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Mittwoch, 16 September 2020 08:49

Benzin in Kanalisation - Waschmittel in Wilde

BAD WILDUNGEN. Zwei Umwelteinsätze in wenigen Tagen haben die Freiwilligen Feuerwehrleute aus Bad Wildungen erfolgreich absolviert. Größere Umweltschäden konnten durch beherztes Eingreifen vermieden werden. 

Am Dienstag Waschmittel in der Wilde

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Bad Wildungen gegen 18.30 Uhr zu einem Umwelteinsatz in den Herrenmühlsweg alarmiert. Aufmerksame Anwohner hatten festgestellt, dass aus einem Regenwasserkanal eine milchig trübe Flüssigkeit in die Wilde floss. Um ein weiteres Austreten der Flüssigkeit zu verhindern wurde der Regenwasserkanal mit einem Bypass-Kissen abgedichtet. Anschließend wurde der Kanal gespült und das aufgestaute Wasser unter Einsatz einer Gefahrgut-Umfüllpumpe in den Schmutzwasserkanal gepumpt. Bei der milchigen Flüssigkeit handelte es sich um Waschmittel. Die Feuerwehr Bad Wildungen war mit 17 Einsatzkräften und fünf Einsatzfahrzeugen unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Alexander Paul im Einsatz.

Am Sonntag Benzin entsorgt

Bereits am vergangenen Sonntag wurde die Feuerwehr zu einem Umwelteinsatz gerufen. In der Straße Am Taubenrain hatten ein Anwohner mehrere Liter altes Benzin in einem Regeneinlauf entsorgt und dadurch ein hochexplosives Gemisch im Kanal erzeugt. Durch Spülen des Wassereinlaufes mit etwa 5000 Liter Trinkwasser konnte die Gefahr beseitigt werden. Hier waren 14 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Ritte im Einsatz.

Link: Freiwillige Feuerwehr Bad Wildungen.

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Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN-WEGA. Auf dem Weg von Bad Wildungen in Richtung Mandern ist am Mittwochabend ein 36-jähriger Mann mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen, das Fahrzeug überschlug sich, der Fahrer musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 nach Kassel in die Klinik geflogen werden.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, darüber konnte die Polizei noch keine Angaben machen, fest steht, das der 36-Jährige aus Fritzlar gegen 20.30 Uhr auf der Bundesstraße 253 in Richtung Mandern unterwegs war. Etwa 650 Meter vor Wega kam der Punto von der Fahrbahn ab, durchfuhr auf 50 Meter Länge den rechten Graben, krachte vor einen betonierten Wasserdurchlass, überschlug sich und kam auf der Seite liegend zum Stehen.

Nachfolgende Verkehrsteilnehmer sicherten die Unfallstelle ab und halfen dem Fahrer aus dem Fiat. Notärztin und Rettungswagen waren schnell vor Ort und behandelten den 36-Jährigen. Dabei wurden schwere Verletzungen festgestellt, sodass die Notärztin Luftunterstützung anforderte. Wenige Minuten später landete der Pilot den Rettungshubschrauber Christoph 7 in unmittelbarer Nähe des Unfallortes.  

Weil Rauch aus dem Motorraum austrat, wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert. Der stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Ritte rückte mit 30 Einsatzkräften an. Da das Fahrzeug aber nicht brannte, wurde die Batterie abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut. Weiterhin beschränkten sich die Aufgaben der Feuerwehr auf die Absicherung der Einsatzstelle, die Unterstützung des Rettungsdienstes und das Herrichten eines Hubschrauberlandeplatzes.

Während der Bergungs- und Rettungsarbeiten musste die Straße von der Bad Wildunger Polizei gesperrt werden. An dem Punto entstand Totalschaden.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort auf der B253 am 24. Juni 2020.

Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Ein vermeintlicher Wohnhausbrand entpuppte sich am heutigen Freitagmorgen um 5.05 Uhr in Bad Wildungen als Mülltonnenbrand.

Am Freitagmorgen wurden die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Braunau, zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei, zu einem gemeldeten Wohnhausbrand in die Straße "An der Trift" alarmiert. Vor Ort konnte durch den Einheitsführer des VLF festgestellt werden, dass es sich nicht um einen Wohnhausbrand handelt, sondern um mehrere brennende Mülltonnen vor dem Haus. 

Unter Vornahme eines C-Rohres wurde der Brand von zwei Trupps unter Atemschutz abgelöscht. Ebenso wurde kontrolliert, ob der Brand Schäden am Wohnhaus verursacht hat. Gegen 5.45 Uhr konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Ritte im Einsatz.

Nach Angaben der Polizei muss die Brandursache noch ermittelt werden.

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Publiziert in Feuerwehr

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