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Donnerstag, 30 August 2018 10:52

Hoher Schaschaden nach Kollission mit Lkw

LEIMSTRUTH. Mit hohem Sachschaden und doch glimpflich endete am frühen Morgen ein Verkehrsunfall auf der Leimstruth. Im Kreuzungsbereich der B 480 und der B 62 waren ein Kleintransporter und ein Lkw kollidiert.

Wie die Polizei mitteilte wollte der Fahrer eines Kleintransporters aus Richtung Erndtebrück kommend nach links in Richtung Weidenhausen abbiegen. Aus unklaren Gründen hat der Mann dabei den entgegenkommenden Lkw übersehen, der die B 62 aus Richtung Bad Laasphe kommend in Richtung Schameder befuhr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Transporter wurde dabei massiv beschädigt und konnte nicht mehr weiterfahren. Auch am Lkw entstand erheblicher Sachschaden. Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt. Die Feuerwehr Schameder wurde alarmiert, um auslaufendes Öl und Benzin abzustreuen. Dafür musste die Unfallstelle kurzfristig gesperrt, und der Verkehr durch die Polizei umgeleitet werden. Der entstandene Schaden wird auf rund 30.000 Euro beziffert.              

 


  

Publiziert in SI Feuerwehr
Mittwoch, 13 Juni 2018 14:09

Zusammenstoß beim Abbiegen

LEIMSTRUTH. Tückisch war ein Unfall, der sich am Mittwochmorgen auf der B 62 in Leimstruth am Abzweig nach Amtshausen ereignete. Dabei kollidierten ein Pkw und ein Motorrad.

Wie die Polizei mitteilte war gegen 06.30 Uhr ein 17-jähriger Mann mit seinem Motorrad von Schameder kommend auf der B 62 in Richtung Leimstruth unterwegs. Vor dem jungen Mann fuhr ein Lkw, der am Abzweig nach Amtshausen rechts auf die L 632 abbiegen wollte. Von dort kam ein 36-jähriger Mann mit seinem Pkw, der dann nach links auf die B 62 in Richtung Schameder einbiegen wollte. Weil dieser Mann dachte, dass er durch den bereits abbiegenden Lkw freie Fahrt habe, bog er auf die Bundesstraße ein und dabei prallte der Motorradfahrer, der hinter dem Lkw unterwegs war, in die Fahrerseite des Pkw.

Der Motorradfahrer stürzte und wurde verletzt. Er musste vor Ort vom DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück und dem Bad Berleburger Notarzt versorgt werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Außerdem war die Löschgruppe Schameder vor Ort im Einsatz. Der Pkw des 36-jährigen wurde zwar beschädigt, konnte aber seine Fahrt fortsetzen. Zeitweise waren die B62 und die L632 komplett gesperrt.  

Publiziert in SI Retter
Freitag, 18 August 2017 11:42

Pkw und Radlader kollidieren - Hubschrauber

LEIMSTRUTH. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind gestern am späten Nachmittag ein Kleinwagen und ein Radlader kollidiert. Dabei wurden die beiden Frauen aus dem Pkw schwer verletzt, eine von ihnen wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Der Unfall

Der Unfall ereignete sich auf der Leimstruth, und zwar genau auf der Höhe zwischen Erndtebrück und Bad Laasphe, im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 62 und 480. Zur Unfallzeit, gegen 16.15 Uhr, war ein 17-jähriger Mann aus Bad Laasphe mit einem Radlader von Erndtebrück kommend unterwegs und wollte im Kreuzungsbereich nach links auf die B 480 in Richtung Weidenhausen abbiegen. Dabei übersah er wegen einer beschlagenen Seitenscheibe den entgegenkommenden Citroen, der von einer 46-jährigen Frau aus Biedenkopf gesteuert wurde. Sie war mit ihrer 78-jährigen Begleiterin aus Erndtebrück in Richtung Schameder unterwegs. Da der Radlader in die Kreuzung einfuhr, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei war der Aufprall so heftig, dass der Radlader noch ein ganzes Stück in die Kreuzung geschoben wurde. Im Einmündungsbereich kamen beide Fahrzeuge schwer beschädigt zum Stehen.

Der Rettungsdienst

Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Einsatz waren die DRK Rettungswagen aus Bad Laasphe, Erndtebrück und Kreuztal, der DRK Notarzt aus Bad Laasphe, sowie der Siegener ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 25“. Außerdem war ein KTW der DRK Rettungswache Erndtebrück zufällig in der Nähe und die Besatzung unterstützte die Kollegen vor Ort. Außerdem war ein Mitarbeiter der Siegener Kreisleitstelle, und engagiertes Mitglied der Bad Laaspher Feuerwehr, gerade auf dem Rückweg von einem Lehrgang in Münster und konnte an der Einsatzstelle dann ebenso unterstützend tätig werden.

Der ADAC Hubschrauber landete nicht auf der gesperrten Bundesstraße, sondern einige Meter weiter in einem Wirtschaftsweg. Dazu hatte der erfahrene Pilot Jan Weber auch einen Grund: Da durch den Aufprall Trümmerteile weit in die Fahrbahn geschleudert wurden und eine Telefonleitung direkt neben der Fahrbahn her führte, wäre eine Landung in diesem Areal zu riskant gewesen. Zum Einen hätten die weit verteilten Trümmerteile und das bereits ausgestreute Ölbindemittel umherwirbeln können, zum Anderen war es wegen der Leitung ziemlich eng, um auf der Fahrbahn zu landen.

Christian Wagner, Mitarbeiter der Erndtebrücker DRK Rettungswache, hatte in der ersten Lage als ersteintreffender Rettungsassistent die medizinische Einsatzleitung übernommen. Er war im ersten Moment dafür zuständig, sich einen genauen Überblick über die Anzahl der betroffenen Personen, die Art der Verletzungen und weitere Gefahren zu verschaffen. Dies ist wichtig, um der Leitstelle eine entsprechende Rückmeldung zu geben, und den effektiven Einsatz weiterer Rettungsmittel koordinieren zu können.

Die Rettungsteams kümmerten sich um die beiden Frauen aus dem Pkw, die beide schwer verletzt worden waren. Eine von ihnen musste nach der Befreiung durch die Feuerwehr und die Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die andere Frau wurde mit einem Notarztwagen ebenfalls in ein Siegener Krankenhaus gefahren. Der junge Fahrer des Radladers blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Feuerwehr

Da zunächst davon ausgegangen werden musste, dass bei dem Unfall Menschen eingeklemmt waren, wurden die Feuerwehren aus Bad Laasphe, Feudingen und Rüppershausen mit dem Einsatzstichwort „TH2“ alarmiert. TH2 bedeutet im Kreis Siegen-Wittgenstein, dass Menschen nach einem Unfall eingeklemmt sind und mit schwerem Gerät befreit werden müssen. Dies muss nicht immer nach einem Verkehrsunfall sein, es kann auch zum Beispiel bei einem Baustellenunfall eintreten, wenn zum Beispiel ein Arbeiter verschüttet wurde, oder wenn ein Mensch unter einer einstürzenden Wand, etc. begraben wurde. Auch wenn Fabrikarbeiter in einer Maschine eingeklemmt werden, wird mit dem Stichwort „TH2“ alarmiert.

Unter der Einsatzleitung von Rainer Müller, Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Bad Laasphe, waren rund 20 Feuerwehrleute im Einsatz. In enger Abstimmung mit den Rettungskräften und Notärzten befreiten sie die beiden Frauen aus dem Auto, obwohl diese nicht eingeklemmt waren: Hierbei ging es um eine patientenorientierte Rettung. Das heisst, es wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Patienten möglichst schonend befreit werden. Dabei steht die Schnelligkeit nicht im Vordergrund. So kann man nur vorgehen, wenn die Patienten sich kreislaufstabil präsentieren, also nicht in akuter Lebensgefahr schweben. Im Gegensatz dazu gibt es die so genannte Crash Rettung, bei der die Menschen möglichst schnell befreit werden müssen, weil sie in Lebensgefahr schweben und man ihnen in ihrer eingeklemmten Lage nicht helfen kann. Dann reicht die Zeit nicht aus, auf eine Wirbelsäulenimmobilisation zu achten, weil die Patienten den Unfall dann nicht mehr überleben würden.

Bei dem Unfall gestern wurden zur Rettung beider Frauen so genannte Spineboards eingesetzt. Das sind „Rettungsbretter“, die nach amerikanischem Vorbild eingesetzt werden. Sowohl die Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes, als auch manche Feuerwehrfahrzeuge haben diese Bretter an Bord. Mit einem speziellen Gurtsystem werden Patienten darauf fest verschnürt und können dann nahezu bewegungsfrei aus ihrer Lage gerettet werden.

Neben der Befreiung der verletzten Frauen waren die Feuerwehren gestern aber auch zuständig, die Gesamteinsatzleitung zu übernehmen, auslaufende Kraftstoffe abzustreuen, die Polizei bei der Beweissicherung zu unterstützten, den Brandschutz sicherzustellen und beim Transport zum Rettungshubschrauber behilflich zu sein.

Die Polizei

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen aus Bad Laasphe und Bad Berleburg vor Ort. Als erstes sperrten sie mit ihren Wagen die Fahrbahn ab, um den Rettungskräften ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen und um zu verhindern, dass Autos versuchen, die Unfallstelle zu durchfahren. Trotz arbeitender Einsatzkräfte kommt dies immer wieder vor. Gestern zeigten sich die Autofahrer und Lkw-Fahrer die lange im Stau standen aber sehr verständnisvoll und leisteten den Anweisungen der Polizei Folge. Besonders hart traf es einen Lkw-Fahrer aus dem Kreis Soest, der bis 18.00 Uhr Material abladen musste: Hätte er das noch geschafft, hätte er gestern noch nach Hause fahren können. Durch den Unfall konnte er nicht mehr pünktlich abladen und musste so über Nacht auf dem Firmengelände bleiben, um heute Morgen abladen zu können. Aber die Rettungsarbeiten an der Einsatzstelle haben natürlich Priorität.

Die Polizeibeamten halfen außerdem bei der Versorgung der schwer verletzten Frauen mit.

Auch nachdem die Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, musste der Kreuzungsbereich noch gesperrt bleiben. Zum einen mussten die Polizeibeamten vor Ort Spuren sichern und Beweisfotos nach dem so genannten Monobildverfahren anfertigen. Dieses Verfahren ermöglicht es, hinterher computergestützt die Einsatzstelle in Quadrate aufzuteilen und so die Spurenlage exakt zu ermitteln. Dies ist wichtig, um die genaue Schuldfrage eindeutig zu klären und es wird später helfen, dass die Geschädigten ihre Ansprüche vor Gericht geltend machen können.

Weiterer Grund für die anhaltende Sperrung war das ausgelaufene Öl. Zwar darf die Feuerwehr es abstreuen, solche großen Mengen aber rechtlich gesehen nicht mehr entsorgen. Dazu musste eine Spezialfirma anrücken, die einen langen Anfahrtsweg hatte. Um das Öl nicht weiter zu verteilen und so eine Umweltgefahr und eine erhöhte Unfallgefahr zu provozieren, durfte auch nach Abschluss der Unfallaufnahme die Kreuzung nicht durchfahren werden. Lediglich eine einspurige Verkehrsführung über die B 62 war möglich. Bei Einsatz der Entsorgungsfirma musste die Unfallstelle nochmals komplett gesperrt werden.

Die Unfallfahrzeuge

Sowohl der Radlader, als auch der Citroen der beiden Frauen wurden schwer beschädigt. Am Radlader kam es zum Anbruch des rechten Vorderrades, das nur noch eierte. Es war lediglich möglich, den Radlader vorsichtig in eine Haltebucht zu bringen, damit die Kreuzung frei wurde. Bei einer Weiterfahrt hätte das Rad jeder Zeit abbrechen können. Der Citroen der beiden Frauen wurde total zerstört und musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 20.000 Euro an.

Publiziert in SI Retter

WEIDENHAUSEN. Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Morgen gegen 7.20 Uhr auf der B 480 zwischen Hemschlar und Weidenhausen. Dabei ist ein 18-jähriger Mann aus Wittgenstein auf tragische Weise getötet worden.

Glatt und rutschig war es, als der junge Mann mit seinem Fiat Punto auf dem Weg zur Schule nach Bad Berleburg war. Der Schneematsch lag nur sehr dünn auf der Straße, war aber nicht gut zu erkennen, auch, da es noch dunkel war. Vermutlich war das die Ursache für den entsetzlichen Unfall: Nach ersten Erkenntnissen geriet das Fahrzeug des 18-Jährigen in einer Linkskurve ins Schleudern und stellte sich quer zur Fahrbahn.

Der Wagen des Fahranfängers geriet auf die Gegenspur. Dort war zum selben Zeitpunkt eine 23-jährige Frau aus Hemschlar unterwegs. Sie wollte zu ihrer Arbeitsstelle nach Bad Laasphe. Sie hatte keine Chance, zu reagieren und es kam zum Einschlag ihres Golf in die Beifahrerseite des Fiat Punto. Der Aufprall war dabei derart heftig, dass der junge Mann auf der Stelle starb.

Ein Polizeibeamter, der Sachbearbeiter für Verkehrsunfälle ist und auf dem Weg zum Dienst war, und ein weiterer Passant leiteten als Ersthelfer die Rettungsmaßnahmen ein.

Von der integrierten Leitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein wurden die Feuerwehren aus Bad Berleburg, Weidenhausen und Hemschlar, der DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg und Erndtebrück, sowie Notärzte aus Bad Berleburg und Bad Laasphe alarmiert. Zusätzlich kam der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein zum Einsatz.

Die Feuerwehren und der Rettungsdienst kümmerten sich um die junge Frau aus Hemschlar. Sie musste mit schwerem Gerät aus ihrem Auto befreit werden. Sie war allerdings nicht eingeklemmt. Es ging darum, die Patientin - wie nach solchen Unfällen üblich - möglichst schonend zu retten und möglichst wenig zu bewegen.

Die Helfer vor Ort mussten auch von einer Wirbelsäulenverletzung ausgehen, die vor Ort nicht immer diagnostiziert, sondern oftmals nur vermutet werden kann. Dann kann eine Querschnittlähmung drohen. Deshalb arbeiteten Feuerwehren und Rettungsdienst hier einmal mehr Hand in Hand, um weitere Schäden zu verhindern.

Die Kameraden der Feuerwehr stellten zudem den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Polizeibeamten sperrten die Einsatzstelle gemeinsam mit Feuerwehrkameraden weiträumig ab und sicherten Spuren und Beweise vor Ort. Außerdem hatten sie gemeinsam mit Notfallseelsorgern die schwere Aufgabe, Angehörige zu benachrichtigen.

Als die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme beendet waren, wurden beide Unfallfahrzeuge abgeschleppt. Kurze Zeit später wurde die Straße wieder für den Verkehr wieder frei gegeben. Was bleibt, sind Farbstriche auf dem Asphalt als Mahnmal für alle Autofahrer.

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Publiziert in SI Retter
Freitag, 08 Februar 2013 18:27

Glätte: Vollsperrung auf der B 62

ERNDTEBRÜCK. Die Wetterbedingungen haben auf der B 62 für mehrere Unfälle gesorgt - und folglich dafür, dass die Straße zwischen Leimstruth und Saßmannshausen mehrere Stunden komplett gesperrt werden musste.

Vor allem Lkw hatten es hier schwer, im dichten Schneetreiben und auf glattem Untergrund die Spur zu halten. Zwei Lkw stellten sich quer und versperrten die Straße am Donnerstag in beiden Richtungen. Das berichtete die Polizei am Freitag.

An derselben Stelle verlor auch der Fahrer eines Linienbusses die Kontrolle über sein Fahrzeug, rammte die Leitplanke und blieb stecken. Schlussendlich krachte auch noch ein Pkw in einen der quer stehenden Lastwagen.

Die Polizei hatte Mühe und Not, die Unfallstelle zu räumen; die widrigen Witterungsbedingungen erschwerten zusätzlich die Arbeit. Schließlich musste das Technische Hilfswerk anrücken, um mit schwerem Gerät die beiden Lkw und den Bus wieder in die Spur zu bringen.

Personen wurden bei der Karambolage glücklicherweise nicht verletzt. Der Gesamtsachschaden wird sich nach ersten Schätzungen in vierstelliger Höhe einpendeln.

Publiziert in SI Polizei

LEIMSTRUTH. Eine erst 17-Jährige, die noch nicht im Besitz des Führerscheins war, hat einen Unfall verursacht und ist anschließend mit ihrer Beifahrerin zu Fuß geflüchtet.

In den frühen Samstagmorgenstunden gegen 2.30 Uhr beobachtet ein 23-jähriger Mann aus Bad Berleburg, wie zwei junge Frauen die B 62 aus Richtung Leimstruth kommend in Richtung Schameder mit einem Opel Astra befahren und an der Einmündung Jägersgrund nach links von der Fahrbahn abkamen. Der Wagen kollidierte mit einer Schutzplanke und kam schließlich in einer Böschung neben der Fahrbahn zum Stillstand.

Die Frauen entfernten sich anschließend zu Fuß in Richtung Leimstruth und konnten im Rahmen der Fahndung zunächst nicht angetroffen werden. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass die Fahrerin vermutlich erst 17 Jahre alt und somit nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse ist. Gegen die Frauen wurden Strafverfahren eingeleitet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 25 Dezember 2012 18:56

Altöl einfach in den Firmenhof gekippt

LEIMSTRUTH. Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Erndtebrücker Feuerwehr auf den Plan gerufen. Spaziergänger hatten auf einem Abrissgelände einer ehemaligen Firma in der „Wilhelmstraße“ in der Nähe eines Bahngeländes in Leimstruth größere Mengen Altöl entdeckt, die bei dem Regen schnell ins Grundwasser gelangen könnten.

Mit 16 Einsatzkräften rückte die Löschgruppe Schameder an und begann, die großen Altölmengen, die mitten auf dem Hof des Firmengeländes verteilt waren, abzustreuen und die angrenzenden Kanaleinflüsse mit Bindemittel abzudichten. Anschließend wurde eine Spezialfirma informiert, die mit einem Saugwagen die großen Altölmengen aufnahm und den Hof anschließend noch einmal reinigte. Auch ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde erschien vor Ort, um sich ein Bild von der Verschmutzung zu machen.

Wie genau die großen Ölmengen auf den Hof gelangten, das ist bisher noch unklar. Dass sie aus einem Container stammen, der zuvor am Ort gestanden hatte, konnte die Polizei definitiv ausschließen. Derzeit geht man davon aus, dass das Altöl rücksichtslos dorthin geschüttet und „entsorgt“ wurde. Ein Tor zum Baugelände, das nämlich vom Verantwortlichen zuvor geschlossen worden war, stand am Nachmittag des ersten Weihnachtstages plötzlich offen.

Wer hier verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird dringend gebeten, sich mit der Polizeiwache in Bad Berleburg unter der Rufnummer 02751/9090 in Verbindung zu setzen.
Nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz für Polizei, Feuerwehr, Spezialfirma und Untere Wasserbehörde am Dienstagnachmittag beendet.

Publiziert in SI Feuerwehr
Donnerstag, 20 Dezember 2012 11:45

Fahranfänger rast mit hoher Geschwindigkeit gegen Baum

LEIMSTRUTH. Ein 18-jähriger Fahranfänger ist heute Morgen auf der B 62 in Leimstruth schwer verunglückt.

Der junge Mann war gegen 6.00 Uhr mit seinem Opel von Schameder kommend auf der Steigungsstrecke in Richtung Bad Laasphe unterwegs. Aufgrund zu schneller Fahrweise geriet das Fahrzeug kurz vor Ende der Steigung im Bereich einer Rechtskurve außer Kontrolle. Der Wagen fuhr auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit hoher Geschwindigkeit frontal gegen einen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass Teile des Baumes abbrachen und Fahrzeugteile mehrere Meter weit verteilt wurden.

Der junge Mann wurde vor Ort durch den DRK Rettungsdienst aus Erndtebrück versorgt und anschließend in eine Siegener Klinik gebracht. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann großes Glück und wurde nur leicht verletzt. Die Polizei sicherte die Unfallstelle bis zur Bergung des völlig zerstörten Pkw ab. Der Gesamtschaden liegt laut Auskunft der Polizei bei 11.000 Euro.

Publiziert in SI Retter

HOLZHAUSEN. Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Bad Laasphe ist bei einem Verkehrsunfall auf der B 62 zwischen Leimstruth und Holzhausen schwer verletzt worden.

Gegen 15.30 Uhr war der junge Mann mit seiner Yamaha von Leimstruth kommend in Richtung Bad Laasphe unterwegs. In einer Rechtskurve verlor er dann – vermutlich wegen schmieriger Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seine Maschine und kam nach links von der Fahrbahn ab.

„Er kam mir schon entgegen gerutscht“, schilderte ein Zeuge vor Ort. Der junge Mann prallte mit seinem Motorrad gegen die Böschung und verletze sich schwer. Er wurde vor Ort durch den DRK-Rettungsdienst aus Erndtebrück versorgt, und in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Motorrad wurde schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden.

Publiziert in SI Retter
Freitag, 11 November 2011 21:24

Spektakulärer Unfall auf der Leimstruth

LEIMSTRUTH. Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich um kurz nach 20 Uhr im Kreuzungsbereich der B 62 und der B 480. Am Abzweig nach Weidenhausen stießen zwei Autos zusammen und wurden dabei erheblich beschädigt. Eines der Autos kam auf dem Dach liegend neben der Straße zum Stillstand.

Ein Pkw-Fahrer, der aus Richtung Erndtebrück gekommen war und in Richtung Weidenhausen abbiegen wollte, übersah vermutlich einen entgegenkommenden VW Golf, dessen Fahrer aus Richtung Bad Laasphe kam und geradeaus weiterfahren wollte. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß, wobei der Golf von der Straße abkam und nach rechts in eine angrenzende Böschung geriet. Dort überschlug sich der Golf anschließend und blieb auf dem Dach liegen. Der andere Wagen, ein VW Lupo, blieb stark beschädigt mitten auf der Kreuzung stehen.

Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt und musste mit dem DRK Rettungsdienst aus Bad Laasphe ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Löschgruppe Schameder leuchtete die Einsatzstelle aus, streute Öl ab und half bei den anschließenden Aufräumarbeiten. Die Unfallstelle musste komplett gesperrt werden.

Angaben über das Alter und die Herkunft der beteiligten Fahrer sowie die Schadenshöhe machte die Polizei am Abend an der Unfallstelle zunächst nicht.

Publiziert in SI Retter

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