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Donnerstag, 29 Oktober 2015 14:40

Metallspäne: Netto ruft Milch zurück

WALDECKER LAND. Im benachbarten Bundesland Nordrhein-Westfalen ruft der Discounter Netto bereits verkaufte Milch der Marke "Gutes Land" zurück. In der Milch können sich Metallspäne befinden. Es gehe um Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 16. und 17. November 2015 sowie der Veterinärkontrollnummer DE NW 508 EG teilte das Deutsche Milchkontor in Bremen mit.
 
Betroffen von dem Rückruf ist Milch mit einem Fettanteil von 3,5 Prozent, die an Netto-Filialen in Teilen von Nordrhein-Westfalen ausgeliefert wurden. Die Milch könne ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden, bestätigte der Discounter auf Nachfrage.
 
Publiziert in Polizei
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BOTTENDORF. Auf einfallsreiche Weise hat ein Lkw-Fahrer am frühen Donnerstagmorgen ein Feuer an seinem Anhänger in Zaum gehalten: Mit Milch löschte der 36-Jährige die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr.

Der Mitarbeiter eines einheimischen Fuhrunternehmens war Polizeiangaben zufolge am frühen Morgen gegen 3.45 Uhr mit einem Milchtankzug auf der B 252 aus Richtung Frankenberg kommend in Richtung Bottendorf unterwegs. Kurz vor dem Burgwalder Ortsteil geriet der vordere linke Reifen des Anhängers in Brand. Der 36-jährige Fahrer stoppte und nutzte die geladene Milch zum Löschen der Flammen.

Als kurze Zeit später eine Polizeistreife eintraf und die Beamten mit dem Mann sprachen, platzten kurz hintereinander zwei weitere Reifen des Anhängers und gerieten ebenfalls in Brand - die Polizei vermutet, dass ein technischer Defekt an der Bremsanlage während der Fahrt für eine solch große Hitzeentwicklung gesorgt hatte, dass sich die Reifen entzündeten.

Der Lkw-Fahrer löschte auch die beiden weiteren brennenden Reifen mit Milch. Der Mann habe einen Schlauch an den Milchtank angeschlossen, das hohe Gewicht der Ladung habe für den nötigen Druck gesorgt, um die weiße Flüssigkeit auf die Flammen zu spritzen. Die kurze Zeit später eingetroffene Feuerwehr führte - dann aber mit Wasser - Nachlöscharbeiten durch und überprüfte die Temperaturen mit einer Wärmebildkamera.

Die im Tank verbliebene Milch wurde in einen Ersatzanhänger umgefüllt. Den nicht mehr fahrbereiten Anhänger zogen die Mitarbeiter in einen Feldweg, von wo aus er am Feiertag abtransportiert werden sollte. Den Schaden gab die Frankenberger Polizei mit 10.000 Euro an.


Immer wieder kommt es in der Region zu Zwischenfällen mit Milchlastern:
Unfall mit Milch-Lkw: 4500 Liter Milch ausgelaufen (03.05.2013)
Milchlaster überschlägt sich, Tank reißt ab (18.03.2013, mit Video u. Fotos)
Milchtankzug verunglückt: Anhänger umgekippt (15.06.2012, mit Video u. Fotos)
Milchlaster umgekippt: 22.000 Liter Milch ausgelaufen (16.12.2011, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 16 Dezember 2011 18:27

Milchlaster kippt um: 22.000 Liter Milch laufen aus

BAD BERLEBURG. Ein fast voller Milchlaster ist auf der L 553 zwischen Beddelhausen und Schwarzenau verunglückt. Dabei liefen 22.000 Liter "Eutersaft" aus.

Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Fahrer am Freitagnachmittag nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte samt Anhänger ungefähr zwei Meter tief eine Böschung hinunter. Die gesamte Ladung floss aus den Tanks des havarierten Milchlasters und versickerte im Boden.

Weitaus gravierender als der Verlust der Milch ist der Sachschaden am Lkw-Gespann: Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf ungefähr 250.000 Euro. Die L 553 ist halbseitig gesperrt, die Bergung dauert derzeit noch an.

Publiziert in SI Polizei
Samstag, 16 Mai 2009 15:30

30.000 Liter Milch bei Unfall ausgelaufen

MARBURG. Rund 30.000 Liter Milch sind am frühen Samstagmogen nach einem Tankzug-Unfall auf der Stadtautobahn ausgelaufen. Auf der Marburger Stadtautobahn (B 3) war der 52-jährige Lkw-Fahrer aus Willingen nach einem Online-Bericht der HNA gegen 3.15 Uhr mit seinem voll beladenen Milch-Lastzug samt Anhänger gen Norden unterwegs. Nach der Bahnhofsbrücke geriet das Gefährt in der Ausfahrt vor der Hauptpost zu weit nach rechts. Der mit 30.000 Liter Milch beladene Lkw rollte geradeaus über eine Verkehrsinsel, nahm dabei schon Verkehrszeichen mit und rauschte direkt durch die Leitplanke in der Auffahrt eine etwa eineinhalb Meter hohe Böschung hinab.

Dort kippte das komplette Gespann auf die rechte Seite. Räder und Fahrwerksteile rissen ab, die Leitplanke und eine Laterne rutschten auf der Straße entlang. Nach gut 50 Metern blieb das Gespann mit Paderborner Kennzeichen mitten auf der Siemensstraße liegen. Der Fahrer konnte sich dem Bericht zufolge mit leichten Verletzungen selber aus seinem Führerhaus befreien.

Die Feuerwehr Marburg-Mitte rückte mit zehn Einsatzkräften des II. Zuges an. Deren Hauptaufgabe bestand darin, die Milch kontrolliert abfließen zu lassen und Betriebsstoffe zu binden. Zudem wurden die Milchtanks leer gepumpt, damit später ein Abschleppunternehmer mit Hilfe eines Kranes das Wrack aufrichten und abtransportieren konnte.

Während der Aufräumarbeiten war die Stadtautobahn zum Teil nur einspurig befahrbar und die Auf- und Ausfahrt gesperrt. Den Schäden am Fahrzeug schätzt die Polizei auf mehr als 35.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Milch und überrollte Fahrbahnbegrenzungen.

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 26 Oktober 2008 13:54

Milchlaster umgekippt, Fahrer schwer verletzt

ERNSTHAUSEN. Ein Milchlaster ist am frühen Sonntagmorgen neben der B 252 umgekippt. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Nach Informationen der Frankenberger Polizei war es gegen 5 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen Bottendorf und Ernsthausen zu dem Unfall gekommen, weil der 21 Jahre alte Fahrer aus Frankenberg nach eigenen Angaben einem größeren Tier ausgewichen ist.

Der Lastzug einer Spedition aus Burgwald geriet kurz vor dem Abzweig nach Wiesenfeld zunächst nach rechts auf die Bankette. Der Fahrer versuchte noch, durch Gegenlenken wieder auf die Straße zurück zu gelangen. Dabei übersteuerte der Mann laut Polizei jedoch. Der bereits mit Milch beladene Tanklastzug kam schließlich nach links von der Bundesstraße ab. Hier kippte der Auflieger um, wobei vermutlich mehrere tausend Liter Milch ausliefen. Der 21-Jährige zog sich zudem schwere Verletzungen zu.

Ein Bergungsunternehmen rückte an, um den Lastwagen wieder "auf die Füße" zu stellen. Dazu blieb die Bundesstraße in diesem Abschnitt von 9.20 bis 11.40 Uhr voll gesperrt. Vor der Bergung hatte die Spedition zwar noch im Tank verbliebene Milch in ein anderes Fahrzeug umgepumpt, jedoch lief weiterer "Eutersaft" beim Anheben des Aufliegers aus. Nach Angaben der Polizei entstand am verunglückten Fahrzeug vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden, der sich auf mindestens 100.000 Euro beläuft.

Feuerwehrleute rückten ebenfalls zur Unfallstelle aus, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen. Die Milch jedoch versickerte im Boden.

Publiziert in Retter
Mittwoch, 04 August 2010 14:07

Güllegase im Stall: Kuh stirbt / VIDEO

OBER-WERBE. Beim Güllerühren sind giftige Gase in einen Stall gelangt. Mehrere Tiere waren bewusstlos, eine Kuh verendete.

Warum die Gase am Mittwochmorgen in den Stall gelangten, weiß der betroffene Ober-Werber Milchviehhalter Heinfried Emden noch nicht. Er habe am Morgen die unter dem 16 Jahre alten Stall in einem Behälter gelagerte Gülle rühren wollen, um sie auszubringen. Dabei seien erstmals giftige Gase in den Kuhstall gelangt, sagte der Landwirt gegenüber 112-magazin.de. "Die Tiere verhielten sich komisch, schwankten, taumelten, fast als wären sie betrunken", schilderte Emden. Einige Kühe seien wenig später umgekippt. Er habe sofort das Rührwerk abgeschaltet. Weil ihm selbst schwindelig wurde, verließ der Milchbauer sofort seinen Stall und rief die Feuerwehr.

Neben rund 20 Einsatzkräften aus Ober-Werbe und Sachsenhausen eilte um kurz vor 9 Uhr auch Tierärztin Melanie Pfaff zum Stall in der Ober-Werber Ortsmitte. Eine Kuh war bei ihrem Eintreffen bereits verendet, für eine trächtige Ferse habe akute Lebensgefahr bestanden. Emden und die Tierärztin hoben den Kopf der Kuh an, spülten ihn mit Wasser ab und stabilisierten den Kreislauf des Tieres, das mit einem Stallschlepper ins Freie transportiert wurde. Feuerwehrleute unter Atemschutz trieben etwa 25 Kühe nach draußen, andere Kameraden belüfteten den Stall mit speziellen Gebläsen. Um die giftigen Gase zu Boden zu bringen, erzeugten die Brandschützer mit einem Gebläse einen Wassernebel im Stall. Später montierte Emden ein großes Gebläse an einer Stallseite.

Die Feuerwehrleute unter Einsatzleitung des stellvertretenden Ober-Werber Wehrführers Erwin Emde halfen bei der Bergung des Kuh-Kadavers und rückten gegen 10.30 Uhr wieder ab. Heinfried Emden zeigte sich trotz des Verlustes einer Kuh erleichtert, dass nicht mehr passiert war. Es hätten durchaus mehr Kühe und auch Menschen zu Schaden kommen können. Für ihn beginne nun die Suche nach der genauen Ursache. "Ich weiß, um welche Gase es geht. Aber es ist nicht klar, wie sie in den Stall gelangen konnten", sagte der Ober-Werber. Der Stall sei für das seit 16 Jahren praktizierte Verfahren konzipiert, nie zuvor habe es Zwischenfälle gegeben. Rund 150 Kühe leben auf dem Hof.

Publiziert in Feuerwehr

Neustes 112-Video

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