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KORBACH. Die Feuerwehr Korbach wurde Samstagabend gegen 17.20 Uhr zu einem Brand in der Feldgemarkung zwischen der ehemaligen belgischen Kaserne und Gut Dingeringhausen alarmiert. Gemeldet wurde der Brand eines Strohlagers mit 50 großen Quaderballen.

Bei Eintreffen der Kräfte standen die Ballen bereits im Vollbrand. Alarmiert wurde der Löschzug der Kernstadt, die Brandbekämpfung erfolgte unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch zwei ortsansässige Landwirte, die das brennende Stroh mit Schleppern und einem Radlader auseinander zogen. So war es möglich, auch die letzten Glutnester abzulöschen. Die Wasserversorgung wurde mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr sichergestellt werden.

Der Rettungsdienst stand ebenfalls zur Brandstellenabsicherung bereit. Da sich das Strohlager direkt neben einer Masten-Anlage für eine Überlandhochspannungsleitung befand, war die Energie Waldeck-Frankenberg ebenfalls vor Ort. Für die 27 Einsatzkräfte war dies ein zeitaufwändiger und kräfteraubender Einsatz. Insbesondere dem Atemschutzgeräteträgern ist großen Respekt zu zollen. Erst nach knapp vier Stunden Einsatzzeit konnte das letzte Fahrzeug nach entsprechenden Rüstarbeiten wieder einsatzbereit gemeldet werden.

Da Selbstentzündung ausgeschlossen werden kann, lässt sich als Brandursache nur vorsätzliche Brandstiftung vermuten. Die Polizei Korbach sucht Hinweisgeber, die am späten Nachmittag im Bereich der ehemaligen Kaserne verdächtige Personen oder im Feldweg an des Strohlagers einen abgestellten Pkw beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen. 

Link: Standort der Brandbekämpfung am 21.November 2020

Publiziert in Feuerwehr

FRANKENAU. Der Scheuenbrand an der Landesstraße 3332 bei Frankenau hält die Kripo weiterhin in Atem. Bislang konnten die Ermittler der Kripo noch keine konkreten Hinweise zur Brandursache vorlegen, wie Polizeisprecher Dirk Richter gegenüber 112-magazin.de mitteilt.

Auch die genaue Sachschadenshöhe konnte noch nicht verifiziert werden, liegt aber zwischen 100.000 und 150.000 Euro. Die mehrstündigen Löscharbeiten, das Beifügen von Netzmittel ins Löschwasser und der Einsatz von schwerem Gerät an der Brandstelle, macht die Arbeit für die Brandermittler nicht leichter.

Was war geschehen?

Der Scheunenbrand in der Feldgemarkung Frankenau (Landkreis Waldeck-Frankenberg) rief am Montagmorgen, gegen 1.50 Uhr, die Wehren der Stadt Frankenau auf den Plan - außerdem unterstützten die Feuerwehren aus Frankenberg und Bad Wildungen mit ihren Tankern die Löscharbeiten an der Landesstraße 3332 zwischen Frankenau und Frebershausen. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Wehren aus Löhlbach und Frebershausen, die Kameraden aus Altenlotheim, die Gemeinschaftsfeuerwehren aus  Ellershausen/Luisendorf und  Allendorf/Dainrode. Insgesamt waren 72 Feuerwehrleute im Einsatz, die vom Deutschen Roten Kreuz aus Frankenberg unterstützt und verpflegt wurden.

Nach Aussage von Einsatzleiter Manuel Kühn wurde das Feuer gegen 1.45 Uhr entdeckt. Die Scheune, in der das Feuer ausbrach, ist etwa 150 Meter von der Landesstraße entfernt. Schon bei der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde die Alarmierungsstufe auf "F3" erhöht - als schwierig erwies sich die Versorgung mit ausreichend Löschwasser. So wurden die Tanker aus Frankenberg und Bad Wildungen angefordert, die im Pendelverkehr Wasser anlieferten. Eine Löschwasserversorgung von fast zwei Kilometer Länge über B-Schläuche zum nächsten Hydranten wurde parallel eingerichtet.

Netzmittel hinzugefügt, THW im Einsatz

Um ein Übergreifen auf das angrenzende Waldstück zu verhindern wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Allerdings konnte die in Vollbrand stehende Scheune nicht mehr gerettet werden. Sämtliche Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Da Rundballen in und an der Scheune gelagert waren und Feuer gefangen hatten, entstand eine große Hitzewelle, die den Einsatz von Netzmittel erforderte, um die Oberflächenspannung zu verringern. Im Verlauf der Löscharbeiten wurde das Mehrzweckfahrzeg des Frankenauer Bauhofs abgezogen und durch einen Bagger vom THW ersetzt,  sechs Einsatzkräfte vom Frankenberger THW waren im Einsatz und unterstützten mit schwerem Gerät die Löscharbeiten der Freiwilligen Brandschützer. Um 15.30 Uhr konnte  Einsatzleiter Manuel Kühn "Feuer aus" melden. Trotz Einsatz einer Wärmebildkamera rückte die Frankenauer Wehr um 20.28 Uhr erneut zu Nachlöscharbeiten aus: Strohreste hatten erneut Feuer gefangen, konnten aber schnell abgelöscht werden. (112-magazin.de)

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 30 Mai 2020 12:10

Burgwald brennt bei Roda

ROSENTHAL/RODA. Ein Waldbrand beschäftigte am Freitag mehrere Feuerwehren im Burgwald bei Roda.

Bei einem Waldbrand im Burgwald in der Nähe von Roda brannten am Freitagnachmittag rund 3000 Quadratmeter Wald. Mehrere umliegende Feuerwehren waren im Einsatz um das Feuer zu löschen. Da sich der Brand in zwei Kilometer Entfernung zur Ortslage befand, musste das Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht werden. Um 15.23 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren Roda und Rosenthal wegen eines Waldbrandes im Burgwald in der Nähe von Roda alarmiert.

Die zuerst vor Ort befindlichen Kräfte aus Roda fanden einen fortentwickelten Brand eines Fichtenjungbestandes an einem Hang in rund 150 Meter Entfernung zum nächsten Weg vor. Sofort wurde ein Löschangriff vorgetragen, um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Rauchentwicklung war dabei so stark, dass zunächst nicht ohne Atemschutzgeräte gelöscht werden konnte. Aufgrund der Größe der Brandfläche und der fehlenden Wasserversorgung im Wald wurden weitere Kräfte nachgefordert. So wurden die Feuerwehren Frankenberg, Gemünden, Dörnholzhausen sowie aus dem Nachbarlandkreis die Feuerwehren Wetter und Münchhausen mit Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert. Mit den dann insgesamt sechs Tanklöschfahrzeugen und weiteren wasserführenden Fahrzeugen wurde über einen Pendelverkehr Löschwasser aus dem Hydrantennetz in Roda zur Einsatzstelle transportiert. Das Wasser wurde dann in zwei jeweils 5000 Liter fassende Faltbehälter gepuffert, sodass immer ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Das Feuer wurde mit mehreren Strahlrohren unter Kontrolle gebracht.

Aufwendige Nachlöscharbeiten unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras waren erforderlich um den Brand abzulöschen. Immer wieder wurden Glutnester im trockenen Waldboden entdeckt, mittels Schippen und Hacken freigelegt und anschließend abgelöscht. Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, der zuständige Förster und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden konnten, nachdem das Feuer unter Kontrolle war nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehren Roda und Rosenthal kontrollierten weiterhin die Brandstelle und führten Nachlöscharbeiten durch. Nach rund sechs Stunden war der Einsatz dann beendet.

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EDERTAL-BUHLEN. Ein in Brand geratenes Stoppelfeld sorgte am Samstagnachmittag für reges Einsatzaufkommen in Buhlen - ein Übergreifen der Flammen auf ein Weizenfeld und eine jagdliche Ansitzeinrichtung konnte verhindert werden.

Während der Feldarbeiten bemerkte der Landwirt von seinem Mähdrescher aus, dass aus seiner Arbeitsmaschine Rauch aufstieg und das Stoppelfeld in Brand geraten war. Unverzüglich setzte er den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 14 Uhr rückten die ersten Wehren unter dem Alarmkürzel „FWALD1, brennt Stoppelfeld" in die Gemarkung Buhlen aus. Noch während der Alarmfahrt veranlasste Einsatzleiter und Wehrführer der Feuerwehr Bergheim-Giflitz Mathias Ladwig einen zweiten Alarm, um weitere Einsatzkräfte zu ordern; somit wurden die Wehren Buhlen, Hemfurt-Edersee, Bergheim-Giflitz und Böhme auf den Plan gerufen.

Ebenfalls vor Ort war ein Streifenwagen der Polizei. Etwa 2000 Quadratmeter Stoppelfeld brannten beim Eintreffen der Freiwilligen. Die Brandbekämpfung erfolgte über die Wassertanks der wasserführenden Einsatzfahrzeuge. Um diese wieder befüllen zu können, wurde ein Pendelverkehr eingerichtet; hierfür wurde innerorts ein Standrohr gesetzt. Zum Einsatz kamen knapp 8000 Liter Löschwasser.

Um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern, galt der erste Löschangriff dem Stoppelfeld. Der Besitzer des Feldes pflügte während der Einsatzarbeiten das Feld zudem vorsorglich mit einem Schlepper um. Anschließend wurde der etwa 500 Meter weiter abgestellte Mähdrescher bewässert, um die leichte Rauchentwicklung zu stoppen. Knapp 90 Minuten später war der Einsatz beendet und die 50 am Einsatz beteiligte Kräfte konnten wieder abrücken. Die genaue Ursache des Feuers und die Schadenshöhe sind nicht bekannt. (112-magazin)

Publiziert in Feuerwehr

NETPHEN. Am frühen Montagnachmittag wurde die Leitstelle der Polizei über die Kreisleitstelle der Feuerwehr Siegen über einen Waldbrand in Netphen-Unglinghausen in Kenntnis gesetzt.  

Beim Eintreffen der ersten polizeilichen Einsatzmittel und der Feuerwehr konnte festgestellt werden, dass zunächst ein Waldgebiet von ca. 1000 qm betroffen war. Durch die Feuerwehr Unglinghausen wurden weitere Feuerwehrkräfte angefordert, um die Wasserversorgung durch einen Pendelverkehr sicherzustellen.

Mit einem Großaufgebot an Feuerwehrkräften konnte der Brand schließlich nach mehreren Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Durch die Polizei wurden verkehrsregelnde Maßnahmen an der Zufahrt zum Waldgebiet durchgeführt, um den Pendelverkehr der Feuerwehrlöschfahrzeuge reibungslos zu gewährleisten.  

Zur Brandursache können aktuell noch keine Angaben gemacht werden. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

DEHRINGHAUSEN. Die Ursache für den Brand eines Stalls, bei dem Ende Juli vier Rinder umkamen und ein geschätzter Schaden von 150.000 Euro entstand, lässt sich wegen der starken Brandzehrung nicht mehr klären. Fest steht nach den Ermittlungen nur, kein strafbares Handeln zugrunde liegt.

Nach ihren ersten Ermittlungen untersuchten die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei aus Korbach den Brandort im Waldecker Ortsteil Dehringhausen nochmal gemeinsam mit einem Sachverständigen (112-magazin.de berichtete, hier klicken). "Aufgrund der sehr weit fortgeschrittenen Brandzehrung und damit einhergehenden Zerstörung der Anlagen können keine abschließenden Angaben zur Ursache des Feuers gemacht werden", sagte am Freitag Polizeisprecher Dirk Virnich. Die genaue Brandursache bleibt damit ungeklärt und lässt sich nun auch nicht mehr aufklären.

Hinweise auf strafbares Verhalten - also ein vorsätzliches Inbrandsetzen - haben sich bei den Ermittlungen der Kriminalpolizei nicht ergeben.

Den entstandenen Sachschaden hatte die Polizei bereits kurz nach dem Brand auf 150.000 Euro geschätzt. (pfa) 


112-magazin.de berichtete ausführlich über die Löscharbeiten:
Dehringhausen: Rinder sterben in brennendem Stall  (30.07.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 03 August 2017 12:30

Stallbrand in Dehringhausen: Ermittlungen dauern an

DEHRINGHAUSEN. Die Ermittlungen der Korbacher Kripo nach dem Brand eines Stalls in Dehringhausen dauern an. Ein Gutachter wurde hinzugezogen. Dem Feuer am Sonntagabend waren vier Rinder zum Opfer gefallen, der geschätzte Schaden beläuft sich auf 150.000 Euro.

Das Feuer war, wie berichtet, am Sonntag gegen 18.30 Uhr ausgebrochen. Der Stall am Ortsrand brannte trotz des Großeinsatzes mehrerer Feuerwehren aus Waldecker Stadtteilen sowie aus Bad Arolsen, Wolfhagen und Korbach nahezu komplett nieder. Die Einsatzkräfte verhinderten aber erfolgreich, dass das Feuer auf einen angrenzenden weiteren Stall und das Wohnhaus übergreift. Drei Menschen kamen laut Polizei ins Krankenhaus, es bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung.

Beamte der Korbacher Kripo nahmen den Brandort am Montag in Augenschein. Ein Ergebnis der Ermittlungen liege derzeit noch nicht vor, erklärte am Donnerstag Polizeisprecher Dirk Virnich auf Anfrage von 112-magazin.de. Ein Sachverständiger einer Versicherung sei in die Untersuchungen zur Brandursache einbezogen worden. Wann mit konkreten Ergebnissen zu rechnen ist, konnte Virnich am Donnerstag noch nicht absehen. (pfa) 


112-magazin.de berichtete über das Feuer:
Dehringhausen: Rinder sterben in brennendem Stall (30.07.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

DEHRINGHAUSEN. Beim Brand eines Stalls im Waldecker Stadtteil Dehringhausen (wir berichteten) ist am Sonntagabend ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro entstanden. Die Korbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der Eigentümer, ein 82-jähriger Landwirt, bemerkte den Brand seines Stalles am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr, als er von Erntearbeiten zum Hof im Hohlen Weg zurückkehrte. Eine Nachbarin verständigte die Einsatzkräfte. Als die Feuerwehren aus Dehringhausen, Freienhagen, Sachsenhausen, Bad Arolsen, Korbach und Wolfhagen an der Brandstelle eintrafen, stand die Scheune bereits im Vollbrand. Eine Gefahr für das Wohnhaus bestand laut Polizei nicht, denn der Stall stand etwa 30 Meter vom Wohnhaus entfernt. Ein Übergreifen auf ein weiteres Stallgebäude konnten die Einsatzkräfte erfolgreich verhindern.

In dem Stall befanden sich fünf Rinder. Eines konnte gerettet werden, ein Rind verendete, die anderen drei wurden durch einen Jagdausübungsberechtigten erschossen, um ihnen weiteres Leid zu ersparen.

Nach Angaben des Geschädigten verbrannten an der Scheune auch etwa 200 Stroh-Rundballen. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Ortsdurchfahrt gesperrt. Drei Personen mussten mit dem RTW mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Krankenhaus transportiert werden. Über ihre Gesundheitszustände liegen keine weiteren Informationen vor.

Angaben zur Brandursache liegen bislang nicht vor. (pfa) 


112-magazin.de berichtete bereits am Sonntagabend:
Dehringhausen: Rinder sterben in brennendem Stall  (30.07.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

DEHRINGHAUSEN. Mehrere Rinder sind am Sonntagabend beim Brand eines Stalls am Ortsrand des Waldecker Stadtteils Dehringhausen umgekommen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, außerdem waren Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppe des DRK und Polizei vor Ort. Die Ortsdurchfahrt blieb längere Zeit voll gesperrt.

Das Feuer in dem Stall eines landwirtschaftlichen Anwesens im Hohlen Weg am Ortsausgang in Richtung Freienhagen brach gegen 18.30 Uhr aus. Eine Nachbarin hörte Schreie von dem Hof und sah wenig später bereits das Feuer. Die Frau wählte umgehend den Notruf und meldete den Brand. Daraufhin alarmierte die Leitstelle zunächst die Feuerwehren aus Dehringhausen und mehreren weiteren Waldecker Stadtteilen. Später wurden unter anderem auch die Drehleiter aus Bad Arolsen sowie Tanklöschfahrzeuge aus Arolsen, Korbach und Wolfhagen angefordert - die Wasserversorgung im Ort war zunächst nicht ausreichend.

Die Feuerwehrleute gingen zwar von mehreren Seiten gegen das Feuer vor, konnten allerdings nicht verhindern, dass der betroffene Stall fast vollständig abbrannte. Nach Auskunft der Polizei kamen vier Rinder im den Flammen um, ein fünftes Tier überlebte. Den Brandschützern gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf einen weiteren Stall oder gar das gegenüberliegende Wohnhaus zu verhindern. Angaben über Verletzte lagen zunächst nicht vor. Rettungskräfte kümmerten sich um Mitglieder der Landwirtsfamilie, die offenbar Brandrauch eingeatmet hatten. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Besatzungen der hinzugerufenen Tanklöschfahrzeuge richteten einen sogenannten Pendelverkehr ein und brachten mehrere tausend Liter Löschwasser aus Nieder-Waroldern und Freienhagen nach Dehringhausen. Unweit der Brandstelle bauten die Kameraden ein 5000 Liter fassendes Bassin, in das die Tanker ihr Wasser abgaben und von dem aus schließlich die Brandstelle mit Löschwasser versorgt wurde.

In der Nähe der Brandstelle richteten Helfer der DRK-Schnelleinsatzgruppe einen Betreuungsplatz ein, an dem Feuerwehrleute mit kalten Getränken versorgt wurden. Insbesondere für die Kameraden unter Atemschutz war der Einsatz am Sonntagabend schweißtreibend.

Auf dem Bauernhof ließ sich der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer vom Waldecker Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing über den Einsatz informieren. Die Polizei nahm noch am Abend die Ermittlungen auf. Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt. (pfa) 


Einem Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen fielen vor einem Jahr in Bergheim ebenfalls Tiere den Flammen zum Opfer:
Großbrand auf Bauernhof in Bergheim: Viele Tiere tot (11.08.2016, mit Video/Fotos)


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WEGA. Die Bekämpfung eines größeren Waldbrandes, durch den auch Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg zur Explosion kamen, haben am Samstag zahlreiche Feuerwehrleute und THW-Mitglieder geübt. Das Rote Kreuz war ebenfalls eingebunden in die Großübung, die durch Rauchentwicklung und Detonationen sehr realistisch gestaltet war.

Das Übungsszenario sah vor, dass im Waldgebiet Roter Berg oberhalb der früheren Metzler-Werke ein Waldbrand ausgebrochen war. Da sich auf dem Betriebsgelände während des Krieges militärische Produktionsstätten befanden und diese zu Kriegsende beschossen worden waren, ist es durchaus möglich, dass am Roten Berg noch Blindgänger zu finden sind. Angenommen war am Samstag, dass der Brand einige dieser Blindgänger zur Detonation brachte.

Um den eigentlichen Waldbrand zu bekämpfen, rückten gegen 12.30 Uhr die Feuerwehren der Katastrophenschutzzüge Edertal und Bad Wildungen nach Wega aus, zudem machte sich das Technische Hilfswerk auf den Weg in den Wildunger Stadtteil. Auf einem Parkplatz an der Ederstraße, der als sogenannter Bereitstellungsraum diente, trafen die Helfer mit insgesamt etwa 15 Fahrzeugen ein. Mitglieder des DRK übernahmen dort die weitere Einteilung: Während ein Teil der Einsatzkräfte sich um den Aufbau zweier B-Leitungen von der Wasserentnahmestelle an der Wilde zur Brandstelle auf der Koppe kümmerte, errichtete das THW aus Pontons große mobile Wasserbecken an der Brandstelle. Bis die doppelte Wasserleitung dorthin aufgebaut war, befüllten zwei Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr die Bassins.

Ein Ziel der Übung: Konstante Wassermenge bereitstellen
"Ein Übungsziel ist es, so viel Wasser über einen längeren Zeitraum bereitzustellen, dass wir konstant 1200 Liter Löschwasser pro Minute abgeben können", sagte Übungsleiter Reinhold Best. Der Wildunger Katastrophenschützer gehörte am Samstag dem Leitungsstab an, der die Übung vom Gerätehaus in Wega koordinierte. Dort tätig waren auch sein Stellvertreter Ronny Thiele, der stellvertretende Wildunger Stadtbrandinspektor Michael Reinhard, der Edertaler Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam und sein Stellvertreter Michael Rese, THW-Fachberater Manfred Berndt vom Wildunger Ortsverband des Technischen Hilfswerks sowie der Leiter des Kreisverbindungskommandos Waldeck-Frankenberg der Bundeswehr, Oberstleutnant der Reserve Reinhold Brückert. Die Bundeswehr könnte im Katastrophenschutzfall Personal und Material wie Bergepanzer oder größere Lösch- beziehungsweise Transportfahrzeuge stellen. Die Bundespolizei, die ursprünglich mit einem Helikopter an der Übung teilnehmen und mit speziellen Behältern Wasser transportieren sollte, war am Samstag wegen anderer Einsätze nicht mit von der Partie.

Für realistisches Flair an der Einsatzstelle sorgte am Samstag das Team von "HessenFeuerwerk" - die Pyrotechniker vernebelten den Roten Berg und simulierten damit aufsteigenden Brandrauch, außerdem stellten die Feuerwerker mit Detonationen die angenommenen Explosionen von Blindgängern nach. Da die im Ernstfall von solchen oder anderen Explosionen ausgehenden Rauchwolken Schadstoffe enthalten, war am Samstag in die Übung auch die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg eingebunden. Die aus Mitgliedern der Feuerwehren Korbach und Bad Wildungen gebildete Spezialgruppe nahm an verschiedenen Stellen Messungen vor.

Das DRK, dessen Mitglieder anfangs die Organisation am Bereitstellungsraum übernommen hatten, sorgte später für die Verpflegung der Übungsteilnehmer. Auch das erfordert bei einer Gesamtzahl von fast 100 Teilnehmern einiges an Übung. (pfa) 

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