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VÖHL. Rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren waren in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Einsatz, um Tiere zu retten, ein Übergreifen der Flammen auf eine Scheune zu verhindern und den Schaden auf 170 Strohballen und 30 Heuballen zu begrenzen.

Einmal mehr hat sich am 28. Juli gezeigt, wie hoch der Ausbildungsstand der Feuerwehren Vöhl und Korbach ist - mit Engagement und Fachwissen wurde ein Großfeuer in Schach gehalten, unterstützt wurden die Löscharbeiten von Landwirten und von der Firma Wachenfeld.

Gegen 22.35 Uhr ertönten Sirenen in Vöhl, sodass Gemeindebrandinspektor Marco Amert auf den Alarmierungscode schaute: "Marienhagen, Obernburger Straße, F3, brennende Strohballen an Scheune", so das Einsatzstichwort. Mit den alarmierten Feuerwehren aus Vöhl, Marienhagen, Obernburg, Thalitter und Herzhausen, trafen die Florianjünger in der Feldgemarkung zwischen Marienhagen und Obernburg ein. Rund 200 Rundballen standen in Vollbrand. Eine etwa zehn Meter entfernte Scheune und ein Stall waren akut durch das Feuer gefährdet. Schnelles Handeln war daher nötig.

Während der Gemeindebrandinspektor die eintreffenden Einsatzkräfte mit Aufgaben betraute, wurden ein Bulle, drei Rinder und drei Kälber aus der Gefahrenzone gebracht und eine Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf die Scheune zu verhindern. Weiterhin traf die Feuerwehr Korbach zur Unterstützung mit Tanklöschfahrzeugen ein, Landwirte brachten Wasserfässer zur Einsatzstelle und die Firma Wachenfeld rückte mit dem Wechselladerfahrzeug und zwei Wassertanks an. 

Um 4.30 Uhr, konnte Marco Amert der Leitstelle Waldeck-Frankenberg "Feuer aus" melden. Die Brandwache übernahm die Freiwillige Feuerwehr Marienhagen. Wie es zu dem Brand kam, steht noch nicht fest, die Beamten der Korbacher Polizei sind derzeit mit der Spurensicherung beschäftigt. Auch über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Informationen vor.

Link: Einsatzstandort am 28. Juli 2022 bei Marienhagen.

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Mittwoch, 02 März 2022 09:38

Schlepper brennt, Feuerwehren zur Stelle

VÖHL. Für einen Landwirt aus Basdorf endete die Fahrt am heutigen Mittwochmorgen auf einem Feld zwischen Basdorf und Ober-Werbe.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der Landwirt mit seinem Deutz die Straße nach Ober-Werbe, bog dann auf sein Feld ab und wollte mit der Arbeit beginnen. Dabei bemerkte der Fahrer im Bereich der Kabine eine Rauchentwicklung. Umgehend schlugen Flammen aus der Kabine, sodass sich der Fahrer in Sicherheit bringen musste. Er setzte den Notruf um 6.14 Uhr ab, konnte ansonsten gegen das schnelle Ausbreiten des Feuers nichts unternehmen.

Zuerst traf die Basdorfer Wehr an der Einsatzstelle ein. Zu diesem Zeitpunkt stand der Schlepper bereits in Vollbrand. Es folgten die Wehren aus Vöhl, Asel, Marienhagen und Herzhausen. Als hätte die Freiwillige Feuerwehr aus Sachsenhausen bereits in den Startlöchern gestanden, rückten 12 Freiwillige unter der Leitung von Bernd Schäfer zügig an und unterstützten die anderen Wehren beim Ablöschen des Treckers. Ebenfalls im Schlepptau hatten die Waldecker ihren Abrollbehälter "Technische Hilfe" dabei. Dies war insofern vonnöten, weil die Dieselleitung ebenfalls durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Auslaufender Diesel konnte aufgefangen und in einen Behälter geschüttet werden, der im Tank befindliche Kraftstoff wurde abgepumpt. Eine Umweltgefährdung konnte so ausgeschlossen werden. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus. Sowohl Bernd Schäfer, als auch der Vöhler Gemeindebrandinspektor Marco Amert zeigten sich über die "revierübergreifende" Zusammenarbeit der Wehren sehr zufrieden.

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Donnerstag, 23 Dezember 2021 16:34

73-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Vöhl

VÖHL. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Donnerstagvormittag in der Ortslage von Vöhl - ein 73 Jahre alter Mann konnte trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche nicht mehr gerettet werden.

Wie die Polizei mitteilt, kam der Senior mit seinem BMW X3 in der Schloßstraße von der Fahrbahn ab, fuhr durch mehrere Zäune und kam mit seinem Pkw vor einem Räumschild auf einem Hof zum Stehen. Dabei wurde er eingeklemmt. Der 73-Jährige aus der Gemeinde Vöhl konnte zwar schnell aus seinem Auto geholt werden, die Reanimationsversuche der Ersthelfer und der alarmierten Rettungskräfte verliefen leider erfolglos.

Nach ersten Erkenntnissen der am Unfallort eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Korbach besteht der Verdacht, dass der Mann aufgrund eines medizinischen Notfalls bewusstlos wurde und daher die Kontrolle über sein Auto verlor. Zur Klärung des Unfallgeschehens hat die Staatsanwalt Kassel die Beschlagnahme des Autos und weitere Untersuchungen angeordnet. Ein Notfallseelsorger, der Notarzt, eine Polizeistreife aus Korbach und die Feuerwehren aus Vöhl, Schmittlotheim, Herzhausen und Sachsenhausen waren mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Vier Wehren im Einsatz

Den Feuerwehreinsatz leitete der Vöhler Gemeindebrandinspektor Marco Amert. Nach der Alarmierung, die gegen 11.05 Uhr erfolgte, rückten die Wehren Vöhl, Schmittlotheim, Herzhausen und Sachsenhausen zur Unfallstelle aus. Hydraulisches Schneidwerkzeug musste aber nicht eingesetzt, der Fahrer konnte von den Einsatzkräften aus dem Pkw geholt werden. Umgehend erfolgten die Reanimationsmaßnahmen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Auf ca. 10.000 Euro wird der Gesamtsachschaden geschätzt.


Ein weiterer Unfall mit Todesfolge hat sich am 23. Dezember im Lichtenfelser Ortsteil Münden ereignet.

Link: 66-Jähriger stirbt bei Unfall in Münden: Verdacht auf medizinische Ursache.

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Freitag, 29 Januar 2021 17:22

Feuerwehr zieht Bus aus prekärer Lage

VÖHL. Erneut konnten die Feuerwehren aus Vöhl und Waldeck ihren guten Ausbildungsstand unter Beweis stellen - ein Linienbus war am Freitag in Höhe des Schwanenteichs über das Ziel hinausgeschossen und drohte am Wanderparkplatz einen Abhang hinabzustürzen.  

Über die Leitstelle Waldeck-Franklenberg ging am Freitagmorgen gegen 9.35 Uhr der Notruf eines 33-jährigen Mannes aus Lichtenfels an die Freiwillige Feuerwehr Vöhl raus. Gemeldet wurde ein Bus in einer prekären Lage an der Landesstraße 3084 bei Vöhl. Umgehend rückte eine Polizeistreife aus Korbach aus und erreichte den Unfallstandort zeitnah. Um ein unkompliziertes Anrücken der alarmierten Feuerwehr zu gewährleisten, sicherten die Beamten die Unfallstelle ab. Nach Angaben der Polizei war der 33-Jährige von Marienhagen kommend in Richtung Vöhl unterwegs gewesen und wollte eine Ruhepause auf dem Wanderparkplatz einlegen. Dazu sollte es aber nicht kommen. Stattdessen geriet der Bus beim Einfahren auf den schneeglatten Parkplatz ins Rutschen, stellte sich quer und kam erst dann zum Halten, als die Vorderräder über den Abhang zum Nebenbach lugten und der Bus aufgesetzt hatte.

Gemeindebrandispektor Marco Amert mit den Kameraden der Feuerwehren aus Vöhl und Asel rückten zur Unfallstelle aus, begleitet von einem Schlepper mit Sicherungsseilen vom Vöhler Bauhof. Umgehend wurden die Seile an dem Bus befestigt und dieser gegen weiteres Abrutschen gesichert. Die angeforderte Wehr aus Sachsenhausen kam mit dem HTLF und zog den Linienbus mit der Seilwinde auf den Parkplatz zurück. Unbeschadet konnte der Fahrer seine Tour fortsetzen, Personen waren zum Glück nicht im Bus, es gab daher auch keine Verletzten.

Nach gut zwei Stunden kehrten die 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren, sowie der Mitarbeiter vom Bauhof, in ihre Standorte zurück.

Link: Unfallstandort am 29. Januar am Wanderparkplatz bei Vöhl.

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VÖHL. Rund 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Herzhausen, Dorfitter und Thalitter rückten um 20.04 Uhr am Samstagabend zu einem denkmalgeschützten Haus in der Immighäuser Straße in Thalitter aus - dort hatte sich ein Kamin überhitzt. 

Ausgelöst wurde der Einsatz, nachdem Hausbewohner das glühende Edelstahlrohr des Kamins bemerkt hatten. Daraufhin erfolgte die Alarmierung mit dem Kürzel "F2" durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Nachdem Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Marco Amert die Lage vor Ort analysiert hatte, wurde Schornsteinfegermeister Holger Figge aus Korbach hinzugerufen. Dieser kehrte den Kamin durch und säuberte auch das Ofenrohr. 

Da Kaminbrände nicht mit Wasser gelöscht werden dürfen, bezogen sich die Arbeiten der Wehren auf das Bereitstellen der Trupps für einen schnellen Löschangriff, für den Fall eines Brandes. Mit der Wärmebildkamera wurden die umliegenden Wände im Haus kontrolliert und nach Absprache mit der Polizei, konnte die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben werden. Sachschaden entstand nach Angaben der Polizei nicht.

Ebenfalls im Einsatz war eine Rettungswagenbesatzung zur Absicherung. Die Wehren rückten um 22.30 Uhr ab. (112-magazin.de)

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MARIENHAGEN. Ein vermeintlicher Wohnungsbrand rief gleich mehrere Wehren aus der Gemeinde Vöhl in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf den Plan. Ein Nachbar hatte nachts enorme Rauchentwicklung und Feuerschein bei einem Wohnhaus wahrgenommen und daraufhin den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt.

Gegen 3.25 Uhr rückten die Wehren Marienhagen, Vöhl, Thalitter, Herzhausen und Obernburg unter dem Alarmkürzel "F2 Y, mehrere Personen im Gebäude" in den Triftgarten aus. Ebenfalls alarmiert wurden aufgrund des Alarmstichwortes zwei RTWs, ein NEF und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach; auch der Kreisbrandinspektor machte sich auf den Weg.

Mit Eintreffen der Feuerwehr Marienhagen konnte durch die vorgenommene Erkundung schnell Entwarnung gegeben werden. Hier brannten lediglich ca. 30 Quadratmeter Waldboden. Somit brach der Kreisbrandinspektor seine Alarmfahrt ab. Auch ein RTW und das alarmierte NEF rückten wieder in ihre Standorte ein, um für andere, weitaus wichtigere Einsätze verfügbar sein zu können. Ein RTW blieb zur Absicherung vor Ort.

Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr vor; später wurde ein weiteres C-Rohr vorgenommen. Kontrolliert wurden die Einsatzarbeiten mit einer Wärmebildkamera. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei Korbach aufgenommen, genaue Details konnte die Polizei noch nicht nennen.  Der Einsatz konnte gegen 5.30 Uhr für die rund 65 Einsatzkräfte beendet werden. (112-magazin.de)

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WALDECK/VÖHL. Rund 52 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Rettungstauchern wurden am Donnerstag alarmiert, um ein Segelboot im Edersee vor dem Untergang zu bewahren - trotz Einsatz von zwei Saugpumpen konnte das Boot, das an der Steganlage im Fürstental vertäut war, nicht vor dem Sinken bewahrt werden.

Boot sinkt im Fürstental

Gegen 17.15 Uhr, wurden die Wehren aus Vöhl und Waldeck alarmiert. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer übernahm die Einsatzleitung und ließ zunächst das Tor zur Steganlage öffnen und mehrere Saugpumpen in das bereits durch einen Wassereinbruch voll laufende Segelboot setzen. Auch der Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing aus Waldeck war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Wehren aus der Großgemeinde Vöhl rückten an und unterstützten die Kameraden der Waldecker Wehren tatkräftig. Trotz hohem Engagement konnte ein Sinken des Bootes nicht verhindert werden. Etwa 30 Minuten nach der Alarmierung sank das Boot etwa sechs Meter tief auf den Grund des Edersees. Im Nachgang legten die Feuerwehrleute noch eine Ölsperre um die Steganlage, um eventuell auslaufende Betriebsstoffe aufzufangen.

Zwei Beamte der Wasserschutzpolizei Kassel nahmen an der Örtlichkeit den Schaden auf und verständigten den Besitzer des Bootes. Sichtlich geschockt vom Untergang seines Bootes zeigte sich der 54-Jährige aus Vöhl am Einsatzort. Wieso das Boot leckgeschlagen war, konnte sich der Eigner aber nicht erklären. Die angeforderten Taucher erschienen zwar an der Einsatzstelle, ein Heben des Bootes ist aber erst für den heutigen Freitag geplant. Unterstützt haben die Aktion die DLRG, die mit drei Booten im Einsatz war. Die Absicherung hatte ein Team der Promedica Rettungswache aus Sachsenhausen  übernommen, verletzte Personen gab es aber nicht.  

Über die Schadenshöhe und die Ursache der Havarie konnte die Wasserschutzpolizei noch keine Angaben machen. (112-magazin)

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FRANKENBERG/KORBACH. Zwei beschädigte Autos, ein beschädigter Lkw, eine schwerverletzte Person und eine komplett gesperrte Bundesstraße sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag (15. Juni) gegen 13.20 Uhr bei Schmittlotheim ereignet hat.

Wie die mit dem Unfall befasste Polizeidienststelle in Frankenberg mitteilt, befuhr eine Frau (63) aus Waldeck mit ihrem blauen Golf, die Bundesstraße 252 von Frankenberg in Richtung Korbach. Unmittelbar hinter dem Golf hatte sich ein Mann (55) aus Frankenau mitsamt Beifahrerin (55) im Suzuki angeschlossen. Etwa 250 Meter vor dem Abzweig nach Schmittlotheim, geriet der Golf unvermittelt nach links auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender weißer Mercedes, der 14 Tonnen Motoröl geladen hatte und von einem 63-jährigen Trucker aus Zierow (Mecklenburg-Vorpommern) gesteuert wurde, versuchte durch Ausweichen nach rechts eine Kollision mit dem Golf zu verhindern. Dies gelang allerdings nicht in Gänze; der Golf krachte in die Seite des Trucks und riss dabei den Dieseltank am Actros auf. Um die Achse drehend, kam der Golf auf der eigenen Fahrspur zum Stehen. 

Zum Leidwesen des 55-jährigen Mannes im Suzuki - völlig überrascht vom Unfallgeschehen, krachte der Suzuki in den Golf. Dabei entstand ein Sachschaden am Suzuki von etwa 3000 Euro. Der Fahrer und die Beifahrerin im Suzuki wurden nicht verletzt. Anders verhält es sich bei der 63-Unfallverursacherin aus Waldeck, nachdem der Golf mit dem Lkw kollidiert war, wurde am Pkw das linke Rad abgerissen und die Front demoliert. Den Sachschaden am Golf gibt die Polizei mit 10.000 Euro an. Notarzt und RTW-Besatzungen trafen umgehend am Unfallort ein, die schwerverletzte Frau kam ins Krankenhaus nach Frankenberg.

Einen weitaus höheren Sachschaden hat das Transportunternehmen aus Recklinghausen zu beklagen. Der Fahrer des Actros blieb zwar unverletzt, der Sachschaden wird von der Polizei aber auf 50.000 Euro geschätzt. Somit summiert sich der Blechschaden an den beteiligten Unfallfahrzeugen auf 63.000 Euro. Weitaus schlimmer könnte sich die Umweltverschmutzung auswirken. Nach Angaben von  Gemeindebrandinspektor Marco Amert wurde die Vöhler Wehr um 13.55 Uhr alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte musste die Strecke auf Anweisung der Polizei gesperrt werden. Weiterhin wurde ein Auffangbehälter aufgestellt und Dieselkraftstoff aus dem lecken Tank gepumpt. Dazu streuten die ehrenamtlichen ausgelaufene Betriebsstoffe ab, um ein Verschmutzen von Lorfe und Eder zu verhindern. Aufgrund des Ausmaßes ließ der Polizeiführer vom Dienst die untere Wasserbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg informieren. Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, dass das Erdreich im Bereich der Unfallstelle kontaminiert ist, am morgigen Dienstag soll ausgebaggert werden, hieß es aus Polizeikreisen. Mit im Einsatz war auch die Freiwillige Feuerwehr aus Korbach mit ihrem Gerätewagen Umweltschutz.

Nicht mehr fahrbereit, weil die Achse am Lkw durch den Zusammenprall zerstört wurde, musste extra ein Spezialfahrzeug mit Kran zur Unfallstelle beordert werden - die Bergungsarbeiten am Lkw laufen derzeit noch. Vorher müssen die 14 Tonnen Motoröl aber abgepumpt werden - auch das muss eine Spezialfirma übernehmen. Zur Zeit (19.10 Uhr) ist die B252 weiterhin in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt, die Umleitungen sind ausgeschildert.  (112-magazin) 

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VÖHL. Bei zwei vorsätzlich gelegten Zimmerbränden in der Asylunterkunft an der Korbacher Straße im Vöhler Ortsteil Dorfitter, wurde ein Schaden von 80.000 Euro produziert, verletzte Personen sind nicht zu beklagen.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler der Korbacher Kripo von schwerer Brandstiftung aus. Ins Visier der Ermittlungen ist ein 20-jähriger eritreischer Asylbewerber geraten. Der Bewohner der Asylunterkunft hielt sich am Donnerstagabend zuletzt in seinem Zimmer auf, in dem einer der Brände gelegt wurde. Er ist noch flüchtig.

Um kurz vor 22 Uhr, wurden Polizei- und Rettungskräfte über einen Brand in der Asylunterkunft im Vöhler Ortsteil Dorfitter informiert. Zehn Personen, die sich zur Brandzeit im Gebäude aufhielten, wurden durch die Feuerwehr aufgefordert das Haus zu verlassen. Im Zimmer des 20-Jährigen und einem Waschraum war nach derzeitigen Erkenntnissen Feuer gelegt worden. Beide Brände konnten durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden, der entstandene Sachschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt. Derzeit ist das Gebäude nicht bewohnbar und wurde durch die Polizei versiegelt.

Ein Teil der Bewohner wurde noch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Wohnungen untergebracht. Andere konnten bei Freunden aus der Nähe unterkommen. Weitere Erkenntnisse liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen und die Fahndungsmaßnahmen dauern an. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Kriminalpolizei in Korbach  unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

Gegen 21.45 Uhr rückten die Wehren Dorfitter, Thalitter, Obernburg, Herzhausen, Schmittlotheim und die „örtliche Einsatzleitgruppe" mit 65 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "F2 Y, Feuer in Gebäude" in die Korbacher Str. 13 aus. Ebenfalls zur Einsatzstelle eilten der stellvertretende Kreisbrandinspektor, ein Notarzt, ein RTW, zwei Streifenwagen aus Korbach, sowie ein Streifenwagen aus Frankenberg. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich in dem ehemaligen Hotel noch sieben von zehn Personen befanden. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert gingen drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vor. Zeitgleich stellten sich drei weitere Trupps als Sicherheitstrupp bereit, weitere Kräfte der Feuerwehren leuchteten die Einsatzstelle aus. Während der Einsatzarbeiten wurde die B 252 in Absprache mit der Polizei voll gesperrt. Alle Personen, die sich zur Brandzeit in ihren Wohnungen befanden, konnten über einen rauchfreien Bereich gerettet werden und wurden vor Ort durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt, es kam niemand zu Schaden.

Bürgermeister vor Ort

Das Feuer selbst konnte durch das Vornehmen eines C-Hohlstrahlrohres schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Zur Brandbekämpfung mussten die Trupps in einen Waschraum im Erdgeschoss und in eines der Zimmer im Dachgeschoss vordringen. Hier brannten vermutlich ein Haufen Wäsche und ein Bett. Nach der Meldung "Feuer aus" wurde ein Hochdrucklüfter in Stellung gebracht, um Lüftungsmaßnahmen durchzuführen. Im Laufe der Einsatzarbeiten traf auch Bürgermeister Karsten Kalhöfer ein, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Er zeigte sich bestürzt über die Ereignisse und organisierte für die Bewohner zusammen mit Bernd Weber vom Ordnungsamt weitere Unterkünfte. Während zwei in gemeindeeigene Immobilien untergebracht wurden, konnten die übrigen fünf Asylanten bei Freunden und Bekannten unterkommen. Der Einsatz dauerte bis ca. 1 Uhr an. Im Nachgang mussten verbrauchte Atemschutzgeräte ausgetauscht werden, um die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen. Die Beamten der Kriminalpolizei nahmen die Personalien der einzelnen Bewohner auf und stellten die Unterkunft sicher.

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KIRCHLOTHEIM. Den Vöhler Ortswehren ist es zu verdanken, dass ein Flächenbrand bei Kirchlotheim nicht auf den Nationalpark überspringen konnte. Etwa 40 Einsatzkräfte kämpften vier Stunden gegen das Feuer an; unterstützt wurden die Brandschützer von der Korbacher Feuerwehr, die mit einem großen Tanklöschfahrzeug unermüdlich Wasser zu den Brandstellen schafften.

Ein Passant hatte am Montagnachmittag gegen 14.50 Uhr starke Rauchentwicklung oberhalb von Kirchlotheim entdeckt und die Leitstelle alarmiert. Daraufhin wurden mit dem Stichwort "F2 - unklare Rauchentwicklung" die Vöhler Ortswehren alarmiert. Die  Freiwilligen aus Kirchlotheim, Harbshausen, Herzhausen und Schmittlotheim rückten in Richtung Hagenstein an und konnten mit einem schnellen Löschangriff eine in Brand geratene Wiesenfläche von 150 Quadratmetern ablöschen. Da sich aber ein weiterer Brandherd, etwa 600 m², oberhalb der Grillhütte etablierte, der durch aufkommende Winde auf eine Hecke übergegriffen hatte, wurden die Wehren aus Buchenberg und Ederbringhausen nachalarmiert. 

Quasi in letzter Minute konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Nationalpark Kellerwald-Edersee verhindert werden. Maßgeblichen Erfolg an der Löschaktion hatten auch die Korbacher Einsatzkräfte, die mit dem großen Tanker immer wieder für Nachschub sorgten. Dazu wurden die Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr im Ort befüllt und mühsam über Stichwege zu den Einsatzstellen geschleust.

Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk und sein Stellvertreter Marco Amert zeigten sich nach Abschluss der vierstündigen Löschaktionen erleichtert. 

Zur Brandabsicherung wurde eine RTW-Besatzung in Marsch gesetzt; verletzt wurde aber niemand Die Polizeistreife aus Frankenberg war ebenfalls vor Ort und sicherte Spuren. Eine Schadenshöhe konnte noch nicht genannt werden. (112-magazin)

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