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Freitag, 07 August 2020 13:21

Holzlaster samt Hänger aus dem Verkehr gezogen

BAD AROLSEN. Die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg versteht keinen Spaß, wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Am Mittwoch, gegen 13.30 Uhr, kontrollierten Polizisten des regionalen Verkehrsdienstes einen mit Holz beladenen Lastwagen mit Anhänger auf einer Kreisstraße bei Bühle, mit dem Ergebnis, dass die Zugkombination aus dem Verkehr gezogen werden musste.

Der Fahrer des Lastwagens hatte zuvor einen leichten Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr, bei dem nur sehr geringer Sachschaden entstanden war. Bei der anschließenden Kontrolle mussten die Polizisten aber feststellen, dass sich sowohl der Lastwagen, als auch der Anhänger in einem nicht verkehrssicheren Zustand befanden.

Der Lastwagenfahrer musste daraufhin seine Holzladung abladen und das Fahrzeuggespann unter Polizeibegleitung nach Korbach fahren. Dort zogen die Beamten einen Sachverständigen hinzu. Dieser untersuchte den Lastwagen und den Anhänger und stellte dabei erhebliche technische Mängel fest. Die vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen waren nicht durchgeführt worden. Die gravierendsten Mängel betrafen die Bremsen, die Reifen und die Beleuchtung.

Da die Verkehrssicherheit durch den nicht vorschriftsmäßigen Zustand wesentlich beeinträchtigt war, wurden der Lastwagen und der Anhänger aus dem Verkehr gezogen. Erst nach einer Beseitigung der Mängel können sie wieder in Betrieb genommen werden. Der Fahrer und der Verantwortliche des Fuhrunternehmens aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, müssen mit Bußgeldverfahren rechnen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Am Montag führte die Polizei Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr durch. Dazu war durch die Beamten in Schloss Neuhaus auf der Bielefelder Straße eine stationäre Kontrollstelle eingerichtet worden.  

Die Polizei hat den Fokus ihrer Verkehrssicherheitsarbeit, neben der Bekämpfung der Hauptunfallursachen wie beispielsweise dem Missachten der Geschwindigkeitsvorgaben, insbesondere auf das Führen von Fahrzeugen und Kraftfahrzeugen unter Alkohol- und/ oder Drogeneinfluss gerichtet.

Die Zahl der Drogenverstöße bei der Teilnahme am Straßenverkehr ist in den letzten Monaten deutlich angestiegen. Im vergangenen Jahr war es jede Woche mehrfach zu Verkehrsunfällen gekommen bei denen der Einfluss von Drogen- und/oder Alkohol festgestellt wurde und fast 80 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.

Am Montag wurde bei vier Pkw-Führern nach Urintests ein positives Ergebnis im Bezug auf den Missbrauch von Drogen festgestellt. Alle Ergebnisse wiesen deutlich auf die Einnahme von THC - dem berauschenden Wirkstoff in Marihuana, bzw. Haschisch vor, bzw. während der Fahrt hin. Daher wurde bei den Fahrern im Alter zwischen 19 und 47 Jahren die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt mit dem Pkw untersagt.

Allen Fahrern droht nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot, sofern es sich um einen sogenannten Erstverstoß handelt. Der 47-jährige Pkw-Führer war zudem über die Kontrollmaßnahmen derart aufgebracht, dass gegen ihn zusätzlich eine Strafanzeige wegen Beleidigung gefertigt werden musste.

Neben den Anzeigen wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter Drogeneinfluss wurden bei zwei Lkw-Fahrern hingegen Verstöße gegen die Sozialvorschriften, namentlich der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, festgestellt. Darüber hinaus wurde bei zwei weiteren Fahrern von Gartenbau-Lkw die jeweilige Ladungssicherung bemängelt, bei denen entweder keine oder zu wenige Spanngurte vorhanden waren oder Ladeflächennetze fehlten.

Insgesamt war auffällig, dass viele motorisierte Verkehrsteilnehmer ohne ihren Führerschein unterwegs waren. Hierzu wurden Verwarngelder am Kontrollort erhoben. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

KORBACH. Einen rumänischen Sattelzug in technisch desolatem Zustand hat die Polizei in Korbach aus dem Verkehr gezogen: Nicht weniger als 18 teils gravierende Mängel brachte die Überprüfung durch einen Sachverständigen ans Licht.

Das Gespann erweckte in der Korbacher Innenstadt die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter, weil der Gesamtzustand augenscheinlich nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprach. Bei der Kontrolle wurde schnell klar, dass sich der Lkw in einem verkehrsunsicheren Zustand befindet. Deshalb wurde er auch auf dem Prüfstand der Dekra am Nordring untersucht.

Der Gutachter stellte an dem Sattelzug aus Rumänien insgesamt 18 erhebliche Mängel fest. So war der Kraftstofftank beschädigt und eine Bremsscheibe gerissen, die Feststellbremse und auch der Druckluftbehälter für die Bremsanlage des Anhängers funktionierten nicht ordnungsgemäß. Ein Stoßdämpfer war ausgeschlagen und einer fehlte komplett. Auch die Reifen an der Lenkachse waren in einem desolaten Zustand.

Michael Chirakakis vom Regionalen Verkehrsdienst: "Wir mussten die Weiterfahrt sofort unterbinden. Erst wenn die Schäden beseitigt sind, darf der Fahrer seine Fahrt fortsetzen". Deshalb wurde das Gespann auch unter Polizeibegleitung zu einer nahegelegenen Werkstatt gebracht. Polizist Antonio Diaz Eierding ergänzt: "Das Gespann ist eine 'tickende Zeitbombe' und eine Gefahr für alle anderen Verkehrsteilnehmer".

Ob und welche Bußgelder oder Sicherheitsleistungen für den Fahrer und die Spedition fällig sind, nannte Polizeisprecher Volker König in seinem Bericht von Dienstag nicht.

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Ohne Kennzeichen und Beleuchtung hat die Polizei bereits in der vergangenen Woche ein Zirkusgespann erwischt. Weitere Anzeigen folgen, die Flotte ist stillgelegt und "überwintert" nun bei den belgischen Kasernen.

In der Wildunger Landstraße war am Freitag einer Streife des Regionalen Verkehrsdienstes ein landwirtschaftliches Gespann aufgefallen, weil an dem Anhänger keine Beleuchtung und auch kein Kennzeichen angebracht waren. "Bei der Kontrolle stellten die Beamten weitere erhebliche verkehrstechnische Mängel am Anhänger fest, geleiteten ihn zu einem Abstellort und untersagten eine Weiterfahrt", so Polizeisprecher Volker König am Donnerstag.

Zwei Stunden später stellten dieselben Beamten fest, dass der eigentlich stillgelegte Anhänger verschwunden war. Der Fahrer hatte ihn trotz Betriebsverbot auf den Hauerparkplatz gefahren und zwischen den anderen Zirkusanhängern "versteckt". Nun erwarten ihn mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Punkte in der Flensburger Verkehrskartei.

Die weiteren Folgen wiegen sicherlich ungleich schwerer: Die Beamten stellten bei dieser Gelegenheit nämlich an zehn weiteren Anhängern erhebliche Mängel fest und zogen zur Überprüfung der Fahrzeuge einen Gutachter hinzu. Ende vom Lied: Sie untersagten für fast alle Anhänger die Weiterfahrt. Lediglich ein Anhänger blieb unbeanstandet.

Neben gravierenden Mängeln wie Durchrostungen und schadhafter Technik waren vor allem die Reifen Stein des Anstoßes, berichtet König weiter. Einige Laufflächen hatten sich bereits gelöst, Profil war nicht mehr zu erkennen, falsche Größen waren montiert und scheuerten unter dem Aufbau. Insgesamt müssen 37 Reifen gewechselt werden. Als "tickende Zeitbomben" bezeichneten die Beamten den Zustand der Anhänger.

Beim Ordnungsamt der Stadt Korbach hatte sich für Anfang der Woche bereits eine weitere Schaustellergruppe angemeldet, also mussten die stillgelegten Zirkusanhänger weichen. Die Stadt ordnete eine Verlegung zur ehemaligen Belgischen Kaserne an. Da die Anhänger nicht verkehrssicher sind, mussten sie unter Polizeibegleitung in die Flechtdorfer Straße gebracht werden. Dort müssen sie nun bleiben, bis die Verantwortlichen die Beseitigung der Mängel nachgewiesen haben. Erst dann dürfen sie die Fahrt fortsetzen.

Publiziert in Polizei

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