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VÖHL/WALDECK/BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Ein kurzes, aber heftiges Gewitter hat in der Nacht zu Sonntag zahlreiche Bäume entwurzelt. Nach Einschätzung des stellvertretenenden Bad Arolser Stadtbrandinspektors Michael Seebold könnte es eine Windhose gewesen sein, die über Teile des nördlichen Landkreises hinwegzog.

Das Unwetter bewegte sich etwa von Basdorf am Edersee in nordwestlicher Richtung über Ober-Werbe/Alraft, Höringhausen, Volkhardinghausen/Landau/Bühle und weiter in Richtung Lütersheim. Auch im benachbarten Kreis Kassel warf die Windhose Bäume im Bereich Wolfhagen um. Nach ersten Informationen wurden keine Autos getroffen und keine Menschen verletzt. Eine Straßenlaterne am Ortsrand von Lütersheim wurde von einer hinabstürzenden Krone umgerissen.

Heftiger Regen ab etwa 2 Uhr früh
Heftiger Regen setzte am frühen Sonntagmorgen gegen 2 Uhr ein, wenig später alarmierte die Leitstelle im Minutentakt zahlreiche Feuerwehren, nachdem von Verkehrsteilnehmern reihenweise umgestürzte Bäume gemeldet worden waren. Betroffen waren die Landesstraße 3086 zwischen Basdorf und Vöhl in Höhe des Maislabyrinths, die K 21 zwischen Ober-Werbe und dem Abzweig zur L 3084 nach Alraft, die L 3118 zwischen Höringhausen und Sachsenhausen in Höhe von Hof Heide, die K 15 am Ortsausgang von Höringhausen in Richtung Strothe, die K 9 zwischen Volkhardinghausen und Elleringhausen, die K 10 beziehungsweise K 106 zwischen Bühle und Wolfhagen, die L 3198 zwischen Landau und Bühle, die Ortslage von Landau, die Bundesstraße 450 zwischen Landau und Gasterfeld sowie die K 6 zwischen Lütersheim und Volkmarsen.

Mehr als 100 Feuerwehrleute waren innerhalb kürzester Zeit an den verschiedenen Einsatzstellen damit beschäftigt, die Schäden des nächtlichen Gewittersturms zumindest grob zu beseitigen. Während es in den meisten Fällen kleinere Bäume oder Baumkronen waren, die auf Fahrbahnen gestürzt waren, hatten gleich mehrere dickere Bäume die Kreisstraße bei Ober-Werbe komplett blockiert. Einer der Bäume war von einem Hang umgestürzt und auf der anderen Straßenseite in den Ästen eines anderen Baumes hängen geblieben. Hier war neben dem Einsatz von Motorsägen auch eine Seilwinde nötig. Nach gut einer Stunde war die Kreisstraße wieder frei. Im gesamten von der Windhose betroffenen Gebiet lagen kleinere Zweige und abgerissenes Laub auf den Fahrbahnen.

Nachtliche Naturgewalt wälzt Getreide platt
Am Maislabyrinth bei Basdorf waren neben einigen Bäumen auch mehrere Fahnenmasten abgeknickt. Ob das Labyrinth selbst einen Schaden genommen hat, war in der Nacht nicht zu erkennen. Die Verkaufsstände hatten das Unwetter jedoch unbeschadet überstanden. Bei Tagesanbruch war zu ereknnen, dass zahlreiche Getreidefelder von der nächtlichen Naturgewalt plattgewalzt worden waren. Nach Auskunft der Bad Arolser Polizei wurde ein größerer Baum am Ortsausgang von Lütersheim in Richtung Volkmarsen von einem Blitz getroffen. Ein Teil der Krone brach ab und riss beim Hinabstürzen eine Straßenlaterne um. Die Ordnungshüter verständigten die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) über den Schaden.

Die Polizeistationen in Bad Wildungen und Frankenberg vermeldeten am Morgen zwar starke Niederschläge und zeitweise Gewitter, jedoch keinerlei Schäden. Im südlichen Kreisteil brauchten keine Feuerwehren auszurücken.

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 03 November 2012 06:41

Wehren machen fast 200 Hydranten winterfit

SACHSENHAUSEN. Die Hydranten in mehreren Waldecker Stadtteilen werden am Samstag für den Winter vorbereitet. Die Einsatzkräfte aus Sachsenhausen und Selbach, aus Nieder- und Ober-Werbe sowie aus Dehringhausen überprüfen jeden der fast 200 Über- und Unterflurhydranten.

Die am Morgen beginnende Aktion wird sich nach Einschätzung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer bis in den Nachmittag hinein erstrecken. Jeder Unterflurhydrant in den genannten Orten werde geöffnet und auf Funktion hin überprüft. Anschließend setzen die Brandschützer jeweils eine Folie ein, damit sich die Hydrantendeckel auch bei Schnee und Eis noch öffnen lassen. Diese Absicherung sei bei den Überflurhydranten nicht nötig, sagte Schäfer. Dennoch werde auch bei diesen Wasserentnahmestellen die Funktion überprüft.

Die Aktion habe einen positiven Nebeneffekt, erklärte der stellvertretende Stadtbrandinspektor. So würden die Feuerwehrleute die Standort der Hydranten kennenlernen und könnten sie im Ernstfall schneller ausfindig machen. Nicht zuletzt bekommen die Wehren von der Stadt Waldeck ein finanzielles Dankeschön.

Während der Aktion kann es nach Feuerwehrangaben passieren, dass das Trinkwasser vorübergehend eingetrübt ist. Die Wehren bitten die Bevölkerung um Verständnis.

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Die Feuerwehren aus Ober-Werbe, Reinhardshausen und Goldhausen vertreten den Landkreis Waldeck-Frankenberg beim Landesentscheid der Feuerwehrleistungsübungen. Die Mannschaften der drei Feuerwehren setzten sich beim Bezirksentscheid durch, der am Samstag in Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis) stattfand.

Dort qualifizierten sich die zwölf besten der 26 angetretenen Feuerwehr-Gruppen aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Kassel, Schwalm-Eder, Werra-Meißner, Hersfeld-Rotenburg und Fulda. Oft entschied ein Zehntel in der Bewertung oder die Knotenzeit über eine bessere Platzierung. Der Landesentscheid findet am 26. August in Hungen statt.

Publiziert in Feuerwehr

OBER-WERBE. Nach einem Kaminbrand in der Vöhler Straße haben Feuerwehrleute die Wohnräume überprüft und den Brandschutz vorsorglich sichergestellt. Das Feuer griff aber nicht vom Schlot auf das Gebäude über, und der Schornstein brannte selbständig aus. Laut Einsatzleiter war ein Kaminofen offenbar zu stark befeuert worden.

Der Hausbesitzer selbst hatte die Feuerwehr am Sonntagabend gegen 22 Uhr verständigt, wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer am Montag auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte. Bei seinem Eintreffen hätten offene Flammen aus dem Schornstein herausgeschlagen, berichtete Schäfer weiter. Die alarmierten Feuerwehren aus Ober-Werbe und Sachsenhausen, die mit insgesamt 30 Einsatzkräften ausgerückt waren, konnten gegen den Brand selbst nicht vorgehen - weil Löschwasser im heißen Kamin sofort verdampfen und sich damit schlagartig ausbreiten würde, müssen Kaminbrände kontrolliert sich selbst überlassen werden. In den Wohnräumen überwachten die Feuerwehrleute in allen Etagen die Wände und Decken am Kamin. Die Hitze löste laut Schäfer aber kein Feuer im Gebäude aus. Dennoch standen für alle Fälle zwei C-Rohre in Bereitschaft.

Die Einsatzkräfte forderten einen Schornsteinfeger an und leuchteten für ihn die Einsatzstelle aus. Über eine auf dem Dach befestigte Leiter stieg der "schwarze Mann" zum Kamin empor und fegte nach Ausbrennen des Schornsteins diesen kräftig durch. Auch am Montag sollte nach Angaben des Einsatzleiters der Abzug vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger gekehrt werden. Schaden am Gebäude entstand nicht, die Einsatzkräfte rückten kurz nach 23 Uhr wieder ab.


Link:
Feuerwehr Sachsenhausen

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 04 August 2010 14:07

Güllegase im Stall: Kuh stirbt / VIDEO

OBER-WERBE. Beim Güllerühren sind giftige Gase in einen Stall gelangt. Mehrere Tiere waren bewusstlos, eine Kuh verendete.

Warum die Gase am Mittwochmorgen in den Stall gelangten, weiß der betroffene Ober-Werber Milchviehhalter Heinfried Emden noch nicht. Er habe am Morgen die unter dem 16 Jahre alten Stall in einem Behälter gelagerte Gülle rühren wollen, um sie auszubringen. Dabei seien erstmals giftige Gase in den Kuhstall gelangt, sagte der Landwirt gegenüber 112-magazin.de. "Die Tiere verhielten sich komisch, schwankten, taumelten, fast als wären sie betrunken", schilderte Emden. Einige Kühe seien wenig später umgekippt. Er habe sofort das Rührwerk abgeschaltet. Weil ihm selbst schwindelig wurde, verließ der Milchbauer sofort seinen Stall und rief die Feuerwehr.

Neben rund 20 Einsatzkräften aus Ober-Werbe und Sachsenhausen eilte um kurz vor 9 Uhr auch Tierärztin Melanie Pfaff zum Stall in der Ober-Werber Ortsmitte. Eine Kuh war bei ihrem Eintreffen bereits verendet, für eine trächtige Ferse habe akute Lebensgefahr bestanden. Emden und die Tierärztin hoben den Kopf der Kuh an, spülten ihn mit Wasser ab und stabilisierten den Kreislauf des Tieres, das mit einem Stallschlepper ins Freie transportiert wurde. Feuerwehrleute unter Atemschutz trieben etwa 25 Kühe nach draußen, andere Kameraden belüfteten den Stall mit speziellen Gebläsen. Um die giftigen Gase zu Boden zu bringen, erzeugten die Brandschützer mit einem Gebläse einen Wassernebel im Stall. Später montierte Emden ein großes Gebläse an einer Stallseite.

Die Feuerwehrleute unter Einsatzleitung des stellvertretenden Ober-Werber Wehrführers Erwin Emde halfen bei der Bergung des Kuh-Kadavers und rückten gegen 10.30 Uhr wieder ab. Heinfried Emden zeigte sich trotz des Verlustes einer Kuh erleichtert, dass nicht mehr passiert war. Es hätten durchaus mehr Kühe und auch Menschen zu Schaden kommen können. Für ihn beginne nun die Suche nach der genauen Ursache. "Ich weiß, um welche Gase es geht. Aber es ist nicht klar, wie sie in den Stall gelangen konnten", sagte der Ober-Werber. Der Stall sei für das seit 16 Jahren praktizierte Verfahren konzipiert, nie zuvor habe es Zwischenfälle gegeben. Rund 150 Kühe leben auf dem Hof.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 06 November 2007 10:52

Scheunenbrand mitten im Ort

OBER-WERBE. Ein Scheunenbrand in der Ortsmitte hat am Dienstagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und THW ausgelöst. Der Brand in dem Scheunentrakt eines landwirtschaftlichen Anwesens wurde gegen 19.30 Uhr bemerkt. Die Leitstelle alarmierte die örtliche Feuerwehr sowie die Brandschützer aus Sachsenhausen und Alraft, die Korbacher Kameraden mit der Drehleiter, zwei THW-Fachberater und die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten Rettungswagens zur Brandstellenabsicherung.

Als die ersten Feuerwehrleute aus Ober-Werbe - ihr Gerätehaus liegt nur einen Steinwurf von der Einsatzstelle entfernt - an der Scheune im Meierweg eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des Gebäudes. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Uwe Schaumburg waren Stroh oder Heu in dem vom Brand betroffenen Trakt gelagert. Die hinzugekommenen Sachsenhäuser Kameraden hätten eine sogenannte Riegelstellung zwischen Scheune und Wohnhaus aufgebaut und damit erfolgreich ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindert. Andere Feuerwehrleute schützten die direkt an die äußere rechte Ecke des Anwesens angrenzende Trafostation vor dem Feuer - von dort aus wird laut Schaumburg der gesamte Ort mit Strom versorgt.

Während die meisten Einsatzkräfte teils unter Atemschutz vom Boden aus gegen das Feuer vorgingen, bekämpften die Korbacher Wehrleute die Flammen vom Korb der Drehleiter aus. Später zogen sie die Dachziegeln vom brennenden oder glimmenden Gebälk, um so effektiver löschen zu können. Insgesamt waren mehr als 60 Helfer an der Einsatzstelle. Während der Löscharbeiten war die Ober-Werber Ortsdurchfahrt voll gesperrt. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick machte sich ein Bild von den Löscharbeiten.

Als gegen 20.30 Uhr ein Beamter der Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm, hatten die Feuerwehrleute die Situation längst im Griff. Über den möglichen Grund für das Feuer und dessen Schaden machte der Polizist noch keine Angaben. Tiere hatten sich nach Angaben des Einsatzleiters nicht in dem Gebäude befunden. Für mehrere Pferde, die im Innenhof des Gehöfts standen, bedeuteten der Brand und der entstehende Rauch offenbar keine Gefahr. Die beiden Rettungsassistenten, die vorsichtshalber zur Brandstelle beordert worden waren, brauchten niemanden zu behandeln.

Publiziert in Feuerwehr
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