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RIMBECK. Ein 14 Jahre alter Junge hat bei einem Zimmerbrand vermutlich eine Rauchvergiftung erlitten. Ein neunjähriger Junge und seine Mutter standen unter Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Zu dem Brandeinsatz am späten Sonntagvormittag wurden die Löschgruppen Bonenburg, Ossendorf und Rimbeck sowie die Löschzüge Scherfede und Warburg um 11.22 Uhr alarmiert - zu dieser Zeit liefen gerade die Feierlichkeiten zur Fahrzeug- und Feuerwehrhauseinweihung in Warburg-Hohenwepel. Insgesamt 32 Einsatzkräfte rückten nach Rimbeck aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Frau und ihre beiden Söhne bereits im Freien. Der Rettungsdienst versorgte zunächst die drei Personen. Der 14 Jahre alte Junge wurde in eine Paderborner Kinderklinik mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung eingeliefert. Zwei Notfallseelsorger wurden angefordert, um die Frau und den Neunjährigen, die unter Schock standen, zu betreuen.

Die Feuerwehr löschte den Brand im Kinderzimmer im Innenangriff mit einem Trupp ab, zur Absicherung wurden zwei weitere Trupps unter Atemschutz als Sicherheitstrupp ausgerüstet. "Das Kinderzimmer war jedoch nicht mehr zu retten und brannte komplett aus", sagte ein Feuerwehrsprecher. Das Feuer hatte bereits zwei anliegende Räume in Mitleidenschaft gezogen und der Rauch das gesamte Obergeschoss verraucht. Die Feuerwehr entrauchte die Wohnung mit Hochleistungslüftern und kontrollieren die Dachfläche des Flachdachbaus mit der Wärmebildkamera auf weitere Glutnester.

Laut Polizei entstand "erheblicher Sachschaden" - ein Sprecher gab die Schadenshöhe mit rund 50.000 Euro an. Die Ermittlungen zur Brandursache ergaben, dass im Zimmer des 14-Jährigen "unsachgemäß" mit einer offenen Flamme hantiert wurde.


Link:
Feuerwehr Warburg

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Publiziert in HX Feuerwehr
Mittwoch, 19 Juni 2013 15:10

Gegen Lkw: Mutter und zwei Kinder tot

PADERBORN. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 1 bei Paderborn-Marienloh haben eine Frau (31) und zwei Kinder (beide 5) tödliche Verletzungen erlitten. Der Wagen der jungen Mutter war mit einem Lkw zusammengestoßen.

Die 31-jährige Fiestafahrerin aus Schlangen befuhr am Dienstagnachmittag die B 1 in Richtung Paderborn. Auf der Rückbank fuhren ihre beiden Töchter im Alter von fünf Jahren mit. Zwischen den Abfahrten Bad Lippspringe und Marienloh überholte die Autofahrerin mehrere Fahrzeuge. Dabei fuhr sie am Ende der zweispurigen Richtungsfahrbahn über die Sperrfläche. Beim Wiedereinscheren von der Sperrfläche nach rechts geriet ihr Kleinwagen außer Kontrolle.

Der Fiesta driftete nach links in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender Lastzugfahrer (51), der mit einem 38-Tonner, voll beladen mit Schüttgut, in Richtung Schlangen fuhr, versuchte die Kollision durch eine Vollbremsung zu verhindern. Mit der rechten Seite prallte der Fiesta gegen die Lkw-Front. Das völlig zerstörte Auto wurde noch mehrere Meter vor dem Lastwagen mitgeschleift.

Zeugen alarmierten sofort den Rettungsdienst. Mehrere Notärzte, Rettungswagen und die Feuerwehr rückten aus. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod der drei eingeklemmten Autoinsassen feststellen. Der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock. Er wurde ebenso wie Unfallzeugen von Notfallseelsorgern betreut.

Die Polizei sperrte die Bundesstraße und leitete den Verkehr um. Neben der polizeilichen Unfallaufnahme schaltete die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen ein. Beide Unfallfahrzeuge wurde sichergestellt.

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Publiziert in PB Retter

NEUKIRCHEN. Nach einem Großbrand, bei dem am frühen Montagmorgen eine Gaststätte vollständig zerstört wurde, fehlt von vier der fünf gemeldeten Bewohner jede Spur: Zwei 34 und 28 Jahre alte Frauen sowie zwei Mädchen im Alter von fünf und zehn Jahren gelten als vermisst.

Niemand der fast 100 Einsatzkräfte noch die geschockten Bewohner des Lichtenfelser Ortsteils wollen aussprechen, was die meisten von ihnen befürchten: Die zwei Frauen und zwei Kinder könnten in den Flammen ums Leben gekommen sein. Polizeisprecher Dirk Virnich sagte an der Brandstelle am frühen Morgen gegenüber 112-magazin.de: "Wir gehen derzeit von vier Vermissten aus". Über ihren Verbleib könne man derzeit keine gesicherte Aussage treffen. Den 38 Jahre alten Hausbesitzer und Ehemann der 34-Jährigen traf die Besatzung einer Polizeistreife beim Eintreffen an dem brennenden Haus an der Eingangstür an. Der Mann kam mit Schock und vermutlich einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus nach Frankenberg. Über den Verbleib seiner Frau, der Schwägerin und deren Töchter konnte er zunächst keine Angaben machen.

"Als wir eintrafen, brannte das Gebäude in voller Ausdehnung", sagte der Lichtenfelser Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Herbert Knipp am frühen Morgen. Nachbarn waren um 2 Uhr durch das Klirren von Scherben oder Dachziegeln auf den Großbrand aufmerksam geworden und hatten per Notruf die Leitstelle verständigt. "Zu dieser Zeit muss es schon eine Weile im Haus gebrannt haben", erklärte Knipp, dann habe das Feuer vermutlich durch eine zerbrochene Scheibe Sauerstoff bekommen und durchgezündet.

Im Abstand weniger Minuten trafen an der Brandstelle in der Ortsdruchfahrt von Neukirchen etwa 80 bis 100 Einsatzkräfte aus den Lichtenfelser Stadtteilen Neukirchen, Münden, Dalwigksthal, Sachsenberg, Rhadern und Goddelsheim sowie die Kameraden aus Frankenberg und Medebach mit ihrer neuen Drehleiter. Außerdem rückten die Besatzungen zweier Rettungswagen aus Medebach und Dalwigksthal sowie die Lichtenfelser Helfer vor Ort des DRK zum brennenden Gasthaus "Zur Linde" in der Waldecker Straße aus. "An einen Innenangriff war überhaupt nicht mehr zu denken", erklärte der Einsatzleiter. Von mehreren Seiten sowie vom Korb der Drehleiter aus bekämpften die Wehren den Brand und verhinderten ein Übergreifen des Feuers aus ein nur wenige Meter entfernt stehendes Nachbarhaus.

Das Gasthaus selbst brannte vollständig aus, der Dachstuhl wurde komplett zerstört, die Zwischendecken der einzelnen Geschosse stürzten während der Löscharbeiten ein. Das Feuer griff auch auf den Saalanbau über, der ebenfalls weitgehend zerstört wurde. Noch während des Einsatzes nahmen Beamte der Korbacher Kripo die Ermittlungen an der Brandstelle auf, zu betreten ist das Gebäude derzeit aber noch nicht. "Zur Ursache und zur Schadenshöhe können wir noch keine Angaben machen". Vielmehr als diese Angaben wird Einsatzkräfte und Dorfgemeinschaft jedoch das Schicksal der vier Vermissten interessieren. "Wir hoffen sehr, dass sie nicht zu Hause waren", sagte Bürgermeister Uwe Steuber an der Brandstelle.


Die Hoffnung, die Vermissten lebend zu finden, wurde mittlerweile zunichte gemacht - siehe unsere weiteren Berichte:
Gaststättenbrand: Zwei Leichen entdeckt (24.09.2012, mit Video und Fotos)
Tote Frauen geborgen, Kinder noch vermisst (24.09.2012, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
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