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MARSBERG. Ein Großbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am frühen Nachmittag des 4. September zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Marsberg gefordert. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand, allerdings ist das Haus nicht mehr bewohnbar.

Gegen 13.40 Uhr wurde der Brand in dem Haus an der Bundesstraße 7 in Marsberg entdeckt - glücklicherweise von zwei Mitarbeitern der Rettungsleitstelle aus Meschede-Enste, die zufällig dienstlich in Marsberg unterwegs waren. Sie konnten rechtzeitig zwei Hausbewohner, die das Feuer noch nicht bemerkt hatten, warnen und unverletzt aus dem Haus bringen. Das Feuer war vermutlich auf dem Balkon im Obergeschoss ausgebrochen und hatte sich von dort sehr schnell auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet.

Da noch unklar war, ob sich noch weitere Bewohner in dem Gebäude befinden, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert: Neben dem Löschzug Marsberg auch die Löschgruppen Obermarsberg, Erlinghausen, Westheim und Essentho. Ebenso rückte der Rettungsdienst aus Marsberg, Brilon und Bad Wünnenberg zur Einsatzstelle an. Später wurde auch das DRK Brilon zur Eigensicherung der Feuerwehr angefordert.

Unter Leitung von Wehrleiter Josef Straub bestanden die Erstmaßnahmen darin, einen Löschangriff vorzunehmen und die einzelnen Wohneinheiten des Mehrfamilienhauses auf vermisste Personen zu kontrollieren: Insgesamt 12 Bewohner waren in dem Haus gemeldet. Im Innenangriff wurden Trupps unter Atemschutz eingesetzt, um die Wohnungen zu durchsuchen. Zum Glück befand sich niemand mehr im Haus, wie sich recht zügig herausstellte.

Von außen wurde mit mehreren Strahlrohren und über die Drehleiter ein massiver Löschangriff vorgenommen, um den Brand zu bekämpfen und Nachbargebäude zu schützen. Um die Arbeit der zahlreichen Einsatzkräfte zu koordinieren - immerhin waren etwa 70 Feuerwehrleute mit 12 Einsatzfahrzeugen, dazu Polizei und Rettungsdienst vor Ort - wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet: Brandbekämpfung, Wasserversorgung, Bereitstellung und Versorgung sowie rettungsdienstliche Versorgung.

Diese Maßnahmen zeigten schnellen Erfolg. Nach einer knappen halben Stunde war der Brand unter Kontrolle. Einsatzkräfte öffneten anschließend über die Drehleiter die Dachhaut des Hauses, um weitere Glutnester abzulöschen. Nach etwa zwei Stunden war der Brand gelöscht, mehrere Trupps kontrollierten daraufhin im Inneren und über die Drehleiter den Brandraum mit Wärmebildkameras auf weitere Glutnester.

Mitarbeiter der Marsberger Ordnungsamtes klärten den Verbleib der nicht anwesenden Hausbewohner und kümmerten sich um die Bereitstellung von Notunterkünften. Auch Brügermeister Klaus Hülsenbeck informierte sich vor Ort über den Einsatzverlauf. Für die Bewohner, die im Laufe der Einsatzarbeiten heimkamen, wurden Notfallseelsorger und Einsatzkräfte des PSU-Teams zur Betreuung hinzugezogen.

Eine Person, die nahe der Einsatzstelle einen Kreislaufkollpas erlitt, wurde vom Rettungsdienst in das Marsberger Krankenhaus gebracht. Die Einsatzarbeiten in Marsberg zogen sich noch bis in die Abendstunden hin, die Bundesstraße 7 war durch die Polizei zwischenzeitlich in beide Richtungen voll gesperrt worden.

Die Polizei und Brandsachverständige haben die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen. (Feuerwehr Marsberg)

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BREDELAR. Bei Bredelar sind am Dienstagabend mehrere Personen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg mit einem Heißluftballon abgestürzt - die Ursache ist noch unklar.

Am Dienstagabend erhielt die Polizei gegen 21.10 Uhr einen Notruf zu einem Absturz eines Heißluftballons im Marsberger Ortsteil Bredelar. Etwa 200 Meter neben der Bundesstraße 7, im Bereich der Gaststätte "Fettküche", kam es kurz vor der Landung zu dem Unglück. Bei dem Ballon handelt es sich um einen 32 Meter hohen und 22 Meter breiten Luftriesen, der 6000 Kubikmeter fassen kann.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Heißluftballon kurz vor dem Boden ins Trudeln und stürzte ab. Nach dem Aufprall überschlug sich der Ballon mehrfach. Durch den Gasbrenner des Ballons wurden mehrere Personen verletzt. Zwei der Personen erlitten dabei lebensgefährliche Verletzungen und wurden mit angeforderten Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ist Bestandteil der Ermittlungen. Im Korb des Ballons waren zehn Gäste im Alter zwischen 22 und 59 Jahren, darunter vier Männer und sechs Frauen. Der Pilot ist 64 Jahre, kommt aus Kassel und wurde ebenfalls verletzt. Nach Angaben der Polizei kommen die Gäste aus Korbach, Lichtenfels, Bad Arolsen und Waldeck.

Ein 52-jähriger Mann und eine 51-jährige Frau wurden lebensgefährlich verletzt. Die Unglücksstelle wurde zwischenzeitlich geräumt, der Heißluftballon sichergestellt.

Feuerwehren im Einsatz

Die Leitstelle des HSK alarmierte gegen 21.05 Uhr unter dem Stichwort "MANV5" ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdiensten zur Einsatzstelle. Seitens der Feuerwehr wurden die Einheiten aus Bredelar, Beringhausen, Padberg, Helminghausen und Marsberg alarmiert. Eine Brandbekämpfung musste nicht eingeleitet werden, der Ballon brannte beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr.

Den eintreffenden Einsatzkräften der Feuerwehr kam somit die Aufgabe zu, die verletzten Personen erstzuversorgen, zu betreuen und die Einsatzstelle zu sichern und auszuleuchten.  Binnen kurzer Zeit traf auch eine Vielzahl an Einsatzkräften der Rettungsdienste an. Gemäß dem Alarmstichwort wurden insgesamt sieben RTW und zwei NEF aus umliegenden Rettungswachen alarmiert, dazu drei Rettungshubschrauber, der DRK-Ortsverband Brilon, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt. Auch der stv. Kreisbrandmeister Uwe Schwarz und der Leiter der Feuerwehr Marsberg, Alfons Kleffner, waren vor Ort.

An der Einsatzstelle wurde ein Behandlungsplatz eingerichtet, an dem die Patienten rettungsdienstlich versorgt, gesichtet und zum Transport in Krankenhäuser vorbereitet wurden. Hier arbeiteten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes hervorragend zusammen. Über den ELW des Löschzugs Marsberg bestand Kontakt zur Leitstelle, um Zuordnung und Transport der Patienten in geeignete Krankenhäuser zu koordinieren. Von den elf Personen erlitten drei Brandverletzungen, zwei zogen sich laut Auskunft der Polizei lebensgefährliche Verletzungen zu. Neun der elf beteiligten Personen wurden zum Teil schwer verletzt und mussten zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden, drei davon wurden mit Brandverletzungen im Rettungshubschrauber in Spezialkliniken geflogen. Nach einer knappen Stunde befanden sich alle verletzten Personen auf dem Weg in die ausgewählten Krankenhäuser oder waren zum Teil dort schon aufgenommen.

Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen übernahmen Vertreter der Kriminalpolizei und des Luftfahrtbundesamtes die Einsatzstelle, um Ermittlungen zum Unfallhergang aufzunehmen. Die Feuerwehr unterstützte diese Maßnahmen durch Ausleuchten der Unfallstelle. Etwa 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren zwischenzeitlich an der Einsatzstelle unter der Leitung von Matthias Stremmer aus Beringhausen tätig. Vorsorglich wurde auch das PSU-Team des HSK nachgefordert, um den eingesetzten Kräften im Bedarfsfall psycho-soziale Unterstützung anzubieten. (112-magazin/FFW Marsberg)



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MEERHOF/OBERMARSBERG/MARSBERG. Drei größere Einsätze binnen weniger Stunden forderten am Dienstagnachmittag die Feuerwehren aus dem Marsberger Stadtgebiet: Während bei Bränden in Meerhof und Obermarsberg nur Sachschaden entstand, musste bei einem Zimmerbrand in Marsberg eine pflegebedürftige Person mit der Drehleiter gerettet werden. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden bei diesem Einsatz verletzt.

Gegen 13.45 Uhr wurden die Löschgruppen aus Meerhof, Wstheim, Oesdorf und Essentho sowie der Löschzug Marsberg mit ELW und DLK nach Meerhof alarmiert. Im Abstellraum eines Wohnhauses kam es zu einem Feuer an einem Holzvergaserofen - zu nah an dem Ofen abgestellte Holzbriketts gerieten in Brand und verursachten eine starke Rauchentwicklung. Als die ersten Einsatzkräfte aus Meerhof eintrafen, quoll bereits dichter Rauch aus dem Dach des Hauses.

Das Brandgut konnte aber mit Kleinlöschgerät schnell abgelöscht und ins Freie gebracht werden. Dazu ging ein Trupp unter Atemschutz vor. Anschließend wurde das Haus belüftet und rauchfrei gemacht. Mit Messgeräten wurde diese Maßnahme begleitet, bis die Wohnung an den Eigentümer übergeben werden konnte. Die anwesenden Hausbewohner wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut und untersucht, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden und konnten nach Einsatzende wieder in ihre Wohnungen.

Gegen 15.20 gab es dann Alarm für die Löschgruppe Obermarsberg und den Löschzug Marsberg, in Obermarsberg war es zu einem Brand an einem Wohngebäude gekommen. Gemeldet war ein Garagenbrand ohne Menschenleben in Gefahr. Bereits am Feuerwehrhaus Obermarsberg waren Rauch sowie Brandgeruch wahrnehmbar. An der Einsatzstelle konnte nach erster Erkundung festgestellt werden, dass an einer Gartenhütte ein Feuer ausgebrochen war.

Die Überdachung war an das Wohnhaus angebaut. An der Terrasse brannten Holz, Plastikgefäße, Teile der Dachkonstruktion sowie Gartengeräte. Obwohl der Eigentümer das Feuer mit mehreren Feuerlöschern bekämpfte, gelang ihm nur die Eindämmung der Flammen. Ohne diese Maßnahme hätte das Feuer womöglich höheren Schaden angerichtet. Unter Leitung von Brandinspektor Niklas Kreft von der Löschgruppe Obermarsberg ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zum Brand vor und bekämpfte diesen. Ein weiterer Trupp mit Wärmebildkamera ging in das Wohnhaus vor und kontrollierte hier die Räumlichkeiten. Nachdem die letzten Glutnester gelöscht waren und mittels Wärmebildkamera kein weiteren Brandquellen erkannt wurden, begannen die Wehren mit den Aufräumarbeiten und die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben.

Noch während der Aufräumarbeiten wurden die beiden Wehren um 16.11 Uhr zu einem weiteren Einsatz in die Carolus-Magnus-Straße in Marsberg alarmiert. In einem mehrgeschossigen Mehrfamilienhaus war es zu einem Zimmerbrand gekommen, in der betroffenen Wohnung hielt sich zum Zeitpunkt des Brandes unter anderem ein bettlägeriger älterer Mann auf. Unter dem Feuer mit Menschenleben in Gefahr wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert. Da die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg noch nicht die vorherige Einsatzstelle verlassen hatten, wurden die Löschgruppen aus den benachbarten Orten Westheim, Essentho, Erlinghausen, Bredelar, Beringhausen und Giershagen alarmiert.

Da die Einsatzstelle in Obermarsberg aber bereits nahezu abgearbeitet war, konnten dennoch mehrere Fahrzeuge samt Besatzung zeitnah nach Marsberg abrücken. Vor Ort stellte sich heraus, dass verbranntes Essen auf dem Küchenherd die Ursache für den Brand gewesen war. Einsatzkräfte konnten die Wohnungstür öffnen und das Essen vom Herd nehmen. Der ältere Hausbewohner konnte nicht über das Treppenhaus ins Freie gebracht werden, sondern musste über die Drehleiter aus dem 2. Obergeschoss gerettet werden.

Da die Wohnung durch den Brand stark verraucht war, wurde er in das Marsberger Krankenhaus gebracht. Zwei Einsatzkräfte des Löschzugs Marsberg, die unter Atemschutz vorgegangen waren, mussten während des Einsatzes ebenfalls zum Krankenhaus, Kreislaufprobleme waren die Ursache, so Einsatzleiter Alfons Kleffner. Nach erfolgten Lüftungsmaßnahmen der betroffenen Räumlichkeiten konnten nach anderthalb Stunden die letzten Einsatzkräfte abrücken.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

MARSBERG. Der Hochsauerlandkreis muss eine weitere, tödlich verletzte Person verkraften, die am 13. März fußläufig von Marsberg in Richtung Essentho unterwegs war.

Ereigent hatte sich der Unfall am Mittwoch, um 18.56 Uhr, als ein 32-jähriger Mann aus dem Baltikum am rechten Fahrbahnrand die Landesstraße 549 von Marsberg in Richtung Essentho beschritt. Ein in gleicher Richtung fahrender 23-jähriger Pkw-Fahrer aus Marsberg erkannte den dunkel gekleideten Fußgänger auf gerader Strecke nicht, sodass es zur Kollision kam.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimierungsmaßnahmen konnte der Notarzt nur noch den Tod des Fußgängers feststellen, der 32-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Unter Schock standen der 23-jährige Pkw-Fahrer und eine 30-jährige Zeugin eines vorbeifahrenden Pkws. Die Strecke blieb für die Unfallaufnahme bis in die späten Abendstunden gesperrt. (ots/r)

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Publiziert in HSK Retter
Donnerstag, 21 Februar 2019 17:26

Totenkopf auf Helm könnte Hinweis auf Täter geben

MARSBERG/BAD AROLSEN.  Am Montagnachmittag kam es auf der Straße Weist zu einer Verkehrsunfallflucht. Zuvor hatte sich ein Motorradfahrer einer Kontrolle der Polizei entzogen.

Einer Streifenwagenbesatzung fielen gegen 15.45 Uhr drei Motorradfahrer auf Motocross Maschinen auf. Bei einem der drei Maschinen fehlte das amtliche Kennzeichen, die anderen beiden Maschinen hatten  im Landkreis Waldeck-Frankenberg (KB) zugelassene Kennzeichen.

Durch die Marsberger Beamten wurde die Verfolgung der Motorräder aufgenommen, um diese einer Überprüfung zu unterziehen. Nachdem der Fahrer der Maschine ohne Kennzeichen, seine Verfolgung bemerkte, versuchte er sich der Kontrolle zu entziehen. Hierbei fuhr er unter anderem über den Parkplatz der Volksbank und anschließend über die Straße Weist in Richtung Mühlenstraße. Hier musste die Streifenwagenbesatzung die Verfolgung aufgrund der Verkehrslage abbrechen.

Kurze Zeit später meldete sich eine Verkehrsteilnehmerin bei den Beamten. Ein Motorradfahrer hatte der 29-jährigen Frau aus Marsberg an der Einmündung Mittelstraße die Vorfahrt genommen und war in die linke Seite des VW-Passat gekracht. Nach dem Sturz sei der Fahrer sofort wieder aufgestanden, zu seinem Motorrad gelaufen und weggefahren. Eine genaue Beschreibung konnte die Frau nicht geben, dem Sohn der Marsbergerin war allerdings ein Totenkopfsymbol auf dem Helm des geflüchteten Bikers aufgefallen. Die Polizei geht davon aus, das es sich bei dem Motorradfahrer um die geflüchtete Person handelt.

Hinweise nimmt die Polizeiwache in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/90-200 -3711 entgegen (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 12 Februar 2019 18:11

Alkohol, Unfall: 21-Jähriger flüchtet

MARSBERG. Ein 21-jähriger Marsberger krachte am Montagabend mit seinem Auto gegen einen Laternenmast auf der Straße "Trift" - bei dem Unfall wurde ein Mitfahrer leicht verletzt.

Der Fahrer setzte mit seinem Fahrzeug zurück, rammte den Mast und flüchtete anschließend über die Diemelbrücke. Hierbei ignorierte der Mann auch eine rote Ampel. Zeugen beobachteten den Unfall und informierten die Polizei, diese leitete eine Fahndung nach dem Fahrzeug ein.

Auf der Casparisstraße konnten die Beamten das Auto dann schließlich anhalten - der Fahrer pustete über 0,7 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend Strafverfahren wurde eingeleitet. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

MARSBERG/BAD AROLSEN. Die Verkehrsunfallflucht, die sich am Sonntag in Bad Arolsen ereignet hat, (wir berichteten, hier klicken) konnte inzwischen geklärt werden - die Polizei im Hochsauerlandkreis stellte den schwarzen Chevrolet mit dem amtlichen Kennzeichen HSK-O 777 in Marsberg sicher. Aus Angst vor der Polizei hatte sich der Flüchtige von der Unfallstelle entfernt, war nach Marsberg gefahren und hatte sein Fahrzeug dort abgestellt. Die Suche der Polizei nach dem flüchtigen Syrer blieb zunächst erfolglos.

Pkw gestohlen?

Am Montag kam dann aber Bewegung in die Sache: Bei der Polizei im Hochsauerlandkreis gab der Mann zu Protokoll, dass sein Chevrolet am Sonntag gestohlen wurde - von dem Unfall in Bad Arolsen habe er aber keine Kenntnis. Die Beamten nahmen die Anzeige zu Protokoll und teilten dem Mann mit, das sein beschädigtes Fahrzeug inzwischen sichergestellt werden konnte.

Angst um Führerschein

Einen Tag später erschien der junge Mann erneut auf der Polizeidienststelle in Brilon und gab zu, das Fahrzeug doch gefahren zu haben. Aus Angst vor der Polizei habe er die Fahrerflucht begangen, sei mit dem Wagen nach Marsberg gefahren und habe dann Alkohol konsumiert. Sein schlechtes Gewissen habe ihn geplagt und er wollte endlich reinen Tisch machen, deshalb sei er zur Aussage bereit. Nach eigener Bekundung ist die Angst um seinen Führerschein begründet. Er gab an, vor kurzem mit einem Heckschadenunfall bei der Polizei aufgefallen zu sein, außerdem sei er sechs mal in kurzer Zeit bei Geschwindigkeitsdelikten geblitzt worden.

Zwei Strafverfahren

Aufgrund seiner Aussage wurde bei dem Mann die Fahrerlaubnis sichergestellt. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, am 3. Februar im Kreuzungsbereich der Königsbergallee und der Prof.- Klapp-Straße ein Stoppschild überfahren und einen BMW gerammt zu haben. Im Anschluss flüchtete der Mann und muss sich nun wegen einer Verkehrsunfallflucht verantworten. Im Hochsauerlandkreis erwartet den jungen Syrer zusätzlich eine Anzeige wegen Vortäuschen einer Straftat.  (112-magazin)

Link: Fahndungsaufruf der Polizei Bad Arolsen (4.02.2019)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 30 Januar 2019 14:09

Sprinter entwendet und angezündet

MARSBERG. Nach einem Einbruch in eine metallverarbeitende Firma am "Unteren Ohmberg" entwendeten unbekannte Täter einen Mercedes Sprinter. Das Fahrzeug zündeten sie anschließend in der Marsberger Innenstadt an.

Am Samstag gegen 3.30 Uhr wurden Einsatzkräfte zum Wohnmobilplatz an der Straße "Trift" gerufen, wo ein weißer Mercedes Sprinter brannte. Die Ermittlungen zu dem in Brand gesteckten Sprinter führten zur Anschrift des Halters. Bei der Nachschau wurde der Einbruch in das Firmengebäude entdeckt. Die Täter hatten eine Scheibe eingeschlagen, Teile des Gebäudes durchsucht und anschließend den Sprinter entwendet. Diesen fuhren sie daraufhin zum etwa drei Kilometer entfernten Wohnmobilplatz, wo sie das Fahrzeug in Brand setzten.

Wer kann Angaben zum Tathergang machen? Wer hat in der Nacht zum Samstag den weißen Mercedes-Sprinter in Marsberg gesehen? Hinweise nimmt die Polizei in Marsberg unter der Telefonnummer 02992/902003711 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 29 Januar 2019 11:31

Marsberger nimmt Arolserin glatt aufs Korn

MARSBERG/BAD AROLSEN. Im Nachbarkreis ereignete sich ein Verkehrsunfall auf schneeglatter Fahrbahn - zwei Personen wurden dabei verletzt, die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Am Montag, gegen 17.55 Uhr, kam es in der Hubertusstraße zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Ein 58-jähriger Marsberger kam auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen Skoda. Er fuhr in den Gegenverkehr und stieß mit dem Golf einer 23-jährigen Bad Arolserin zusammen. Beide Personen wurden bei dem Unfall verletzt.

Der Marsberger wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Leichtere Verletzungen erlitt die Golffahrerin. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.(ots/r)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 06 Januar 2019 14:00

Kellerbrand in Marsberg, Großbrand verhindert

MARSBERG. Zu einem Kellerbrand mussten am Nachmittag des 4. Januar die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg sowie der Rettungsdienst ausrücken.

Im Keller eines Wohngebäudes kam es zu einem Brand in unmittelbarer Nähe eines Ofens. Dort hielt sich zum Zeitpunkt des Brandausbrauchs ein älterer Mann auf, der sich nicht mehr allein retten konnte. Insgesamt fünf Personen mussten von der Feuerwehr aus dem Gefahrenberreich gerettet werden.

Gegen 15.25 Uhr ging bei den Feuerwehrleuten aus Marsberg und Obermarsberg der Alarm ein, eine unklare Rauchentwicklung wurde gemeldet. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage als Kellerbrand dar, insgesamt fünf Personen waren Rauchgas ausgesetzt.

In unmittelbarer Nähe eines Ofens im Keller kam es zu dem Feuer, Holzstücke und ein Holzstuhl gerieten in Brand - deutliche Rauchentwicklung war die Folge. Ein Hausbewohner hielt sich in der Nähe des Brandherds auf, als das Feuer ausbrach.

Glücklicherweise bemerkten Nachbarn und Angehörige den Schadensfall frühzeitig. Diese setzten den Notruf ab und unternahmen eigene Rettungs- und Löschversuche. Dadurch konnte die im Keller befindliche Person aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gezogen werden. Unter schwerem Atemschutz konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Mann aus dem Keller retten.

Die insgesamt fünf beteiligten Personen wurden in ein Nachbarhaus in Sicherheit gebracht und dort von Einsatzkräften des Rettungsdienstes auf eine Rauchgasentwicklung untersucht. Eine der betroffenen Personen wurde vorsorglich ins Marsberger Krankenhaus gebracht.

Den Brand konnten die Feuerwehrleute, ebenfalls unter Atemschutz, binnen kürzester Zeit löschen, Kleinlöschgerät und ein C-Rohr waren ausreichend. Das Feuer war glücklicherweise nur kleineren Umfangs und breitete sich auch nicht weiter aus.

Der Brandrauch breitete sich dagegen im gesamten Gebäude aus, so dass Keller und Wohnbereich mit Hochdrucklüftern gelüftet wurden. Mit Messgeräten wurden anschließend die betroffenen Bereiche kontrolliert. Die Messungen ergaben glücklicherweise, dass die Bewohner in ihr Haus zurückkehren konnten.

Insgesamt lief der Einsatz glimpflich ab, so die Bilanz der Feuerwehr. Etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren unter der Leitung von Frank Steker etwa 1,5 Stunden im Einsatz.

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Publiziert in HSK Polizei
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