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KASSEL. Montagabend eskalierte im Kasseler Stadtteil Oberzwehren ein offenbar seit längerer Zeit bestehender Streit zweier Familien. Die Nachbarn waren nach eigenen Angaben gegen 20.30 Uhr wegen eines falsch genutzten Parkplatzes vor dem Haus in der Brandgasse aneinandergeraten, was letztlich zu einer Schlägerei zwischen mehreren Beteiligten führte.

Die daraufhin alarmierten Streifen der Kasseler Polizei nahmen zwei leicht verletzte 32 und 38 Jahre alte Männer fest, bei denen es sich mutmaßlich um die Hauptakteure der Auseinandersetzung handelte. Der 38-Jährige soll zudem ein Messer und ein Beil gegen seinen Kontrahenten eingesetzt haben. Gegen beide wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. 

Später in der Nacht, gegen 2 Uhr, war es dann trotz der zuvor durch die Beamten durchgeführten Ansprachen erneut zu einer Auseinandersetzung beider Familien gekommen. Abermals sollen dabei Gegenstände, wie Stangen, Latten und mutmaßlich auch Messer, zum Einsatz gekommen sein. Mehrere Streifen verschiedener Reviere eilten daraufhin zum Ort des Geschehens. Den 38-Jährigen mitsamt sechs Familienmitgliedern stoppten die Beamten in der Nähe des Tatorts in einem Auto.

Sechs der sieben Insassen wiesen verschiedene Verletzungen wie Platzwunden und offenbar leichtere Schnittverletzungen auf. Ein 19-Jähriger musste anschließend von einem hinzugerufenen Rettungswagen mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 38-Jährige und zwei weitere Familienmitglieder begaben sich leicht verletzt anschließend selbst in ärztliche Behandlung. Am Tatort selbst trafen Streifen vor dem Haus auf das Ehepaar der anderen Familie. Der 32-Jährige und die 25-Jährige waren ebenfalls sichtlich verletzt und wurden von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die eingesetzten Beamten stellten vor Ort mehrere Gegenstände sicher, die als Tatmittel infrage kommen. 

Genaue Abläufe der beiden Auseinandersetzungen sind aufgrund unterschiedlicher Angaben der Beteiligten und sprachlicher Barrieren zu den aus Bulgarien stammenden Familien noch weitestgehend unklar. Die Ermittlungen wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung dauern an und werden bei der regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei geführt. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. In der Nacht zu Montag sprengten bislang Unbekannte einen Briefkasten eines Mehrfamilienhauses im Kasseler Stadtteil Oberzwehren.

Unbekannte sprengten in der Nacht zu Montag den Briefkasten eines Mehrfamilienhauses, wobei Sachschaden in einem Radius von rund 15 Metern entstand. Anwohner aus der Nachbarschaft beobachteten ein Pärchen zwischen 20 und 30 Jahren, das nach dem lauten Knall vom Tatort geflüchtet war. Nun bitten die Ermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kriminalpolizei Zeugen, die Hinweise auf das Pärchen geben können, sich bei der Kasseler Polizei zu melden.  

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Kriminaldauerdienstes berichten, ereignete sich die Explosion gegen Mitternacht. Zu dieser Zeit sprengten bislang Unbekannte die Briefkästen des Mehrfamilienhauses in der Straße Waranenwiesen in die Luft. Dabei ist nicht nur der Briefkasten zerstört, sondern auch die Hauseingangstür, die dahinterliegende Treppe im Hausflur und ein am Fahrbahnrand geparkter Pkw beschädigt worden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

Wie bei den Ermittlungen bekannt wurde, hatte ein Nachbar ein Pärchen flüchten sehen. Der Zeuge beschreibt die beiden Tatverdächtigen wie folgt: Sie sollen zwischen 20 und 30 Jahre alt und dunkel gekleidet gewesen sein. Die Frau trug eine dunkle Kapuzenjacke. Näheres ist bislang jedoch nicht bekannt.  

Die Ermittler des Kommissariats 11 bitten nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf das Pärchen geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Der Unfall zwischen einer Tram und einem Lkw am Montagmorgen ist vermutlich auf ein nicht beachtetes Haltesignal zurückzuführen. Alle 16 Beteiligte, die am gestrigen Montag gegen 8.15 Uhr im Kasseler Stadtteil Oberzwehren bei dem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Sattelzug verletzt wurden, sind nun namentlich erfasst.

Auch die jeweiligen Verletzungen sind den Ermittlern des Baunataler Reviers weitestgehend bekannt. Nach derzeitigen Erkenntnissen befinden sich alle mehr oder weniger auf dem Weg der Besserung.Unter den Verletzten gelten zwei als schwerverletzt. Zum einen der 53 Jahre alte Sattelzugfahrer aus Hagen (NRW) und ein 42 Jahre alter Mann aus Kassel, der als Fahrgast in der Tram mitfuhr.

Neben der Tramfahrerin, eine 29-Jährige aus dem Landkreis Kassel, und den beiden Schwerverletzten, erlitten weitere 13 Fahrgäste im Alter zwischen 12 und 52 Jahren Brüche, Schnittwunden, Prellungen, Hämatome oder klagten über Kopf- und Nackenschmerzen. Während eine 21-Jährige und ein 47-Jähriger aus dem Kasseler Umland kommen, wohnen die übrigen Gäste in Kassel.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen noch. Der Fahrer hat nach derzeitigem Stand wahrscheinlich das rote Haltesignal am Bahnübergang übersehen. Warum das passierte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Ein Gutachter ist zur Rekonstruktion des Unfallhergangs eingesetzt. Die Auswertungen stehen noch aus. Den Gesamtsachschaden bezifferten die Beamten mit 1.100.000 Euro. Etwa 100.000 Euro Schaden entstanden am Sattelzug und rund eine Million Euro ander Straßenbahn. Infolge der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Unfallstelleseit dem Unfall am Montagmorgen bis in den Nachmittag gesperrt.

Insbesondere die Reinigungsarbeiten der auf die Fahrbahn gelaufenen ölhaltigen Emulsion, die aus beschädigten Kunststoffcontainern von der Ladefläche des Sattelaufliegers herunterliefen, nahmen viel Zeit in Anspruch. Erst um 16.40 Uhr konnte die Unfallstelle für den Verkehr wieder freigegeben werden. Es kam über den gesamten Tag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um die Unfallstelle.  (0ts/r)


Wir berichteten bereits gestern über den Unfall in Kassel unter dem Link: Tram gegen Lkw - Eine Million Euro Sachschaden, 16 verletzte Personen (19.03.2018)

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Donnerstag, 14 Dezember 2017 10:29

Terrier überfahren und geflüchtet

KASSEL. Am Dienstagabend überfuhr ein bislang unbekannter Autofahrer im Kasseler Stadtteil Oberzwehren einen Yorkshire Terrier und fuhr anschließend weiter, ohne sich um den Hund zu kümmern. Das Tier verstarb noch an der Unfallstelle.

Nun bitten die mit den Ermittlungen betrauten Beamten der Unfallfluchtgruppe Kassel Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Wagen geben können, sich bei der Polizei zu melden. Nach Angaben der an der Unfallstelle eingesetzten Beamten des Polizeireviers Süd-West ereignete sich der Unfall gegen 20.40 Uhr.

Zu dieser Zeit war der 19 Jahre alte Hundebesitzer mit seinem fünf Monate alten Yorkshire Terrier in der Straße "Am Steinbruch"unterwegs. Der nicht angeleinte Hund lief in Höhe der Hausnummer 8 auf die Straße, sein Herrchen versuchte ihn noch zurückzurufen. Wie der Hundehalter berichtet, überfuhr ein dunkler Van, der in Richtung Waldmannstraße unterwegs war, seinen Hund, bremste kurz und gab anschließend wieder Gas.

Der Fahrer bog anschließend um die Kurve undf lüchtete von der Unfallstelle. Die weiteren Ermittlungen haben nun Beamte der Unfallfluchtgruppe Kassel übernommen. Sie bitten Zeugen, die Hinweise zum Autofahrer oder seinem dunklen Van geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Montag, 31 Juli 2017 18:18

Brand in Hochhauswohnung: Niemand verletzt

KASSEL. Ein Brand in einer Wohnung im neunten Stock eines Hochhauses an der Brückenhofstraße hat wegen der enormen Rauchentwicklung im Kasseler Stadtteil Oberzwehren am Montagnachmittag für Aufsehen gesorgt.

Die Feuerwehr Kassel wurde um 15.11 Uhr per Notruf über ein Feuer in einem 16-stöckigen Hochhaus in der Brückenhofstraße 76 in Kassel-Oberzwehren informiert. Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Feuerwache 2, die freiwilligen Feuerwehren Oberzwehren und Nordhausen/Brasselsberg sowie mehrere Rettungswagen und einen Notarzt.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle stellten diese eine Rauchentwicklung im neunten Obergeschoss des Wohnhauses fest. Daraufhin wurde ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr an die Einsatzstelle entsandt und drei freiwillige Feuerwehren (Forstfeld/Bettenhausen, Wolfsanger und Niederzwehren) in Bereitstellung alarmiert.

Ursache für die erhebliche Rauchentwicklung war ein Feuer im Bereich der Balkontür einer Wohnung im neunten Stock. Das Feuer wurde über die Drehleiter schnell gelöscht. Gleichzeitig kontrollierten mehrere Feuerwehr-Trupps unter Atemschutz die betroffene Etage sowie die beiden darüberliegenden Stockwerke. Mehrere Menschen, die dort angetroffen wurden, wurden von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht. Neun Personen wurden vom Rettungsdienst und der Notärztin untersucht - verletzt worden war jedoch keiner von ihnen.

Die Wohnung, in der es gebrannt hatte, und die beiden Nachbarwohnungen sind aufgrund des Brandes und der Rauchentwicklung derzeit nicht bewohnbar. Um die Unterbringung der Bewohner kümmerte sich die Wohnungsbaugesellschaft, die Eigentümerin der Gebäudes ist.

Angaben zur Brandursache, was genau gebrannt hat und zur Schadenshöhe lassen sich derzeit noch nicht machen. Die Kripo nahm die Ermittlungen auf. (pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel) 

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KASSEL. Bei einer Kontrolle in einem Bistro hat die Polizei drei Männer im Alter von 24, 27 und 28 Jahren festgenommen und bei anschließenden Durchsuchungen fast ein Kilogramm Marihuana sichergestellt. Da gegen einen der Männer noch ein offener Haftbefehl wegen Betruges vorlag, wurde er in die JVA Wehlehiden eingeliefert.

Polizeiangaben zufolge fand die Kontrolle des Bistros in der Wohnsiedlung Mattenberg in Oberzwehren gegen 23.30 Uhr statt. Dabei fiel der 28-Jährige, der sich an der Theke aufhielt, sofort durch sein nervöses Verhalten auf. Dort fanden die Beamten bei der Durchsuchung an zwei verschiedenen Stellen insgesamt rund 27 Gramm Marihuana, das sie dem 28-Jährigen zuordnen. Er hatte zudem Bargeld in für den Drogenverkauf typischer Stückelung dabei, woraufhin die Ermittler seine Wohnung wegen des Verdachts des Drogenhandels durchsuchten. Dort fanden sie jedoch keine weiteren Betäubungsmittel.

Bei der Überprüfung der Personalien des 27-Jährigen aus Kassel, der eine kleinen Menge Marihuana bei sich hatte, stellte sich heraus, dass er mit Haftbefehl wegen Betruges gesucht wurde. Eine Streife brachte ihn anschließend zur Verbüßung der noch ausstehenden Freiheitsstrafe von zwei Jahren in die Justizvollzugsanstalt in Kassel-Wehlheiden.

Bei der Durchsuchung des 24-jährigen Gastes hatten die eingesetzten Beamten zunächst ein verbotenes Butterflymesser in seiner Jacke gefunden und sichergestellt. Weil er auch etwa acht Gramm Marihuana in fünf verkaufsfertig abgepackten Plomben dabei hatte, ergab sich der Verdacht, dass er Drogen verkauft. In seiner Wohnung fanden die Fahnder anschließend mehr als 900 Gramm Marihuana. Daher muss er sich nun wegen Drogenhandels sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Was der Grund für die Kontrolle gewesen war, teilte die Polizei am Donnerstag nicht mit. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 19 Januar 2017 22:59

Von Straßenbahn mitgeschleift: 16-Jährige verletzt

KASSEL. Genau in dem Moment, als eine 16-Jährige in eine Straßenbahn einsteigen wollte, ist die Tram losgefahren. Die Jugendliche wurde in der sich schließenden Tür eingeklemmt und einige Meter mitgeschleift. Dabei verletzte sich die junge Frau.

Der Unfall an der Haltestelle "Mattenberg" im Kasseler Stadtteil Oberzwehren ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr. Zu dieser Zeit stieg die 16-Jährige laut Polizei aus einem an der Kronenackerstraße haltenden Auto aus und eilte zu der an der Haltestelle stehenden Tram, um diese noch zu erreichen. Nach den bisherigen Unfallermittlungen wollte die 16-Jährige einsteigen, während die Türen sich bereits schlossen.

Mit dem Arm der Jugendlichen in der Tür eingeklemmt, soll die Tram angefahren sein und habe die Jugendliche mitgezogen. In der Folge stürzte sie zu Boden und verletzte sich. Durch lautes Rufen anderer Fahrgäste auf die Situation aufmerksam geworden, stoppte der 34 Jahre alte Tramfahrer sofort die stadteinwärts fahrende Bahn. Ein Rettungswagen brachte schließlich die an der Hüfte und den Beinen verletzte 16-Jährige in ein Kasseler Krankenhaus. (ots/pfa)

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KASSEL. Ein stark alkoholisierter Autofahrer hat innerhalb weniger Minuten mindestens drei Verkehrsunfälle mit einem Gesamtschaden von 10.000 Euro verursacht. Eine Frau erlitt dabei schwere Verletzungen. Der 50-jährige Promillefahrer, der ebenfalls verletzt wurde, besitzt keinen Führerschein. Sein Wagen war nicht zugelassen und versichert.

Eine Autofahrerin meldete sich am späten Freitagnachmittag telefonisch bei der Polizei und berichtete, dass ein augenscheinlich betrunkener Autofahrer soeben ihren VW Polo gerammt habe. Nach dem Unfall in der Oberzwehrener Straße sei der Verursacher einfach weitergefahren.

2,71 Promille Alkohol im Blut
Nur wenige hundert Meter weiter rammte dieser betrunkene Autofahrer in der Heinrich-Plett-Straße einen geparkten Toyota Yaris, abermals setzte der Mann seine Fahrt unbeirrt fort. Nach wenigen Metern kam es dann zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Opel Vectra. Nach diesem Zusammenstoß war der Nissan Primera des Verursachers nicht mehr fahrbereit. Der Mann wurde noch an der Unfallstelle von Beamten vom Polizeirevier Süd-West festgenommen. Wie sich schnell herausstellte, war der 50 Jahre alte Nissanfahrer stark alkoholisiert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,71 Promille.

Resultat dieser Alkoholfahrt: Zwei schwer verletzte Personen und mindestens vier beschädigte Fahrzeuge mit einem geschätzten Gesamtschaden von etwa 10.000 Euro. Die 64-jährige Fahrerin Opelfahrerin musste stationär in einem Kasseler Krankenhaus aufgenommen werden. Auch der 50-Jährige wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt und im Krankenhaus ärztlich versorgt. In der Klinik führte ein Arzt zudem eine Blutentnahme durch.

Mehrere Strafanzeigen
Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Unfallfahrer überhaupt keinen Führerschein besitzt. Sein Wagen war nicht zugelassen und damit auch nicht versichert. Der 50-Jährige muss sich nun wegen Unfallflucht, des Fahrens unter Alkoholeinfluss in Verbindung mit Straßenverkehrsgefährdung sowie eines Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich verantworten. Hinzu kommen vermutlich noch zivilrechtliche Forderungen der verletzten Opelfahrerin. (ots/pfa) 

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Donnerstag, 05 Januar 2017 18:11

Mann widersetzt sich Festnahme

KASSEL. Um einen Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen einen 23-jährigen Mann zu vollstrecken, "besuchten" Polizisten den jungen Mann in einem Mehrfamilienhaus in Oberzwehren. Es bestand die Möglichkeit, eine Geldstrafe von 800 Euro zu zahlen oder stattdessen für 90 Tage in die JVA eingeliefert zu werden.

Nach mehrfachem Klingeln und Klopfen öffnete eine Frau die Tür und trat den Beamten gegenüber. Auf Nachfrage verleugnete sie die Anwesenheit des 23-Jährigen. Die Beamten betraten daraufhin die Wohnung und fanden den Gesuchten bei der Durchsuchung zusammengekauert im Schlafzimmerschrank. Nach seiner Entdeckung reagierte der Mann sofort sehr aggressiv und äußerte, sich nicht verhaften lassen zu wollen. Er begann nun auch, die Beamten heftig zu beleidigen, und zeigte deutlich seinen Widerwillen gegen die bevorstehende Festnahme. Schließlich leistete er erheblichen Widerstand und trat bei dem Gerangel mehrfach in Richtung der Beamten. Dabei traf er einen Polizisten am Oberkörper und am Bein, ohne ihn jedoch zu verletzen.

Die Streife brachte den 23-Jährigen zunächst aufs Revier. Nach Aufnahme einer neuen Strafanzeige traten die Beamten die Fahrt in die Justizvollzugsanstalt mit dem Festgenommen an, da er die ausstehende Geldstrafe zunächst nicht hatte bezahlen können. Zur selben Zeit erschien jedoch die Ehefrau des 23-Jährigen auf dem Revier, um die Strafe zu bezahlen. Daraufhin drehte die Streife wieder um, brachte den Festgenommenen zurück zum Revier und entließ ihn nach Zahlung der Geldstrafe auf freien Fuß. Er muss sich nun jedoch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten. (ots/r) 

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KASSEL. Zwei 17-Jährige und einen 16-Jährigen aus Kassel hat die Polizei in der Nacht zu Dienstag festgenommen. Sie stehen im Verdacht, in eine Schule in Oberzwehren eingebrochen zu sein. Das Trio hatte dort in der Cafeteria Beute gemacht.

Die Alarmanlage der Georg-August-Zinn-Schule in der Mattenbergstraße im Kasseler Stadtteil Oberzwehren löste in der Nacht aus, ein Wachunternehmen meldete dies unmittelbar um 3.15 Uhr der Leitstelle der Kasseler Polizei. Wie die sofort zum Tatort eilenden Funkstreifen des Polizeireviers Süd-West berichten, waren die bis dahin unbekannten Täter auf das Schulgelände gelangt und hatten eine Außenscheibe eingeschlagen. Im Inneren der Schule zerstörten sie ein Schiebefenster und drangen durch die entstandene Öffnung in die Cafeteria ein.

Nach dem Diebstahl einiger Schokoriegel und einer Registrierkasse hatten sie offenbar auf dem gleichen Weg den Tatort wieder verlassen. Dabei hinterließen sie eindeutige Spuren im Schnee, die auf vier Täter hindeuteten. Wie der Sicherheitsbedienstete den Beamten berichtete, hatte er kurz nach der Tat auch vier Jugendliche in der Nähe der Schule beobachtet. Als diese ihn bemerkten, flüchtete die Gruppe. Auf dem Außengelände der Schule fanden die eingesetzten Schutzleute die Einsätze aus der Kasse sowie Handschuhe und Werkzeug.

Noch während Beamte des Kriminaldauerdienstes die Spuren am Tatort sicherten, kamen einer weiteren Funkstreife auf der Mattenbergstraße drei Jugendliche entgegen. Die Polizisten hielten an und überprüften die Teenager. Bei der Personenkontrolle fanden sich in der Tasche des einen 17-Jährigen genau die Schokoriegel wieder, die zuvor entwendet worden waren. Der zweite 17-Jährige hatte zudem einen Schraubendreher dabei. Der vierte Jugendliche konnte sich offenbar nach der Tat von der Gruppe absetzen und blieb bislang unerkannt. Da die festgestellten Spuren einen dringenden Tatverdacht begründeten, verbrachten die aus Kassel stammenden Jugendlichen die Nacht im Polizeigewahrsam.

Am Dienstag dann übernahmen die für Einbrüche zuständigen Ermittler des Kommissariats 21/22 die weitere Fallbearbeitung und vernahmen die Tatverdächtigen. Alle drei müssen sich nun wegen Verdachts des Einbruchsdiebstahls verantworten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten die drei Jugendlichen in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten. (ots/pfa)

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