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Mittwoch, 04 September 2013 20:07

Navi sagt: "Jetzt links" - Fahrer folgt prompt: Unfall

OBER-ENSE. Es gibt sie immer wieder, die Autofahrer, die eher dem Navi vertrauen als dem gesunden Menschenverstand: Einer von ihnen hat am Mittwochnachmittag den Rettungsdienst und die Polizei beschäftigt, als er bei Ober-Ense abrupt von der L 3076 in eine Seitenstraße einbiegen wollte und frontal gegen einen Baum krachte.

Der 31 Jahre alte Feriengast aus Frankfurt befuhr am Mittwoch gegen 16 Uhr die Landesstraße von Korbach kommend in Richtung Goddelsheim. Ursprünglich, so ein Polizist an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de, wollte der Mann mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen Sohn (1) aber nach Fürstenberg. Als der 31-Jährige gerade in Höhe der letzten Einfahrt nach Ober-Ense war, meldete sich die Stimme aus dem Navigationsgerät mit der Aufforderung "Jetzt links" zu Wort - der Skodafahrer folgte umgehend, kriegte aber in der Kehre im wahrsten Sinne des Wortes die Kurve nicht.

Der blaue Skoda Fabia kam von der Fahrbahn ab und prallte mit der Front gegen einen Baum - unmittelbar vor einem steilen Abhang. Beim Aufprall wurde der einjährige Junge, der ordnungsgemäß in einem entsprechenden Sitz gesichert war, leicht verletzt. Vorsorglich rückte eine RTW-Besatzung zur Unfallstelle aus, versorgte das Kleinkind und brachte den Jungen und seine Eltern ins Stadtkrankenhaus nach Korbach.

Am Skoda entstand ein größerer Frontschaden - die eingesetzten Polizisten vermuteten einen wirtschaftlichen Totalschaden an dem vier Jahre alten Wagen in Höhe von rund 8000 Euro. Der Fabia wurde abgeschleppt.


Immer wieder sorgt "Navi-Blindheit" für Unfälle oder zumindest kuriose Fälle:
Navi gefolgt: Blondinen fahren sich im Wald fest (28.01.2012)
Erneut im Schnee festgefahren: Per GPS gefunden (15.02.2012)
Navi-Blondinen haben Nachahmer (20.02.2012)
Kopf aus, Navi an: Pizza-Kurier im Wald verirrt (18.03.2012)

Publiziert in Polizei

IMMIGHAUSEN. Ein Schlepper ist am späten Vormittag neben der Kreisstraße zwischen Immighausen und Ober-Ense vollständig ausgebrannt - vermutlich durch einen Kabelbrand ausgelöst. Die Flammen griffen auf ein Getreidefeld über und vernichteten vier Morgen Weizen. Verletzt wurde niemand.

Ein 63 Jahre alter Landwirt aus einem Vöhler Ortsteil war Polizeiangaben zufolge am Sonntag gegen 11.45 Uhr aus Richtung Immighausen kommend in Richtung Korbach unterwegs, um eine Anhängerladung Getreide nach Korbach zu bringen. Kurz vor Beginn einer langen Geraden bemerkte der Fahrer Brandgeruch unter dem Sitz und hielt seinen Deutz-Schlepper an. Als er den beginnenden Brand sah, kuppelte er den Anhänger ab und fuhr den Traktor in einen Feldweg rechts neben der Straße - und unmittelbar neben ein Weizenfeld, das am Sonntag abgeerntet werden sollte.

Augenblicke später stand der Deutz - ausgehend von der Hinterachse - lichterloh in Flammen und brannte trotz eigener Löschversuche des 63-Jährigen vollständig aus. Das Feuer griff auf das Getreidefeld über und breitete sich wegen der Trockenheit rasend schnell aus.

Tiefschwarzer Qualm über dem Feld
Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Korbach, Nordenbeck und Ober-Ense, die mit mehreren Fahrzeugen zur Brandstelle ausrückten. Über dem Getreidefeld stand eine dunkle Rauchwolke - sowohl die Reifen des Schleppers als auch das brennende Getreide erzeugten tiefschwarzen Qualm. Unter Atemschutz gingen die Feuerwehrleute zum Ablöschen des Schleppers einerseits und zum Löschen des Flächenbrandes anderseits vor.

Der vom Brand betroffene Landwirt aus Ober-Ense und ein Berufskollege aus Nieder-Ense eilten mit Schleppern, an denen Grubber befestigt waren, auf das Feld und zogen Feuerschneisen um die brennende Frucht herum. Dadurch und durch den Einsatz der Wehren brannte nicht das gesamte Kornfeld, sondern "nur" etwa ein Hektar ab. Wie der Landwirt gegenüber 112-magazin.de erklärte, habe er am Sonntag das Feld abernten wollen.

Brandstelle liegt im Wasserschutzgebiet
An dem 19 Jahre alten Schlepper, der etwa 9000 Betriebsstunden gelaufen hatte, entstand Totalschaden von 15.000 Euro. Die Polizei informierte auch die Untere Wasserbehörde über den Brand - es sei nicht auszuschließen, dass das Erdreich unter dem Traktor wegen eventuell ausgelaufener Betriebsstoffe wie Diesel oder Hydrauliköl ausgebaggert werden muss. Die Brandstelle liegt den Angaben zufolge im Wasserschutzgebiet. Der ausgebrannte Trecker wurde noch am Mittag verladen und abtransportiert. Die Besatzung eines Rettungswagens, die vorsorglich während der Löscharbeiten als Absicherung diente, brauchte nicht einzugreifen.


Erst am Freitag war im südlichen Kreisteil ein Feuer bei der Ernte ausgebrochen:
Mähdrescher ausgebrannt, 24.000 Euro Schaden (16.08.2013)

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 10 Juli 2013 13:43

Gestank am Gastank: Feuerwehren rücken aus

OBER-ENSE. Ein strenger Geruch hat am Mittwochmittag zu einem Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei geführt. Wie sich herausstellte, waren Restmengen von Flüssiggas bei der Demontage eines stillgelegten Tanks ausgetreten und vom Wind im Ort verteilt worden.

Ein Anrufer meldete sich gegen 12 Uhr bei der Rettungsleitstelle in Korbach und gab an, es würde nach Gas riechen. Daraufhin entsandte die Leitstelle gemäß Alarmplan die Feuerwehren aus Korbach und Ober-Ense sowie eine Rettungswagenbesatzung in den Klingelweg in Ober-Ense. Auch die Polizei und Mitarbeiter des Energieversorgers EWF eilten zur angegebenen Anschrift. Dort gab Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt rasch Entwarnung, nachdem entsprechende Messungen vorgenommen waren. "Wir haben Kontrollmessungen durchgeführt, es herrschte zu keiner Zeit eine Gefahr, nicht einmal in unmittelbarer Nähe".

Nach Angaben Schmidts hatte eine Hausbesitzerin von Flüssiggas auf Gas aus dem EWF-Netz umgestellt. Der leere Flüssiggastank sei dann vor der Demontage am Morgen mit Wasser befüllt worden, um die geringen Restmengen des Gases hinauszudrücken. Dabei sei es zu der Geruchsbelästigung gekommen, die den gesamten Vormittag über aufgetreten sei und schließlich am Mittag zu dem Notruf geführt habe. "Weil wir bei einem Notruf nicht wissen, was vor Ort los ist, müssen wir stets mit einem Ernstfall rechnen und diesen auch entsprechend abarbeiten", erklärte der Stadtbrandinspektor.

Die Hausbesitzerin reagierte verärgert auf den Einsatz der Rettungskräfte. Sie fühle sich "bedroht von dem Aufgebot der Feuerwehr", sagte sie gegenüber 112-magazin.de. Sie habe sich im Vorfeld der Tankstilllegung genau informiert und den Rat von Fachbetrieben eingeholt und auch eine Fachfirma mit der Durchführung beauftragt - um genau das zu vermeiden, was am Mittwochmittag passierte. "Ich habe mich informiert, und es konnte ja nichts passieren", erklärte die Frau.

Um einen Einsatz wie in Ober-Ense zu vermeiden, sei es ratsam, im Vorfeld die Rettungsleitstelle über anstehende Arbeiten zu informieren, riet der Stadtbrandinspektor Hausbesitzern und durchführenden Firmen. Schmidt appellierte zudem, während solcher Arbeiten nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. "Es besteht sonst im schlimmsten Fall die Möglichkeit, dass jemand denkt, der Betroffene sei in Ohnmacht gefallen", sagte Korbachs höchster Brandschützer.

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Publiziert in Feuerwehr

OBER-ENSE/IMMIGHAUSEN. Tödliche Verletzungen hat ein 19 Jahre alter Motorradfahrer aus einem Lichtenfelser Stadtteil am frühen Sonntagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Ober-Ense und Immighausen erlitten. Sein 18-jähriger Sozius aus Korbach wurde schwer verletzt. Die beiden jungen Männer waren mit der Maschine gegen einen Baum an der Kreisstraße 50 geprallt.

Der 19-Jährige und sein Mitfahrer waren gegen 2.30 Uhr von Ober-Ense kommend in Richtung Immighausen unterwegs, als sie am Ende einer langen Geraden und zu Beginn einer Rechtskurve aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Kreisstraße 50 abkamen. Die Kawasaki durchfuhr den Grünstreifen und stieß nach einigen Metern frontal gegen einen Baum, der durch die Wucht des Aufpralls durchbrach. Der Fahrer wurde unter dem abgebrochenen Baum eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schwere Verletzungen. Der Mitfahrer wurde nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle nach Korbach ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Leitstelle alarmierte neben Rettungsdienst und Notarzt auch die Feuerwehr, um den unter dem Baum eingeklemmten 19-Jährigen zu befreien. Doch noch vor dem Eintreffen der Brandschützer hatten Polizisten und Rettungsassisenten die abgebrochene Baumkrone mit vereinten Kräften beiseite gezogen - für den jungen Mann kam dennoch jede Hilfe zu spät.

Die Brandschützer aus Ober-Ense, Norenbeck und Korbach streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und unterstützen das Abschleppunternehmen bei der Bergung der an der Front stark zerstörten Maschine. Die Einsatzkräfte sammelten zudem Trümmerteile ein. Für einige der Feuerwehrleute war es ein besonders schwerer Einsatz: Der Verstorbene war Mitglied der Immighäuser Wehr und daher insbesondere den Feuerwehrleuten aus Nordenbeck und Ober-Ense bekannt.

Zwei der Korbacher Feuerwehrleute erhielten unmittelbar nach der Rückkehr zum Stützpunkt den nächsten Einsatzauftrag: Mit dem Einsatzleitwagen brachten sie den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) zu dem schweren Verkehrsunfall bei Bockendorf. Dort waren sieben Insassen zweier Autos bei einem Zusammenstoß teils schwer verletzt worden.


112-magazin.de berichtete auch über den Unfall auf der L 3073 bei Bockendorf:
Kurier übersieht Taxi: Sieben Verletzte bei schwerem Unfall (02.06.2013, mit Fotos)

Erst am Donnerstag war ein Kradfahrer bei einem Unfall in der Region gestorben:
Zusammenstoß beim Überholen: Motorradfahrer (57) stirbt (30.05.2013, mit Video)

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Publiziert in Retter

OBER-ENSE. Ein leerstehendes Wohnhaus im Ortskern von Ober-Ense war am Freitagabend Übungsobjekt für die Wehren aus Goldhausen, Nordenbeck, Nieder-Ense und Ober-Ense. Das Haus wurde dabei so gut mit Übungsrauch präpariert, dass Nachbarn einen Brand vermuteten und kurz vor Übungsbeginn die Leitstelle und die Eigentümer informierten, berichtet Carsten Vahland, stellvertretender Stadtbrandinspektor.

Die vier Wehren hätten die gestellten Aufgaben "professionell und routiniert abgearbeitet", ist Vahland erfreut. Als besondere Herausforderung habe sich die sehr enge Bebauung erwiesen. Die Rückseite des Gebäudes konnte lediglich über die Feuerwehrumfahrt eines benachbarten Schreinereibetriebes erreicht werden. Die Wehren aus Nieder-Ense und Nordenbeck gingen von dort zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung vor. Auf der Vorderseite des Gebäudes agierten die Kräfte von Goldhausen und Ober-Ense. Unter Atemschutz wurden die vermissten Personen im Haus gesucht und anschließend über Steckleitern in Sicherheit gebracht.

Stadtbrandinspektor Schmidt ging mit seinen Stellvertretern Vahland und Bernd Dittrich auf alle Gefahrenschwerpunkte ein. Die Führungskräfte der Wehren erläuterten danach die von ihnen gewählte Vorgehensweise. Insgesamt kamen rund 35 Feuerwehrfrauen und -männer zum Einsatz.

"Auch wenn es sich diesmal nur um eine Übung gehandelt hat, haben die Nachbarn hervorragend reagiert. Nur durch eine schnelle Alarmierung kann die Feuerwehr im Ernstfall wichtige und entscheidende Minuten gewinnen, um Menschenleben zu retten. Vielen Dank für das vorbildliche und couragierte Verhalten", bedankt sich Vahland.

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 24 September 2006 09:57

Fahrer in brennendem Wrack eingeklemmt

OBER-ENSE. Bei einem Unfall ist in der Nacht zu Sonntag ein Mann in seinem Auto eingeklemmt worden. Der Wagen fing Feuer. Der 31-jährige Lichtenfelser war nach Auskunft der Korbacher Polizei gegen 1.10 Uhr mit seinem weißen Subaru auf der Landesstraße 3076 zwischen Goddelsheim und Nordenbeck unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve verlor der Fahrer vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen, der über die Fahrbahnmitte hinaus auf die linke Spur kam. Der Fahrer steuerte gegen, dabei geriet der Wagen ins Driften. Davon zeugte eine längere Radierspur.

Der Subaru kam schließlich oberhalb des ehemaligen Forsthauses nach rechts von der Straße ab, schleuderte eine Böschung hinab, stellte sich offenbar auf und prallte hochkant gegen einen Baum. Das Wagendach wurde dabei bis zu den Sitzen eingedrückt, der schwer verletzte Fahrer im Wrack eingeklemmt. Der Motorraum fing Feuer, die Flammen griffen auch auf den Fußraum über.

Nach Aussage eines Polizisten wäre der 31-Jährige im Wrack verbrannt, wenn nicht ein Passant den Wagen kurz nach dem Unfall entdeckt hätte. Dank seines Eingreifens und das eines hinzukommenden Autofahrers mit Feuerlöschern sowie durch das schnelle Eintreffen von Polizei, Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr wurde der Verletzte vor dem Tod in den Flammen bewahrt. Mit hydraulischem Gerät befreiten die Feuerwehrleute den Eingeklemmten, der nach der Erstversorgung ins Korbacher Krankenhaus kam. Seine Verletzungen sind lebensbedrohlich, erklärte die Polizei.

Da die Beamten Alkohol am Steuer nicht ausschließen konnten, ordneten sie eine Blutentnahme bei dem 31-Jährigen an. Den Schaden an dem älteren Subarau gab ein Polizist mit 1000 Euro an. Die L 3076 blieb während der Bergungs- und Rettungsarbeiten in diesem Abschnitt voll gesperrt.

Für die Korbacher Feuerwehr unter Leitung von Wehrführer Harald Casper war die technische Hilfeleistung nicht der erste Einsatz in der Nacht zu Sonntag. Bereits am späten Abend waren die Kameraden zu einem vermeintlichen Brand bei einer Reifenhandlung in der Briloner Landstraße gerufen worden. Bei Eintreffen fanden die Freiwilligen jedoch nichts. Wie sich später herausstellte, hatte ein Zeuge ein Grillfeuer in der Nachbarschaft der Firma als Brand des Betriebsgebäudes gedeutet.

Publiziert in Retter
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