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Montag, 24 Dezember 2018 10:08

Kia weg: Marsberger bricht Urlaubsfahrt ab

DIEMELSTADT/FRANKENBERG. Für eine Gruppe Urlauber aus dem Hochsauerlandkreis endete die Fahrt mit ihrem Pkw nach Mazedonien bereits in Diemelstadt Rhoden - dort wurde am SVG-Rasthof der Kia von zwei Jugendlichen entwendet.

Auf seinem Weg nach Mazedonien stellte der Fahrer der sechsköpfigen Gruppe seinen Kia Montagmorgen gegen 2 Uhr auf dem Gelände des Rasthofes ab, um schnell noch einen Kaffee zu trinken. Auch die anderen fünf Insassen nahmen die Gelegenheit wahr um sich mit Snacks einzudecken. Zurück blieb ein unverschlossener Kia, der Autoschlüssel steckte im Zündschloss.

Beobachtet hatten diesen Vorgang zwei Jugendliche (beide 15 Jahre) die sich die Gelegenheit einer Spritztour nicht entgehen lassen wollten. Sie setzten sich ins Auto und brausten auf der Bundesstraße 252 in Richtung Frankenberg davon - ab da nahm das Unheil seinen Lauf. Im Kurvenbereich zwischen Ederbringhausen und Viermünden kam der Kia gegen 3.30 Uhr aufgrund hoher Geschwindigkeit nach rechts auf die Bankette, fuhr dort etwa 150 Meter auf einen Straßenbaum zu, touchierte diesen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte anschließend einen Böschungshang hinunter. Hier war die Fahrt aber noch nicht zu Ende. Der Kia "rasierte" einige Bäume ab, schoss 100 Meter über eine Wiese und kam kurz vor der Eder an einer Baumgruppe zum Stehen. 

Obwohl beide Insassen schwere Verletzungen davongetragen hatten, suchten sie ihr Heil in der Flucht. Spärlich und dunkel gekleidet, liefen die beiden Autodiebe auf der Bundesstraße herum. Verkehrsteilnehmer riefen daraufhin die Polizei an. Der Dienstgruppenleiter schickte eine Streife auf den Weg - im Bereich der Hessensteinkurve wurden die Jugendlichen angetroffen und eingeladen. Blutverschmierte Gesichter, eine offene Armfraktur, Prellungen und Hautabschürfungen ließen keine Ausreden zu. Schnell war die Verbindung zum gestohlenen Kia hergestellt.

Mit schweren Verletzungen wurden die beiden Autodiebe in das Kreiskrankenhaus Frankenberg eingeliefert. Der in Marsberg (HSK) wohnende Besitzer des Kia konnte seinen völlig zerstörten Wagen beim Abschleppunternehmen  AVAS in Frankenberg begutachten. Unter anderem wurde bei dem Crash die Vorderachse abgerissen. Die Urlaubsfahrt nach Mazedonien war damit beendet. 

Auf die 15-Jährigen, die in einem Trainingscamp bei Rhoden wohnen, kommen nun Strafanzeigen zu. (112-magazin)

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Publiziert in HSK Polizei

MARSBERG. Am Samstagnachmittag brannte gegen 13.23 Uhr das Dachgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses in der Marsberger Hauptstraße.

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand in der Küche einer nur sporadisch genutzten Wohnung, es entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.

Für die Dauer des Einsatzes musste die Hauptstraße gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, verletzt wurde niemand. (ots/r)

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Donnerstag, 08 November 2018 09:51

Erneuter ABC-Einsatz: Wieder ausgetretenes Herbizid

HEDDINGHAUSEN. Nur einen Tag nach dem ABC-Einsatz in Erlinghausen kam es im Marsberger Stadtgebiet erneut zu einem Schadensereignis mit einem ausgetretenen Herbizid.

Im Ortsteil Heddinghausen verlor ein Landwirt am späten Mittwochnachmittag auf einer mehreren hundert Meter langen Strecke während der Fahrt die gleiche Substanz, die bereits einen Tag zuvor die Einsatzkräfte gefordert hatte. Allerdings blieb das Schadensausmaß deutlich unter dem des Vortages. Zudem war das Herbizid bereits auf der Fahrbahndecke eingetrocknet, so dass das Aufbringen von Bindemitteln nicht mehr notwendig war.

Ein Eindringen in die Kanalisation konnte ausgeschlossen werden. In Absprache mit der unteren Wasserbehörde, dem Ordnungsamt und dem Marsberger Wasser- und Abwasserwerk entschied die Einsatzleitung um Wehrleiter Alfons Kleffner, die Reinigung der betroffenen Fahrbahndecke durch eine Spezialfirma durchführen zu lassen, die wieder aus Hagen angefordert wurde.

Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf das Sichern der Einsatzstelle, Identifikation des ausgetretenen Gefahrstoffs und das Absperren Ortsdurchfahrt Heddinghausen. Zeitweise waren etwa 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Heddinghausen, Leitmar, Canstein und Marsberg im Einsatz, kurzzeitig auch der Rettungsdienst aus Adorf. Auch die Polizei war mit einem Streifenwagen vor Ort.

Aufgrund der langen Anfahrtszeit des Entsorgungsunternehmens zog sich der Einsatz für die Feuerwehren aus Canstein und Heddinghausen noch bis in die späten Abendstunden hin, da die Sperrung der Ortsdurchfahrt bis zum Abschluss der Fahrbahnreinigung aufrecht erhalten werden musste.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

MARSBERG/BREDELAR. Zu gleich zwei größeren Einsätzen wurden Feuerwehren aus dem Marsberger Stadtgebiet am Montag alarmiert. Am Vormittag mussten die Einsatzkräfte zu einem Brandeinsatz in einem Marsberger Altenheim ausrücken, am frühen Nachmittag zu einem Hilfeleistungseinsatz in einem Papier verarbeitenden Industriebetrieb zwischen Giershagen und Marsberg - auch eine RTW-Besatzung aus Adorf rückte aus.

Beide Einsätze liefen glücklicherweise glimpflich ab, die Einsatzkräfte hatten die Lagen sehr schnell unter Kontrolle. Gegen 10.45 Uhr wurden am Montagmorgen zunächst der Löschzug Marsberg und die Löschgruppe Obermarsberg zu einem Altenheim in Marsberg gerufen - bei der Alarmierung wurde zunächst das Stichwort "Aufgelaufene Brandmeldeanlage" angegeben. Dies wurde aber bereits kurze Zeit später korrigiert: In einem Serverraum kam es zu einer starken Rauchentwicklung, die Evakuierung der betroffenen Station war nötig.

Da zunächst keine Kenntnis über den Schadensumfang vorlagen, wurden die Löschgruppen aus Erlinghausen, Westheim, Essentho nachalarmiert, ebenso weitere Kräfte des Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes. Die betroffene Station wurde horizontal evakuiert, das heißt die Heimbewohner wurden aus dem betroffenen Bereich in benachbarte Stationen gebracht.

Eine nähere Erkundung des Serverraums ergab kein offenes Feuer, allerdings starke Verrauchung. Daraufhin wurden die verrauchten Bereiche gelüftet und mit Messgeräten kontrolliert. Nach kurzer Zeit konnte die Station wieder freigegeben und die Einsatzstelle dem Betreiber übergeben werden.

Nach etwa 90 Minuten verließen die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle, mehrere noch auf Anfahrt befindliche Einheiten konnten wieder in ihre Unterkünfte einrücken.

Am Nachmittag des gleichen Tages wurden die Rettungskräfte zu einem Industriebetrieb in Giershagen alarmiert. Ein Werksmitarbeiter hatte sich die Hand in einer Maschine eingeklemmt und konnte sich zunächst nicht befreien. Kollegen eilten ihm zur Hilfe und setzten den Notruf ab. Unter dem Stichwort "Eingeklemmte Person in Maschine" wurden die Feuerwehren aus Giershagen, Leitmar und Marsberg, die First Responder Giershagen, der RTW aus Adorf und der Notarzt aus Marsberg sowie der Rettungshubschrauber Christoph 7 alarmiert.

Glücklicherweise konnte der Verletzte noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus seiner Zwangslage befreit werden, er zog sich Quetschungen an seiner Hand zu. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle, der Rettungsdienst übernahm den Patienten und versorgte ihn.

Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Patient in eine Spezialklinik geflogen. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die etwa 30 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr beendet.

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MARSBERG. Unter dem Motto "Mehr Sicherheit im Einsatz" stand die Fortbildung der Atemschutzgeräteträger beim Löschzug Marsberg. Am Samstag trafen sich hierzu einige Feuerwehrfrauen und -männer sowie die Ausbilder am Feuerwehrgerätehaus in Marsberg.

Auf dem Plan standen Themen wie eine theoretische Unterweisung zur Überwachung der eingesetzten Kräfte, Verhalten in Notlagen und Unfallverhütungsvorschriften. In den praktischen Teilen wurden unter anderem Hindernisse aufgebaut um ein Gebäude mit mehreren Räumen zu simulieren. Hier galt es unter voller Ausrüstung und ohne etwas zu sehen, die Räume abzusuchen und eine vermisste Person zu finden und aus dem Gebäude zu bringen.

Bei einer weiteren Station wurde die Situation eines in Not geratenen Atemschutztrupps nachgestellt. Hier mussten die Teilnehmer einen bewusstlos gewordenen Feuerwehrmann unter Atemschutz mit seiner kompletten Ausrüstung aus dem Gebäude zu holen. Das richtige öffnen von Zimmertüren war ein weiterer Bestandteil der Fortbildung.

Den Teilnehmern wurden Einsatztaktiken gezeigt, wie man Türen richtig öffnet, hinter denen es brennt. Als letztes mussten die Teilnehmerunter Atemschutz die Drehleiter hochsteigen. Im ersten Obergeschoss mussten sie von der Drehleiter in ein Fenster übersteigen, was mit 25 Kilogramm Ausrüstung, einer eingeschränkten Sicht und eingeschränkter Bewegungsfreiheit eine Herausforderung darstellte.

Am Ende des Tages waren sich Ausbilder und Teilnehmer einig, dass es ein gelungener Samstag war. Viele Dinge die oft in der Theorie besprochen werden, konnten so auch praktisch geübt werden. Der Löschzug wird eine Fortbildung dieser Art im Frühjahr wiederholen.

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Dienstag, 09 Oktober 2018 17:53

Zoe von Benz erfasst - fünf Wehren im Einsatz

MARSBERG/BREDELAR. Unachtsamkeit führte am Dienstag gegen 15.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Sauerlandstraße in Bredelar. Dort hatte ein Verkehrsteilnehmer aus einem Briloner Ortsteil Besorgungen erledigt und wollte vom rechten Parkstreifen ein Wendemanöver in Fahrtrichtung Beringhausen durchführen. Die volle Wendung schaffte der Renaultfahrer aber nicht mehr - er übersah einen von hinten heranfahrenden, vorfahrtsberechtigten Mercedes Benz, der ebenfalls im Hochsauerlandkreis zugelassen ist. Das Elektroauto wurde erfasst und im Fahrerbereich völlig demoliert.

Passanten riefen über den Notruf die Leitstelle an. Aufgrund der Unfallbeschreibung alarmierte die Leitstelle zwei Streifenwagen, mehrere Rettungswagen und den Notarzt, darunter auch einen RTW der Johanniter Unfallhilfe aus Diemelsee-Adorf. Weil es zunächst hieß, das eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei, wurden die Wehren aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Helminghausen und Marsberg alarmiert. Bei Eintreffen der Wehren unter der Leitung des Beringhäuser Wehrführers Matthias Stremmer war schnell klar, dass die vermeintlich eingeklemmte Person lediglich im Wagen eingeschlossen war. Die beiden verletzen Insassen des Zoe wurden geborgen und dem Notarzt übergeben. Der Renault erlitt wirtschaftlichen Totalschaden und wurde nach Diemelsee-Adorf in eine Fachwerkstatt abgeschleppt.

Ebenfalls leichtverletzt wurde der geschädigte Fahrer des Mercedes Benz. Sein im Hochsauerlandkreis zugelassener Pkw wurde im Frontbereich massiv beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Um die Straße für den Durchgangsverkehr wieder freizubekommen, wurden beide Fahrzeuge auf den rechten Straßenrand geschoben. Im Nachgang reinigten die Einsatzkräfte die Straße und streuten Ölbindemittel auf ausgelaufene Betriebsstoffe. Um 17 Uhr konnte die Polizei die Straße freigeben. Insgesamt waren 40 ehrenamtliche Kräfte der Löschgruppen an dem Einsatz beteiligt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 7 in Bredelar am 9.10.2018

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 08 Oktober 2018 15:17

Täter auf der Flucht - keine Anhalter mitnehmen

MARSBERG. Von dem Straftäter, der am Freitagmorgen gegen 9.45 Uhr aus einem Marsberger Krankenhaus in der Marienstraße geflohen ist, fehlt weiterhin jede Spur, wie Polizeisprecher Holger Glaremin am Montag auf Nachfrage von 112-magazin.de mitteilte.

Wahrscheinlich, so der Pressesprecher, ist der 34-Jährige auf dem Weg ins Siegerland. Der zur Fahndung ausgeschriebene Straftäter wird wie folgt beschrieben: 185 cm groß, etwa 90 Kilo schwer, er trägt eine hellbraune Lederjacke und eine beige Jeans. Der 34-jährige Mann ist von schlanker Statur und hat dunkelbraunes, krauses Haar.

Von Handfesseln und Bauchgurt wird sich der Siegerländer inzwischen getrennt haben, vermutet die Polizei. Es wird davor gewarnt Anhalter, auf den diese Beschreibung passt, mitzunehmen. Der Gesuchte wurde wegen Eigentumsdelikten verurteilt und war vor seiner Flucht im geschlossenen Vollzug in einem Therapiezentrum in Marsberg untergebracht.

Die Polizei geht nicht davon aus, dass die Flucht geplant war. Sollte der Gesuchte erkannt werden, bittet die Polizei um sofortige Kontaktaufnahme unter der Notrufnummer 110.   (112-magazin)

Link: Mann mit Handfesseln und Bauchgurt auf der Flucht (5.10.2018)

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Donnerstag, 04 Oktober 2018 13:52

Feuer in Waschpark: Feuerwehr findet Aufbruchsspuren

MARSBERG. Am Donnerstag, den 4. Oktober gegen 04.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in einem Waschpark am Gansauweg gerufen.

Hier brannte das Hauptgebäude der Waschanlage. Die Feuerwehr stellte während der Löscharbeiten Aufbruchspuren an der Eingangstür fest. Auch ein Staubsaugerautomat sowie ein Waschautomat waren durch unbekannte Täter auf dem Gelände aufgebrochen worden. Ob die Einbrecher auch das Feuer gelegt haben oder eine andere Brandursache vorliegt, müssen die weiteren Ermittlungen klären.

Die Polizei sucht nach Zeugen. Wer hat in der Nacht zum Donnerstag verdächtige Feststellungen im Bereich des Waschparks machen können? Hinweise nimmt die Polizei in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/902003711 entgegen. (ots/r)

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MARSBERG. Bei einem Kellerbrand in Marsberg sind am späten Montag Abend zwei Personen verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden. Das Feuer brach gegen 23 Uhr im Keller eines Mehrfamilienhauses aus noch unbekannter Ursache aus.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war nötig, um den Brand zu bekämpfen und anwesende Hausbewohner aus dem Gebäude zu retten. Um kurz vor 23 Uhr wurde zuerst der Löschzug Marsberg sowie der Rettungsdienst zu einem Wohnungsbrand in die Oestersraße in Marsberg alarmiert. An der Einsatzstelle wurden die Einsatzkräfte mit sehr starker Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus konfrontiert, in dem insgesamt 13 Bewohner gemeldet sind. Dicker Rauch trat aus Kellerfenstern aus und hatte sich bereits ins Treppenhaus und darüber liegende Wohnungen ausgebreitet.

Aufgrund der vorgefundenen Lage wurden zusätzlich die Löschgruppen aus Obermarsberg und Erlinghausen nachalarmiert. Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen vor Ort. An der Einsatzstelle richtete man zuerst den Focus auf die Menschenrettung: Unter schwerem Atemschutz drangen mehrere Einsatzkräfte in das Gebäude ein, um das Treppenhaus und die darin befindlichen Wohnungen abzusuchen. Mit einem Hochdrucklüfter wurde diese Maßnahme unterstützt, um das Treppenhaus zu entrauchen.

In kurzer Zeit konnten die sechs anwesenden Hausbewohner gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Marsberger Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren gemeldeten Personen waren zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht anwesend, wie sich schnell herausstellte. Unter schwerem Atemschutz musste auch die Brandbekämpfung im Keller des Gebäudes vorgenommen werden. Das Feuer hatte sich bereits auf den gesamten Keller ausgebreitet. Starke Rauch- und Hitzeentwicklung machte es den Einsatzkräften sehr schwer, zum Brandherd vorzudringen. Daher wurden auch von außen Strahlrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Zeitweise waren fünf Atemschutztrupps gleichzeitig zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Gebäude. Glücklicherweise hatten die Einsatzkräfte das Feuer schnell unter Kontrolle, der Brand blieb auf den Kellerbereich begrenzt. Nach etwa anderthalb Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte ihre Löschangriffe zurückbauen.

Insgesamt forderte der Einsatz einen sehr hohen Personal- und Gerätebedarf: Insgesamt 70 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Energieversorger und Ordnungsamt waren mit 14 Fahrzeugen an dem Einsatz beteiligt. Ein sehr hoher Bedarf bestand an Atemschutzgeräteträgern und Atemschutzgeräten: Mehr als zehn Trupps mussten während des Einsatzes unter Atemschutz vorgehen. Diese konnten von allen alarmierten Einheiten gestellt werden.

Auch die Atemschutzwerkstatt des Löschzugs Marsberg musste an der Einsatzstelle tätig werden. Geleitet wurde der Einsatz vom Marsberger Löschzugführer Michael Zinkhöfer. Die Kriminalpolizei begann noch vor Ort mit den Ermittlungen zur Brandursache. Aufgrund der starken Verrauchung konnten die Hausbewohner nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich noch bis in die frühen Morgenstunden hin.

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Montag, 06 August 2018 13:08

Einbrüche im Hochsauerlandkreis

HOCHSAUERLANDKREIS. Am Wochenende kam es im Hochsauerlandkreis zu einigen Einbrüchen, bei denen die Täter "erfolgreich" waren und etwas entwendeten.

Sundern: In der Kardinal-von-Galen-Straße wurde in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingestiegen. Der Tatzeitraum liegt am Freitag zwischen 12.00 Uhr und 16.30 Uhr. Es wurden diverse Gegenstände entwendet. Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Sundern unter der Telefonnummer 02933/90200.  

Schmallenberg: In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in der Leißestraße in einen Kiosk eingebrochen. Die Täter hebelten eine Tür und ein Fenster auf. Auch hier hatten die Täter Erfolg und konnten diverse Gegenstände entwenden. Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Schmallenberg unter der Telefonnummer 02974/90200.  

Marsberg: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag drangen unbekannte Täter in ein Eiscafé Am Burghof einundzwanzig ein und entwendeten diverse Gegenstände. Die Polizeiwache in Marsberg bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02992/902003711.

Arnsberg: Auf Bergheim nutzten Täter am Samstag zwischen 06.00 Uhr und 06.45 Uhr eine offen stehende Balkontür auf dem Bergheimer Weg, um in eine Wohnung zu gelangen. Sie entwendeten diverse Gegenstände. Hinweise erbittet die Polizeiwache in Arnsberg unter der Telefonnummer 02932/90200. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
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