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LICHTENAU/MARSBERG. Vier Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Der bei dem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen entstandene Schaden beläuft sich auf 100.000 Euro. Die Autobahn in Richtung Kassel blieb mehrere Stunden voll gesperrt.

Der Unfall passierte am Dienstagnachmittag gegen 15.40 Uhr auf der Autobahn 44 zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg, etwa 500 Meter vor dem Parkplatz Blankenrode. Laut Polizei war ein 39-jähriger Sattelzugfahrer aus Kassel auf dem rechten Fahrstreifen der A 44 in Richtung Kassel unterwegs. Ihm folgte ein 27-jähriger Fahrer aus Polen mit einem Klein-Lkw. Als der 27-Jährige vom rechten auf dem linken Fahrstreifen wechselte, um den Sattelzug zu überholen, kam es zum Unfall: Der Fahrer des Kleinlasters übersah nämlich einen Porsche Cayenne mit britischem Kennzeichen, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Der 31 Jahre alte Porschefahrer aus der Ukraine konnte hinter dem ausscherenden Kleinlaster nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf.

Durch den Zusammenstoß mit dem Porsche wurde der Klein-Lkw gegen den Sattelzug gedrückt. Der Sattelzug kam danach nach rechts von der Fahrbahn ab und erst an der dortigen Böschung zum Stillstand. Der Kleinlaster schleuderte nach der Kollision mit dem Sattelzug nach links gegen die Mittelschutzplanke und kam dort zum Stehen. Der Porschefahrer stoppte sein Fahrzeug etwa 200 Meter entfernt auf dem rechts angrenzenden Seitenstreifen der A 44. Er wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 in eine Bielefelder Klinik transportiert. Zwei der drei weiteren ukrainischen Insassen im Cayenne erlitten leichtere Verletzungen und wurden mit Rettungswagen ins naheliegende Krankenhaus nach Marsberg gebracht. Dort erfolgte die weitere Versorgung. Der Fahrer des Sattelzuges kam nach Erstversorgung ins Krankenhaus nach Warburg, wo seine ebenfalls leichteren Verletzungen weiter behandelt wurden.

Die Feuerwehren aus Meerhof, Essentho, Oesdorf und Marsberg waren mit 35 Einsatzkräften vor Ort. Sie unterstützen die Besatzungen der vier Rettungswagen bei der Versorgung der Verletzten, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf, sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten diese bei einsetzender Dunkelheit auch aus. Aus dem Kreis Paderborn wurden der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst alarmiert, um die Versorgung und die Koordination der Retttungswagen zu leiten.

Der Sachschaden beläuft sich nach Auskunft der Autobahnpolizei auf rund 100.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die A 44 komplett für mehrere Stunden gesperrt werden. Es kam zu einem erheblichen Rückstau vor der Unfallstelle. Der Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Lichtenau abgeleitet. Die Verkehrsteilnehmer mussten über ausgeschilderte Umleitungsstrecken asuweichen. Auf der A 44 entstand in Richtung Kassel in der Spitze ein Stau von bis zu acht Kilometern Länge.

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Publiziert in PB Polizei

LICHTENAU. Die bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 getöteten Polizisten starben bereits beim Aufprall des Lastwagens auf ihren Streifenwagen und nicht erst durch den anschließend ausgebrochenen Brand. Der ergab die Obduktion der beiden Opfer.

Die 46 Jahre alte Polizeibeamtin und ihr 51-jähriger Kollege standen am frühen Donnerstagmorgen vergangener Woche mit ihrem Streifenwagen der Autobahnpolizei auf dem Standstreifen der A 44 in Höhe Lichtenau. Dort rammte ein Lkw den Funkwagen, der vollständig ausbrannte.

Nach dem vorläufigen Ergebnis der am Montag durchgeführten Obduktion erlitten die beiden Beamten bei dem Verkehrsunfall jeweils schwere multiple Verletzungen, die für sich genommen bereits tödlich gewesen sein dürften, bevor der Brand in dem Streifenwagen ausbrach. Das teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Bielefeld am Dienstag mit.

Die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall dauern an. Den Ersthelfern, die noch versucht hatten, die Polizeibeamten aus dem Streifenwagen zu retten, werden ebenso wie den bei dem Verkehrsunfall eingesetzten und unmittelbar betroffenen Polizeibeamten Betreuungsangebote unterbreitet.

Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Ein Drogenvortest verlief bei dem 34-Jährigen positiv. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis der Blutprobe steht noch aus.


112-magazin.de berichtete am Donnerstag:
Schwerer Unfall auf A 44: Zwei Polizisten sterben (02.07.2015)

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Publiziert in PB Polizei

LICHTENAU. Nach dem tragischen Verkehrsunfall am frühen Donnerstagmorgen auf der A 44 bei Lichtenau trauert die Polizei Bielefeld um die beiden tödlich verunglückten Kollegen. Unterdessen ging auch am Freitag die Ursachenforschung weiter.

Wie am Donnerstag bereits berichtet, war ein Lkw in einen Streifenwagen gerast, der mit Blaulicht und Warnblinklicht auf dem Standstreifen der A 44 hielt. Die beiden Beamten wurden in dem Fahrzeug eingeschlossen, das vollständig ausbrannte. Für die Polizisten der Autobahnpolizei kam jede Hilfe zu spät. Der Lkw-Fahrer stand nach Informationen von Donnerstag offenbar unter Drogeneinfluss.

Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere wurde in ihrem Urlaub im Ausland über den folgenschweren Verkehrsunfall informiert. Sie zeigte sich entsetzt: "Die Nachricht über den tragischen Tod zweier Mitarbeiter hat mich tief getroffen und sehr traurig gemacht. In Gedanken bin ich bei den Angehörigen der Verstorbenen, wie auch bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich bedanke mich für die große Anteilnahme, die wir als Polizeipräsidium sowohl von Bürgerinnen und Bürgern, als auch von Polizeibeamtinnen und -beamten aus ganz Deutschland erfahren haben."

Am Unfallort fand am Donnerstag eine umfangreiche Spurensuche und Beweisaufnahme mit Hilfe von Luftbildaufnahmen eines Helikopters statt. Ein beauftragter Sachverständiger bestätigte die bisherigen Erkenntnisse der Polizei nach einer ersten Untersuchung der Unfallstelle. Die Leichen wurden beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft Paderborn ordnete eine Obduktion an. Die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall dauern an.

Die Polizei Bielefeld spricht den mutigen Zeugen, die noch versuchten, die Polizeibeamten aus dem Fahrzeug zu retten, ausdrücklich Lob und Dank aus. Zu gegebener Zeit werde sich die Polizei Bielefeld auch noch persönlich bei den Ersthelfern bedanken, hieß es am Freitag.


112-magazin.de berichtete am Donnerstag:
Schwerer Unfall auf A 44: Zwei Polizisten sterben (02.07.2015)

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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 02 Juli 2015 10:48

Schwerer Unfall auf A 44: Zwei Polizisten sterben

LICHTENAU. Tödliche Verletzungen haben am frühen Donnerstagmorgen zwei Polizeibeamte bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 erlitten. Ihr Streifenwagen brannte vollständig aus.

Um 0.52 Uhr warteten eine 46-jährige Polizeibeamtin und ein 51-jähriger Polizeibeamter in ihrem Streifenwagen auf dem Standstreifen an der Anschlussstelle Lichtenau, um eine andere Polizeistreife bei der Kontrolle eines verdächtigen Fahrzeuges zu unterstützen.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr nach bisherigen Erkenntnissen ein 34-jähriger Lkw-Fahrer auf den stehenden Streifenwagen auf. Der Streifenwagen geriet durch die Kollision in Brand. Obwohl sofort einige Ersthelfer vor Ort waren, konnten die beiden Polizeibeamten nicht mehr aus dem Streifenwagen gerettet werden. Sie starben vor Ort. Die beiden verstorbenen Polizeibeamten versahen Dienst bei der Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Bielefeld.

Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Ein Drogenvortest verlief bei dem 34-Jährigen positiv. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizei Paderborn. Ein Sachverständiger wurde angefordert. Die Autobahn blieb längere Zeit voll gesperrt.

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Publiziert in PB Polizei

LICHTENAU. Ein Motorradfahrer ist in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der junge Mann und seine Sozia erlitten schwere Verletzungen.

Laut Polizeibericht von Pfingstmontag waren der 23-Jährige und seine gleichaltrige Mitfahrerin am Freitagabend gegen 19 Uhr auf der Ortbergstraße in Ebbinghausen in Fahrtrichtung Atteln unterwegs. In einer Rechtskurve kam der Motorradfahrer nach links von der Fahrbahn ab, stürzte und prallte mit seinem Motorrad gegen einen Baum neben der Fahrbahn.

Durch den Sturz erlitten der Motorradfahrer sowie seine Soziusfahrerin schwere Verletzungen. Beide wurden mit Rettungswagen in Paderborner Krankenhäuser eingeliefert und stationär aufgenommen.

Neben Rettungskräften und einer Polizeistreife war an der Unfallstelle auch der Löschzug Atteln der Feuerwehr Lichtenau eingesetzt. Der Gesamtschaden beträgt mehrere tausend Euro.

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Publiziert in PB Polizei

LICHTENAU. Unbekannte Diebe haben in der Nacht zu Mittwoch in Kleinenberg einen Firmenbulli aufgebrochen und hochwertige Geräte mitgehen lassen. Gesamtschaden: 16.000 Euro.

Nach Angaben der Polizei muss sich der Aufbruch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwischen 23.30 und 7.15 Uhr zugetragen haben. Die Täter hebelten einen vor einem Haus in der Sandstraße abgestellten Servicewagen auf und entwendeten mehrere Ortungsgeräte. Diese Geräte werden zur Überprüfung der Dichtigkeit von Leitungen eingesetzt.

Die Beamten suchen Zeugen, aber auch Personen, denen derlei Geräte gebraucht zum Kauf angeboten werden. Hinweise nimmt die Polizei in Paderborn unter der Telefonnummer 05251/3060 entgegen.

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Publiziert in PB Polizei

LANDKREIS PADERBORN. Das Winterwetter ist noch nicht vorbei - das mussten vor Ostern einmal mehr die Autofahrer feststellen. Am Donnerstagmorgen musste die Polizei allein im Raum Paderborn acht Verkehrsunfälle aufnehmen - Ursache: verschneite Straßen. Einige Autofahrer waren schon mit Sommerreifen unterwegs, meldet die Polizei.

Schon am Mittwochnachmittag gab es einen Glätteunfall bei Bad Wünnenberg: Eine 19 Jahre alte Volvo-Fahrerin schleuderte gegen 16.30 Uhr mit ihrem Volvo auf der Kreisstraße 36 in Richtung Fürstenberg auf schneeglatter Straße in den Gegenverkehr - dort prallte sie mit dem entgegenkommenden Auto einer 70-Jährigen Peugeot-Fahrerin zusammen. Beide Fahrerinnen wurden bei dem Unfall verletzt, beide mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 12.000 Euro. Nach Angaben der Beamten war die  Unfallverursacherin zwar war mit Winterreifen, aber bei den widrigen Straßenverhältnissen wohl zu schnell unterwegs. Der Peugeot hatte Sommerreifen montiert.

Zwischen 7 und 8 Uhr krachte es am Donnerstagmorgen gleich dreimal rund um Lichtenau, und zwar auf der Bundesstraße B68 und auf der Kreisstraße K26. Zwei der verunglückten Autos waren mit Sommerreifen unterwegs. Später landeten auch bei Paderborn-Elsen und Borchen sowie auf der Bundesstraße B64 in Richtung Bad Driburg Autos im Graben. Um 9 Uhr und 9.30 Uhr verunglückten zwei Autofahrer bei Bad Wünnenberg-Leiberg, berichtet die Polizei: Der Gesamtschaden liegt bei etwa 30.000 Euro.

Bei Schnee mit Sommerreifen kostet Bußgeld
Die Polizei macht in Zusammenhang mit den Unfällen auf schneeglatten Straßen darauf aufmerksam, dass Sommerreifen bei diesem Wetter absolutes Tabu sind. Zu den Kosten eines Unfalls komme ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro plus Gebühren. "Dafür bekommt man bereits zwei neue Winterreifen für einen Mittelklassewagen", heißt es von der Polizei. Wer seine Winterreifen schon gegen Sommerreifen getauscht habe, müsse seinen Wagen bei winterlichen Straßenverhältnissen eben stehen lassen. Selbst ohne Unfallbeteiligung liege das fällige Bußgeld bei 60 Euro. Die Polizei appelliert daher an die Autofahrer, immer vorsichtig zu fahren - bei Schnee und Eis nur mit Winterreifen.

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Publiziert in PB Polizei

LICHTENAU. Tödliche Verletzungen hat ein 24-jähriger Beifahrer bei einem nächtlichen Verkehrsunfall im Lichtenauer Ortsteil Asseln bei einem Verkehrsunfall erlitten. Der Fahrer stand laut Polizei unter Alkohol- beziehungsweise Drogeneinfluss.

Laut Polizeibericht von Sonntag war es am frühen Samstagmorgen gegen 3 Uhr zu dem folgenschweren Unfall gekommen. Fahrer des Wagens war demnach ein 27 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Diepholz, der in der Nacht mit seinem VW Passat die Ahornallee in Asseln (Kreisstraße 12) befuhr. Nach dem Überqueren der St.-Johannes-Straße prallte er mit der Beifahrerseite im dichten Nebel gegen eine Mauer. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Während sich der schwer verletzte Fahrer aus dem verunfallten Passat selbst befreien und Hilfe herbei holen konnte, starb sein 24-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus dem Kreis Diepholz, noch an der Unfallstelle. Feuerwehrleute befreiten den eingeklemmten Beifahrer aus dem Fahrzeug. Der Fahrer wurde nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus transportiert.

Da bei dem Passatfahrer der Verdacht des Alkohol- oder Drogenkonsums bestand, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Der VW Passat wurde beschlagnahmt und durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Es entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von 13.000 Euro.


Nur etwa 50 Kilometer entfernt starb nahezu zur selben Zeit ein gleichaltriger Mann bei einem Unglück:
Aus Versehen von Brücke gesprungen: 24-Jähriger tot (21.03.2015)

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Publiziert in PB Polizei

LICHTENAU-EBBINGHAUSEN. Ein Schaden von 50.000 Euro ist am frühen Dienstagmorgen bei einem Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen im Kirkweg im Lichtenauer Stadtteil Ebbinghausen (Kreis Paderborn) entstanden. Dort brannte ein Traktor aus, der in einem Stall abgestellt war. Zudem entstand am Dach des Stalls ein leichter Sachschaden, wie die Polizei berichtete. Die Beamten stellten als Brandursache bereits einen technischen Defekt in der Elektronik des Fahrzeugs fest.

Das Feuer in dem Stall hätte auch leicht tragisch ausgehen können: Dort standen auch 50 Rinder. Zum Glück hatte ein Mitarbeiter des Winterdienstes gegen 7 Uhr Rauch aus dem Gebäude aufsteigen sehen. Der Mann entdeckte den brennenden Trecker in der Versorgungsdurchfahrt im Stall, verständigte sofort den Hofbesitzer und versuchte, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Die alarmierte Feuerwehr zog den Traktor dann samt angehängtem Strohhächsler aus dem Gebäude und löschte letzte Schwelbrände.

Laut Polizei wurde der Traktor völlig zerstört. Auch der Hächsler wies Brandschäden auf. Der Landwirt hatte das Gespann, so die Polizei, am späten Abend in den Stall gefahren. Über Nacht war der Brand ausgebrochen, die Tiere blieben glücklicherweise unverletzt.

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Publiziert in PB Polizei

MARSBERG/LICHTENAU. Die rücksichtslose Flucht eines 20 Jahre alten Autofahrers ohne Führerschein hat erst nach gut 40 Kilometern mit einem Verkehrsunfall geendet. Der junge Mann aus Marsberg stand unter Drogeneinfluss, sein Wagen war nicht zugelassen und die angebrachten Kennzeichen hatte er gestohlen.

Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Marsberg war am Dienstagmittag auf der Westheimer Straße unterwegs. Den beiden Polizisten fiel gegen 12.30 Uhr ein VW Golf auf. Als der Streifenwagen gewendet hatte, sollte eine Routinekontrolle folgen. Allerdings beschleunigte der Golffahrer und machte keinerlei Anstalten, auf die Anhaltezeichen der Polizisten zu reagieren.

Was folgte, war eine Fahrt von Marsberg über die Bundesstraße 7 in Richtung Osten. Der Golf, verfolgt von dem Streifenwagen, fuhr durch Westheim und vorbei Wrexen bis nach Warburg-Scherfede im Kreis Höxter. Dort bog der Mann auf die Bundesstraße 68 in Richtung Lichtenau im Kreis Paderborn ab.

Die teils waghalsige Flucht endete erst auf der Landstraße 817 zwischen Lichtenau und Asseln. Dort geriet der Golf in einer Kurve erst leicht auf die Bankette rechts neben der Straße, schleuderte dann über die gesamte Straßenbreite, prallte gegen eine Leitplanke und kam schließlich in einer Böschung zum Stillstand. Der Fahrer, es handelt sich um einen 20 Jahre alten Mann aus Marsberg, und die gleichaltrige Beifahrerin sprangen aus dem Golf und wollten zu Fuß flüchten. Das wussten die Polizisten aber zu verhindern.

Die Beifahrerin gab an, bei dem Unfall leicht verletzt worden zu sein. Sie wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. "Glücklicherweise sind andere Verkehrsteilnehmer durch das Verhalten des 20-Jährigen nicht zu Schaden gekommen", sagte am Mittwoch Ludger Rath von der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises.

Rote Ampeln, Tempolimits und Vorfahrt anderer ignoriert
Während der Flucht, die durch drei Landkreise führte, war der Golffahrer mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs. Er überholte mehrfach rücksichtslos, ignorierte rote Ampeln und die Vorfahrt anderer Verkehrsteilnehmer. Die Gründe für das Verhalten des 20-Jährigen kamen dann schnell ans Licht: Der junge Mann hat keinen Führerschein, der Golf ist weder für den Straßenverkehr zugelassen noch entsprechend versichert, und das Kennzeichen am Fahrzeug war zuvor gestohlen worden. Darüber hinaus besteht der Verdacht einer Fahrt unter dem Einfluss von Drogen. Deshalb wurde dem jungen Mann eine Blutprobe entnommen. Gegen den Marsberger erging Strafanzeige.

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