Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Netzmittel

ROSENTHAL. Rund 60 Feuerwehrleute aus Rosenthal, Roda und Gemünden waren am Dienstag im Innenstadtbereich von Rosenthal im Löscheinsatz. Dem schnellen Eingreifen der Wehren ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Scheune nicht auf andere Gebäude übergreifen konnten.

Wie Stadtbrandinspektor Bastian Werner gegenüber 112-magazin.de berichtete, wurde ein Wohnhausbrand gegen 13.45 Uhr in der Schulstraße gemeldet. Bei der Anfahrt zum Einsatzort war der gesamte Innenstadtbereich von der Hofraithe über die Zehntstraße bis zur Schulstraße mit dichtem Rauch gefüllt, sodass eine Alarmstufenerhöhung erfolgte. Daraufhin rückte auch die Frankenberger Wehr mit der Drehleiter aus.

Nachdem der Brandort lokalisiert worden war, ließ der Einsatzleiter sechs Trupps mit Pressluftatmer ausrüsten und die ersten Löschangriffe mit C-Rohren durchführen. Schnell erkannte Werner, dass sich umliegende Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen aus dem Dach einer Scheune befanden. Mit mehreren Riegelstellungen konnten die Gebäude geschützt werden - parallel dazu koppelte Werner mit dem Polizeiführer vor Ort. Dieser bestätigte, dass sich keine Personen in der Scheune aufhalten. Mittlerweile stand der gesamte Dachstuhl in Flammen. Um die in Brand geratenen Eichenbalken schneller abkühlen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigefügt. Trotzdem dauerten die Löscharbeiten mehrere Stunden an, bis der Einsatzleiter dem ebenfalls vor Ort eingetroffen stellvertretenden Kreisbrandinspektor Berghöfer "Feuer aus" melden konnte. Auch der Bürgermeister von Rosenthal verschaffte sich ein Bild von der Lage und sprach den Eigentümern Mut zu. Die Kameraden aus Frankenberg konnten ihre Alarmfahrt abbrechen und in den Standort zurückkehren.

Nach Angaben der Polizei kann derzeit zur Brandursache kein Statement abgegeben werden. Brandermittler werden erst nach Sicherung des Gebäudes mit ihrer Arbeit beginnen können - das wird Mittwoch der Fall sein. Auch zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor, heißt es aus Polizeikreisen. Die Brandwache für die kommende Nacht wird von den Kameraden aus Rosenthal gestellt. Verletzt wurde niemand.

Publiziert in Feuerwehr

LÖHLBACH/DAINRODE. Dienstagabend alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Feuerwehren Löhlbach, Haina, Dodenhausen, Frankenau und Bad Wildungen gegen 18.21 Uhr unter dem Alarmkürzel "FLKW/ZUG, brennt LKW" zu einem Parkplatz auf der B253 zwischen Löhlbach und Frankenau. Ebenfalls alarmiert wurde ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg.

Vermutlich sorgte eine blockierte Bremsanlage dafür, dass der Reifen eines Lkw-Anhängers auf der rechten Seite in Brand geriet. Durch das Platzen des Reifens wurde der Fahrer (39) des Gespanns einer polnischen Speditionsfirma auf den Brand aufmerksam, steuerte den Lkw auf einen Parkplatz und startete einen Löschversuch mittels Pulverlöscher. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Feuer bereits unter Kontrolle. Unter der Einsatzleitung von Wehrführer Sven Hergl ging ein Trupp unter Atemschutz zur weiteren Brandbekämpfung mit einem C-Hohlstrahlrohr und einer Wärmebildkamera vor; ein weiterer Trupp stellte sich als Sicherheitstrupp bereit, während die Einsatzstelle ausgeleuchtet wurde. Glücklicherweise konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden, sodass sich der entstandene Sachschaden mit 1000 Euro in Grenzen hält.

Auch die Ladung des Lkws, es handelt sich um Stahlteile, stellten keine weiteren Gefahren dar. Für eine bessere Kühlwirkung wurde dem Löschwasser ein Netzmittel beigemischt. Mit der vom Angriffstrupp mitgeführten Wärmebildkamera wurde der Auflieger ständig kontrolliert und so lange gekühlt, bis eine erneute Brandentwicklung ausgeschlossen werden konnte. Die Ursache ist definitiv auf einen technischen Defekt zurückzuführen, bestätigte die Polizei auf Nachfrage. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand; auch Verkehrsbehinderungen traten keine auf. Einsatzende für die rund 40 Einsatzkräfte war gegen 20 Uhr.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 02 Dezember 2020 03:44

Wohnanhänger in Vollbrand - Wehren rücken aus

BATTENBERG. Am Dienstagabend brannte ein Wohncontainer in der Kernstadt Battenberg (Eder) komplett aus. Um 19 Uhr wurden die Wehren Battenberg und Berghofen in den Dornweg mit dem Stichwort "F2 - Wohnanhänger in Vollbrand" alarmiert.

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden die Feuerwehr Allendorf (Eder) mit dem Einsatzleitwagen, die Feuerwehr Frankenberg (Eder), ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg und ein RTW zur Absicherung. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein Wohncontainer in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor. Dem Löschwasser wurde für einen schnelleren Löscherfolg Netzmittel beigemischt. Nach der Meldung „Feuer aus" wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Brandursache geht laut Polizei vermutlich von einem Ofen aus, die Schadenshöhe beträgt 10.000 Euro. Gegen 20.45 Uhr war der Einsatz beendet.

-Anzeige-


Publiziert in Feuerwehr

FRANKENAU. Der Scheuenbrand an der Landesstraße 3332 bei Frankenau hält die Kripo weiterhin in Atem. Bislang konnten die Ermittler der Kripo noch keine konkreten Hinweise zur Brandursache vorlegen, wie Polizeisprecher Dirk Richter gegenüber 112-magazin.de mitteilt.

Auch die genaue Sachschadenshöhe konnte noch nicht verifiziert werden, liegt aber zwischen 100.000 und 150.000 Euro. Die mehrstündigen Löscharbeiten, das Beifügen von Netzmittel ins Löschwasser und der Einsatz von schwerem Gerät an der Brandstelle, macht die Arbeit für die Brandermittler nicht leichter.

Was war geschehen?

Der Scheunenbrand in der Feldgemarkung Frankenau (Landkreis Waldeck-Frankenberg) rief am Montagmorgen, gegen 1.50 Uhr, die Wehren der Stadt Frankenau auf den Plan - außerdem unterstützten die Feuerwehren aus Frankenberg und Bad Wildungen mit ihren Tankern die Löscharbeiten an der Landesstraße 3332 zwischen Frankenau und Frebershausen. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Wehren aus Löhlbach und Frebershausen, die Kameraden aus Altenlotheim, die Gemeinschaftsfeuerwehren aus  Ellershausen/Luisendorf und  Allendorf/Dainrode. Insgesamt waren 72 Feuerwehrleute im Einsatz, die vom Deutschen Roten Kreuz aus Frankenberg unterstützt und verpflegt wurden.

Nach Aussage von Einsatzleiter Manuel Kühn wurde das Feuer gegen 1.45 Uhr entdeckt. Die Scheune, in der das Feuer ausbrach, ist etwa 150 Meter von der Landesstraße entfernt. Schon bei der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde die Alarmierungsstufe auf "F3" erhöht - als schwierig erwies sich die Versorgung mit ausreichend Löschwasser. So wurden die Tanker aus Frankenberg und Bad Wildungen angefordert, die im Pendelverkehr Wasser anlieferten. Eine Löschwasserversorgung von fast zwei Kilometer Länge über B-Schläuche zum nächsten Hydranten wurde parallel eingerichtet.

Netzmittel hinzugefügt, THW im Einsatz

Um ein Übergreifen auf das angrenzende Waldstück zu verhindern wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Allerdings konnte die in Vollbrand stehende Scheune nicht mehr gerettet werden. Sämtliche Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Da Rundballen in und an der Scheune gelagert waren und Feuer gefangen hatten, entstand eine große Hitzewelle, die den Einsatz von Netzmittel erforderte, um die Oberflächenspannung zu verringern. Im Verlauf der Löscharbeiten wurde das Mehrzweckfahrzeg des Frankenauer Bauhofs abgezogen und durch einen Bagger vom THW ersetzt,  sechs Einsatzkräfte vom Frankenberger THW waren im Einsatz und unterstützten mit schwerem Gerät die Löscharbeiten der Freiwilligen Brandschützer. Um 15.30 Uhr konnte  Einsatzleiter Manuel Kühn "Feuer aus" melden. Trotz Einsatz einer Wärmebildkamera rückte die Frankenauer Wehr um 20.28 Uhr erneut zu Nachlöscharbeiten aus: Strohreste hatten erneut Feuer gefangen, konnten aber schnell abgelöscht werden. (112-magazin.de)

Publiziert in Feuerwehr

HÖRINGHAUSEN/NIEDERWAROLDERN. Ein Flächenbrand an einem steilen Hang im Wald zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern hat die Feuerwehren gefordert. 45 Freiwillige aus Sachsenhausen und Höringhausen sorgten dafür, dass das Feuer sich nicht weiter ausbreitete, und verhinderten so einen größeren Schaden.

Die beiden Wehren wurden am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr alarmiert. Die Brandstelle lag etwa Kilometer abseits der Landesstraße 3118. Nachdem die Einsatzkräfte die Stelle gefunden hatten, begannen beide Feuerwehren sofort mit der Brandbekämpfung. Hierzu wurde eine etwa 100 Meter Lange Schlauchleitung die Böschung hinauf gelegt. Außerdem rüsteten sich die Freiwilligen Dungharken, Mistgabeln, Schaufeln und sonstigem Gerät aus, um den brennenden und glimmenden Waldboden zu öffnen. Der Waldbrand war aus noch unbekannten Gründen an einem Steilhang ausgebrochen und hatte eine Fläche von etwa 10 mals 20 Metern erfasst.

Da es abzusehen war, dass das Löschwasser nicht ausreichte, bauten die Sachsenhäuser Kameraden ihren 3000 Liter fassenden Faltbehälter auf. Mit zwei wasserführenden Fahrzeugen im Pendelverkehr befüllten die Einsatzkräfte das provisorische Becken, ein weiteres Fahrzeug diente als Brandstellenpumpe. Wasser wurde in Höringhausen nachgetankt.

Dem Löschwasser mischten die Freiwilligen ein Netzmittel bei, um die Oberflächenspannung des Wassers zu brechen und so ein tieferes Eindringen in den Waldboden zu erzielen. Mit den Werkzeugen gruben die Feuerwehrleute am Hang den Boden um, um auch an die letzten Glutnester zu kommen. Während der Löscharbeiten kontrollierten die Feuerwehrleute die Brandstelle mit der Wärmebildkamera, um die Glutnester aufzuspüren.

Nachdem etwa 6500 Liter Wasser auf den Waldboden abgegeben war, meldete die Feuerwehr der Leitstelle "Feuer aus". Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Nach der Rückkehr in die Gerätehäuser wurden die Fahrzeuge betankt und die Ausrüstungsgegenstände gereinigt. 

Die Zusammenarbeit der beiden Wehren klappte wie immer bestens. "Wäre der Brand nicht so schnell entdeckt worden, hätte er wahrscheinlich größere Ausmaße angenommen", heißt es auf der Homepage der Feuerwehr Sachsenhausen. Von wem das Feuer bemerkt und gemeldet worden war, ging aus der Meldung nicht hervor. (pfa)


Die beiden Wehren gestalteten kürzlich gemeinsam den zweiten Blaulichttag:
Autos rammen Lkw: Helfer zeigen realistische Übung (16.06.2017, mit Fotos)

Links:
Feuerwehr Höringhausen
Feuerwehr Sachsenhausen

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 28 Februar 2013 00:45

Bananen-Lkw brennt: 200.000 Euro Schaden

HOMBERG. Auf der Bundesstraße B 323 zwischen Homberg (Efze) und Knüllwald-Remsfeld ist am Mittwochmittag ein mit Bananen beladener Lkw in Brand geraten. Der 38 Jahre alte Fahrer schaffte es, sich nach dem Ausbruch des Feuers aus seinen Fahrerhaus zu retten, und blieb unverletzt. Kurze Zeit später stand die Zugmaschine des Sattelzugs bereits voll in Flammen.

Als Brandursache wird ein geplatzter Turbolader vermutet, wie das Onlineportal nh24.de berichtet. Hinter dem Lkw befand sich eine etwa 30 Meter lange Ölspur. Der Schaden liegt bei rund 200.000 Euro. Die Ladung sollte zu Edeka nach Melsungen gefahren werden.

Die Kameraden der Feuerwehr Homberg waren nur wenige Minuten nach ihrer Alarmierung mit dem Großtanker vor Ort, konnten ein vollkommenes Ausbrennen der Zugmaschine aber nicht mehr verhindern. Das Feuer breitete sich so schnell aus, dass auch das Kühlaggregat in Brand geriet und die Flammen auf den Auflieger übergriffen, der mit 24 Paletten frischer Bananen beladen war.

Die Zugmaschine war innerhalb von 10 Minuten unter dem Zusatz von Netzmittel gelöscht. Für die weiteren Löscharbeiten mussten die beiden Tankfahrzeuge der Feuerwehr pendeln.
Die Nachlösch- und Bergungsmaßnahmen zogen sich bis in den Abend hin. Die Feuerwehrmänner mussten den Trailer komplett entleeren und die brennenden Paletten samt der Bananen ablöschen. Dazu schnitten sie den Trailer mit einer Flex auf, um an die Ladung zu gelangen. Ein Landwirt aus Holzhausen half mit zwei Schleppern (Mulde und Gabel) beim Entladen.

Die Feuerwehr Homberg war mit Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Jörg Rohde sowie 21 weiteren Kameraden im Einsatz. Ein Havariekommissar sollte entscheiden, was mit den geladenen Bananen nach dem Abtransport passieren wird. Quelle: nh24.de

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HR Feuerwehr
Samstag, 16 Juli 2011 18:01

Eingeebnetes Grab brennt bei 400 Grad

KORBACH. Zu einem besonderen Kleinbrand rückte die Feuerwehr am Samstag aus: Ein Grab hatte sich auf 400 Grad erhitzt.

Gegen 17 Uhr hatte eine Besucherin des Friedhofes die Feuerwehr alarmiert. Die Kameraden staunten nicht schlecht, als sie an der Westecke des Friedhofes ein qualmendes Grab vorfanden. Die Wärmebildkamera verriet Temperaturen jenseits der 400 Grad.

"Die Anteile von Torf, die wir hier gefunden haben, haben sich entzündet", schätzte Wehrführer Harald Casper die Lage ein. Eine vor einer Woche untergebuddelte Zigarette reiche bereits aus, um die Erde samt weit verzweigtem Wurzelwerk zu entzünden. Allmählich habe sich der Brand dann ausgebreitet. Die mit zwei Einsatzwagen angerückte, zehn Mann starke Wehr flutete mit einem Netzmittel-Wasser-Gemisch das Grab in mehreren Etappen, bis die Temperaturen zurückgingen.

Teile des rechts angrenzenden Grabes wurden dabei ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. "Wir achten aber sehr darauf, die Totenruhe einzuhalten", gab Casper die Leitlinie des ungewöhnlichen Einsatzes vor, zeigte sich aber gleichzeitig erstaunt: "So etwas habe ich bis jetzt noch nie erlebt."

Das Grab war nach Aussage der Zeugin vor wenigen Tagen eingeebnet worden, der Grabstein war bereits entfernt worden. "Ich hatte heute die Blumen und die Hecke am anderen Grab gegossen. Als ein wenig Wasser auf die Erde kam, qualmte das Ganze sofort. Da habe ich schnell die 112 gewählt", berichtete die Zeugin gegenüber dem 112-magazin.de. Dafür gab es viel Lob der Einsatzkräfte, die nach rund einer halben Stunde wieder abrückten.

Publiziert in Feuerwehr

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige