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Sonntag, 23 Januar 2022 08:20

Drifter-Szene in Korbach: Ölwanne aufgerissen

KORBACH. Aus Frankenberg war am Samstagabend ein junger Mann mit seinem Scirocco angereist, um auf dem Parkplatz der Firma OBI Pirouetten zu drehen. Dabei geriet sein Volkswagen außer Kontrolle.

Wie Zeugen an der Unfallstelle mitteilten, war der 20-Jährige mit seinem im Landkreis Waldeck-Frankenberg (FKB) zugelassenen Scirocco am Abend in Korbach eingetroffen und hatte an einem Posertreffen teilgenommen. Beim Beschleunigen und Driften verlor der Frankenberger in Anlehnung an die Briloner Landstraße gegen 23.30 Uhr, die Kontrolle über seinen Wagen. Dabei wurde die Ölwanne an einem Bordstein aufgerissen, sodass die Freiwillige Feuerwehr angefordert werden musste. Mit Ölbindemittel konnte die 15 Meter lange Ölspur abgestreut und beseitigt werden. Wie der Stadtbrandinspektor mitteilt, zog sich der Einsatz bis 1.20 Uhr am Sonntagmorgen hin.

Nicht mehr fahrbereit ließ die Polizei den Wagen abschleppen. Es folgte ein Verwarngeld, die Kosten der Ölbeseitigung und das Abschleppen des Volkswagens wird der Halter ebenfalls übernehmen müssen. Der Sachschaden beträgt 2100 Euro.

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Dienstag, 18 Januar 2022 13:49

AG Booster erwischt Impfpassfälscher

KASSEL/KORBACH. Beamte der Arbeitsgruppe "Booster", die eigens für Ermittlungen im Zusammenhang mit gefälschten Impfausweisen bei der Kasseler Kriminalpolizei eingerichtet wurde, haben einem mutmaßlichen Impfpassfälscher das Handwerk gelegt.

Nachdem eine unzustellbare und verdächtige Postsendung mit gefälschten Impfausweisen Anfang Januar die Kripo auf den Plan rief, führten umfangreiche Ermittlungen und operative Maßnahmen die Kriminalbeamten schließlich bis zu deren Absender. Der 45 Jahre alte Tatverdächtige, der im Schwalm-Eder-Kreis wohnt, steht im Verdacht, unter einer falschen Identität gefälschte Impfausweise mit Nachweis über vollständige Corona-Schutzimpfungen gegen Geld an andere Personen im gesamten Bundesgebiet gesendet zu haben.

Am Freitag durchsuchten Ermittler nun die Wohnung des Beschuldigten. Dabei stellten sie acht Stempel von verschiedenen Ärzten und Impfstellen aus ganz Deutschland, ein Päckchen mit Blanko-Impfausweisen, Impfstoffaufkleber sowie mehrere Datenträger und Unterlagen sicher. Die Auswertung der Daten sowie die Ermittlungen zur Herkunft der Utensilien und zum Verkauf der gefälschten Impfpässe dauern an. 

In der verdächtigen Postsendung, die weder dem Empfänger noch dem Absender zugestellt werden konnte, waren Anfang Januar in Nordhessen drei Impfpässe entdeckt worden. Die daraufhin eingeschaltete Kriminalpolizei erkannte sofort, dass es sich um Totalfälschungen handelte und nahm umgehend die Ermittlungen auf. Dabei gelang es den Beamten der AG Booster sowohl die Scheinadresse des Impfpassfälschers als auch verschiedene, von ihm genutzte Absende-Poststationen in der gesamten Region zu identifizieren.

Der Absender selbst agierte offenbar sehr vorsichtig unter falschen Personalien. Weitere polizeiliche Maßnahmen führten schließlich jedoch zur Identifizierung des 45-jährigen Tatverdächtigen. Durch die Staatsanwaltschaft Kassel wurde daraufhin ein Beschluss für ein Auskunftserlangen bei Gericht erwirkt, sodass die Strafverfolgungsbehörden von der Post am Donnerstag über 14 weitere Postsendungen, die der 45-Jährige an diesem Tag abgeschickt hatte, informiert werden konnten. Da sich bei der Überprüfung der Sendungen der Verdacht ergab, dass es sich um gefälschte Impfausweise handeln könnte, wurden diese später auf richterliche Anordnung ebenfalls beschlagnahmt und somit aus dem Verkehr gezogen.

Am Freitag folgte schließlich die Wohnungsdurchsuchung bei dem Beschuldigten, die ebenfalls auf Antrag der Staatsanwaltschaft von einem Richter angeordnet worden war.  Der 45-Jährige steht nun im Verdacht, gewerbsmäßig Impfausweise gefälscht und veräußert zu haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an und werden bei der AG Booster der Kasseler Kripo geführt.


Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter werden auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg Ermittlungen gegen Besitzer von gefälschten Impfausweisen geführt. Ob der versuchte Einbruch in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar 2022 in Bad Arolsen im Zusammenhang mit gefälschten Impfausweisen steht, konnte noch nicht geklärt werden.

Link: Einbruchsversuch - Täter lässt Werkzeug zurück. (13.01.2022)

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BAD WILDUNGEN. Erneut muss die Polizei einer Verkehrsunfallflucht in Bad Wildungen nachgehen - gesucht wird ein weißer Transporter der Marke Volkswagen.

Dem Fahrzeugführer wird vorgeworfen, am 11. Dezember 2021, um 22.48 Uhr, auf dem Gelände der Classic-Tankstelle in der Giflitzer Straße, in Höhe der Hausnummer 12 rückwärts gegen ein Fallrohr der dortigen Waschanlage gefahren zu sein. Dabei entstand ein Sachschaden an dem Fallrohr von mindestens 1000 Euro. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der bislang unbekannte Fahrer seine Fahrt im T4 ohne die nötige Mitteilungspflicht fort.

Der männliche Fahrer wird wie folgt beschrieben: kurze, dunkle Haare, der Mann trug eine gelbe Steppjacke. Mit im Fahrzeug saßen zwei weitere männliche Personen. Zum Fahrzeug liegen bereits detaillierte Informationen vor. So soll der weiße T4 zwei Solarpaneele auf dem Dach befestigt haben. Das Fluchtfahrzeug hat eine Dachluke und schwarze Außenspiegel. Die hinteren Scheiben und die Heckscheibe sind in Weiß gehalten. Das Kennzeichen fängt mit der Städtekennung KS für Kassel an. In Schwarz sind die Stoßstangen lackiert.

Folgende Beschädigungen weist der Transporter auf: rechte Seite der Heckklappe, typische halbrunde, senkrechte Eindellung; vermutlich auch Beschädigungen der rechten, hinteren Beleuchtungseinheit.

Hinweise zum Tathergang, zum Tatfahrzeug oder zum Fahrzeugführer, nimmt die Polizeistation in Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.

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WALDECK. Ein neues Jahr beginnt und die Feuerwehr der Stadt Waldeck blickt auf die vielfältigen Eindrücke des vergangenen Jahres zurück. 

Exakt 96 Einsätze hat die Feuerwehr der Stadt Waldeck im Jahr 2021 mit ihren acht Stadtteilfeuerwehren erfolgreich abgearbeitet. Dabei waren die Einsatzkräfte 1200 Stunden für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im ehrenamtlichen Einsatz. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch an Feiertagen. Zu den eindrucksvollsten Einsätzen zählt ein Lkw-Unfall bei Sachsenhausen (mit Fotostrecke und Video) zu Beginn des Jahres sowie die Unwettereinsätze in Bad Arolsen im Sommer, zu denen auch die Feuerwehr der Stadt Waldeck im Rahmen der überörtlichen Hilfe alarmiert wurde.

Um den Auftrag im Dienste der Stadt Waldeck gerecht zu werden, absolvierten die Einsatzkräfte zusätzlich 8000 Ausbildungs- und Dienststunden im vergangenen Jahr. 30 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene wurden in den verschiedensten Bereichen besucht – vom Grundausbildungslehrgang über Zusatzausbildungen bis zum Zugführerlehrgang. Ein mittleres Löschfahrzeug und ein Mannschaftstransportfahrzeug für den Standort Waldeck, ein Kleinlastkraftwagen für den Standort Freienhagen sowie verschiedenste neue Ausrüstungsgegenstände, wie neue Einsatzstiefel für alle Atemschutzgeräteträger, Luftheber, Rettungssatz, Wärmebildkameras, Gasmessgeräte wurden im Jahr 2021 angeschafft, um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr weiter zu verbessern und mit dem Stand der neuesten Technik zu gehen. Zusätzlich dazu konnten mit einer coronabedingten Verzögerung ein mittleres Löschfahrzeug für den Standort Netze und das Wechselladerfahrzeug mit den vier Abrollbehältern Technische Hilfe, Brand, Licht und Mulde am Standort Sachsenhausen offiziell in Dienst gestellt werden.

Wie in so vielen Bereichen hat auch die Corona-Pandemie die Feuerwehr in diesem Jahre stark geprägt. So musste zu Beginn des Jahres auf Online-Ausbildungen gesetzt werden, ein ganz neues Kapitel im Feuerwehrdienst. Auch das Projekt Öffentlichkeitsarbeit wurde im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Ein kleiner Aufruf an dieser Stelle geht an die Social Media Präsenz der Feuerwehr Stadt Waldeck bei Facebook und Instagram sowie die Homepage www.feuerwehr-stadt-waldeck.de. Das Ziel ist es, hierüber möglichst viele zu erreichen, um das Thema Feuerwehr in die Bevölkerung zu tragen. Außerdem ist über die Online-Auftritte ein Jahresrückblick-Video mit allem, was das Jahr 2021 geprägt haben, zu finden. 

Die Feuerwehr der Stadt Waldeck wünscht einen guten Start ins neue Jahr 2022 und steht natürlich auch im neuen Jahr wieder jederzeit bereit, um den Brandschutz und die allgemeine Hilfe im Stadtgebiet sicherzustellen.

Link: Freiwillige Feuerwehr Stadt Waldeck.

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FRANKENBERG. Nebulös mutet ein Unfall an, der sich am 1. Januar 2022 in Frankenberg ereignet hat - ein bislang unbekannter Fahrer flüchtete fußläufig von der Unfallstelle in Richtung Wohnsiedlung Ortsgrund.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Unbekannte die Hainstraße in Richtung In der Hohle. Kurz vor dem Abzweig In der Hohle, kam der 5er BMW gegen 17 Uhr nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Ein Verkehrsteilnehmer informierte die Polizeistation Frankenberg über das Unfallgeschehen, sodass eine Streifenwagenbesatzung nur wenige Minuten später an der Unfallstelle eintraf. Rund 2000 Euro Sachschaden entstand an dem BMW. Soweit die Faktenlage.

Fremder Mann besteigt BMW

Bei der Unfallaufnahme sagte der eigentliche Nutzer des blauen BMW, ein 23-jähriger Mann aus, dass er den BMW nicht gefahren habe, sondern lediglich auf dem Beifahrersitz saß, als der BMW in den Graben gefahren wurde. Weiterhin sagte der Nutzer des im Landkreis Waldeck-Frankenberg (FKB) zugelassenen Fahrzeugs aus, dass sich auf dem Weg von Viermünden nach Frankenberg ein ihm fremder Mann des Fahrzeugs bemächtigt habe und den Unfall verursacht habe. Nach dem Crash sei der Unbekannte ohne Kommentar aus dem BMW gestiegen und in Richtung Ortsgrund verschwunden. Unklar ist, wie der mutmaßliche Fahrer auf dem Fahrersitz Platz nehmen konnte und wieso sich der eigentliche Nutzer des BMW auf den Beifahrersitz drängen ließ. 

Fahrerermittlung läuft

Im Rahmen der Fahrerermittlung gibt die Polizei eine Personenbeschreibung des unbekannten Mannes heraus: Der Geflüchtete soll ca. 30 bis 35 Jahre alt sein. Zur Tatzeit war der Mann mit einer dunklen Jacke und einer grauen Hose bekleidet. Die Statur ist schlank, der Mann hatte zur Unfallzeit braune Haare. Wer Hinweise zum Unfallgeschehen, zum Fahrer des BMW oder zur "Autoübernahme" auf der Strecke zwischen Viermünden in Richtung Frankenberg geben kann, der wird gebeten, sich bei der Polizei in Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 zu melden.

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Montag, 27 Dezember 2021 09:10

Benz verliert Achse - Polizei sucht Zeugen

KORBACH. Der Fahrer eines schwarzen Kombi der Marke Mercedes-Benz ist in der vergangenen Nacht auf der Bundesstraße 251 verunglückt - bei dem Crash löste sich eine Achse vom Benz. Unerlaubt entfernte sich der Fahrzeugführer von der Unfallstelle und hinterließ einen enormen Sachschaden.

Nach ersten Informationen erreichte die Polizei gegen 2.40 Uhr am Montagmorgen die Nachricht über einen Alleinunfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Lelbach und Korbach. Zunächst war der Mann mit seinem Benz aus Lelbach kommend in Richtung Korbach unterwegs gewesen, ordnete sich auf eisglatter Fahrbahn rechts auf die Abbiegespur ein und wollte in die Briloner Landstraße einbiegen.

Dazu sollte es jedoch nicht mehr kommen. Der Benz rutschte über die Verkehrsinsel, geriet nach links auf die B251 und kollidierte mit der Leitplanke. Nicht mehr fahrbereit blieb der im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassene Pkw mit abgerissener Achse stehen. Dass der Pkw ein Verkehrshindernis darstellte, und andere Verkehrsteilnehmer gefährden hätte können, darüber hat sich der Fahrer vermutlich keine Gedanken gemacht - wohl aber über eine Verschleierungstaktik, die nur halbherzig ausgeführt wurde. Zwar konnte der Fahrer die Kennzeichen vom Fahrzeug entfernen und sich aus dem Staub machen, die grüne Plakette an der Windschutzscheibe gab aber den entscheidenden Hinweis auf den Fahrzeughalter. Um weitere Spuren sichern zu können, musste das Fahrzeug sichergestellt werden.

Um den Sachverhalt zügig aufzuklären, sucht die Polizei Hinweisgeber zum Fahrzeugführer und zum Unfallgeschehen. Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

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Freitag, 17 Dezember 2021 17:47

SEK in Frankenberg und Bad Wildungen im Einsatz

FRANKENBERG/BAD WILDUNGEN. Drei Tatverdächtige wurden wegen dringenden Tatverdachts des schweren Raubes in Frankenberg und Bad Wildungen festgenommen.

Erneut konnten Polizeikräfte in Waldeck-Frankenberg einen Fall lösen, der sich am 3. November 2021 in Frankenberg ereignet hatte. Am Mittwoch (15. Dezember) und am Donnerstag (16. Dezember) hat die Kriminalpolizei Korbach nach umfangreichen Ermittlungen drei Männer im Alter von 19, 20 und 23 Jahren in Bad Wildungen und Frankenberg unter Teilnahme von Spezialeinsatzkommandos festgenommen.

Was war geschehen?

Um 20.53 Uhr am 3. November 2021 war es zu einem Raubüberfall auf einen 18-Jährigen in Frankenberg gekommen. Wie der 18-Jährige damals zu Protokoll gab, befand er sich in einem Geschäftsraum einer Bankfiliale am Obermarkt. Dort wurde er von zwei männlichen Tätern bedroht, einer hielt ihm dabei eine Schusswaffe an den Kopf. Die Täter forderten den 18-Jährigen auf, Geld aus dem Geldautomaten abzuheben. Weiterhin raubten die unbekannten Täter das mitgeführte Bargeld des 18-Jährigen. Insgesamt erbeuteten die Täter aber nur eine geringe Menge Bargeld. An der Tat war ein dritter Täter beteiligt. Die Ganoven konnten zunächst unerkannt flüchten.

Ermittlungen liefen auf Hochtouren

Die sich anschließenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach ergaben Hinweise auf die mögliche Täterschaft zweier der nunmehr festgenommenen Männer aus Bad Wildungen. Die daraufhin intensivierten polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht, sodass die Staatsanwaltschaft Marburg beim Amtsgericht Marburg Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Beschuldigten erwirkte.

Diese Beschlüsse konnte die Kriminalpolizei Korbach mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften am frühen Mittwochmorgen (15. Dezember) in Bad Wildungen vollstrecken. Dabei konnten Beweismittel sichergestellt werden, deren Auswertung noch andauert. In der Folge ergaben sich Hinweise auf die Tatbeteiligung des dritten Beschuldigten im Alter von 20 Jahren, sodass dessen Wohnung auf Anordnung des Amtsgerichts Marburg am 16. Dezember durchsucht und der Mann vorläufig festgenommen wurde.

Untersuchungshaft angeordnet

Die Beschuldigten wurden am Donnerstag (16. Dezember) und am Freitag (17. Dezember) der zuständigen Richterin des Amtsgerichts Marburg vorgeführt. Diese erließ gegen die Beschuldigten die von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten Haftbefehle. Die 20 und 23 Jahre alten Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen den 19-jährigen Beschuldigten wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Zudem ist Gegenstand der Ermittlungen, ob die festgenommenen Männer noch weitere Straftaten begangen haben könnten. (ots/r)

Link: Raubüberfall mit Schusswaffe am Geldautomat

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FRANKENBERG. Für einen 30 Jahre alten Mann aus Kirchhain (Marburg-Biedenkopf) endete die Fahrt mit seinem Opel Corsa auf einem Acker an der Landesstraße 3076 zwischen Frankenberg und Rosenthal.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, muss sich der Unfall, der glücklicherweise ohne Personenschaden ablief, gegen 23.50 Uhr am Donnerstag ereignet haben. Anhand der Spurenlage geriet der Opel in einer Linkskurve auf die Bankette, kam in Höhe Bottendorf von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Im Anschluss kam der Corsa auf einem Acker zum Stehen.

Unverletzt konnte der 30-Jährige den völlig demolierten Corsa verlassen. Eine hinzugerufene Polizeistreife nahm den Unfall auf und wurde stutzig, als der Fahrer zugeben musste, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Neben seinem Opel, dessen Schaden auf 3000 Euro geschätzt wird, wurden eine Warnbake und ein Leitpfosten beschädigt.

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VÖHL. Am frühen Sonntagmorgen (12. Dezember) beschädigte ein Unbekannter Weihnachtsschmuck im Vöhler Ortsteil Thalitter - jetzt ermittelt die Kripo.

Gegen 9 Uhr bemerkte ein Bewohner, dass eine Lichterkette an der Bushaltestelle in der Immighäuser Straße an mehreren Stellen durchtrennt worden war. Bei einer genaueren Nachschau musste er feststellen, dass auch die Beleuchtung und der Baumschmuck an zwei Weihnachtsbäumen beschädigt wurden. Außerdem warf der Unbekannte einen Baum in die Itter.

Aufgrund von Zeugenangaben kann der Tatzeitraum auf Sonntagmorgen zwischen 5 Uhr und 9 Uhr eingegrenzt werden. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/9710. (ots/r)

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Dienstag, 07 Dezember 2021 17:03

BMW M4 verliert Haftung bei Überholvorgang

VÖHL. Hohen Sachschaden und eine verletzte Person auf der Bundesstraße 252 nach einem Unfall am Dienstagnachmittag verzeichnet die Polizei Korbach.

Nach Informationen eines Zeugen an der Unfallstelle befuhr gegen 15.45 Uhr ein 29-jähriger Mann aus Gießen mit seinem in Heppenheim zugelassenen BMW M4 die Bundesstraße 252 von Thalitter in Richtung Herzhausen. In Höhe der Kläranlage beschleunigte der Fahrer seinen Pkw, um einen Überholvorgang einzuleiten. Der PS-starke M4 brach dabei aus, überquerte die Gegenfahrbahn und den Radfahrweg, prallte in den Böschungshang und wurde von diesem abgewiesen. Entgegen der Fahrtrichtung kam der BMW stark beschädigt zum Stehen.

Bei dem Crash zog sich der Fahrer Verletzungen im Rückenbereich und dem Bauch zu. Glücklicherweise war eine Rettungssanitäterin vor Ort und leistete bis zum Eintreffen von Notarzt und dem Promedica-Rettungsteam aus Herzhausen Erste Hilfe. Stark beschädigt musste der BMW abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens muss noch ermittelt werden.

Während der Rettungsmaßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen.

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