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WALDECK-FRANKENBERG. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg verzeichnete die Polizei in letzter Zeit erneut Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern. Aus diesem Grund möchte die Polizei vor der schon länger bekannten, miesen Betrugsmasche warnen, denn die Firma Microsoft ruft nicht bei Privatpersonen an. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Betrugsopfer im Raum Frankenberg und Bad Wildungen

Eine 60-jährige Frau aus dem Raum Bad Wildungen bekam beim Benutzen ihres Computers eine Einblendung, in der sie aufgefordert wurde, zehn Euro zu überweisen, um ihre Microsoft-Lizenz zu verlängern. Anschließend erhielt sie eine Mail, in der man ihr mitteilte, dass sie offensichtlich versehentlich deutlich zu viel Geld überwiesen habe. Statt der geforderten zehn Euro seien es 999 Euro gewesen. Die Betrüger übersandten ihr einen angeblichen Bankcheck im Wert von 2.000 Euro und forderten sie auf, den Unterschiedsbetrag auf ein litauisches Konto zu überweisen. Da die Bad Wildungen die verlangten 1.001 Euro auch überwies, hat sie nun einen finanziellen Schaden von 1.011 Euro.

In einem schon etwas länger zurückliegenden Fall erhielt eine junge Frau aus dem Frankenberger Land einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter von Microsoft vorstellte. Ihm gelang es, das Vertrauen der Frau zu gewinnen. So konnte er sie dazu bewegen, ihm über eine Fernwartungssoftware Zugriff auf ihrem Rechner und ihr Mobiltelefon zu gewähren. Anschließend führte der Betrüger Überweisungen über den Online-Banking-Account der jungen Frau durch. Der Betrüger ergaunerte mehrere tausend Euro. In den beiden geschilderten Fällen waren die Betrüger erfolgreich, in den meisten Fällen scheitern sie jedoch.

Fast immer die gleiche Masche

Die Täter rufen oft mit manipulierten Telefonnummern bei den Opfern an. Die angeblichen, häufig nur Englisch oder gebrochen Deutsch sprechenden "Microsoft-Mitarbeiter" behaupten, dass der Rechner des Angerufenen Fehler aufweise, von Viren befallen oder gehackt worden sei oder ein neues Sicherheitszertifikat benötige und bieten ihre Hilfe an. Dazu sollen ihre Opfer auf ihren Geräten eine Fernwartungssoftware installieren mit der die angeblichen Probleme gelöst werden können.

Mit diesem Programm haben die Betrüger Zugriff auf die Rechner ihrer Opfer und können sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking ausspähen. Darüber hinaus verlangen sie für ihre vermeintliche Service-Leistung eine Gebühr. Manchmal fordern Sie für das Erneuern einer angeblich abgelaufenen Lizenz ebenfalls Geld oder sie überreden ihre Opfer dazu, einen kostenpflichtigen Wartungsvertrag einzugehen.

Weigern sich die Betroffenen zu zahlen oder auf das Angebot einzugehen, drohen die Täter mit dem Sperren des Rechners und dem Verlust der Daten. Sie fragen u.a. nach den Kreditkartendaten, oder nutzen während des Fernzugriffs das Online-Banking des Geschädigten. Unter dem Vorwand die Transaktion sei fehlgeschlagen, verlangen sie u.a. Zugriff auf weitere Zahlungsarten und fordern eine nochmalige Zahlung. Zum Teil werden die Opfer dazu aufgefordert, im Supermarkt oder an der Tankstelle Gutscheincodes (z.B. iTunes) für das Bezahlen im Internet zu erwerben, so Polizeisprecher Dirk Richter.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 14 November 2019 13:28

Betrüger mit Microsoft-Masche erfolgreich

MARBURG. Nicht nur Schockanrufer, Enkeltrickbetrüger oder falsche Polizeibeamte rufen immer mal wieder an - auch die angeblichen Mitarbeiter von Microsoft versuchen es regelmäßig. Leider sind diese Betrüger am Telefon trotz aller Warnungen und Hinweise ab und zu erfolgreich. So auch letztes Wochenende im Hinterland.

Der angebliche Microsoftmitarbeiter meldete sich unaufgefordert bei einem 56 Jahre alten Mann und erzählte etwas von einer Sicherheitslücke beim Online-Banking, die es zu beheben gelte. Der Anrufer überzeugte den Mann durch seine fundierten Äußerungen und plausiblen Erklärungen davon, das Programm TeamViewer zu installieren, um via Fernwartung das Problem zu beseitigen. Mit diesem ermöglichten Fernzugriff besaß der Betrüger schließlich eine komplette Zugriffsmöglichkeit auf den Rechner seines Opfers.

Das nutzte der Betrüger sofort, loggte sich vom Besitzer zunächst unbemerkt bei diversen Banken ein und tätigte mehrere Abbuchungen, wobei er das Geld sofort auf Bezahldienste oder Konten im Ausland transferierte. Damit ist das Geld meist unwiderruflich weg, dem Mann entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

Vorsicht ist geboten, wenn ohne vorherige Absprache oder expliziten Auftrag Firmen oder Firmenmitarbeiter anrufen und über Probleme aufklären, die man vor dem Anruf noch überhaupt gar nicht hatte. Geht das einher mit einem Angebot für eine Fernwartung, sollte man darauf auf gar keinen Fall eingehen. Diese Betrugsversuche der unterschiedlichsten Arten reißen nicht ab und nur ständige Warnungen und Darstellungen der Vorgehensweisen machen die Maschen bekannt und bewahren so möglicherweise vor Schäden.

Wie kann ich mich schützen?

  • Der Kundenservice von Microsoft bietet Kunden niemals ungefragt oder ohne Auftrag einen Fernzugriff an. Das gilt auch für andere seriöse Firmen. Mit einer Fernwartung öffnen Sie ihren Computer für alle Gefahren die von Betrügern ausgehen. Sie ermöglichen einen Komplettzugriff. Sowohl das Nutzen des Rechners als auch ein Infizieren ist dann ohne Möglichkeit der Verhinderung machbar. Verhindern Sie also unbedingt einen Fernzugriff. 
  • Installieren Sie auf gar keinen Fall angeblich notwendige Software. Wenden Sie sich bei Computerproblemen an seriöse Fachfirmen in ihrer Umgebung.
  • Reagieren Sie am besten gar nicht auf solche Anrufe und rufen Sie erst recht nicht plötzlich auf dem Bildschirm erscheinende Nummern an. 
  • Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag und hinterfragen Sie die Angaben des Anrufers.
  • Überlegen Sie, wieso der Anruf bei Ihnen ankommt. Wenn Sie zum Beispiel niemals an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, dann können Sie auch nichts gewinnen. Wenn Sie keinen Handwerker bestellt haben, wieso sollte dann ein solcher eine nicht geplante Arbeit ausführen? So ist es auch mit dem Fernzugriff auf den Computer. Wenn Sie keine Probleme und niemanden beauftragt haben, dann kann der Anrufer von einem gefährlichen Virus auf ihrem Rechner oder von Problemen beim Oline-Banking nichts wissen. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

BAD AROLSEN. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind der Polizei erneut Anrufe von angeblichen Microsoftmitarbeitern bekannt geworden. Diese Betrugsmasche ist bereits länger bekannt. Da aber, wie in einem Fall aus Bad Arolsen, immer wieder Angerufene darauf hereinfallen, warnt die Polizei und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Am letzten Freitag erhielt eine Frau aus Bad Arolsen einen Anruf. Ein Mann stellte sich als Mitarbeiter von Microsoft vor. Er fragte die Frau, ob sie Probleme mit ihrem Rechner habe. Da die Angerufene nach einem Update tatsächlich Probleme hatte, gelang es dem Betrüger die Frau davon zu überzeugen, ihm einen Fernzugriff auf ihren Rechner zu gewähren. Auf Anweisungen des Betrügers installierte die Frau die Fernwartungssoftware "Teamviewer". Auch die von ihm geforderten TAN-Nummer gab sie preis.

Der Betrüger konnte anschließend zweimal einen Betrag von 100 Euro vom Konto der Frau abbuchen. Ein weiterer Versuch über eine höhere Summe schlug nur aufgrund des bei der Bank eingerichteten Kontolimits fehl. Als der Anrufer dann auch noch eine TAN verlangte, mit der das Kontolimit geändert werden kann, wurde die Frau misstrauisch und beendet das Gespräch. Sie erstattete Anzeige bei der Polizeistation Bad Arolsen. Die weiteren Ermittlungen werden beim Betrugskommissariat der Kriminalpolizei Korbach geführt.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. "Guten Abend, hier ist der Microsoft-Support, wir haben Probleme mit ihrem PC festgestellt."

So oder so ähnlich beginnen drei bekannt gewordene Betrugsfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Hierbei gibt sich der Täter am Telefon als angeblicher Mitarbeiter von Microsoft oder anderen bekannten Firmen aus und informiert über ein festgestelltes Problem mit dem PC des Opfers. Dies kann ein angeblich entdeckter Virus oder Trojaner sein, bei dessen Beseitigung man jetzt helfen wolle.

Der Täter versucht im weiteren Verlauf des Gesprächs, mit der Hilfe des Opfers Fernzugriff auf den PC zu erlangen, sensible Daten wie zum Beispiel Passwörter, Konto- und Kreditkarteninformationen zu erfragen und direkte Überweisungen zu veranlassen. Auch kommt es vor, dass der Rechner vom Betrüger gesperrt und eine direkte Zahlung für das Entsperren gefordert wird. In den drei hier bekannt gewordenen Fällen reagieren die Angerufenen höchst unterschiedlich.

Ein 66-jähriger Frankenberger glaubte dem Betrüger und gab seine Kontodaten preis. Er entdeckte wenig später unberechtigte Kontoabbuchungen im unteren vierstelligen Bereich.

In den anderen beiden Fällen blieb es beim Versuch. Microsoft führt nach eigenen Angaben unter keinen Umständen unaufgefordert Telefonanrufe durch, in denen angeboten wird, ein schadhaftes oder infiziertes Gerät zu reparieren.

Auch fordert Microsoft niemals finanzielle und persönliche Daten an oder möchte mit externen Programmen, wie zum Beispiel TeamViewer, die Kontrolle über ihren Rechner übernehmen.

Der Rat der Polizei

  • Telefongespräche dieser Art so schnell wie möglich beenden oder einfach auflegen.
  • Nicht auf unerwünschte und verdächtige Fenster im Browser klicken und keinesfalls eine darin möglicherweise angezeigte Telefonnummer anrufen.
  • Niemals einem Dritten Kontrolle über Ihren Computer geben.
  • Auf keinen Fall auf Aufforderung Fremdsoftware erwerben und auf dem eigenen Endgerät installieren.
  • Beim Verdacht, dass Dritte Zugriff auf Ihren PC haben, die Verbindung zum Internet trennen.
  • Den Betrugsversuch bei der örtlichen Polizei anzeigen. Weitere Informationen zum Thema "Tech Support Scam" finden Sie unter diesem Link.

Die Polizei in Waldeck-Frankenberg hofft, dass es nicht zu weiteren Fällen dieser Art kommt und die Sicherheit für die Bevölkerung durch Aufklärung erhöht werden kann. Gerade ältere Menschen fallen immer wieder auf die Betrüger herein, da sie meist nicht das nötige Fachwissen besitzen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

SIEGEN. Eine 75-jährige Siegener Seniorin wurde Opfer hinterhältiger Telefonbetrüger, die sich als falsche Microsoft-Mitarbeiter ausgaben und die Konten der Seniorin um über 11.000 Euro erleichterten.  

Zur Mittagszeit hatte die Seniorin auf ihrem Festnetztelefon einen Anruf von einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter namens "Steve Johnson" erhalten, der vorgab, dass der Rechner der 75-Jährigen "gehackt" worden sei und sie nun entsprechende Arbeiten zur Bereinigung des Problems durchführen müsse. Die Kommunikation fand in englischer Sprache statt, der Anrufer hatte einen indischen Akzent.  

Durch die Mitwirkung der Siegenerin wurde der falsche Microsoft-Mitarbeiter dann für den direkten Zugriff auf den Computer und auch das Smartphone der älteren Dame freigeschaltet. Die mit der ganzen Situation letztlich überforderte 75-Jährige sah alsdann ständig nur noch aufleuchtende Buttons, die sie dann mit "Okay" o.ä. anklickte. Dann wurden Dateien der Seniorin geöffnet und sie sah überall Malware und rotes Aufleuchten. Und da angeblich auch die Firewall-Lizenz der Seniorin abgelaufen sei, bot "Mr. Johnson" der Siegenerin noch verschiedene Verträge an, deren Abrechnung via Kreditkarte erfolgen sollte.

Letztlich wurden die Konten der Siegenerin so um über 11.000 Euro erleichtert. Das für Betrugsdelikte Siegener Kriminalkommissariat 2 warnt deshalb erneut vor diesen perfiden Telefonbetrügern. Die Anrufer suggerieren ihrem jeweiligen Opfer meist in englischer Sprache mit deutlichem asiatischem Akzent, dass Microsoft einen angeblichen Viren- bzw. Trojanerbefall auf dem genutzten Computer festgestellt habe. Entsprechende Meldungen - so erläutert der hinterhältige Anrufer dann weiter - seien mehrfach beim Microsoft Support eingegangen und man wolle dem Nutzer nun helfen, diese Infektion zu beseitigen.

Tatsächlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass der oder die Täter bereits zuvor eine Schadsoftware auf dem betroffenen Computer installiert haben und der Nutzer tatsächlich Performance-Probleme mit seinem Rechner hat. Während des Telefonates wird das Opfer nun aufgefordert, diverse Einstellungen im Betriebssystem vorzunehmen, bzw. bestimmte Letztlich wird für die angebliche Serviceleistung ein Geldbetrag gefordert, welcher in der Regel mittels einer Kreditkarte bezahlt wird. In diesem Zusammenhang gelangen die Täter auch noch an die Kreditkartendaten des Opfers.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass Microsoft nie unangemeldet oder unaufgefordert Support-Anrufe tätigt, um Computerprobleme zu beheben. Die Kriminalpolizei rät daher:  

  • Beenden Sie solche Telefonate umgehend!  
  • Sollten bereits Änderungen erfolgt sein, trennen sie umgehend die Internetverbindung und lassen Sie den Computer fachkundig auf mögliche Schadsoftware überprüfen!  
  • Nehmen Sie keine Zahlungen vor!
(ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Im Landkreis sind der Polizei erneut Anrufe von angeblichen Microsoftmitarbeitern bekannt geworden. Diese Betrugsvariante ist bereits seit längerer Zeit aktuell.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter der Firma Microsoft zu sein. Es wird behauptet, dass das Computersystem mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update vorgenommen werden müsse.

In den jetzt vorliegenden Fällen haben tatsächlich Angriffe im Vorfeld auf den Rechner stattgefunden. Vermutlich haben sich die Geschädigten durch unachtsames öffnen von Mail-Dateianhängen oder aber dem Besuch von infizierten Internetseiten Schadsoftware auf ihren Rechner geladen.    

Die Täter überreden die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware, über die sie dann vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Die Kosten für eine angebliche Ferndiagnose und Reparatur sind unterschiedlich betragen in den neuesten Fällen mindestens 150 Euro.

Einige der Geschädigten wurden aufgefordert STEAM-Karten zu erwerben - das sind Wertkarten, die in größeren Discountern angeboten werden. Mit diesen Wertkarten kann man auf der gleichnamigen Videospielplattform Spiele und andere digitale Inhalte erwerben.

In anderen Fällen sollten Paysavecards oder Ukash-Karten erworben werden. Auch das Erfragen von Kreditkartennummern ist möglich. Es wird darauf hingewiesen, dass weder Microsoft, noch andere Technikdienstleister Sie persönlich anrufen. Geben Sie nie ihre Daten weiter. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
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MARBURG. Der Betrug geht entweder mit einem Anruf oder mit einem am PC aufpoppenden Fenster los, in welchem z.B. auf ein Computerproblem und auf eine Rufnummer zur Hilfeleistung hingewiesen wird.

In beiden Fällen melden sich angebliche Mitarbeiter von Microsoft und bieten großzügig ihr Hilfe an. Einziges Ziel dieser Betrüger ist es jedoch, an den Datenbestand des Rechners und an das Geld des Opfers zu kommen. Diese wohl bundesweite Betrugsmasche erreichte auch den Landkreis Marburg-Biedenkopf.

In den zurückliegenden Tagen traf es bislang vier bekannte Opfer. Die Täter erbeuteten jeweils mehrere Hundert Euro. Sie "überreden" ihre Opfer zur Installation von Software und verlangen im Verlauf persönliche Daten. Die so ergaunerte Fernwartung erlaubte den Tätern den totalen Zugriff auf den Computer und damit auch auf das Online-Banking. Sie schaffen es so, das Opfer zur Weitergabe der z.B. via Handy übermittelten TAN zu überreden. Letztlich erbeuteten die Täter jeweils ca. 300 Euro, bewusst kleinere Summen, bei denen man nicht sofort Verdacht schöpft und bei denen keine Probleme beim Online-Banking zu erwarten sind.

"Wenn Sie ein Problem weder telefonisch noch per Rechner selbst irgendwo mitgeteilt haben und um Hilfe ersucht haben, dann legen Sie einfach auf. Lassen Sie sich nicht auf unangekündigte und unerwartete Anrufe ein!". Hinterher ist das Geld weg und ein infizierter Rechner funktioniert trotzdem nicht. Kein seriöser Betrieb ruft unaufgefordert an und bietet die Lösung eines Problems an, das man vor dem Anruf noch gar nicht erkannt hat. "Verhindern Sie unbedingt einen ungewollten Fernzugriff und installieren Sie deshalb auf gar keinen Fall irgendeine angeblich notwendige Software. Geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon preis, insbesondere keine Konto- oder Kreditkartendaten oder Passwörter." (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

KORBACH. In den vergangenen Wochen meldeten sich vermehrt Bürger bei der Polizei, die verdächtige Anrufe erhielten, bei denen vermutlich Betrügereien im Hintergrund standen. Im Bereich der Polizei Waldeck-Frankenberg wurden in diesen Fällen insbesondere zwei Betrugsmaschen festgestellt, die der Polizei schon länger bekannt sind.

Bei der ersten Masche melden sich die Täter telefonisch und stellen sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft vor. Sie teilen den angerufenen Personen mit, dass ihre Computer mit Viren verseucht seien und man helfen wolle das Problem zu beheben. Die Betrüger wollen die Opfer dazu bewegen ein Programm zu installieren, über das sie Fernzugriff auf den Rechner erhalten. In der Folge werden die Opfer erpresst, damit der nun gesperrte Rechner freigeschaltet wird, oder aber persönliche Daten wie Kontoverbindungen oder Zugangsdaten werden ausgespäht.

Bei der zweiten Masche melden sich die Betrüger ebenfalls telefonisch. Sie stellen den Angerufenen ein Gewinn aus einem Preisausschreiben oder einer Lotterie in Aussicht. Anschließend wird eine "Bearbeitungsgebühr" verlangt, damit der Gewinn ausgezahlt werden kann.

In einem konkreten Fall erhielt ein Bad Wildunger am letzten Mittwoch einen Anruf mit einem Gewinnversprechen. Der Anrufer teilte ihm mit, dass er in einem Preisausschreiben eine Bargeldsumme in unbekannter Höhe gewonnen habe. Zur Abwicklung der Auszahlung müssten aber noch Einzelheiten geklärt werden. Bei einem zweiten Anruf am folgenden Donnerstag forderte der Betrüger den Angerufenen auf, I-Tunes-Gutscheine im Wert von 900 Euro zu erwerben und sich danach unter einer ausländischen Telefonnummer zu melden. Der Mann meldete sich aber bei der Polizei Bad Wildungen, so dass er keinen Schaden erlitt.

Bei den der Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg bekannt gewordenen Fällen gelang es den Tätern fast nie, die Opfer zu betrügen, weil die Angerufenen nicht auf die Forderungen der Anrufer eingingen und sich stattdessen frühzeitig bei der Polizei meldeten. Trotzdem gibt die Polizei nochmal Tipps zu diesen betrügerischen Anrufen:

Seien Sie wachsam bei Anrufen angeblicher Mitarbeiter von Softwarefirmen wie Microsoft. Solche Firmen rufen Sie in der Regel nicht unaufgefordert an.

Installieren Sie keine Fremdsoftware auf ihrem Rechner, wenn Sie am Telefon durch Unbekannte dazu aufgefordert werden.

Die im Telefondisplay angezeigten Nummern können manipuliert sein, lassen Sie sich durch angezeigte Telefonnummern seriöser Unternehmen und Behörden nicht täuschen

Seien Sie vorsichtig bei Gewinnversprechen, insbesondere dann, wenn die Übergabe an Bedingungen geknüpft ist, zum Beispiel an das Zahlen einer Geldsumme, den Erwerb von Gutscheinen, Anruf eines kostenpflichtigen Telefondienstes.

Werden Sie angerufen, stellen Sie gezielt Fragen an den Anrufer: Nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt, was genau Sie gewonnen haben.

Notieren Sie immer die auf dem Display angezeigte Rufnummer.

Fordern Sie auf jeden Fall eine schriftliche Gewinnbenachrichtigung.

Nehmen Sie nur Gewinne an, wenn Sie auch bewusst an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Ein seriöses Unternehmen wird die Gewinnausschüttung niemals an eine Bedingung knüpfen.

Prüfen Sie die Seriosität des Anrufers beziehungsweise Absenders. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Ihre Polizeidienststelle.

Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn abzufordern, d.h. keine Gebühren bezahlen oder kostenpflichtige Hotlines (Telefondienste) anrufen.

Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder ähnliches.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Abermals sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Zuletzt erhielt eine Frau aus einem Lichtenfelser Ortsteil einen Anruf von einer englischsprachigen "Servicemitarbeiterin". Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein - nicht so am Samstag eine Computerbesitzerin aus Immighausen. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter des Computerriesen zu sein. Sie behaupten dann, dass das System mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update beziehungsweise Upgrade vorgenommen werden müsse. Weitere frei erfundene Geschichten sind ebenfalls denkbar.

Die Täter versuchen die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer zu überreden, über die sie dann vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Hinzu kommt dann noch die Aufforderung zur Bezahlung. Dazu wurde in vergangenen Fällen unter anderem auch in das Onlinebanking der Opfer eingegriffen und es wurden Zahlungs- oder Kreditkartendaten erfragt. Abgebucht wurden dann auch oft mehrere hundert Euro. Bei der Lichtenfelserin biss die angebliche Microsoft-Mitarbeiterin jedoch auf Granit - die Angerufene nutzt Apple-Geräte.

"Microsoft tätigt solche Anrufe nicht", verdeutlicht die Polizei immer wieder. Dier Ermittler raten zu folgender Reaktion:

  • Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, notieren Sie sich die im Display möglicherweise angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch dann sofort
  • Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überlisten und überreden. Die Geschichten der Täter sind frei erfunden
  • Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, melden Sie den Vorfall schnellstmöglich bei der nächsten Polizeidienststelle
  • Informieren Sie auch Ihre Bank, deren Daten von der Betrugsmasche betroffen sind
  • Informieren Sie auch Familienmitglieder und Freunde über diese Masche, damit diese nicht in Ihrer Abwesenheit auf den Betrug hereinfallen

Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 15 Februar 2017 13:13

Wenn "Microsoft" anruft: Am besten sofort auflegen

WALDECK-FRANKENBERG. Abermals sind Betrüger, die sich als Mitarbeiter des Computerkonzerns Microsoft ausgeben, im Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv. Die Polizei warnt eindringlich vor der Masche.

Immer wieder fallen Angerufene auf diese Masche herein. Die meist englischsprachigen Täter geben vor, Mitarbeiter des Computerriesen zu sein. Sie behaupten dann, dass das System mit Schadsoftware belastet sei oder ein Update oder Upgrade vorgenommen werden müsse. Weitere frei erfundene Geschichten sind ebenfalls denkbar.

Die Täter überreden die Angerufenen zur Installation einer Fernwartungssoftware wie TeamViewer, über die dann die Täter vollen Zugriff auf das Computersystem bekommen. Hinzu kommt dann noch die Aufforderung zur Bezahlung. Dazu wurde unter anderem auch in das Onlinebanking der Opfer eingegriffen und Zahlungs- oder Kreditkartendaten erfragt. Abgebucht wurden dann auch oft mehrere hundert Euro.

"Microsoft tätigt solche Anrufe nicht", verdeutlichte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König. Er rät zu folgender Reaktion:

  • Sollten Sie einen solchen Anruf bekommen, notieren Sie sich die im Display möglicherweise angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch dann sofort
  • Lassen Sie sich nicht durch die Anrufer überlisten und überreden. Die Geschichten der Täter sind frei erfunden
  • Sollten Sie bereits auf die Masche hereingefallen sein, melden Sie den Vorfall schnellstmöglich bei der nächsten Polizeidienststelle
  • Informieren Sie auch Ihre Bank, deren Daten von der Betrugsmasche betroffen sind
  • Informieren Sie auch Familienmitglieder und Freunde über diese Masche, damit diese nicht in Ihrer Abwesenheit auf den Betrug hereinfallen

Auch Microsoft selbst warnt auf seiner Homepage vor diesen und weiteren Betrugsversuchen (hier klicken).

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