Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Personensuche

OSSENDORF/WETHEN. Ein Unfall auf der Wethener Straße (K14) zwischen dem Warburger Ortsteil Ossendorf und Diemelstadt-Wethen am späten Sonntagnachmittag, rief Polizeikräfte aus dem Kreis Höxter und aus Waldeck-Frankenberg auf den Plan. Während die schwerverletzte Fahrerin (49) des Volkswagens in eine Klinik geflogen wurde, suchte der Beifahrer sein Heil in der Flucht.

Wie es zu dem Unfall auf der Kreisstraße 14 kam, darüber machte die Pressestelle der Polizei in Höxter zunächst keine Angaben. Fest steht, dass die Feuerwehr Warburg um 18.41 Uhr alarmiert wurde, um auslaufende Betriebsstoffe bei einem verunfallten Pkw im Nahbereich der Diemel aufzunehmen - auch eine Personensuche wurde angekündigt. Die Kameraden der Feuerwehr Diemelstadt erreichte um 19.28 Uhr die Alarmierung. Unter der Leitung von Volker Weyman (SBI Diemelstadt) stießen die Kameraden aus Wethen zum Einsatzleitstand, der auf Ossendorfer Gebiet aufgebaut worden war hinzu. Hauptaufgabe war es, die vermisste Person zu suchen.

Was war passiert?

Nach ersten Erkenntnissen befuhr die Fahrerin eines schwarzen Golf V die K 14 von Ossendorf in Richtung Wethen. Etwa 80 Meter vor der Diemelbrücke kam der GTI nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der vorderen, linke Seite gegen einen massiven Straßenbaum. Dabei wurde der in Litauen zugelassene Pkw nach rechts in den Wiesengrund geschleudert, wo er völlig demoliert stehen blieb. Scheinbar unverletzt konnte der Beifahrer flüchten - wohin, sollte sich erst später klären. Die Fahrerin selbst gilt als schwerverletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.   

Hundestaffel, Polizeikräfte, Feuerwehr, DRK und Hubschrauber im Einsatz

Während ein Polizeihubschrauber über der Unfallstelle kreiste und auch die nähere Umgebung mit technischem Gerät absuchte, koordinierte Stadtbrandinspektor Jürgen Rabbe und der stellvertretende Leiter der Warburger Feuerwehr Markus Müller den Rettungseinsatz. Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK suchten die Umgebung ab, sichteten Brücken und Feldholzinseln entlang der Diemel, um die Person zu finden - leider ohne Ergebnis. Auch die Rettungshundestaffel des DRK, die eigens aus Ober-Waroldern zum Einsatz gerufen wurde, war vor Ort. Um auch den hessischen Teil von der Landesgrenze über Wethen bis nach Diemelstadt abzusuchen, baten die Kollegen aus Höxter die Bad Arolser Beamten um Unterstützung, jedoch konnte der Flüchtige zunächst nicht angetroffen werden. Fündig wurden die Beamten allerdings in der Wohnung des Gesuchten in Rhoden - dort klickten dann auch die Handschellen.

Fahrzeug sichergestellt

Mit einsetzender Dämmerung begann der Abschlepper mit der Bergung des Unfallwagens, der Golf wurde auf Anweisung der Polizei sichergestellt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Wethener Straße am 19. Mai 2019

Publiziert in Polizei

BRILON. Zu einem Feuer in einem Gewerbebetrieb ist die Feuerwehr am späten Montagvormittag in die Straße Hinterm Gallberg ausgerückt. Neben der Brandbekämpfung suchten die Freiwilligen auch einen zeitweise vermissten Mitarbeiter.

Der Löschzug Brilon wurde um 11.50 Uhr alarmiert und rückte mit vier Fahrzeugen aus. Laut erster Meldung sollte es sich um eine unklare Rauchentwicklung handeln. Vor Ort stellte sich Feuerwehrangaben zufolge heraus, dass es am Motor einer Absauganlage zu einem Feuer gekommen war.

Da zunächst nicht sichergestellt war, dass alle Mitarbeiter die stark verrauchte Halle verlassen hatten, wurde eine Personensuche unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Eine Person, die als vermisst galt, meldete sich kurze Zeit später bei der Einsatzleitung.

Im Anschluss wurde die Brandbekämpfung mit einem Kohlendioxidlöscher eingeleitet. Nachdem der entsprechende Maschinenteil geöffnet worden war, konnten letzte Glutnester abgelöscht werden. Zur Entrauchung der Hallen öffnete die Feuerwehr die Dachluken und setzte einen Hochleistungslüfter ein.

Der Einsatz war gegen 13 Uhr beendet, die 15 ehrenamtlichen Feuerwehrmänner traten den Rückweg zur Wache an. Über Brandursache und Schadenshöhe lagen der Feuerwehr keine Angaben vor. (r/pfa/Quelle: Feuerwehr Brilon)


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr

SCHMALLENBERG. Zwei 20 und 21 Jahre alte Männer sind bei einem Verkehrsunfall am frühen Samstagmorgen bei Latrop ums Leben gekommen. Ein 18-Jähriger kam leicht verletzt davon. Bei ihm könnte es sich um den Fahrer handeln. Ein Gutachter soll die Umstände im Auftrag der Staatsanwaltschaft klären.

Die Rettungskräfte wurden gegen 4 Uhr früh auf die Strecke zwischen Fleckenberg und Latrop gerufen. Im Fahrzeug waren zwei junge Männer aus dem Schmallenberger Stadtgebiet ums Leben gekommen, nachdem der in Richtung Latrop fahrende VW Golf in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Straße abgekommen war. Das Auto gegen eine Schutzplanke.

Die Umstände deuteten darauf hin, dass sich möglicherweise der Fahrer noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte von der Unfallstelle entfernt hatte. Aufgrund einer möglichen Hilflosigkeit dieser Person wurde das Gebiet um die Unfallstelle herum gemeinsam mit Kräften der Schmallenberger Feuerwehr ohne Erfolg abgesucht. Zu der Suche wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Umfangreiche Ermittlungen zu dem fehlenden Insassen führten die Polizei schließlich zu einem leicht verletzten 18-jährigen Mann aus Schmallenberg. Der alkoholisierte Mann wurde zur Durchführung der weiteren polizeilichen Ermittlungen zur Polizeiwache Meschede gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Im Rahmen der Unfallaufnahme und der anschließenden Aufräumarbeiten war die Straße komplett gesperrt. Durch die Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde ein Gutachter zur Unfallstelle bestellt. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei

LELBACH. Eine Alarmübung in Lelbach hat am Dienstagabend spontan auch mehrere Ersthelfer auf den Plan gerufen, die hervorragend reagierten. "Eine solche Zivilcourage ist leider nicht mehr selbstverständlich", zollten die Übungsbeobachter den Nachbarn und Passanten größten Respekt.

Das realistische Szenario führte dazu, dass noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zufällig vorbeifahrende Fahrzeuge anhielten und die Insassen sofort ihre Hilfe anboten. Auch Nachbarn waren sofort zur Stelle, um Erste Hilfe zu leisten - ein vorbildliches Verhalten, das größte Anerkennung verdient.

Die Wehren aus Lelbach, Lengefeld und Rhena trafen nur wenige Minuten später an der angenommenen Einsatzstelle im Stadtweg ein. Simuliert wurde ein Brand in einem Gebäude, in dem sich im Obergeschoss ein lockerer Jugendtreff befindet. Sofort rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps aus, um fünf vermisste Kinder aus dem ersten Stockwerk zu retten. Innerhalb von nur 15 Minuten nach der Alarmierung erfolgte bereits die Rückmeldung "alle Personen dem Rettungsdienst übergeben." Da das Treppenhaus in dem Übungsszenario nicht mehr begehbar war, mussten alle Jugendlichen über Steckleitern gerettet werden. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung durchgeführt und insbesondere eine sogenannte Riegelstellung zu den benachbarten Gebäuden aufgebaut - damit soll im Ernstfall ein Übergreifen des Feuers verhindert werden.

Schlagkraft bewiesen - nichts zu beanstanden
Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt sowie seine Stellvertreter Carsten Vahland und Bernd Dittrich hatten bei der anschließenden Manöverkritik somit nichts zu beanstanden. Eine solch schnelle Hilfe sei Gewähr dafür, dass schwere Verletzungen, insbesondere durch eine Rauchgasvergiftung, verhindert werden können. Mit insgesamt 35 eingesetzten Kräften haben die drei Wehren ihre Schlagkraft eindrucksvoll bewiesen. Das Korbacher Führungstrio bedankte sich für den ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit und schloss dabei ausdrücklich die Ersthelfer aus den Reihen der Passanten und der Nachbarschaft mit ein. (r/pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr

GUDENSBERG. Schwere Verletzungen hat ein 29 Jahre alter Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend auf der Autobahn 49 bei Gudensberg im Schwalm-Eder-Kreis erlitten. Der Mann hatte vermutlich durch nicht angepasstes Tempo auf regennasser Straße die Kontrolle über seinen VW Polo verloren.

Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr suchten nach dem Unfall zunächst rund eine Stunde mit Suchscheinwerfern und einer Wärmebildkamera nach einem möglichen Mitfahrer, da der Autofahrer dies gegenüber dem Rettungsdienst angedeutet hatte. Wie sich später im Kasseler Krankenhaus herausstellte, hatte der 29-Jährige dies womöglich im Schockzustand geäußert - einen Mitfahrer hatte es jedenfalls nicht gegeben.

Der Alleinunfall war gegen 21.30 Uhr passiert. Zu dieser Zeit war der 29-Jährige mit seinem Polo auf der A 49 in Richtung Kassel unterwegs. Vermutlich aufgrund seiner den Witterungsverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit kam der Homberger hinter der Anschlussstelle Gudensberg, unweit des Parkplatzes "Am Sonnenborn", auf regennasser Fahrbahn ins Rutschen und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort durchfuhr er zunächst den Flutgraben, wurde aus diesem herauskatapultiert und krachte in knapp zwei Metern Höhe gegen die dortigen Bäume.

Ein Verkehrsteilnehmer, der an der Unfallstelle vorbeikam, setzte schließlich den Notruf ab. Ein Rettungswagen brachte den Fahrer in ein Kasseler Krankenhaus, ein Abschleppfahrzeug barg den völlig demolierten Kleinwagen. Der wirtschaftliche Totalschaden beläuft sich auf rund 6000 Euro.

Der rechte Fahrstreifen war im Bereich der Unfallstelle bis etwa 23 Uhr wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Personensuche voll gesperrt. Zu erwähnenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dabei aber nicht. (ots/pfa)

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Publiziert in HR Polizei

KIRCHHAIN/STADTALLENDORF. Während sich die Besatzung eines Polizeihubschraubers an einer Personensuche beteiligte, hat ein 36-Jähriger den Piloten am späten Abend mit einem Laserpointer geblendet. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann aufzuspüren - er muss sich nun strafrechtlich verantworten.

Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr, so lautet der Vorwurf, den die Behörden dem 36 Jahre alten und polizeibekannten Mann aus dem Ostkreis machen. Den Laserpointer stellte die Besatzung eines Streifenwagens bei dem Verdächtigen sicher und leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen der begangenen Straftat ein.

Anlass für den Einsatz des Polizeihubschraubers war eine Personensuche, nachdem eine Lokführerin in der Nähe des Bahnhofs von Kirchhain am Montagabend gegen 22 Uhr ein Kind mit einem braunen Rucksack und eine weitere Person in Gleisnähe gesehen hatte. Rettungskräfte, Bundespolizei und Polizei konnten trotz intensiver Suche niemanden finden. Die Bahnstrecke wurde erst um kurz vor 23.30 Uhr wieder freigegeben.

Während der Suche kam es zu dem beschriebenen und durchaus gefährlichen Vorfall: Der später ermittelte 36-Jährige soll einen in die Suche eingebundenen Polizeihubschrauber über einen längeren Zeitraum gezielt und bewusst mit einem Laserpointer anvisiert haben. "Er hat das auch geschafft, denn die Piloten waren durch die Blendung gezwungen, abzudrehen und die Positionslichter auszuschalten, um das Zielen zu erschweren", sagte am Dienstag der Marburger Polizeisprecher Martin Ahlich. Die Kollegen im Helikopter hätten Schutzbrillen aufsetzen müssen. "Durch den Einsatz des Lasers bestand eine erhebliche Gefahr für die Maschine und deren Besatzung", unterstrich Ahlich.

Trotz der notwendigen Gegenmaßnahmen schaffte es die Besatzung, den mutmaßlichen Standort des Lasers zu lokalisieren und einen verdächtigen Mann dort auszumachen. Sollte es zur Ankklage kommen, droht dem 36-Jährigen eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. (ots/pfa)

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Publiziert in MR Polizei

KORBACH. Die DRK-Rettungshundestaffel in Korbach ist ab sofort auch offiziell einsatzfähig: Fünf Teams haben eine entsprechende Überprüfung bestanden und dürfen nun zur Suche vermisster Personen eingesetzt werden.

Wie Bereitschaftsleiter Stefan Gündling von der Rettungshundestaffel in dieser Woche berichtete, hatten fünf Teams der Korbacher DRK-Staffel Ende April an der Sichtung bei der Hessischen Polizei, Abteilung Diensthundewesen, in Mühlheim teilgenommen. Aufgrund der positiven Beurteilung steht die Rettungshundestaffel Korbach nun als anerkannter Kooperationspartner des Hessischen Innenministeriums der Polizei in Hessen zur Verfügung, um vermisste Personen zu suchen. "Diese Überprüfung gibt es deutschlandweit nur in Hessen. Ohne diese Überprüfung ist eine Rettungshundestaffel nicht einsatzfähig", erklärte Gündling. Seine Ehefrau Beatrix ist ebenfalls als Bereitschaftsleiterin in der Staffel tätig.

Zurzeit verfügt die Rettungshundestaffel Korbach über sieben geprüfte und einsatzfähige Teams (Mensch/Hund) in der Flächensuche. Vier weitere Teams befinden sich noch in der Ausbildung.

Bei einer Anforderung durch das jeweils zuständige Polizeipräsidium erfolgt die Alarmierung über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg - und das an 365 Tagen rund um die Uhr.


Weitere Informationen:
RHS-Korbach.de

Immer wieder berichtet 112-magazin.de über die Arbeit und das Training mit Rettungs- oder Suchhunden:
DRK-Staffel: Suchhunde bewähren sich als "Seehunde" (30.08.2013, mit Fotos)
Mantrailer üben: Leberwurst als Leckerli für Lebensretter (11.02.2015, mit Fotos)
DRK-Rettungshundestaffel informiert über ihre Arbeit (09.04.2015)

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Publiziert in Retter

FRANKENBERG. Erst nach mehrstündiger Suche ist eine verunglückte und unter Schock stehende Motorradfahrerin am frühen Sonntagmorgen in einem Getreidefeld zwischen Frankenberg und Röddenau gefunden worden. Die 46 Jahre alte Frau wurde ins Krankenhaus eingeliefert, Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.

Per Notruf meldete sich die Frau aus einem Frankenberger Stadtteil in der Nacht zu Sonntag gegen 1 Uhr bei der Rettungsleitstelle und gab an, sie würde zu Hause in ihrem Garten liegen und könne sich nicht mehr bewegen. Als Rettungskräfte und Polizei wenig später an der genannten Anschrift eintrafen, lag aber niemand im Garten. Von der 46-Jährigen fehlte jede Spur.

Als die Polizei daraufhin die Frau zurückrief, sagte die 46-Jährige erneut, sie liege verletzt in ihrem Garten. Zu den näheren Umständen ihrer Hilflosigkeit konnte sie keine Angaben machen. "Wir mussten davon ausgehen, dass die Frau unter Schock steht, möglicherweise nach einem Unfall", sagte am Sonntagmorgen der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation gegenüber 112-magazin.de. Nachfragen bei den Angehörigen ergaben, dass die Frankenbergerin gegen 15 Uhr am Samstagnachmittag mit ihrem Motorrad von zu Hause wegfahren war - aber nicht zurückgekehrt ist.

Handypeilung, Feuerwehr, Polizeihubschrauber
Die Polizei veranlasste daraufhin eine Handypeilung und startete eine Suchaktion mit mehreren Streifenwagen - die Frau musste sich zwischen Frankenberg und Röddenau befinden. Auch die Frankenberger Feuerwehr wurde in die Suche eingebunden, etwa 20 freiwillige Brandschützer waren beteiligt. Zudem forderte die Polizei die Unterstützung ihrer fliegenden Kollegen an - eine Maschine der hessischen Polizeifliegerstaffel aus Egelsbach machte sich startklar und nahm Kurs auf Nordhessen.

Mehrfach telefonierte die Polizei dann in der Nacht mit der Frau, um ihren genauen Standort weiter eingrenzen zu können. In einem der Gespräche gab die 46-Jährige an, in einem Getreidefeld zu liegen. Um sie noch genauer lokalisieren zu können, schaltete eine Streifenwagenbesatzung immer wieder das Martinshorn ein und fragte die Frau, ob das Signal lauter oder leiser werde. Zwischenzeitlich brach aber auch der Kontakt zu der Verunglückten ab.

Gegen 4 Uhr in Getreidefeld gefunden
Eine Streifenwagenbesatzung fand die Frau schließlich gegen 4 Uhr früh in einem Getreidefeld an der L 3073 zwischen Frankenberg und Röddenau, etwa 100 Meter von der Straße entfernt. Die 46-Jährige wurde mit vermutlich schweren Verletzungen und einem Schock ins Frankenberger Kreiskrankenhaus eingeliefert. Wie schwer genau die Verletzungen sind, stand am Morgen noch nicht fest, Lebensgefahr schließt die Polizei aber aus.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die 46-Jährige tatsächlich mit ihrem Motorrad verunglückt war. Die genaueren Umstände des Unfalls sind noch nicht bekannt, die Beamten wissen lediglich, dass die Motorradfahrerin mit ihrer 1100er Kawasaki von Röddenau in Richtung Frankenberg unterwegs war, als es zu dem Unfall kam. Die Unfallzeit schränkt die Polizei auf die Spanne zwischen 19 und 23.30 Uhr.

An der Kawasaki entstand Totalschaden. Der Polizeihubschrauber drehte noch vor Erreichen des Einsatzgebietes ab.


Nicht immer finden derartige Unfälle ein gutes Ende:
Unfall? Nach Probefahrt vermisst (17.07.2010)
Vermisster Ducati-Fahrer ist tot (19.07.2010)

Link:
Feuerwehr Frankenberg

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Hochspezialisierte Nasen waren am Sonntag in Frankenberg unterwegs: Mitten in der Stadt, mitten in der Fußgängerzone, mitten auf Pflastersteinen und Asphalt haben DRK-Rettungshunde das Riechen und Finden von Vermissten geübt. Mit Erfolg: Nach getaner Arbeit gab es für die vierbeinigen Lebensretter tolle Leckerlis als Belohnung - diesmal in Form von leckerer Leberwurst aus der Tube. "Die Rettungshunde sind für uns ganz wichtige Partner beim Aufspüren von vermissten Personen", sagt Dr. Christine Elsner.

Zusammen mit ihrem Team bildet Dr. Christine Elsner in ganz Hessen so genannte Mantrailer aus. Mantrailing ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden. "Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt, das Mantrailing ist eine besondere Art der Suche nach vermissten Menschen vor allem in der Stadt", erklärt Dr. Elsner.

Fünf Hunde an stundenlanger Übung beteiligt
In Frankenberg haben fünf Mantrailer aus ganz Hessen geübt, zu jedem Hund gehörte auch ein ausgebildeter Hundeführer. Zudem standen auch zwei Suchgruppenhelfer zur Verfügung. Hund und Mensch sind immer als Team unterwegs, in Frankenberg liefen die Trainingseinheiten zu Beginn des neuen Jahres bereits auf Hochtouren. "Der Individualgeruch eines Menschen ist ganz wichtig", sagt die Ausbilderin: "Die Hunde suchen immer nur nach dem Geruch dieser Person." Und: "Nur bestens ausgebildete Hunde werden für die Einsätze verwendet" - beispielsweise bei der Suche nach dementen Personen: "Alle Hunde können suchen, aber nicht alle Hunde können trailen."

Für die Mantrailer und ihre Führer war die Übungseinheit in Frankenberg hart, aber schön: Morgens um 10 Uhr ging es bereits los, nach Einbruch der Dunkelheit waren die Hund und ihre Herrchen immer noch in der Stadt und vor allem in der Fußgängerzone unterwegs. So mancher Kilometer wurde dabei zurückgelegt. Auch das Wetter spielte mit: Es war kalt, aber trocken. "Das Training und die Übungen sind für Mensch und Tier sehr anspruchsvoll", sagt Dr. Elsner: "Es macht aber auch sehr viel Spaß." Trotz der Dunkelheit am Abend waren die Hunde und ihre Führer immer gut zu erkennen: Durch die reflektierenden Schutzjacken waren die Teams schon von weitem gut sichtbar.

Prüfung vor der Polizei
In Hessen müssen die Mantrailer sogar eine Prüfung vor der Polizei ablegen. Erst dann dürfen sie in den Einsatz. "Die Ausbildung zum Maintrailer dauert rund zwei bis drei Jahre", sagt Dr. Elsner - "zwei bis drei Jahre harte Arbeit." Das Rote Kreuz hat in Hessen derzeit insgesamt 18 Rettungshundestaffeln, aber nicht jede bildet Mantrailer aus. Die nächste Rettungshundestaffel mit Mantrailing gibt es in Marburg.

Die Rettungshundestaffeln in Hessen sind immer auf "Empfang": an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr - und innerhalb einer Stunde einsatzbereit. Und das auch noch ehrenamtlich.

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Publiziert in Retter
Mittwoch, 04 Februar 2015 08:14

Rettungshundestaffel übt Suche nach Vermissten

FRANKENBERG. Eine Mantrailing-Übung im Frankenberger Stadtgebiet führt die Rettungshundestaffel des DRK Hessen am kommenden Sonntag, 8. Februar, durch. Dabei geht es um die Suche nach vermissten Menschen.

Die Rettungshundeübung findet etwa in der Zeit von 10 bis 15 Uhr statt. Darauf weist das Ordnungsamt der Stadt Frankenberg hin. Nach Auskunft des DRK handelt es sich dabei um ein sogenanntes Mantrailing-Training. Dabei sollen die Rettungshunde lernen, eine Duftspur eines vermissten Menschen zu verfolgen. Die Übung deckt vor allem die Suche nach Vermissten in bebautem Gebiet. Die Hundeführer seien mit Warnwesten kenntlich gemacht. Das Training wurde auch mit der Polizeistation Frankenberg abgestimmt - nicht zuletzt ist die Polizei bei Vermisstensuchen immer wieder auf die Arbeit der Rettungshundestaffeln angewiesen.

Interessierte Bürger sind nach Angaben der Stadt zu diesem Training eingeladen. Das DRK wird die Trainingsmethoden dann auch vor Ort praktisch vorstellen. Wer vorher mit der Gruppe in Kontakt treten möchte, meldet sich bei Ansprechpartnerin Dr. Christine Elsner unter der Mailadresse Christine.Elsner(at)drk-hessen-rettungshunde.de.

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Publiziert in Retter
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