde dort eingehend untersucht. 

Wieso die Fahrerin des Panda, die von Rhadern in Richtung Goddelsheim unterwegs war, in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihren Kleinwagen verloren hatte, zunächst auf die Bankette geraten war, um dann nach links über die Gegenfahrbahn in den Flutgraben zu schleudern, ist bislang nicht bekannt. Fest steht, dass der Flutgraben wie ein Katapult gewirkt haben muss, sonst hätte der Wagen sich nicht nochmals überschlagen. An dem Panda entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Link: Unfallstandort Lichtenfels am 6. Oktober 2021.

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Mittwoch, 29 September 2021 09:27

Während Alkoholfahrt auf Verkehrsinsel gelandet

KORBACH. Direkt am Kreishaus musste die Polizei am Dienstag tätig werden - mit ihrem Renault war eine Frau aus Korbach gegen 13.15 Uhr auf einer Verkehrsinsel gelandet. Ein Gesamtsachschaden von 5700 Euro war entstanden, außerdem musste sich die 41-Jährige einer Blutentnahmen im Krankenhaus unterziehen.

Nach ersten Informationen von Zeugen, befuhr die Korbacherin den Südring von der Medebacher Landstraße kommend, in Richtung Feuerwehr. Den Kreisverkehr hatte die Fahrerin noch meistern können, beim Abbiegevorgang nach rechts zum Kreishaus verschätzte sich die Frau, sodass ihr Fahrzeug auf einer Verkehrsinsel zum Stehen kam.

Dabei wurde der Unterboden des grauen Renaults beschädigt, ein Reifen war geplatzt und das Verkehrszeichen hatte sich in einem Radkasten verkeilt. Bei der Unfallaufnahme durch Beamte der Polizeiwache Korbach bemerkten die Ordnungshüter Ausfallerscheinungen bei der Frau. Vor Ort gab die 41-Jährige zu, Medikamente eingenommen zu haben. Aufgrund einer "Alkoholfahne" entschlossen sich die Beamten einen Atemalkoholtest bei der Fahrerin durchzuführen. Das Ergebnis war ernüchternd und lag sehr, sehr deutlich im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Weil die Beamten von einer Straftat ausgehen mussten, wurde bei der 41-Jährigen der Führerschein sichergestellt.

Im Anschluss erfolgte die Fahrt im Streifenwagen zum Stadtkrankenhaus Korbach - dort musste sich die Frau einer Blutentnahme unterziehen.

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Dienstag, 28 September 2021 14:07

Verkehrsunfallflucht in der Enser Straße

KORBACH. Auf dem Parkplatz gegenüber der Jugendherberge wurde am Montag ein Volkswagen angefahren - der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen Verpflichtungen zur Schadensregulierung nachzukommen.

Nach Informationen aus Polizeikreisen hatte der 52-Jährige aus dem Lahn-Dill-Kreis seinen silbergrauen Passat gegen 15.30 Uhr in der Enser Straße in Höhe der Hausnummer 9 geparkt. Bei seiner Rückkehr um 17.45 Uhr stellte der Besitzer Beschädigungen an seinem Fahrzeug fest. Um den Fall zügig aufklären zu können, bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

Die Kontaktnummer lautet 05631/9710.

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DIEMELSEE. Mit schweren Verletzungen musste am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer aus dem Hochsauerlandkreis nach Kassel in die städtischen Kliniken geflogen werden.

Nach Informationen an der Unfallstelle war der 52-Jährige gegen 14.30 Uhr mit seiner Honda aus Richtung Rhenegge kommend, mit dem Ziel, den Diemelsee zu erreichen, auf der Landesstraße 3078 unterwegs. Auf abschüssiger Strecke überholte er einen vor ihm fahrenden Biker, der eine Aprilia lenkte. Bei Stationskilometer 0,815 ausgangs einer Rechtskurve, touchierte der Medebacher die Maschine des 20-jährigen Mannes aus Brilon, wobei der in Richtung Heringhausen fahrende Medebacher die Kontrolle über seine Honda verlor. Er kam nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Graben, entging durch Glück einem gelben Pfosten (Hinweis für Ferngasleitung) und schlug nach 20 Metern erstmalig auf einem Rapsfeld auf - durch die Wucht drehte sich die Honda mit dem Biker erneut in der Luft - das Krad nebst Fahrer landete nach etwa 60 Metern links neben der Landesstraße auf dem Rapsfeld. Unverletzt konnte der Briloner seine Aprilia abfangen und die leicht beschädigte Maschine zum Stehen bringen.

Ein weiterer Motorradfahrer und eine Gruppe Ersthelfer versorgten den Schwerverletzen bis zum Eintreffen der Johanniter Unfallhilfe aus Adorf. Wenige Minuten später traf auch der Notarzt aus dem angrenzenden Hochsauerlandkreis ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied der Notarzt den Rettungshubschrauber Christoph 7 anzufordern.

Mit geübten Flugbewegungen landete der Pilot auf der Landesstraße, der Verletzte wurde umgehend ins Klinikum nach Kassel geflogen. Wie die mit der Unfallaufnahme betrauten Kollegen der Polizeistation Korbach mitteilten, musste die Straße für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Auch ein Sachverständiger wurde hinzugerufen. An der Honda entstand wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei mit 10.000 Euro angibt.

Bei der Berührung der beiden Maschinen wurde eine Fußraste an der Aprilia verbogen - der Sachschaden beläuft sich auf 40 Euro.

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KORBACH. Traurige Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 251 - rund 55.000 Euro Sachschaden und vier verletzte Personen.

Vermutlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit am Samstag gegen 10.05 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Toyota und einem Mercedes-Benz. Wie die Polizei in Korbach auf Nachfrage mitteilt, befuhr eine Frau (57) aus Korbach mit ihrem grauen Toyota die Bundesstraße 251 von Meineringhausen in Richtung Freienhagen. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet das Fahrzeug außer Kontrolle und stieß mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen.

Bei der Kollision wurde die Fahrerin des Toyota so schwer verletzt, dass sie nach der notärztlichen Erstversorgung mit dem RTW ins Krankenhaus nach Bad Arolsen transportiert werden musste. Auch die drei Personen im Mercedes-Benz kam nicht ohne Blessuren davon - so erlitten der Fahrer (56) und seine Ehefrau Platzwunden, Abschürfungen und Halswirbelverletzungen. Ebenfalls verletzt wurde der 21-jährige Mitfahrer im Benz.  

Für den im Bezirk Ahnatal zugelassenen schwarzen Benz (KS) endete die Fahrt auf der B 251 endgültig. Das völlig zerstörte Fahrzeug wurde abgeschleppt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 50.000 Euro. Ebenfalls mit wirtschaftlichem Totalschaden (5000 Euro) bewerteten die Beamten den Toyota.

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Publiziert in Retter

KORBACH. Vermutlich war die aufgeweichte Bankette ursächlich für einen Verkehrsunfall, der sich am Sonntag um 14.20 Uhr auf der Landesstraße 3083 bei Lengefeld ereignet hat.

Nach ersten Informationen an der Unfallstelle war der Fahrer (19) eines grauen Fiat Tipo aus Richtung Eppe kommend in Fahrtrichtung Korbach unterwegs gewesen, als er in Höhe der Gaststätte "Alte Wiese" nach rechts auf die Bankette kam. Diese gab nach, sodass der Wagen in den Böschungshang geschoben wurde und der Fiat eine Rolle machte. Auf dem Dach liegend, konnte sich der Korbacher selbst aus dem Tipo befreien und die Polizei verständigen.   

Beamte der Polizei nahmen der Unfall auf und sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab. Abgeschleppt wurde der Unfallwagen vom ADAC.

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KORBACH/MEDEBACH. Das Bergen von Fahrzeugen sollte man lieber dem Pannendienst überlassen - ansonsten könnte das Abschleppen teurer werden als geplant.

Im vorliegenden Fall, der sich am Freitagabend auf der Landesstraße 3083 ereignete, wurden nach einer missglückten Aktion der "Abschlepper" sowie das Pannenfahrzeug so stark beschädigt, dass beide Fahrzeugen nicht mehr fahrbereit waren. Gegen 21.10 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer der Polizei in Korbach einen Unfall auf der Strecke zwischen Lengefeld und Eppe, etwa 1000 Meter vor dem Abzweig nach Alleringhausen.

Vorausgegangen war eine Panne. Eine 27-jährige Frau aus dem Hochsauerlandkreis war mit ihrem Golf auf dem Streckenabschnitt liegengeblieben und hatte ihren Vater um Hilfe gebeten - der brauste unverzüglich los und kam zeitnah mit seinem Tiguan bei der Tochter und dem Pannenfahrzeug an. Mittels Abschleppstange wurde der Golf mit dem Tiguan als Zugfahrzeug verbunden. Wieso der Vater in den Golf gestiegen ist und weshalb die Tochter den Tiguan steuerte ist nicht bekannt. Fest steht, dass das Gespann nach einigen Metern unfreiwillig getrennt wurde.

Nachdem der Tiguan an Fahrt gewonnen hatte, geriet das Führungsfahrzeug mit der 27-Jährigen nach rechts auf die Bankette, danach rutschte der Tiguan in den Flutgraben, wurde durch eine Bodenwelle aufrecht gestellt und landete auf der Fahrerseite. Bei diesem Manöver löste sich die Abschleppstange, sodass auch der Golf beschädigt wurde. Vater und Tochter kamen unverletzt davon, allerdings dürften die "Blessuren" an den Fahrzeugen teuer werden. Nach Schätzung der Polizei wird die Reparatur am schwarzen Tiguan etwa 10.000 Euro kosten, der Schaden am Golf wird mit 2000 Euro angegeben.

Weil beide Fahrzuge nicht mehr fahrbereit waren, musste ein Abschleppdienst angefordert werden.   

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