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Donnerstag, 09 August 2012 10:58

Konto im Minus: "Gericht" verlangt Zahlung

REGION. Weil ihr Konto einen Fehlbetrag aufweisen würde, sollte eine 80-Jährige eine "Gebühr" ans Dortmunder Amtsgericht zahlen. Der Trickbetrug flog auf, weil die patente Seniorin nachhakte.

Die Frau aus Sundern bekam einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter des Amtsgerichts Dortmund. Dieser warf der Angerufenen vor, dass auf ihrem Konto mehrere hundert Euro fehlten. Deswegen müsse sie 128 Euro als Gebühr bezahlen. Den Betrag werde ein Briefträger oder Kurier in den nächsten Tagen abholen.

Ermittlungen beim Amtsgericht Dortmund ergaben, dass der Name, den der Anrufer angegeben hatte, dort nicht als Mitarbeiter bekannt ist. Wohl aber als offensichtlicher Betrüger. Denn in der Vergangenheit waren bereits mehrere Nachfragen bezüglich des Mannes eingegangen. Die Angaben bezüglich des angeblichen Kontofehlbetrags und der anfallenden Gebühren stellten sich ebenfalls als frei erfunden heraus.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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