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KORBACH. Was geht bloß in solchen Menschen vor? Offenbar vorsätzlich hat eine Anruferin am Samstag einen falschen Notruf abgesetzt und einen Verkehrsunfall gemeldet, der überhaupt nicht passiert war. Notarzt, Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei rückten aus - und wenig später nach vergeblicher Suche wieder ein.

In dem Notruf am Samstagvormittag gegen 11 Uhr teilte ein Frau mit, in der Strother Straße in Höhe des integrativen Kindergartens der Lebenshilfe habe sich ein Unfall ereignet, bei dem mindestens eine Person im verunglückten Auto eingeschlossen sei. Neben Notarzt und RTW-Besatzung alarmierte die Leitstelle daraufhin auch die Korbacher Feuerwehr mit der Rettungsschere.

Wenig später mit Blaulicht und Martinshorn an der genannten Stelle eingetroffen, fanden die Einsatzkräfte aber kein verunfalltes Fahrzeug vor. Auch die Absuche der angrenzenden Straßen, des Lebenshilfe-Geländes und der Landesstraße in Richtung Strothe verlief ohne Ergebnis. Der Versuch, die Anruferin des Notrufes zu erreichen, scheiterte nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt: Die Frau sei nicht ans Telefon gegangen. In Abstimmung aller Einsatzkräfte mit der Polizei brachen Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr den Einsatz schließlich ab.

Für den Stadtbrandinspektor ist ein solches Verhalten nicht nachvollziehbar. Schmidt erklärte gegenüber 112-magazin.de, sämtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr seien ehrenamtlich aktiv und hätten am Samstagvormittag beispielsweise ihre Arbeitsplätze oder ihre Familien verlassen, um wegen eines böswilligen Fehlalarms auszurücken. Andere Feuerwehrleute seien von der - ebenfalls ehrenamtlich durchgeführten - Absicherung des Altstadtlaufs abgezogen worden und in die Strother Straße ausgerückt. "Für nichts und wieder nichts", ärgerte sich der ranghöchste Korbacher Brandschützer.

Missbrauch von Notrufen strafbar
Friedhelm Schmidt machte aber auch darauf aufmerksam, dass ein jeder Einsatz eine gewisse Gefahr darstelle: Die Freiwilligen würden zunächst von Zuhause oder der Arbeitsstelle mit Privatfahrzeugen zum Stützpunkt eilen und von dort mit den Feuerwehrfahrzeugen zur Einsatzstelle ausrücken. "Alarfahrten sind immer mit einem Risiko verbunden", verdeutlichte der Stadtbrandinspektor, "für sich selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer." Ähnlich verhalte es sichnatürlich mit den Alarmfahrten von Rettungsdienst, Notarzt oder Polizei. Wenn man dann feststellen müsse, "dass uns jemand bewusst in die Irre geführt hat, ist das besonders ärgerlich." Nicht zuletzt sei der Missbrauch von Notrufeinrichtungen auch strafbar. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einem möglichen starken Gewitter im Landkreis Waldeck-Frankenberg am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag warnt aktuell die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Es kann zu heftigem Starkregen, schweren Sturm- bis Orkanböen und Hagelniederschlag kommen.

Bis in die Nacht - laut Vorhersage bis etwa 3 Uhr früh - hinein besteht gebietsweise die Gefahr schwerer Gewitter. "Dabei kann es zu heftigem Starkregen mit mehr als 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, schweren Sturmböen bis Orkanböen zwischen 90 und 120 km/h und großem Hagel um drei Zentimeter kommen", heißt es in der Meldung der Meteorologen.

Dies ist ein erster Hinweis auf erwartete Unwetter. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Die Prognose wird in den nächsten 12 Stunden konkretisiert. "Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit", appelliert der DWD.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

112-magazin.de veröffentlicht die aktuellen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg, sobald der DWD entsprechende Vorhersagen beziehungsweise amtliche Warnungen herausgibt. (pfa)  

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einem möglichen starken Gewitter im Landkreis Waldeck-Frankenberg am frühen Donnerstagabend warnt aktuell die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Unter anderem ist es möglich, dass bei einer solchen Wetterlage Bäume entwurzelt werden.

Der DWD veröffentlichte die amtliche Warnung am späten Donnerstagnachmittag um 17.34 Uhr. Es besteht die Warnstufe 2 (von 4). In der Warnmeldung des DWD heißt es unter anderem: "Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände", appellieren die Meteorologen. Zudem könne es zu einem Platzregen kommen, bei dem kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich seien. Die Warnung gilt bis 21 Uhr.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einem möglichen starken Gewitter im Kreis Waldeck-Frankenberg warnt aktuell die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Unter anderem ist es möglich, dass bei einem Unwetter Bäume entwurzelt werden.

Der DWD veröffentlichte die amtliche Warnung am Freitagnachmittag um 16.32 Uhr. Es besteht die Warnstufe 2 (von 4). In der Warnmeldung des DWD heißt es unter anderem: "Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände", appellieren die Meteorologen. Zudem könne es zu einem Platzregen kommen, bei dem kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich seien. Die Warnung gilt vorerst bist 20 Uhr.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

112-magazin.de veröffentlicht die aktuellen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg, sobald der DWD entsprechende Vorhersagen beziehungsweise amtliche Warnungen herausgibt. (pfa)  

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Publiziert in Feuerwehr

FRITZLAR. Die Polizeistation in Fritzlar ist ab sofort wieder über die Amtsleitung 05622/99660 zu erreichen, die Störung der Telefonanlage ist behoben. Zeitweise waren die Beamten am Mittwoch nur über den Notruf 110 erreichbar.

Was genau am Mittwochmorgen zu dem Ausfall der Telefonanlage geführt hatte, teilte Polizeisprecher Markus Brettschneider nicht mit. (ots/pfa) 

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Publiziert in HR Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einem möglichen starken Gewitter im Kreis Waldeck-Frankenberg warnt aktuell die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Unter anderem ist es möglich, dass bei einem Unwetter Bäume entwurzelt werden.

Der DWD gab die amtliche Warnung am Dienstagnachmittag um 15.30 Uhr aus. Es besteht die Warnstufe 2 (von 4). In der Warnmeldung des DWD heißt es unter anderem: "Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände", appellieren die Meteorologen. Zudem könne es zu einem Platzregen kommen, bei dem kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich seien.

Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter www.wettergefahren.de.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

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Publiziert in Feuerwehr

WALDECK-FRANKENBERG. Medizinischer Notfall, Feuer, Unfall oder Katastrophe - wenn Menschenleben in Gefahr sind, zählt jede Sekunde. Hilfe bekommen die Bürger in beinahe jeder Notsituation über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112. Am 11.2. ist der europäische Tag des Notrufes 112, der unter anderem das Ziel hat, die in allen EU-Ländern geltende Nummer bekannter zu machen.

Umfragen zufolge wissen zum Beispiel nur 20 Prozent der Deutschen, dass die Notrufnummer 112 in der gesamten Europäischen Union gilt. Gerade in Bezug auf Urlaub oder berufliche Auslandsaufenthalte kann dieses Wissen Menschenleben retten. Weiterhin ist die Notrufnummer unabhängig vom jeweiligen Netzanbieter rund um die Uhr erreichbar.

Egal ob Festnetz oder Mobiltelefon, wer in Waldeck-Frankenberg die 112 wählt, landet in der Regel in der zentralen Leitstelle im Korbacher Kreishaus. Wählt man den Notruf über das Mobiltelefon, kann der Anruf - abhängig vom Standort - auch schon einmal bei einer benachbarten Leitstelle ankommen, "die Kollegen leiten ihn in diesem Fall jedoch schnellstmöglich an uns weiter", erklärt Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Er ist Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Waldeck-Frankenberg - und damit unter anderem auch für die Rettungsleitstelle verantwortlich.


23.215 Notrufe über die Nummer 112 im Jahr 2016
Die Disponenten der Leitstelle Waldeck-Frankenberg haben im vergangenen Jahr genau 23.215 Notrufe entgegengenommen, aus denen 15.237 Einsätze entstanden sind. In den übrigen Fällen haben Personen die Notrufnummer entweder missbräuchlich oder versehentlich gewählt, außerdem gehen laut Biederbick in einigen Fällen auch mehrere Notrufe zu ein und demselben Unfall oder Brand ein. Nicht zuletzt wählen Anrufer aus Unwissenheit die Notrufnummer, obwohl sie beispielsweise lediglich einen Krankentransport bestellen oder Fragen zu Apothekennotdiensten beantwortet haben möchten. Notrufe per Fax als Möglichkeit für Gehörlose gingen im vergangenen Jahr laut Biederbick nicht ein. Auch Notrufe, wie sie spezielle Smartphone-Apps ermöglichten, spielten im vergangenen Jahr keine Rolle.


Die Telefonnummer des Hilfesuchenden wird der Leitstelle auch bei unterdrückter Rufnummer angezeigt, sodass die Disponenten schon während des Telefonats wichtige Informationen zu Namen und Adresse des Anrufers abgleichen können - digitale Technik macht's möglich. Inzwischen digital - früher auf Tonband - werden alle Notrufe aufgezeichnet und gespeichert. Hierdurch können sich die Disponenten das Gespräch bei Bedarf mehrfach anhören und auch unter schwierigen Bedingungen den Inhalt bestmöglich auswerten.

"Ganz wichtig beim Absetzen eines Notrufes ist es, eine gewisse Ruhe zu bewahren", erklärt Gerhard Biederbick. "Zuerst müssen wir wissen, wer den Notruf meldet, und was genau passiert ist. Dann sollte man mitteilen, wie viele Personen betroffen sind und wo man sich befindet. Bei dieser Frage ist es besonders wichtig, die Angaben so genau wie möglich zu machen, um den Einsatzkräften eine zeitaufwändige Suche zu ersparen", verdeutlicht der Fachdienstleiter. Beenden sollte der Hilfesuchende das Gespräch in keinem Fall selbst, da hierbei wichtige Informationen verloren gehen könnten. Man solle stets auf mögliche Rückfragen des Disponenten warten - der das Gespräch beendet, wenn er über alle nötigen Informationen verfügt.


Biederbick empfiehlt, sich an die sogenannten fünf "W"s zu halten:
"Wer ruft an? Was ist passiert? Wo ist die Einsatzstelle? Wie viele Betroffene? Warten auf Rückfragen.

Biederbick rät außerdem, den Notruf so früh wie möglich zu wählen, um ein rasches Entsenden der Einsatzkräfte zu ermöglichen. Neben Feuerwehr, Rettungswagen und Notarzt kann die Leitstelle auch DLRG, THW, Bergwacht und weitere Organisationen zur Einsatzstelle entsenden. Bei sehr schweren Notfällen fordern die Disponenten in Absprache mit umliegenden Leitstellen zum Beispiel auch Rettungshubschrauber an.

Erfolgreiche Telefonreanimation
Dass man bei einem Notfall durchaus mehr machen kann als nur den Notruf abzusetzen, zeigt ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr, bei dem ein zweijähriger Junge in Korbach nach einem Sturz in den Swimmingpool von seinem Bruder reanimiert wurde. Der damals Neunjährige wählte den Notruf und schilderte dem Disponenten Michael Seebold die Situation. Noch während Seebold (r.) an seinem Rechner den Rettungswagen samt Notarzt alarmierte, erklärte er dem jungen Anrufer das weitere Vorgehen. Durch Instruktionen am Telefon angeleitet, zog der Junge seinen Bruder aus dem Wasser, leitete entsprechende Maßnahmen ein und rettete ihm somit das Leben.


Wichtige Hinweise:

  • Rufen Sie die 112 nicht für Verkehrsmeldungen, Wetterberichte oder allgemeine Informationen an
  • Unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen
  • Scherzanrufe können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder beschlossen, die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte zu sperren

Weitere Informationen und Links zum Thema:
Einheitliche Telefonnummer 112 für den Notfall europaweit

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Publiziert in Retter

OLSBERG. In die Ruhr gestürzt ist in der Nacht zu Sonntag eine alkoholisierte Frau in die eiskalte Ruhr gestürzt. Mitarbeiter des Rettungsdienstes und Polizeibeamte retteten die 54-Jährige aus dem Fluss, sie wurde unterkühlt ins Krankenhaus gebracht.

Der Vorfall im Olsberger Ortsteil Wiemeringhausen ereignete sich am frühen Sonntagmorgen um 0.40 Uhr unter nicht näher beschriebenen Umständen. Eine alkoholisierte 54-jährige Frau aus Olsberg sei im Verlauf der Straße Zur Lieth eine Böschung hinab gerutscht und in die Ruhr gestürzt, erklärte am Sonntag ein Polizeisprecher.

Ohne Hilfe gelang es der Frau nicht, sich ans Ufer zu retten. Auch ihr 20-jähriger Begleiter war nicht in der Lage, sie aus dem Wasser zu ziehen. Bei minus sieben Grad Celsius Außentemperatur verständigte er die Polizei und Rettungsdienst. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, die Frau zu retten. Die 54-Jährige wurde unterkühlt zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Vor einem möglichen starken Gewitter im Kreis Waldeck-Frankenberg warnt aktuell die Vorhersagezentrale beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Zudem ist Sturm aufgezogen. Unter anderem ist es möglich, dass bei einem Unwetter Bäume entwurzelt werden.

Der DWD gab die amtliche Warnung am Mittwochmorgen um 7.49 Uhr aus. Es besteht die Warnstufe 2 (von 4). In der Warnmeldung des DWD heißt es unter anderem: "Örtlich kann es Blitzschlag geben. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände", appellieren die Meteorologen. Zudem könne es zu einem Platzregen kommen, bei dem kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich seien.

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Der Deutsche Feuerwehrverband gibt sieben Sicherheitstipps:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin - mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an - Achtung bei Aquaplaning! Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters

112-magazin.de veröffentlicht die aktuellen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg, sobald der DWD entsprechende Vorhersagen beziehungsweise amtliche Warnungen veröffentlicht. (pfa)

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 29 Dezember 2016 11:49

Moutainbiker bei Sturz im Wald schwer verletzt

BAD WÜNNENBERG. Schwere Verletzungen hat ein 58 Jahre alter Radfahrer bei einem Sturz mit seinem Mountainbike im Wald zwischen Haaren und Büren erlitten. Weil sich mit dem Handy an dieser Stelle kein Notruf absetzen ließ, musste der Begleiter des Mannes erst in den nächsten Ort fahren.

Laut Polizeibericht von Donnerstag waren zwei Mountainbiker am Mittwochvormittag im Wald zwischen Haaren und Büren unterwegs. Die beiden 54 und 58 Jahre alte Biker bei einer Ausfahrt von der Wewelsburger Straße kommend gegen 11.50 Uhr in den Jägerweg abgebogen, um weiter in Richtung Bürener Straße zu fahren. Von dem Waldweg aus waren sie nach einigen hundert Metern auf einen abschüssigen Weg abgebogen. Nebeneinander fahrend hatten sie sich nach wenigen Augenblicken einer Gabelung genähert, als sich die beiden Radfahrer berührten.

Dadurch verlor der der ältere der beiden Sportler die Kontrolle über sein Mountainbike und stürzte zu Boden. Dabei zog er sich schwere Verletzungen an der Hüfte zu. Der zweite Radfahrer konnte sich auf seinem Rad halten, ohne zu stürzen. Da an der Unfallstelle keine Mobilfunkabdeckung bestand, musste der unverletzte Radfahrer bis nach Haaren zurückfahren, um den Rettungsdienst zu alarmieren.

Der verletzte Radfahrer wurde nach notärztlicher Erstbehandlung an der Unglücksstelle mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei
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