Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Lkw Kontrolle

BRILON. Die Polizei im Hochsauerlandkreis setzt die Kontrollen des Schwerlastverkehrs wie angekündigt fort - und das ist scheinbar auch dringend nötig, da die Beamten auf der B 7 bei Brilon erneut einen überladenen Holz-Lkw aus dem Verkehr zogen. Ein im wahrsten Sinne des Wortes schwerwiegender Verstoß...

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Briloner Polizei einen um 20 Tonnen überladenen Langholzlaster gestoppt. Am Mittwoch nun wurde der nächste Verstoß festgestellt. Im "Rösenbecker Loch" fiel den Beamten ein mit Fichtenstämmen beladener Kurzholz-Lkw auf. Laut Polizeibericht von Freitag waren die Stämme frisch geschält und von unterschiedlicher Länge.

Einige der ganz oben geladenen Stämme waren von den Spanngurten nicht erfasst und wurden somit völlig ungesichert transportiert. Bei der anschließenden Wägung wurde zudem eine Überladung von mehr als sechs Tonnen festgestellt. Die Weiterfahrt des Gespanns nach Marburg durfte erst nach dem Abladen des "Übergewichts" und ordnungsgemäßer Sicherung erfolgen.

"Gerade durch Überladung und nicht ordnungsgemäße Ladungssicherung können sich kleinste Fahrfehler zu katastrophalen Unfällen entwickeln", sagte am Freitag Polizeisprecher Holger Glaremin zu den Hintergründen der Kontrollen. Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis werde daher auch weiterhin den Schwerlastverkehr kontrollieren und konsequent gegen Verstöße vorgehen. (ots/pfa)  


Über den Verstoß in der vergangenen Woche berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Kontrolle: Langholzlaster um 20 Tonnen überladen (08.03.2017)

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON. Einen um sage und schreibe 20 Tonnen überladenen Langholz-Lkw hat die Polizei bei Brilon gestoppt. Der Fahrer musste mehrere Baumstämme abladen, um von 60 auf das erlaubte Gesamtgewicht von 40 Tonnen zu reduzieren.

Der mit Fichtenstämmen beladene Lkw geriet auf der Bundesstraße 7 zwischen Rösenbeck und Brilon in den Fokus der Briloner Polizei. Dieser war augenscheinlich zu schwer beladen. Die Polizeibeamten ließen das Gespann bei einer Firma in der Nähe wiegen, was den Verdacht bestätigte. Der Langholzzug war um 50 Prozent überladen.

Der Lkw-Fahrer musste Stämme im Gesamtgewicht von 20 Tonnen abladen, bevor er die Fahrt fortsetzen durfte. Damit ist die Angelegenheit aber noch lange nicht erledigt: Den Fahrer und auch den Halter erwartet nun ein Bußgeld in dreistelliger Höhe, außerdem sind Punkte in Flensburg fällig. "Auch in Zukunft wird die Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises Schwerlastkontrollen, insbesondere bei Langholztransporten, durchführen", kündigte am Mittwoch Polizeisprecher Holger Glaremin an.

Überladung entspricht 20 Kleinwagen
Die Überladung entspricht übrigens dem Gewicht von 20 (!) Kleinwagen. Die Polizei verdeutlichte bei vorangegangenen Kontrollen des Güterverkehrs immer wieder, dass derartige Überladungen mitunter lebensgefährlich sein können: Zum einen ist die Bremsanlage eines solchen Gespanns nicht für ein wesentlich höheres Gesamtgewicht ausgelegt, zum anderen verlängern sich Bremswege und Fahreigenschaften teils enorm. Kontrollierte Fahrer geben immer wieder an, man könne beim Aufladen im Wald das Gewicht der Stämme nicht wiegen. (pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei

KORBACH/MARBURG. Mit einer Überladung von sieben Tonnen ist ein Holz-Lkw aus dem Raum Korbach bei einer Kontrolle auf der B 3 bei Marburg erwischt worden. Der Trucker musste einige der Stämme abladen, um weiterfahren zu dürfen. Das Transportunternehmen muss nun mit einem Bußgeld in vierstelliger Höhe rechnen.

Beamte der Verkehrsdienste Mittelhessen kontrollierten am Mittwoch gemeinsam in der Zeit von 8.30 bis 15 Uhr den gewerblichen Güterverkehr auf der Bundesstraße in beiden Fahrtrichtungen. Insgesamt überprüften die Beamten dabei 18 Sattelzüge und 13 Lkw, teilweise auch mit Anhänger. Hierbei ahndeten sie eine Vielzahl von Ordnungswidrigkeiten, darunter sechs Verstöße gegen die Ladungssicherung, zwei Verstöße wegen Überladung, einen Verstoß gegen das Gefahrgutrecht, sechs Verstöße wegen technischer Mängel, einen Geschwindigkeitsverstoß sowie eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. In vier Fällen ergingen sogar Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Kraftfahrtsteuergesetz. In fünf Fällen untersagten die Beamten den jeweiligen Fahrern die Weiterfahrt. Vier davon durften allerdings nach Beseitigung der Mängel ihre Fahrt fortsetzten.

Bereits auf der Anfahrt zur Kontrollstelle stellten die Beamten einen aus dem Raum Korbach stammenden Holztransporter fest, der augenscheinlich überladen war. Der Verdacht der Beamten bestätigte sich bei einer auf einer Brückenwaage durchgeführten Wägung. Der Holztransporter wog 47 Tonnen bei erlaubten 40 Tonnen, was einer Überladung von 17,5 Prozent entsprach - oder sieben Kleinwagen. Laut Polizeibericht von Freitag untersagten die Beamten die Weiterfahrt. Der Fahrer musste erst einen Teil der Ladung abladen, bevor er wieder starten durfte. (ots/pfa) 


Erst im Februar gab es eine groß angelegte Kontrolle des Güterkraftverkehrs auf der A 44:
Bobby-Car ausreichend gesichert - Kettenbagger nicht (14.02.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Als ernüchternd bezeichnet die Polizei das Ergebnis von Schulbuskontrollen im Raum Arolsen: Nur eines von neun überprüften Fahrzeugen war gänzlich ohne Mängel. Bei weiteren Kontrollen auf der B 252 erwischte die Polizei neben Temposündern auch Lkw-Fahrer, die verschiedene Verstöße begangen hatten.

Die Polizeibeamten der Arolser Wache kontrollierten am Donnerstag zunächst drei Schulbusse und sechs Kleinbusse zur Schülerbeförderung. Die Beamten beanstandeten acht der neun kontrollierten Fahrzeuge, weil sie mangelhaft beschildert waren und Erste-Hilfe-Ausrüstung fehlte. Die Fahrer müssen nun mit einem Bußgeld und Punkten in Flensburg rechnen.

Bei weiteren Kontrollstellen auf der Bundesstraße 252 führten die Beamten Geschwindigkeitsmessungen durch. Dabei gingen ihnen zwei ausländische Lkw-Fahrer ins Netz. Beide mussten eine Sicherheitsleistung zur Abwicklung des Ordnungswidrigkeitenverfahrens hinterlegen - insgesamt 200 Euro. Auch mehrere Autos waren zu schnell. Drei Barverwarnungen und drei Bußgeldanzeigen waren die Folge.

Der schnellste Wagen wurde mit 134 km/h gemessen - Tempo 100 ist auf der Bundesstraße erlaubt. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld von 120 Euro und ein Punkt im Flensburger Register.

Zudem stellten die Beamten bei zwei Lkw-Fahrern Verstöße gegen die sogenannten Sozialvorschriften fest. Die Fahrer hatten ihre Lenkzeiten überschritten. Da diese Verstöße aber nicht gravierend waren, wurden sie mit einem Verwarnungsgeld belegt und durften bis zum nächsten Rastplatz weiterfahren. (ots/pfa) 


Über eine große Lkw-Kontrolle auf der A 44 berichtete 112-magazin.de in dieser Woche:
Bobby-Car ausreichend gesichert - Kettenbagger nicht (14.02.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

ZIERENBERG/WALDECK-FRANKENBERG. Bei jedem zweiten von insgesamt 86 überprüften Lastwagen und Transportern hatte die Polizei etwas auszusetzen während einer Kontrollaktion auf der Rastanlage Bühleck-Süd. Beamte des "Kontrolltrupps Nordhessen" warfen am Montag einen genauen Blick auf den Güterverkehr.

Auch mehrere Polizisten, die in Waldeck-Frankenberg ihren regulären Dienst versehen, gehören dem Kontrolltrupp an. Dabei handelt es sich um eine regelrechte "Spezialeinheit", denn dieser Gruppe gehören nur ausgewiesene Spezialisten nordhessischer Polizeidienststellen an, die in Sachen Güterkraftverkehr bestens Bescheid wissen. Themen wie Ladungssicherung, Lenk- und Ruhezeiten, Vorschriften beim Transport von gefährlichen Gütern oder die Technik von Lastwagen kennen diese Polizisten aus dem effeff. Jede Menge Erfahrung, ein gutes Auge und nicht zuletzt das richtige Bauchgefühl sind bereits nötig, wenn die Beamten in Sekunden entscheiden, welcher Brummi in die Kontrollstelle "gezogen" wird.

Montagvormittag, 10.49 Uhr, A 44, Fahrtrichtung Kassel: Ein Streifenwagen setzt sich gut einen Kilometer vor der Rastanlage Bühleck vor einen Lastwagen, der einen Kettenbagger transportiert. Das Polizeifahrzeug eskortiert den Lkw in die Kontrollstelle auf der Rastanlage, wo die Beamten sich die Papiere des Fahrers zeigen lassen, die Fahrerkarte aus dem digitalen Tachograph auswerten und die Ladungsdokumente einsehen. "Der ist vermutlich zu hoch", kommentiert Polizeihauptkommissar Ralf Werner, üblicherweise Chef beim Regionalen Verkehrsdienst in Korbach und derzeit kommissarischer Leiter der Polizeiautobahnstation Baunatal, den Grund für die Kontrolle. Werner und auch seine Kollegen aus dem Streifenwagen sollen Recht behalten.

Bobby-Car bombenfest verzurrt
Der Arm des verladenen Baggers ragt so weit nach oben, dass die zulässige Gesamthöhe des Lastwagens um 31 Zentimeter überschritten ist. Zu schwer ist das Gespann ebenfalls. Eine Ausnahmegenehmigung dafür kann der Trucker nicht vorlegen. Doch damit nicht genug: Ein Gutachter der Dekra, der auch an der Kontrolle beteiligt ist, äußert Bedenken: Die schwere Baumaschine ist auf dem Lkw nicht ausreichend gesichert. Ganz anders sieht das bei dem kleinen Bobby-Car aus, das der Lasterfahrer "aus Jux" noch mit auf der Ladefläche transportiert. Verzurrt mit einem breiten Spanngurt, sitzt das Kunststoff-Kinderauto bombenfest. Das hätten sich die Beamten auch für den Kettenbagger gewünscht. Die Polizisten untersagen die Weiterfahrt. "Der Fahrer muss nachsichern, den Arm des Baggers, wenn möglich, absenken und die für das zu hohe Gesamtgewicht nötige Urkunde beantragen und uns vorlegen", erklärt Werner die Folgen, "erst dann darf er die Fahrt fortsetzen." Den Mann erwartet zudem ein Bußgeld - das muss auch derjenige berappen, der den Lkw beladen hat.

Risiko: Schnelle Kleintransporter mit hoher Zuladung
Ebenfalls "nachsichern" muss ein Sprinterfahrer, den Jens Herrmann und Antonio Diaz-Eierding an diesem Tag kontrollieren. Hermann ist normalerweise Dienstgruppenleiter bei der Polizeistation Bad Arolsen und derzeit kommissarischer Leiter des Verkehrsdienstes, dem Diaz-Eierding seit mehreren Jahren angehört. Beide Beamte engagieren sich im Kontrolltrupp Nordhessen, geben ihre Erfahrungen an diesem Tag auch an einen Polizeipraktikanten weiter - und auch an den Sprinterfahrer: "Wir wollen nicht nur einen Missstand aufdecken, sondern auch eine Lösung präsentieren", erklärt Diaz-Eierding und zeigt, wo und wie die Spanngurte richtig anzulegen sind.

Ralf Werner erklärt, dass die Schwerlastprofis der Polizei auch immer häufiger Mercedes Sprinter und ähnliche Kleintransporter anderer Hersteller kontrollierten. Fahrzeuge dieser Bauart hätten häufig eine hohe Motorleistung, reichlich Laderaum und unterlägen keinerlei Geschwindigkeitsbeschränkungen. Dies stelle eine häufig unterschätzte Gefahr dar, verdeutlicht der Hauptkommissar. Würde bei hohem Tempo zum Beispiel in einer Kurve die Ladung verrutschen, könne dies zu einem schweren Unfall führen. Genau solche Folgen wolle man mit Kontrollen dieser Art verhindern. Generell gehe es den Beamten nicht etwa darum, das Transportgewerbe zu drangsalieren; vielmehr wolle man um Verständnis für die vorhandenen gesetzlichen Regelungen werben und auf diese Weise Unfallprävention leisten. Viele Lkw-Fahrer hätten Verständnis für die Überprüfungen, selten nur würden die angehaltenen Fahrer ausfallend reagieren.

"Mein Leben, meine Existenz"
Dass ein ordentlicher technischer Zustand und eine optimale Ladungssicherung auch im eigenen Interesse eines Lkw-Fahrers liegt, hat Berufskraftfahrer Horst Möller schon lange kapiert. "Das ist mein Leben, meine Existenz", sagt der Vollbluttrucker ganz überzeugt. "Wenn etwas nicht in Ordnung ist, verliere ich meinen Job, da kennt unser Chef kein Pardon", erzählt der Detmolder, der mit einer Fuhre flüssigen Industrieklebers unterwegs nach München ist. Die Kontrolle seines Sattelzuges ist daher auch nach wenigen Minuten vorbei - und endet mit einem dicken Lob von den Polizisten.

"Das ist wirklich ein Musterbeispiel, wie es sein soll", sagt einer der Beamten noch, als Möller wieder auf den "Bock" steigt und die Maschine des Brummis anlässt. Wenige Meter entfernt rollt in diesem Moment ein Lastwagen, der mit vier geladenen Sattelzugmaschinen unterwegs nach Osteuropa ist, auf die mobile Waage. Damit ist die Polizei in der Lage, direkt an einer Kontrollstelle das Gesamtgewicht eines Lkw zu überprüfen. In diesem Fall "drückt" der überprüfte Laster aber weniger als 40 erlaubten Tonnen.

Elf Brummis müssen stehenbleiben
Neben den 40 Polizisten des Kontrolltrupps und dem Dekra-Gutachter sind an der Aktion auch Kräfte des Bundesamtes für Güterkraftverkehr (BAG) beteiligt, zwei Feldjäger der Bundeswehr aus Fritzlar schauen sich die Kontrollen ebenfalls an. Insgesamt 86 Last- und Lieferwagen werden überprüft - bei 44 Fahrzeugen gibt es etwas zu beanstanden. In 28 Fällen sind dies Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, also die sogenannten Sozialvorschriften. Elf Lastwagen müssen - wie der Baggertransport - stehenbleiben, weil Papiere fehlen, die Ladungssicherung nicht ausreicht oder technische Mängel bestehen. Gegen einen Lkw-Fahrer ergeht Strafanzeige, weil er Drogen konsumiert hat. In einem weiteren Fall besteht der Verdacht, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein besitzt. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Über eines sind die Beamten aber mehr als zufrieden: Kein einziger "rollender Schrotthaufen" ist an diesem Tag auf der A 44 unterwegs. Kein Grund jedoch für die Ordnungshüter, die Bemühungen in diesem Feld zurückzufahren. Auch künftig wird es Aktionen des Kontrolltrupps geben. Auch dann bringen sich wieder Beamte aus Waldeck-Frankenberg ein - mit jeder Menge Erfahrung, einem guten Auge und dem richtigen Bauchgefühl...

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Publiziert in Polizei

KASSEL/ZIERENBERG. Zahlreiche Fernbusse und Lastwagen sowie Insassen, Gepäck und Ladung haben Polizei, Zoll und weitere Behörden am Freitag in Kassel und auf der A 44 kontrolliert. In mehreren Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Person wurde sogar festgenommen.

Beamte der Kasseler Polizei führten am Freitag unter der Leitung der Direktion Verkehrssicherheit des Polizeipräsidiums Nordhessen gemeinsam mit dem Zoll, der Bundespolizei, dem Amt für Arbeitsschutz beim Regierungspräsidium sowie dem Bundesamt für Güterverkehr intensive Kontrollen am Fernbusbahnhof Wilhelmshöhe durch. Der Fokus lag dort auf der Kontrolle von Fernbuslinien, die bei ihren Fahrten auf der A 7 regelmäßig am Fernbusbahnhof in Kassel-Wilhelmshöhe einen Halt einlegen. Neben der Kontrollstelle in Wilhelmshöhe gab es eine weitere an der Tank- und Rastanlage Bühleck bei Zierenberg an der A 44 in Fahrtrichtung Kassel. Auch dort kontrollierten die Beamten der Direktion Verkehrssicherheit den Güter- und Personenverkehr.

Kriminalität bekämpfen, Verkehrssicherheit steigern
Diese Aktionen dienen laut Polizei unter anderem der Kriminalitätsbekämpfung sowie der Steigerung der Verkehrssicherheit. So ist grundsätzlich nicht auszuschließen, dass auch potentielle Täter aus europäischen Ländern diese Reisemöglichkeiten nutzen, um in Deutschland Eigentumsdelikte zu begehen und auf demselben Weg wieder in ihre Heimatländer zurückkehren. Darüber hinaus werden auch die Busse auf ihre Verkehrssicherheit und deren Fahrer im Hinblick auf die Sozialvorschriften wie Einhaltung der Ruhezeiten überprüft.

Die Beamten des Zolls waren mit einem sogenannten Scan-Mobil an den Kontrollen beteiligt. Hierbei handelt es sich um ein mobiles Gerät, mit dem sich wie auf Flughäfen Gepäckstücke kontrollieren lassen. Darüber hinaus waren mehrere ausgebildete Urkundenprüfer im Einsatz, die mit geschultem Blick und entsprechenden technischen Geräten gefälschte oder veränderte Dokumente sofort erkennen können.

Neun Busse, 170 Insassen und 130 Gepäckstücke überprüft
In der Zeit zwischen 10 und 15 Uhr kontrollierten die Beamten am Bahnhof insgesamt neun Reisebusse und etwa 170 Personen. Mehr als 130 Koffer und Reisetaschen wurden mit dem Scan-Van überprüft. In drei Fällen werden Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, in vier Fällen gegen das Aufenthaltsgesetz und in einem Fall gegen das Waffengesetz eingeleitet. Eine Person hatte nämlich ein verbotenes Messer dabei. Fünfmal hatten Busfahrer gegen die Sozialvorschriften verstoßen, allerdings musste dadurch keinem Fahrer die Weiterfahrt untersagt werden. Weiterhin wurden an den Fahrzeugen einige geringfügige Mängel gefunden.

Lastwagen mit deutlich schlechterer Bilanz
Am Rasthof Bühleck unterzogen die Beamten 15 Fahrzeuge und 21 Personen einer intensiven Kontrolle. "Dort fiel die Bilanz deutlich negativer aus", sagte ein Polizeisprecher am Abend. An zwölf Fahrzeugen gab es Beanstandungen. So wurde drei Fahrern die Weiterfahrt untersagt, da ihre Fahrzeuge eine Überhöhe aufwiesen oder überladen waren. Ein Lkw war mit gebrauchten Baumaterialen und persönlichen Stückgütern beladen und brachte eine Überladung von 30 Prozent auf die mobile Waage der Kontrolleure. Zudem wies das Fahrzeug erhebliche Mängel auf und musste komplett abgeladen werden. Auch hier gab es vier Anzeigen wegen Nichteinhaltung der Sozialvorschriften sowie drei Anzeigen wegen Geschwindigkeitsverstößen. Eine Person wurde wegen Verstoßes gegen das Ausländergesetz vorläufig festgenommen. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

MARBURG/GIESSEN. Bei Schwerlastkontrollen in Mittelhessen hat die Polizei fast jeden dritten der überprüften Brummis beanstandet. Mangelhafte Ladungssicherung, vor allem aber technische Mängel führten dazu, dass die Kontrolleure mehrere Lkw vorübergehend stilllegten. Auch Busse mussten sich einer Überprüfung unterziehen.

"Die Ergebnisse bestätigen leider die Notwendigkeit von Sonderkontrollen des Gefahrgut-, Personen- und Schwerverkehrs", sagte am Freitag der Marburger Polizeisprecher Martin Ahlich. Bereits im Mai hatte die Polizei Mittelhessen 29 von 103 überprüften Fahrzeugen (28,15 Prozent) beanstandet. Bei den aktuellen Kontrollen am Donnerstag auf der Autobahn und in den Landkreisen Gießen, Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf waren es dann 35 von 123 kontrollierten Lastwagen (28,45 Prozent). Darin enthalten sind diesmal 44 (im Mai: 28) überprüfte Gefahrguttransporter, von denen die Polizei 17 (9) beanstandete und 7 (8) vorrübergehend stilllegte. Erheblich waren zudem die Mängel an einem aus Litauen stammenden Lastwagen. Gleich vier gebrochene Bremsscheiben stellten die Kontrolleure fest und unterbanden die Weiterfahrt. Das gleiche Los zog der Fahrer eines mit Heu beladenen Lastwagens aus den Niederlanden. Seine Ladung war mangelhaft gesichert und das Gefährt wies erhebliche technische Mängel an den Bremsscheiben und am verrosteten Druckluftbehälter der Bremsanlage auf.

Die gemeinsamen Kontrollen der Regionalen Verkehrsdienste und der Polizeiautobahnstation des Polizeipräsidiums Mittelhessen, des Regierungspräsidiums und des Landkreises Gießen, des Zolls, der Dekra und der kommunalen Ordnungsbehörden waren am Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr. Angehalten wurde auf der A 5 auf dem Parkplatz Reinhardshain, auf der Bundesstraße 255 in Herborn Hörbach, der B 253 am Parkplatz Nebelsberg, der B 3 bei Josbach, der B 62 vor Lahntal-Göttingen und auf der A 5 auf dem Limesparkplatz. Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Gefahrgutvorschriften, der Ladungsmenge und -sicherung, der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten und der Fahrtauglichkeit des Fahrers.

Hintergrund
Auf den Straßen in Deutschland findet jährlich in verschiedensten Fahrzeugen ein Warentransport von 4,3 Millionen Tonnen statt, mit steigender Tendenz. Zeitgleich wächst der regionale und überregionale Personenkraftverkehr mit Bussen. Das führt zu einem verstärkten Wettbewerb sowie zunehmendem Zeit- und Kostendruck. Der Anteil des Schwerverkehrs beträgt bereits jetzt etwa 13 Prozent und wird zunehmen. Unfälle unter Beteiligung von Bussen und/oder Lastwagen haben in den meisten Fällen weitreichende Auswirkungen auf die beteiligten Personen, die Umwelt und nicht zuletzt aufgrund der meist komplizierten und langwierigen Bergungen auch Einfluss auf den Verkehrsfluss. Über 70 Prozent der Unfälle werden durch den beteiligten Lastwagenfahrer verursacht.

In Mittelhessen waren Lastwagen im Jahr 2014 an 2898 von insgesamt 21.487 Unfällen beteiligt. Diese Unfälle forderten sechs Tote, 78 Schwer- und 380 Leichtverletzte. Der Gesamtsachschaden betrug fast 14 Millionen Euro. Im Jahr 2014 kontrollierte die Polizei Mittelhessen 8589 Lastwagen, 222 Gefahrguttransporte und 334 Busse. Sie beanstandeten dabei 40 Prozent der Lastwagen, 70 Prozent der Gefahrguttransporte und 33 Prozent der Busse. 142 der überprüften Fahrzeuge blieben stehen - 47 davon waren Gefahrguttransporter.

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Publiziert in MR Polizei

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