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BAD WILDUNGEN. Rund 40 Grad Celsius hat es im Cockpit der EC 155 der Bundespolizei Fliegerstaffel aus Fuldatal in einer Höhe von etwa 1500 Fuß. Der Hubschrauber ist mit rund 260 Stundenkilometern auf dem Weg nach Waldeck-Frankenberg. Die Bergwacht hat die Fliegerstaffel angefordert. In die Nähe von Bad Wildungen, zum Hahnberg bei Reinhardshausen. Dort ist Jan-Lucas Krause in Not geraten – er ist in unwegsamem Gelände verunglückt, hat sich am Bein verletzt. Laufen oder auftreten kann der junge Mann nicht mehr. Für einen Rettungswagen ist die abgelegene Stelle in einem Kahlschlag-Hang, bewachsen mit Dornensträuchern und übersät mit Baumstümpfen, die dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind, unerreichbar.

Eine Rettung mit Bergwacht und Feuerwehr ohne Unterstützung des Hubschraubers würde mehrere Stunden in Anspruch nehmen und Helfer wie Patient bei den derzeit heißen Temperaturen der Sahara Luft von Hoch Yona schnell an ihre Leistungsgrenzen bringen. Für beide Seiten wäre dies ein mehr als gefährliches Unterfangen.

An der Jägersburg bei Bad Wildungen landet der Pilot seine Maschine zunächst, um von Gerd Windhausen, dem Technischen Leiter der Bergwacht Hessen, die wichtigsten Informationen für sich und sein Team zu erhalten, und um Luftretter der Bergwacht an Bord zu nehmen.

Gleich zu Beginn macht der erfahrene Pilot klar: „Wir sind mit der Maschine an der Leistungsgrenze bei diesen extrem heißen Temperaturen. Wir können das Rettungsteam nur in zwei Flügen raus bringen. Alle zusammen schaffen wir heute nicht“. Die Bergretter stehen im Feld neben der Bundesstraße 253 und erhalten von Gerd Windhausen zusammen mit der Besatzung des Hubschraubers bei sengender Hitze die genauen Koordinaten der Einsatzstelle und eine Beschreibung, wo der Hahnberg sich genau befindet. Auf einer Karte können sich die Helfer die Lokalität kurz genau anschauen. „Über das Verletzungsmuster ist nichts Genaues bekannt. Ihr müsst so raus gehen, dass Ihr alle Situationen abarbeiten könnt“, gibt Gerd Windhausen seinen Kameraden mit auf den Weg. Nach der kurzen Einweisung startet der Pilot die Turbinen der Maschine und nimmt den Einsatzleiter der Bergwacht mit Rettungsrucksack an Bord.

Im Wald in Not

Derweil einige Kilometer weiter in unwegsamem Waldgelände: Jan-Lucas Krause hat es bei Temperaturen weit über 30 Grad noch geschafft, sich aus großen Pflanzenteilen einen Schattenspender über seinen Kopf zu bauen. Die mitgenommenen Wasserflaschen sind längst aufgebraucht. Da erscheint der knatternde und schnell näher kommenden Sound der EC 155 wie eine Erlösung: Als der junge Mann die Maschine kommen hört, macht er durch Winken auf sich aufmerksam. Pilot Jochen dreht den Hubschrauber ein: Sie haben Jan-Lucas erkannt. Eine steile Kurve, die Winde fährt runter und lässt den ersten Bergretter ab. Bei fast unerträglicher Hitze, in voller Montur, mit Helm und Handschuhen. Der Bergretter wird von Windenoperator Helmut präzise genau in den Hang abgelassen. So, als hätten sie alle nie etwas anderes getan. Per Sprechfunk und Handzeichen gibt der Bergretter der Hubschrauberbesatzung an, dass er sicher bei Jan-Lucas gelandet ist. Die Winde wird eingefahren und er Hubschrauber nimmt erneut Kurs zur Jägersburg: Dort werden weitere Bergretter mit dem Bergesack an Bord genommen.

Unterdessen erfährt Jan-Lucas die erste Versorgung durch den Bergretter. Er erklärt ihm auch, wie das weitere Vorgehen aussieht: „Du wirst gleich in einen Bergesack eingepackt und liegst ganz flach. Du bekommst einen Helm und eine Schutzbrille auf und Du wirst von einem der Bergretter an der Winde begleitet. Wenn Du am Hubschrauber angekommen bist, werden der Bergretter und die Bordtechniker Dich in die Maschine ziehen und wir fliegen Dich zum Landeplatz“. Wenige Augenblicke später kreist der Hubschrauber bereits am Hahnberg und lässt die Retter mit dem Bergesack ab, in den sie Jan-Lucas nach kurzer Versorgung legen. Wie angekündigt wird er mit Helm und Schutzbrille versorgt. Der Hubschrauber ist noch mal weg geflogen, um eine Verständigung bei der Versorgung zu ermöglichen und wird über Funk wieder angefordert, um Jan-Lucas und den Bergretter auszufliegen.

Tief über den Gipfeln der noch verbliebenen Fichten steuert der Pilot die Notfallstelle nun ein drittes Mal an. Zentimetergenau und präzise wird der Windenhaken abgelassen und am Bergesack befestigt. Auf das Kommando des Bergretters beginnt nun der Winchvorgang. Trotz der heißen Temperaturen hält der Pilot währenddessen seine Maschine in der Luft, wie eine Eins. Nach wenigen Augenblicken haben Bergretter und Patient den Hubschrauber erreicht und gemeinsam mit den Bordtechnikern wird Jan-Lucas in die Maschine gezogen und zum Landeplatz geflogen. Es ist unglaublich heiß im Hubschrauber. Klimaanlage ist an diesem heißen Sommertag heute Fehlanzeige: „Die schluckt unglaublich Leistung und bringt auch bei geöffneter Schiebetüre nichts“, erklärt der Pilot. Er fliegt übrigens heute mit Handtuch: „Es gibt nichts Schlimmeres als wenn Dir während des Fluges Schweiß in die Augen läuft und Du versuchst, irgendetwas zu sehen“.

An der Jägersburg angekommen wird Jan-Lucas aus der Maschine gebracht und aus dem Bergesack befreit – die Rettungsübung der Luftretter der Bergwacht Hessen und der Bundespolizei Fliegerstaffel endet hier. Alle Luftretter der Bergwacht haben ihre notwendigen Trainings absolviert und sind gemeinsam mit der Hubschrauberbesatzung und der Maschine an ihre Leistungsgrenzen gegangen.

Besondere Umstände durch extreme Hitze

Gerd Windhausen von der Bergwacht und der Pilot der Bundespolizei erklären die Besonderheiten der extrem heißen Wetterlage: „Man muss bei solchen Wetterlagen jedes Gramm Gewicht in der Maschine sparen, um noch genügend Leistung bei der praktisch nicht mehr vorhandenen Luftdichte zu haben. Heute müssen viel mehr Tankstopps als sonst eingelegt werden, weil nicht so viel Treibstoff mitgenommen werden kann. Die Teams müssen heute in zwei Flügen und nicht wie sonst in einem Flug rausgebracht werden“. Auch für die Helfer an sich ist es eine wirkliche Probe: „Die Konzentration bei solchen Temperaturen lässt nachweislich sehr schnell nach. Gebt deshalb heute besonders Acht“, mahnt der Pilot alle Teilnehmer am Morgen beim Briefing. Mit viel Wasser und einer Ruhe und Gelassenheit, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt haben die Männer und Frauen ihren Auftrag auch heute gemeistert und einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie auch in extremen Situationen sofort und kompetent da sind, um Menschen in Not zu helfen. Und was sagt Unfallopfer Jan-Lucas dazu: „Absolut geil. Vielen, vielen Dank!“

Publiziert in Retter

WILLINGEN/BRILON WALD. Drei verletzte Personen und zwei völlig zerstörte Pkws sind das Resultat eines Unfalls, der sich am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße 251 zwischen Willingen und Brilon ereignet hatte.

Aus bislang nicht geklärter Ursache stießen ein silbergrauer Opel und ein schwarzer Chevrolet etwa im Grenzgebiet zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen frontal zusammen. Nach Angaben der Polizei war eine 53-jährige Frau aus Willingen mit ihrem Astra  in Richtung Brilon unterwegs gewesen. Aus entgegengesetzter Richtung kam der Opelfahrerin ein im Hochsauerlandkreis zugelassener Chevrolet entgegen, in dem sich ein Ehepaar befand. Alle drei Personen wurden bei dem Crash verletzt, zwei davon so schwer, dass die beiden Rettungshubschrauber Christoph 7 und Christoph 8  angefordert werden mussten.

Die Feuerwehr

aus Willingen wurde gegen 14.55 Uhr von der Leitstelle alarmiert. Zunächst hieß es, dass drei Personen auf der B 251 in ihren Fahrzeugen eingeklemmt seien. Daraufhin rückte Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl mit 15 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Vor Ort stellte der Einsatzleiter fest, dass die verletzten Personen nicht aus ihren Fahrzeugen befreit werden mussten. Allerdings lief eine große Menge Betriebsstoffe aus, die von den Freiwilligen mit Bindemittel abgestreut wurden. Ein Trupp sperrte auf Anweisung der Polizeibeamten aus Brilon die Straße mit Pylonen ab und sorgte dafür, dass die angeforderten Rettungshubschrauber genügend Platz für die Landemanöver hatten.  Über Funk lotste Jürgen Querl die Retter aus der Luft zum Einsatzort. Im Nachgang wurde die Straße von Fahrzeugteilen gesäubert und das kontaminierte Bindemittel aufgenommen. Die ebenfalls zum Unfallort alarmierten Kräfte der Feuerwehr Brilon konnten ihre Alarmfahrt abbrechen.

Die Rettungskräfte

waren mit drei Notärzten aus dem Hochsauerlandkreis und aus Waldeck-Frankenberg sowie drei Rettungswagen vor Ort. Nach der Erstbehandlung konnte eine Person mit einem RTW in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden. Für die beiden anderen Unfallopfer wurden die Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen und Christoph 7 aus Kassel angefordert. Die Notärzte versorgten die beiden Verletzten, sodass die Luftretter gegen 16.30 Uhr mit ihren Maschinen und den Verletzen von der B 251 abheben konnten.

Die Polizei

sperrte die Bundesstraße 251 für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten und sicherte die Spuren. Zum Unfallhergang konnten die Beamten aus Brilon vor Ort zunächst keine Angaben machen. Insgesamt waren am Unfallort sechs Beamte eingesetzt. Die Strecke konnte nach rund zweieinhalb Stunden für den Verkehr wieder freigegeben werden. Auf 14.000 Euro wurde der Sachschaden an den Pkws geschätzt. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 251 (Korbacher Straße) am 19. Juni 2018

Publiziert in Polizei

WINTERBERG. Am späten Samstagnachmittag landete der Rettungshubschrauber Christoph 25 ,,Siegen" zu einer Einweisung am St. Franziskus Hospital in Winterberg. Da sich die Maschine D-HXBB derzeit in der Werft befindet, landeten die Siegener Luftretter gestern mit der Maschine D-HDEC in der Franziskusstraße. Nach getaner Arbeit hob die Maschine wieder in Richtung Siegen zur Homebase ab. (112-magazin)

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Publiziert in Retter

EDERSEE. Nach Fahrradunfällen ist der Korbacher Notarzt am Samstag zweimal an den Edersee ausgerückt. Gemeinsam mit RTW-Besatzungen und First Respondern wurden die verletzten Männer versorgt. In einem Fall war auch der Rettungshubschrauber im Einsatz.

Zunächst stürzte am Samstagvormittag ein etwa 50 Jahre alter Radfahrer in der Banfe und verletzte sich schwer. Notarzt und Rettungswagenbesatzung eilten zur Unfallstelle in der Nähe von Asel-Süd. Wegen der Verletzungen forderte der Notarzt einen Rettungshubschrauber an. Da der Pilot der Kasseler Maschine Christoph 7 nicht am Ufer landen konnte, wählte er als Landeplatz den Sportplatz oberhalb des Campingplatzes. Dorthin brachte der RTW den Verletzten, der anschließend in eine Kasseler Klinik geflogen wurde.

Einige Stunden später, am frühen Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr, sorgte ein epileptischer Anfall eines 51 Jahre alten Urlaubers aus dem Frankenland für den nächsten Fahrradunfall. Bei Waldeck-West verlor der Mann die Kontrolle über sein Mountainbike und prallte an einer Parkplatzzufahrt gegen ein Verkehrsschild neben dem parallel zur Ederseerandstraße verlaufenden Radweg. Die First Responder der DLRG-Schulungsstätte rückten ebenso zur Unfallstelle aus wie der Korbacher Notarzt und ein RTW-Team. Der Verletzte wurde ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert.


Bereits am Freitagabend waren Rettungskräfte am Edersee im Einsatz:
Bei Segway-Tour gestürzt: Mann schwer verletzt (17.05.2014)

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VASBECK. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 26 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Kassel bei einem schweren Verkehrsunfall am Neujahrsmorgen erlitten. Der junge Mann, der offenbar aus seinem Auto herausgeschleudert worden war, wurde zunächst im Korbacher Krankenhaus behandelt und dann per Helikopter ins Klinikum nach Kassel verlegt.

Der junge Mann aus Habichtswald war am Morgen gegen 6.40 Uhr von Adorf kommend auf der Landesstraße 3078 in Richtung Vasbeck unterwegs, als es gut einen Kilometer vor Vasbeck zu dem schweren Verkehrsunfall kam. Dabei kam der Renault des 26-Jährigen nach links von der Straße ab, prallte an der Böschung gegen einen Baum, überschlug sich in der Folge mehrfach, schleuderte über die gesamte Fahrbahnbreite nach rechts, kam erneut von der Straße ab und blieb in einem Graben völlig zerstört liegen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall vermutlich durch das Faltdach des Twingos herausgeschleudert.

Mitarbeiterin der Diakonie entdeckt Unfall und fordert Hilfe an
Eine zur Unfallstelle hinzu kommende Mitarbeiterin der Diakonie meledete den Unfall bei der Rettungsleitstelle, woraufhin Nortarzt, RTW und Feuerwehr zur Unfallstelle eilten. Feuerwehrleute aus Adorf leuchteten die Unfallstelle aus und suchten mit Handlampen und der Wärmebildkamera nach einem möglichen weiteren Insassen - fanden aber niemanden. Die Besatzung des Adorfer Johanniter-Rettungswagens und der Bad Arolser Notarzt versorgten den Schwerverletzten am Unfallort und lieferten ihn nach Korbach ins Stadtkrankenhaus ein.

Mit Hubschrauber Christoph 7 ins Klinikum nach Kassel verlegt
Wegen der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der gegen 9.30 Uhr auf dem Einsatzhof der Korbacher Feuerwehr landete. Die Luftretter der Maschine Christoph 7 flogen den jungen Mann dann ins Klinikum nach Kassel. Für die Besatzung der orangefarbenen Maschine war es der erste Einsatz im Jahr 2014.

Die Strecke zwischen Vasbeck und dem Abzweig nach Borntosten blieb bis gegen 9.30 Uhr voll gesperrt. Feuerwehrleute leiteten den Verkehr um. Die Brandschützer reinigten auch die stark verschmutzte Fahrbahn, die von aufgewühlter Erde, Trümmerteilen und Glassplittern übersäht war. Ein Fahrzeugteil war durch die Wucht des Aufpralls mehrere Meter hoch in einen Baum geschleudert worden und blieb dort auf den Ästen liegen. Auch die Heckklappe war bei dem Unfall herausgerissen worden. Am Twingo entstand Totalschaden von 2000 Euro. Als Unfallursache kommt laut Polizei überhöhtes Tempo in Betracht, Alkohol spielt den Angaben zufolge keine Rolle.


Nur einige hundert Meter entfernt war es Anfang Oktober zu einem schweren Unfall gekommen:
Schwerer Motorradunfall: 40-Jähriger in Klinik geflogen (03.10.2013, mit Video u. Fotos)

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VASBECK. Schwere Verletzungen hat ein 40 Jahre alter Motorradfahrer am Feiertag erlitten, als er bei Vasbeck mit einem anderen Motorrad und einem Auto zusammenstieß. Der Mann aus Brilon musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen werden. Über die genaue Unfallursache herrschte an der Unfallstelle noch keine vollständige Klarheit.

Beteiligt an dem schweren Verkehrsunfall waren neben dem 40-jährigen Suzukifahrer ein 53 Jahre alter weiterer Motorradfahrer aus Kassel sowie ein 79 Jahre alter Autofahrer und seine 74-jährige Ehefrau, beide ebenfalls aus Kassel. Nach ersten Informationen der zuständigen Korbacher Polizei hatte der 53-Jährige eine Pause in einem Feldweg neben der Landesstraße 3078 gemacht und wollte dann gegen 13.45 Uhr weiterfahren in Richtung Adorf.

Mit seiner 1939 gebauten Harley-Davidson EL bog er in die Landesstraße ein und fuhr dabei einen leichten Bogen - möglicherweise bis zur Mittellinie. Dadurch erschrak laut Polizei der aus Richtung Adorf kommende 40-Jährige möglicherweise, machte eine Vollbremsung und verlor dabei offensichtlich die Kontrolle über seine Maschine. Die Suzuki und die Harley kollidierten seitlich, anschließend stieß das Motorrad des Briloners mit dem VW Touran des Kasseler Rentnerpaars zusammen - ebenfalls seitlich. Bei einer der Kollisionen riss das Vorderrad der Maschine ab und blieb am Straßenrand liegen. Fahrer und Motorrad kamen durch den Verlust des Vorderrades zu Fall und schleuderten weiter über den Asphalt. Nach etwa 25 Metern kam der Schwerverletzte am Straßenrand der Gegenspur zum Liegen, die Suzuki rutschte noch weitere 30 Meter, ehe sie ebenfalls am Fahrbahn liegen blieb.

Der Harley-Fahrer und das Ehepaar blieben unverletzt. Sie riefen per Notruf die Polizei, die wiederum die Rettungsleitstelle verständigte. Der daraufhin alarmierte Korbacher Notarzt und die Besatzung des Johanniter-Rettungswagens aus Adorf rückten zur Unfallstelle aus, die Polizei richtete eine Vollsperrung ein. Der Notarzt forderte wegen der Schwere der Verletzungen über die Leitstelle den Rettungshusbchrauber Christoph 7 aus Kassel an. Der Pilot landete wenige Minuten später auf der Straße hinter dem Rettungswagen. Nach weiterer gemeinsamer Versorgung durch die bodengebundenen Kräfte und die Luftretter flog die Helikopterbesatzung den Schwerverletzten in eine Kasseler Klinik. Lebensgefahr bestehe nicht, sagte einer der Polizeibeamten an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de.

Die Feuerwehren aus Vasbeck und Adorf rückten mit insgesamt rund 20 Einsatzkräften aus, um die Unfallstelle abzusichern, den Verkehr über Borntosten umzuleiten und Betriebsstoffe auf einer Länge von mehr als 50 Metern abzubinden. Einsatzleiter waren die stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer. An der 74 Jahre alten Harley war ein Schaden von gut 2000 Euro entstanden, ein geringerer Schaden entstand an dem Touran. Am Motorrad des 40-Jährigen entstand Totalschaden.


In den vergangenen Wochen passierten zahlreiche schwere Motorradunfälle:
Übersehen: Motorrad gegen Auto, 23-Jähriger schwer verletzt (02.10.2013, mit Fotos)
Nach dem Überholen gestürzt: Kradfahrer schwer verletzt (01.10.2013, mit Video)
Motorrad gegen Leitplanke: Biker in Klinik geflogen (29.09.2013)
Schwerer Verkehrsunfall: 21-Jähriger in Lebensgefahr (22.09.2013, mit Video u. Fotos)
Motorradreifentester verunglückt: Lebensgefahr (18.09.2013, mit Fotos u. Video)

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Montag, 03 Juni 2013 17:38

Hochwasser: Hundert heimische Helden helfen

WALDECK-FRANKENBERG. Rund 100 heimische Helfer sind unterwegs in die ostdeutschen Hochwassergebiete. Bislang sind drei Brandschutzzüge der Feuerwehren und ein DRK-Betreuungszug für einen mehrtägigen Einsatz vorgesehen.

Nach Auskunft von Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hat das Land Sachsen das Land Hessen um Hilfe bei der Hochwasserlage gebeten. Aus Waldeck-Frankenberg werden drei für den Katastrophenschutz umgewandelte Brandschutzzüge und ein Betreuungszug des Roten Kreuzes erwartet.

Feuerwehrangehörige aus Bad Arolsen, Diemelsee, Bad Wildungen, Gemünden und Twistetal und der Betreuungszug Bad Wildungen haben am Montagnachmittag den Einsatzauftrag erhalten und sich umgehend auf den voraussichtlich fünf Tage währenden Einsatz vorbereitet.

Verbandsführer ist der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer. "Wir wissen bislang nur, dass wir nach Sachsen fahren, der genaue Einsatzauftrag steht noch nicht fest". Nach Auskunft des Kreisbrandinspektors sollte der Abmarsch der Waldeck-Frankenberger Einheiten um 20 Uhr am Feuerwehrstützpunkt in Bad Wildungen erfolgen. Zum dortigen Sammelpunkt waren die einzelnen Gruppen zunächst gefahren.

Mit im Gepäck hatten die Helfer neben persönlichen Utensilien auch Impfausweise, Medikamente und Verpflegung für mindestens 24 Stunden. "Dabei war vor allem Trinkwasser wichtig", sagte der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer beim Packen am Stützpunkt in der Residenzstadt. Kalhöfer, der selbst nicht mit ins Hochwassergebiet fährt, wünschte allen Helfern einen unfallfreien Einsatz. "Wir wünschen uns sehr, dass wir tatsächlich auch helfen können", erklärte der Wehrführer. Von Arolsen aus waren Einsatzkräfte aus Mengeringhausen, Helsen, Adorf und Bad Arolsen gemeinsam mit dem Verbandsführer zunächst nach Wildungen gefahren. Vor dem Aufbruch in Richtung Osten wurden unter anderem Verhaltensregeln für die Kolonnenfahrt nach Sachsen besprochen. Aus ganz Hessen sind nach Angaben des Hessischen Rundfunks rund 600 Helfer unterwegs in die Überschwemmungsgebiete.

Luftretter aus Wildungen helfen bei Evakuierung von Zwickau
Bereits am Sonntagabend waren zwei Mitglieder der DRK-Bergwacht Bad Wildungen von Helikoptern der Bundespolizei auf dem Wildunger Segelflugplatz aufgenommen worden. Die für die Luftrettung geschulten Einsatzkräften sollen nach Angaben von Dr. Hartmut Wecker, Sprecher der Kreisverwaltung, in Zwickau in der Evakuierung von rund 17.000 Einwohnern eingesetzt werden. Es sei durchaus möglich, dass noch weitere Luftretter aus unserem Landkreis hinzugezogen würden, sagte Wecker.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 24 Januar 2013 15:12

Christoph 7: Schnelle Hilfe aus der Luft

WALDECK-FRANKENBERG. Der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 ist im Januar bereits zu drei Verkehrsunfällen in Waldeck-Frankenberg geflogen. Hinzu kamen medizinische und chirurgische Notfälle sowie Verlegungsflüge.

Die drei Verkehrsunfälle waren in Frankenberg, Sachsenberg und Vokmarsen. In zwei Fällen musste der Hubschrauber schwer verletzte Unfallbeteiligte ins Krankenhaus fliegen. Bei dem dritten Einsatz wurde lediglich ein Arzt zur Versorgung gebracht, weil der örtliche Notarzt gebunden war.

Gerade im ländlichen Bereich ist der Einsatz eines Hubschraubers oftmals sinnvoll, da Helikopter vor allem abgelegene Einsatzorte schneller erreichen als ein Rettungswagen. Dank der zwei je 700 PS starken Triebwerke in der Maschine vom Typ Eurocopter EC 135 sind die Kasseler Luftretter in circa zehn Minuten an jeder Einsatzstelle im Kreis Waldeck Frankenberg.


112-magazin.de berichtet über die drei Verkehrsunfälle:
Frontal gegen Baum: Rettungshubschrauber (12.01.2013, mit Video und Fotos)
Frau prallt gegen Bus, Helikopter fliegt Notarzt ein (15.01.2013, mit Video und Fotos)
Gegen Baum: Hubschrauber fliegt Mann in Klinik (20.01.2013, mit Video und Fotos)

Link:
Christoph 7


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Publiziert in Retter

KORBACH. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 ist am Mittwoch ein älterer Patient vom Korbacher Stadtkrankenhaus aus in eine Kasseler Klinik verlegt worden.

Der orangefarbene Helikopter setzte gegen 13 Uhr auf dem Landeplatz an der Hessenklinik auf. Nach der Übernahme des Patienten im Krankenhaus brachten die Besatzungsmitglieder den Mann zum Hubschrauber. Wenig später hob die Crew mit Patient in Richtung Kassel ab.

Christoph 7 flog im vergangenen Jahr mehr als 1200 Einsätze, viele davon in Waldeck-Frankenberg. Der Einsatz am Mittwoch war bereits die zweite Anforderung des Kasseler Rettungshubschraubers im Landkreis im neuen Jahr 2013. Bereits am Neujahrstag waren die Kasseler Luftretter in Waldeck-Frankenberg im Einsatz - nach einem medizinischen Notfall mittags in Bad Wildungen.

Üblicherweise werden Rettungshubschrauber nach schweren Verkehrs- oder Arbeitsunfällen angefordert. Doch die Hilfe der Luftretter ist auch dann gefordert, wenn beispielsweise nach Notfällen kein bodengebundener Notarzt verfügbar ist. Auch Verlegungen in andere Kliniken werden mit Helikoptern durchgeführt, wenn der Transport auf der Straße zu lange dauern würde oder zu beschwerlich für den Patienten wäre.


Link:
Homepage Christoph 7

Publiziert in Retter
Montag, 26 November 2012 14:14

Zwei Notfälle, zwei Hubschrauber

ROSENTHAL/BAD AROLSEN. Nach zwei medizinischen Notfällen sind am Montag Rettungshubschrauber nach Rosenthal und Bad Arolsen angefordert worden - in einem Fall als Notarztzubringer, im anderen zum raschen und schonenden Transport in eine Kasseler Klinik.

Zunächst forderte die Rettungsleitstelle im Korbacher Kreishaus den Kasseler Helikopter Christoph 7 nach Rosenthal an, wo ein älterer Patient einen internistischen Notfall erlitten hatte. Da der Frankenberger Notarzt gebunden war, brachte der orangefarbene Helikopter den Hubschrauber-Notarzt innerhalb weniger Minuten zur Einsatzstelle. Dort versorgten die Helfer den Patienten gemeinsam im Rettungswagen. Dessen Besatzung transportierte mit Begleitung des Notarztes den Mann ins Krankenhaus nach Frankenberg. Dort holte der Pilot den Artz wieder ab, wenig später nahm der Helikopter wieder Kurs auf Kassel.

Gut zwei Stunden später, gegen 12 Uhr, forderte der Bad Arolser Notarzt einen Rettungshubschrauber in die Residenzstadt an. Unweit des Festplatzes auf dem Königsberg hatte ein älterer Herr ebenfalls einen internistischen Notfall erlitten. Nach der Versorgung des Patienten war ein Transport in eine Spezialklinik notig. Da der Kasseler Hubschrauber bereits im Einsatz war, übernahmen die Luftretter der Göttinger Maschine Christoph 44 den Einsatz. Der Pilot ging auf dem Festplatz zur Ladung nieder, nach wenigen Augenblicken hob der Helikopter in Richtung Kassel ab.


Einen Jahreskalender mit Motiven der Kasseler Maschine hat 112-magazin.de für 2013 herausgegeben:
Christoph 7-Kalender endlich eingeflogen (24.11.2012, mit Fotos)

Publiziert in Retter
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