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Freitag, 23 November 2018 17:38

Betrüger erbeuten 40.000 Euro von Senioren

KASSEL. Am Mittwoch, den 21. November fielen in Kassel-Oberzwehren Senioren Enkeltrickbetrügern zum Opfer.

Eine bislang unbekannte Täterin hatte sich gegenüber einem älteren Ehepaar am Telefon als Enkelin ausgegeben. Zum Kauf einer Eigentumswohnung benötige sie ganz dringend 40.000 Euro, sagte ihren angeblichen Großeltern. Durch die geschickte Gesprächsführung gelang es, die Opfer zu überzeugen und dazu anzuleiten, das Geld abzuheben und an eine unbekannte Frau zu übergeben. Die Kasseler Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, die bezüglich der Geldübergabe verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können.  

Die ersten Anrufe gingen am Mittwoch gegen 13 Uhr bei den Senioren aus der Unteren Bornwiesenstraße in Kassel-Oberzwehren ein. Eine weibliche Stimme meldete sich am Apparat und gab vor, die Enkelin des Ehepaars zu sein. Sie fragte, ob sie ihr Geld leihen könnten. Sie sitze bereits beim Notar und stehe unmittelbar vor der Unterschrift in Bezug auf den Kauf einer Eigentumswohnung. Da sie so schnell keinen Kredit von der Bank bekäme, benötige sie nun ganz dringend 40.000 Euro.

Im weiteren Gespräch gelang es der findigen Täterin, das Vertrauen der hochbetagten Opfer zu gewinnen. Sie konnte das Ehepaar davon überzeugen, das Geld bei einer Bank in der Nähe abzuheben und im Anschluss an eine unbekannte Frau vor der eigenen Wohnanschrift zu übergeben. Die Betrüger gingen dabei hoch professionell und arbeitsteilig vor. Während die gesamte Zeit über das Telefonat gehalten wurde, suchte eine zweite Täterin die Adresse des Paares auf und nahm das Geld gegen 15.30 Uhr in der Unteren Bornwiesenstraße entgegen. Der Ehemann, der das Geld übergab, beschrieb die Abholerin als kräftige, leicht dickliche Frau, die etwa 1,65 m groß ist und dunkle Kleidung sowie einen Mantel mit Kapuze trug. Die Kapuze hatte die Täterin auf den Kopf und tief ins Gesicht gezogen. Sie hatte ein südländisches Erscheinungsbild.  

Die Kasseler Ermittler des für Enkeltrickbetrügereien zuständigen Kommissariats 23/24 suchen nun nach Zeugen, die eine wie oben beschriebene Frau am Mittwoch in der Unteren Bornwiesenstraße wahrgenommen haben. Können Sie Hinweise zu den Tätern oder einem möglichen Abholfahrzeug machen, dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

BAD AROLSEN. Zwei Laptops und Geld aus einer Kaffeekasse haben bislang unbekannte Täter bei einem Einbruch in eine Rechtsanwalts- und Notarkanzlei erbeutet. Die Polizei sucht mögliche Zeugen.

Der Einbruch wurde in der Nacht zu Pfingstmontag in der Rauchstraße verübt. Die Einbrecher öffneten an der Gebäuderückseite gewaltsam ein Fenster und stiegen auf diesem Wege in die Kanzlei ein. Sie durchsuchten die Büroräume, wo ihnen zwei Laptops in die Hände fielen. Diese und Bargeld aus der Kaffeekasse nahmen die Einbrecher mit. Angaben zur Schadenshöhe machte Polizeisprecher Volker König am Dienstag nicht.

Wer Angaben zu den Einbrechern oder zum Verbleib der Beute machen kann, der wird gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Arolsen zu melden. Die Rufnummer lautet 05691/9799-0. (ots/pfa)  


Erst im Januar hatte es in der Rauchstraße einen "Bruch" in eine Kanzlei gegeben:
Einbrecher erbeutet mehrere Laptops bei Rechtsanwalt (17.01.2017)

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Publiziert in Polizei

BAD ENDBACH. Zum Opfer von Enkeltrickbetrügern geworden ist und einen fünfstelligen Betrag verloren hat eine 80 Jahre alte Frau aus einem Ortsteil von Bad Endbach. Der Schwindel flog erst auf, als alles zu spät war.

Die Enkeltrickbetrüger hatten laut Polizeisprecher Martin Ahlich "wirklich alle Register gezogen". Letztendlich erbeuteten die gemeinen Betrüger eine fünfstellige Summe. Die Geldabholerin erschien zwischen 17 und 17.30 Uhr in Hartenrod. Sie war zwischen 20 und 30 Jahre alt, war klein und hatte eine dunkle Haut und eine schmale Figur.

Zunächst rief der angebliche Enkel an und gab vor, für einen Autokauf Geld zu benötigen. Die Frage, warum er sich so fremd anhöre, beantwortete er mit dem Hinweis auf seine Erkältung. Als das Opfer angebissen hatte, einigte man sich, dass die 80-Jährige zunächst das Geld von der Bank holt. Als die Dame wieder zu Hause war, rief ein angeblicher Kripobeamter an: Der vermeintliche Polizei gab an, die Bank habe ihn über das Abheben des Geldes informiert und er wolle die Richtigkeit der Abhebung sicherstellen. Schließlich wolle man einen Betrug ausschließen. Zu guter Letzt meldete sich noch ein Notar und kündigte die Abholerin an.

"Hier haben die Betrüger alles Erdenkliche unternommen, ihr Opfer dauerhaft zu beschäftigen und in Sicherheit zu wiegen", sagte der Polizeisprecher am Freitag. Der angebliche Enkel rief sogar nochmal an, um mitzuteilen, dass die Abholerin das Geld nun übergeben hätte.

Die Polizei bittet um Hinweise zu der beschriebenen Geldabholerin. Wer hat diese Frau mit nach Zeugenaussagen ausländischer Herkunft am Donnerstag gegen 17 Uhr in Bad Endbach Hartenrod gesehen und kann weitere Angaben zu ihr und einem eventuell benutzten Fahrzeug oder eventuellen Begleitern machen? Die Kripo in Marburg ist zu erreichen unter der Rufnummer 06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei

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