Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Mobiltelefon

FRITZLAR. Seit Mittwoch, den 19. September wird der 63-jährige Hans B. aus Fritzlar vermisst.

Herr B. hatte am Mittwochvormittag sein gewohntes Lebensumfeld verlassen und ist seitdem nicht zurückgekehrt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Eigengefährdung vorliegen könnte. Nachdem die Suche der Angehörigen erfolglos blieb, erstatteten sie Vermisstenanzeige bei der Polizeistation Fritzlar. Die Beamten wenden sich nun an die Öffentlichkeit und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.  

Herr B. ist am Mittwochmorgen mit seinem Volvo XC 60 in der Farbe Blau (Caspianblue) und dem amtlichen Kennzeichen FZ FZ 8 von zu Hause losgefahren und wird seitdem vermisst. Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort des 63-Jährigen oder seines Autos liegen aktuell nicht vor. Sein Mobiltelefon wurde letztmalig am Mittwochmorgen um 08.10 Uhr im Bereich Bad Wildungen registriert. Danach wurde vermutlich das Handy ausgeschaltet.  

Herr B. ist etwa 1,82 m groß, schlank, trägt kurzes graues Haar und eine Brille.  

Hinweise nimmt die Polizeistation Fritzlar unter der Telefonnummer 05622/99660 oder die Polizeidirektion Schwalm-Eder unter der Telefonnummer 05681/7740, sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei
Freitag, 21 September 2018 12:47

Zahlreiche abgelenkte Fahrzeugführer erwischt

PADERBORN. Am Donnerstag hatte die Polizei landesweit einen Aktionstag zum Thema "Ablenkung am Steuer" durchgeführt.

Ablenkung am Steuer, gerade durch die Nutzung von elektronischen Geräten beim Fahren, birgt nicht nur erhebliche Gefahren für die Sicherheit im Straßenverkehr. Nach Untersuchungen von Unfallforschern ist Ablenkung zu einem der häufigsten Gründe für Verkehrsunfälle geworden. Mehr als die Hälfte aller Unfälle, so wird vermutet, steht mittlerweile im Zusammenhang mit Ablenkung.  

Für die nordrhein-westfälische Polizei ist dieses Problem daher ein Schwerpunkt im Rahmen ihrer Verkehrssicherheitsarbeit geworden. Unter dem Motto "sicher.mobil.leben - Ablenkung im Blick!" wurden neben zahlreichen Präventionsveranstaltungen auch ganztätig Schwerpunktkontrollen abgehalten an denen sich auch die Polizei im Kreis Paderborn beteiligt hatte.  

Die Paderborner Beamtinnen und Beamten richteten über den Tag zehn Kontrollstellen ein. Dabei wurden rund 200 Autofahrer, 17 Radfahrer und neun LKW-Fahrer kontrolliert. Neben anderen Verkehrsverstößen, vor allem Geschwindigkeitsüberschreitungen, wurden 30 Fahrzeugführer erwischt, die während der Fahrt abgelenkt waren, weil sie das Handy in der Hand hielten und sich und andere damit in Gefahr brachten.  

Im Rahmen dieser Aktion hatte die Paderborner Polizei zudem am Mittwoch und Donnerstag, den 19. und den 20. September zusammen mit diversen Kooperationspartnern die Paderborner Verkehrssicherheitstage 2018 veranstaltet. Die Verkehrssicherheitstage waren vor allem den jungen Fahrern gewidmet und hatten auch das Thema "Ablenkung am Steuer" in den Fokus der Verkehrssicherheitsaktion gerückt. Gerade junge Fahrer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren sind besonders häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Ablenkung dürfte gerade bei dieser Altersgruppe häufig ursächlich für viele Unglücke sein. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

MARBURG. Ein 37 Jahre alter Mann war am Montag in Marburg unterwegs und bot sein Samsung Galaxy S9 zum Verkauf an.

Der Mann konnte tatsächlich die Rechnung für das Gerät vorweisen und das Telefon stammte auch nicht aus einem Diebstahl. Alles schien also mit rechten Dingen zuzugehen. Dem war jedoch dann doch nicht so, denn der Mann schloss das Geschäft ab, händigte dem Käufer bei der Zahlung ein dunkelblaues Nylonmäppchen aus, in dem sich dann statt des Telefons eine unbemerkt eingetauschte Holzattrappe befand.

Nach den bisherigen Erkenntnissen versuchte der Mann in mindestens zwei weiteren Fällen sein "Telefon" zu verkaufen. Einmal verzichtete der Passant, ein weiteres Mal war die Polizei rechtzeitig vor Ort. Der Mann trat zwischen 18 und 22.30 Uhr in der Biegenstraße und der Bahnhofstraße an die Passanten heran.

Ausreichende Haftgründe lagen gegen den in Hagen lebenden polizeibekannten Mann nicht vor. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Am Samstagabend ereigneten sich innerhalb weniger Minuten gleich zwei schwere Straftaten im Bereich der Mauerstraße und Kurt-Schumacher-Straße.

Wie die jeweiligen Opfer übereinstimmend angeben, sind sie mutmaßlich von ein und demselben Trio niedergeschlagen und getreten worden. In einem Fall raubten sie die Geldbörse und ein Handy, bevor sie in Richtung Stern flüchteten.  

Beschreibung des Trios  

Wie die Opfer berichten, sollen die Täter möglicherweise russischer Herkunft sein. Sie sind zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß und von kräftiger Gestalt. Einer der Täter wird mit Anfang bis Mitte 30 Jahren beschrieben. Er soll ein dunkles T-Shirt, eine blaue Jeanshose und Turnschuhe getragen haben. Der zweite Täter habe ein helles T-Shirt und ebenfalls eine blaue Jeanshose sowie Turnschuhe getragen. Zum dritten Mann konnten keine weiteren Hinweise gegeben werden.  

Opfer eher leicht verletzt

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften die drei Männer gegen 22.20 Uhr in der Mauerstraße auf ihr erstes Opfer getroffen sein. Sie schlugen einen 45-Jährigen aus Kassel plötzlich und unvermittelt nieder und traten auf den am Boden Liegenden ein. Anschließend flüchteten sie in Richtung Kurt-Schumacher-Straße. Dort nach rechts abgebogen, auf dem Weg zum Stern, trafen sie auf ihr zweites Opfer. Hier schlugen sie dann einen 38-Jährigen aus Kassel mit mehreren Faustschlägen zu Boden und traten anschließend gemeinsam auf das Opfer ein. Anders als im ersten Fall, nahmen sie hier sein Portemonnaie und sein Handy, ein Huawai in der Farbe schwarz, aus den Hosentaschen und flüchteten in Richtung Stern.

In beiden Fällen kamen die Opfer glücklicherweise mit eher leichten Verletzungen davon.

Die mit den weiteren Ermittlungen betrauten Beamten das für Raubdelikte zuständigen Kommissariat 35 der Kriminalpolizei Kassel bittet nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tätergruppe geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

HAINA. Weil sie laut Polizei während der Fahrt ihr heruntergefallenes Mobiltelefon aufheben wollte, hat eine 33 Jahre alte Autofahrerin die Kontrolle über ihren Wagen verloren und einen Frontalzusammenstoß verursacht. Sie selbst und der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs wurden dabei schwer verletzt.

Wie die Frankenberger Polizei am Dienstag berichtete, war es bereits am späten Sonntagnachmittag gegen 17.45 Uhr zu dem schweren Verkehrsunfall gekommen. Die 33-Jährige aus Homberg (Efze) befuhr den Angaben zufolge mit ihrem Audi die Landesstraße 3077 von Haina kommend in Richtung Löhlbach. In einer Rechtskurve war die Audifahrerin offenbar zu schnell unterwegs und griff zugleich in den Fußraum, um nach dem dort liegenden Handy zu greifen - dadurch geriet der Wagen auf die Gegenspur, wo sich ein 52 Jahre alter Mann aus Frankfurt mit seinem Kia näherte.

Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen, eines der Autos prallte zudem gegen die Leitplanke. Die Unfallverursacherin und der andere Fahrer erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurden nach notärztlicher Erstversorgung mit Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert.

An den Autos entstand jeweils Totalschaden, den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf 20.000 Euro. Die Fahrzeuge wurde von Abschleppunternehmen abtransportiert. Die Feuerwehr wurde zudem alarmiert, um ausgelaufene Betriebsstoffe abzubinden. (pfa) 


Weil sie sich nach ihrer Sonnenbrille gebückt hatte, löste eine junge Fahrerin im Frühjahr einen Alleinunfall aus:
Sechsmal überschlagen: 20-Jährige leicht verletzt (27.03.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

JESBERG. Durch die unverschlossene Heckklappe ist ein Dieb in ein Auto gekrabbelt und hat ein 700 Euro teures Handy entwendet, das die Autobesitzerin in ihrem Wagen hatte liegen lassen. Die Polizei hofft darauf, dass Zeugen den Täter beobachtet haben und Angaben zu ihm machen können.

Laut Polizeibericht von Donnerstag kam es bereits am späten Montagnachmittag in der Zeit zwischen 17.15 und 18 Uhr zu dem Diebstahl. In dieser Zeit hielt sich die Autobesitzerin in einer Arztpraxis in der Umgehungsstraße in Jesberg auf. Ihr Mobiltelefon des Typs Samsung S7 im Wert von 700 Euro hatte sie zuvor im Wagen abgelegt.

Ein unbekannter Täter nutzte den Umstand, dass sich die Heckklappe des Wagens nicht abschließen ließ. Der Dieb krabbelte in den VW Polo und entwendete das Handy von der Ablage. Hinweise auf den unbekannten Täter erbittet die Polizeistation Schwalmstadt unter der Rufnummer 06691/9430. (ots/pfa)   

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Publiziert in HR Polizei

RÖDDENAU. Nach der Berichterstattung über einen Verkehrsunfall in Röddenau, den ein 24-Jähriger ohne Führerschein verursachte, hat sich der junge Mann zu Wort gemeldet. Der Unfallgegner sei mutmaßlich zu schnell gewesen und habe während der Fahrt mit einem Handy telefoniert.

Der Unfall war am Mittwochabend vergangener Woche passiert. Der 24-Jährige fuhr gegen 18 Uhr mit einem VW Polo aus dem Muschelweg in die vorfahrtberechtigte Frankenberger Straße ein, wo sich ein Opel Insignia näherte. Es kam zum Zusammenstoß, verletzt wurde niemand.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Polofahrer aus Frankenberg keinen Führerschein besitzt. Dies räumte der junge Mann an diesem Dienstag im Gespräch mit 112-magazin.de ein. Der 24-Jährige gab an, der Opel sei nach seiner Einschätzung mit mindestens 60 km/h durch den Ort gefahren. Dies und der Umstand, dass der Unfallgegner während der Fahrt telefoniert haben soll, hätten den Zusammenstoß zumindest begünstigt.

Den Fahrzeugschlüssel für den VW Polo, der einem Bekannten gehört, will er dem Besitzer ohne dessen Wissen weggenommen und damit das Auto benutzt haben. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von 6000 Euro.

Unabhängig von seinen Schilderungen muss sich der 24-Jährige nun für die Fahrt ohne Fahrerlaubnis verantworten. (pfa)  

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Publiziert in Polizei

FRITZLAR. In zwei Telekommunikationsgeschäfte in der Innenstadt sind unbekannte Täter eingebrochen. Sie erbeuteten eine bislang noch unbestimmte Anzahl an Mobiltelefonen. Der Gesamtschaden geht in die Tausende.

In der Kasseler Straße brachen die Täter in der Nacht zu Dienstag die Eingangstür des Geschäfts auf und gelangten so in den Verkaufsraum. Hier brachen sie Schubladen und Schränke auf und entwendeten aus der Auslage mehrere Mobiltelefone sowie etwas Münzgeld aus der Kasse. Allein der angerichtete Sachschaden beträgt hier 2000 Euro.

Bei einem weiteren Geschäft in der Gießener Straße brachen vermutlich dieselben Täter ebenfalls die Eingangstür auf. Aus dem Geschäft wurden verschiedene Geräte, hauptsächlich jedoch Mobilfunkgeräte, entwendet. Die genaue Anzahl der entwendeten Geräte sowie deren Wert stehen auch hier noch nicht genau fest. Der angerichtete Sachschaden beträgt ebenfalls 2000 Euro.

Hinweise in beiden Fällen erbittet die Polizeistation in Fritzlar, Telefon 05622/99660. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei

BAD AROLSEN. Vergeblich hat ein Unbekannter versucht, einer jungen Frau in der Großen Allee das Handy zu entreißen. Das Mobiltelefon fiel zu Boden und wurde beschädigt, der Täter flüchtete. Die Polizei in Arolsen sucht nun nach möglichen Zeugen.

Laut Polizeibericht von Montag kam es am vergangenen Donnerstag gegen 12 Uhr zu dem Vorfall. Eine 23-jährige Bad Arolserin war zu diesem Zeitpunkt zu Fuß in der Großen Allee auf dem Weg zum Krankenhaus. Während sie auf dem Mittelweg der Großen Allee ging, schaute sie im Laufen auf ihr Handy. Plötzlich und unerwartet trat ihr ein Mann entgegen, griff nach ihrem Handy und wollte es ihr entreißen. Dabei fiel das Telefon jedoch zu Boden, der Täter ergriff sofort die Flucht und rannte in Richtung katholische Kirche/Birkenweg davon.

Die 23-Jährige hob ihr Handy, bei dem das Display zersplittert war, auf und setzte ihren Weg zunächst fort. "Sie war so schockiert, dass sie nicht um Hilfe rief. Auch die Polizei verständigte sie nicht", sagte am Montag deren Sprecher Volker König. Die junge Arolserin beschrieb den Täter als etwa 20 Jahre alt und circa 1,60 Meter groß. Der Unbekannte soll sehr schlank, fast schmächtig, sein. Er hatte kurze schwarz gelockte Haare, trug eine dunkle dickere Blouson-Jacke und eine weite, vermutlich dunkle, "Hip-Hop-Jeans". Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die Polizeistation Bad Arolsen, deren Ermittler unter der Telefonnummer 05691/9799-0 zu erreichen sind. (ots/pfa)  


Ebenfalls in der Großen Allee wurde im Januar eine junge Schülerin überfallen:
Mädchen (11) auf dem Schulweg geschlagen und beraubt (13.01.2017)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Medizinischer Notfall, Feuer, Unfall oder Katastrophe - wenn Menschenleben in Gefahr sind, zählt jede Sekunde. Hilfe bekommen die Bürger in beinahe jeder Notsituation über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112. Am 11.2. ist der europäische Tag des Notrufes 112, der unter anderem das Ziel hat, die in allen EU-Ländern geltende Nummer bekannter zu machen.

Umfragen zufolge wissen zum Beispiel nur 20 Prozent der Deutschen, dass die Notrufnummer 112 in der gesamten Europäischen Union gilt. Gerade in Bezug auf Urlaub oder berufliche Auslandsaufenthalte kann dieses Wissen Menschenleben retten. Weiterhin ist die Notrufnummer unabhängig vom jeweiligen Netzanbieter rund um die Uhr erreichbar.

Egal ob Festnetz oder Mobiltelefon, wer in Waldeck-Frankenberg die 112 wählt, landet in der Regel in der zentralen Leitstelle im Korbacher Kreishaus. Wählt man den Notruf über das Mobiltelefon, kann der Anruf - abhängig vom Standort - auch schon einmal bei einer benachbarten Leitstelle ankommen, "die Kollegen leiten ihn in diesem Fall jedoch schnellstmöglich an uns weiter", erklärt Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Er ist Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Waldeck-Frankenberg - und damit unter anderem auch für die Rettungsleitstelle verantwortlich.


23.215 Notrufe über die Nummer 112 im Jahr 2016
Die Disponenten der Leitstelle Waldeck-Frankenberg haben im vergangenen Jahr genau 23.215 Notrufe entgegengenommen, aus denen 15.237 Einsätze entstanden sind. In den übrigen Fällen haben Personen die Notrufnummer entweder missbräuchlich oder versehentlich gewählt, außerdem gehen laut Biederbick in einigen Fällen auch mehrere Notrufe zu ein und demselben Unfall oder Brand ein. Nicht zuletzt wählen Anrufer aus Unwissenheit die Notrufnummer, obwohl sie beispielsweise lediglich einen Krankentransport bestellen oder Fragen zu Apothekennotdiensten beantwortet haben möchten. Notrufe per Fax als Möglichkeit für Gehörlose gingen im vergangenen Jahr laut Biederbick nicht ein. Auch Notrufe, wie sie spezielle Smartphone-Apps ermöglichten, spielten im vergangenen Jahr keine Rolle.


Die Telefonnummer des Hilfesuchenden wird der Leitstelle auch bei unterdrückter Rufnummer angezeigt, sodass die Disponenten schon während des Telefonats wichtige Informationen zu Namen und Adresse des Anrufers abgleichen können - digitale Technik macht's möglich. Inzwischen digital - früher auf Tonband - werden alle Notrufe aufgezeichnet und gespeichert. Hierdurch können sich die Disponenten das Gespräch bei Bedarf mehrfach anhören und auch unter schwierigen Bedingungen den Inhalt bestmöglich auswerten.

"Ganz wichtig beim Absetzen eines Notrufes ist es, eine gewisse Ruhe zu bewahren", erklärt Gerhard Biederbick. "Zuerst müssen wir wissen, wer den Notruf meldet, und was genau passiert ist. Dann sollte man mitteilen, wie viele Personen betroffen sind und wo man sich befindet. Bei dieser Frage ist es besonders wichtig, die Angaben so genau wie möglich zu machen, um den Einsatzkräften eine zeitaufwändige Suche zu ersparen", verdeutlicht der Fachdienstleiter. Beenden sollte der Hilfesuchende das Gespräch in keinem Fall selbst, da hierbei wichtige Informationen verloren gehen könnten. Man solle stets auf mögliche Rückfragen des Disponenten warten - der das Gespräch beendet, wenn er über alle nötigen Informationen verfügt.


Biederbick empfiehlt, sich an die sogenannten fünf "W"s zu halten:
"Wer ruft an? Was ist passiert? Wo ist die Einsatzstelle? Wie viele Betroffene? Warten auf Rückfragen.

Biederbick rät außerdem, den Notruf so früh wie möglich zu wählen, um ein rasches Entsenden der Einsatzkräfte zu ermöglichen. Neben Feuerwehr, Rettungswagen und Notarzt kann die Leitstelle auch DLRG, THW, Bergwacht und weitere Organisationen zur Einsatzstelle entsenden. Bei sehr schweren Notfällen fordern die Disponenten in Absprache mit umliegenden Leitstellen zum Beispiel auch Rettungshubschrauber an.

Erfolgreiche Telefonreanimation
Dass man bei einem Notfall durchaus mehr machen kann als nur den Notruf abzusetzen, zeigt ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr, bei dem ein zweijähriger Junge in Korbach nach einem Sturz in den Swimmingpool von seinem Bruder reanimiert wurde. Der damals Neunjährige wählte den Notruf und schilderte dem Disponenten Michael Seebold die Situation. Noch während Seebold (r.) an seinem Rechner den Rettungswagen samt Notarzt alarmierte, erklärte er dem jungen Anrufer das weitere Vorgehen. Durch Instruktionen am Telefon angeleitet, zog der Junge seinen Bruder aus dem Wasser, leitete entsprechende Maßnahmen ein und rettete ihm somit das Leben.


Wichtige Hinweise:

  • Rufen Sie die 112 nicht für Verkehrsmeldungen, Wetterberichte oder allgemeine Informationen an
  • Unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen
  • Scherzanrufe können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder beschlossen, die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte zu sperren

Weitere Informationen und Links zum Thema:
Einheitliche Telefonnummer 112 für den Notfall europaweit

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