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Sonntag, 25 Dezember 2011 06:08

Nach Rauch am Tag Vollbrand in der Nacht

VIERMÜNDEN. Der Dachstuhl des Hauses, in dem die Feuerwehren am Nachmittag des Heiligen Abends bereits im Einsatz waren, ist in der Nacht zum ersten Feiertag komplett abgebrannt. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Kurz nach Mitternacht schlugen Bewohner und Nachbarn Alarm, die beiden in dem Haus im Neuen Weg lebenden Familien konnten das brennende Gebäude unverletzt verlassen. Die Feuerwehren aus Frankenberg, Viermünden und Schreufa rückten aus. Bei ihrem Eintreffen brannte der Dachstuhl in voller Ausdehnung. Unter Atemschutz und von der Drehleiter aus gingen die Brandschützer gegen die Flammen vor. Trotz des schnellen und umfangreichen Einsatzes der mehr als 60 Feuerwehrleute brannte der Dachstuhl nahezu vollständig ab. Die Polizei gab den Schaden in der Nacht mit rund 350.000 bis 400.000 Euro an. Um Einsatzkräfte und Bewohner zu versorgen, rückte in der Nacht auch eine Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuzes an.

Bereits am Nachmittag waren die Wehren aus der Kernstadt sowie aus Viermünden und Schreufa zu dem Haus gerufen worden. In einer Zwischendecke war ein Brand ausgebrochen, nachdem offensichtlich beim Bohren der Kamin beschädigt worden war. Die aktuelle Brandursache ist noch unklar, die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei schließt einen Zusammenhang mit dem Brand am Nachmittag nicht aus.

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Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 24 Dezember 2011 16:49

Feuer an Heiligabend: Drei Wehren im Einsatz

VIERMÜNDEN. Feuer in einer Zwischendecke: So lautete am Heiligabend kurz nach 15 Uhr die Alarmmeldung für die Feuerwehr. 55 Brandschützer aus Viermünden, Schreufa und Frankenberg eilten mit acht Fahrzeugen zum Neuen Weg nach Viermünden. "Es sah für zehn Minuten relativ dramatisch aus", sagte der Frankenberger Wehrführer und stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stross.

Die insgesamt sechs Bewohner des Hauses hatten eine starke Rauchentwicklung aus der Zwischendecke vom ersten Obergeschoss zum ausgebauten Dachgeschoss sowie eine "heiße Wand" bemerkt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

"Bei der Kontrolle mit der Wärmebildkamera haben wir an zwei Stellen sehr heißen Rauch festgestellt", berichtete Wehrführer Stross. Der Bezirksschornsteinfegermeister wurde eingeschaltet. Die Frankenberger Feuerwehr brachte die Drehleiter in Stellung, um nötigenfalls sofort löschen zu können. Doch das war nicht erforderlich.

Die Bewohner des Hauses hatten sich im Erdgeschoss in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Ein vorsorglich angeforderter Rettungswagen konnte gleich wieder abrücken. Am Gebäude entstand nur geringer Schaden.

Als Ursache wird vermutet, dass bei Umbauarbeiten im Haus versehentlich der Kamin angebohrt wurde. Dadurch seien heiße Abgase aus einem Kachelofen in die Zwischendecke gelangt.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 15 Dezember 2011 23:04

Defekt: Schwelbrand in Mehrfamilienhaus

KORBACH. Vermutlich durch einen technischen Defekt an einer Lampe ist am Donnerstagabend ein Schwelbrand in einer unbewohnten Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses im Neuen Weg entstanden. Die Vermieterin löschte den Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Eimer Wasser.

Nach Angaben der Polizei hatte die Hausbesitzerin, die in einem der oberen Stockwerke des Mehrfamilienhauses lebt, am späten Abend gegen 22 Uhr den Geruch von Brandrauch bemerkt. Auch hatte ein Rauchmelder angeschlagen. Etwa zur selben Zeit gab es in dem Gebäude einen Kurzschluss, den ein Mieter im Erdgeschoss beim Fernsehgucken bemerkte - der Strom fiel aus, die Mattscheibe war plötzlich dunkel. Wenig später bemerkte auch dieser Bewohner den Brandgeruch.

Die Vermieterin eilte ins Erdgeschoss und öffnete die momentan unbewohnte, aber mit zahlreichen Möbeln und Utensilien vollgestellte Wohnung. Mit einem Eimer Wasser, den sie nach eigenen Angaben rasch im Keller zapfte, löschte sie beherzt das Feuer. Außerdem trug die Frau die verbrannten Überreste ins freie. Als die alarmierte Korbacher Feuerwehr wenig später eintraf, ging ein Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor und suchte mit einer Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern. Die Einsatzkräfte fanden aber nichts. Vermutlich hatte ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst.

Die Besatzung eines Rettungswagens untersuchte die Vermieterin, die bei ihren Löschversuchen etwas Rauch eingeatmet hatte. Die Frau brauchte aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. Mit einem Hochdrucklüfter pressten die Feuerwehrleute den Brandrauch aus dem Gebäude. Der Schaden beschränkt sich auf die verschmorte Lampe, einen durch den Schwelbrand beschädigten Wäschekorb samt Inhalt und eine daneben stehende Waschmaschine. Ein Polizist schätzte den Gesamtschaden auf rund 1000 Euro. Es sei ein großes Glück gewesen, dass der Brand so früh bemerkt worden sei, sagte ein Beamter an der Einsatzstelle.

Publiziert in Feuerwehr
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