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BAD WILDUNGEN-ARMSFELD. Dem schnellen und beherzten Eingreifen eines Landwirts ist es zu verdanken, dass aus einer gemeldeten "F3-Alarmierung" im Bad Wildunger Ortsteil Armsfeld ein Brand mit höchstens 2000 Euro Sachschaden entstanden ist.

Wie Wehrführer Stefan Noll gegenüber 112-magazin.de mitteilte, kam am Donnerstag gegen 16.45 Uhr, die Alarmierung von der Leitstelle, dass eine Scheune an einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Hundsdorfer Straße brennt. Daraufhin wurde auch die Wehr aus Bad Wildungen mitsamt Drehleiter aktiviert. Auch die Wehr aus Bergfreiheit rückte zur Einsatzstelle nach Armsfeld aus.  

Bei Eintreffen der Armsfelder Wehr war schnell klar, dass Entwarnung gegeben werden konnte: Der Landwirt selbst, verständigt durch seinen Schwager, hatte den in der Scheune abgestellten und brennenden IHC mit einem weiteren Schlepper kurzerhand aus der Scheune gezogen und abgelöscht. Daraufhin ließ Stefan Noll die Wildunger Wehr auf ihrer Anfahrt abdrehen.

Die weiteren Tätigkeiten der 12 Feuerwehrleute aus Armsfeld und Bergfreiheit bestanden in Nachlöscharbeiten, dem entrauchen der Scheune mit Hochdrucklüftern und der Nachsicht von Funkenflug im Innenbereich der Scheune.

Nach 90 Minuten konnte Wehrführer Noll der Leitstelle Waldeck-Frankenberg und dem Bad Wildunger Stadtbrandinspektor "Feuer aus" melden. Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Richter geht die Polizei von einem technischen Defekt in der Elektronik des IHC-Schleppers aus.  (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 14 April 2020 08:55

Feuerwehr rettet Tiere aus brennendem Stall

RÖSENBECK. Zwei Pferde und zwei Hasen hat die Feuerwehr Brilon am frühen Freitagmorgen (10. April) aus einem brennenden Stall in Rösenbeck gerettet. Zunächst war die Löschgruppe Rösenbeck gegen 4.57 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert worden.

Ein Anwohner, der gerade mit seinem Hund Gassi in der Straße "Im Schling" ging, hatte die Rauchentwicklung bemerkt und den Notruf abgesetzt. Aufgrund des Ausmaßes ließ die Löschgruppe Rösenbeck die Alarmstufe auf "Feuer 3" erhöhen und somit weitere Kräfte nachalarmieren. Kurz nach 5 Uhr, machten sich dann die Einheiten aus Madfeld, Thülen und Brilon auf den Weg nach Rösenbeck, um die Kameraden zu unterstützen.

Die Tiere die sich noch im Stall befanden, konnten rechtzeitig durch den Hofbesitzer und die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Unter schwerem Atemschutz waren teilweise drei Trupps gleichzeitig mit drei C-Rohren im Innenangriff im Einsatz. Somit konnte durch das schnelle und umsichtigen Handeln, ein größerer Gebäudeschaden verhindert werden. Gegen 6 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und erste Maßnahmen konnten wieder zurück gebaut werden. Um 7 Uhr rückten die Einheiten aus Madfeld, Thülen und Brilon wieder ab.  Für die Löschgruppe Rösenbeck war der Einsatz um 9 Uhr beendet.

Insgesamt waren 64 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Eigensicherung vor Ort, musste aber nicht tätig werden. Über Ursache und Höhe des Schadens liegen bislang keine Angaben vor.

Link: Freiwillige Feuerwehr Brilon


Publiziert in HSK Feuerwehr

FRANKENBERG. Ein Landwirt aus dem Frankenberger Land verursachte im Sommer 2019 einen Verkehrsunfall, weil sein Blinker nicht funktionierte - jetzt stand er vor Gericht.

Wie die HNA in ihrer Online-Ausgabe mitteilt, muss ein Landwirt aus dem Frankenberger Land  4000 Euro Geldstrafe zahlen, weil er am 24. Juni 2019 mit seinem Traktor beim Abbiegen auf der Bundesstraße 252 in Richtung Viermünden einen Verkehrsunfall verursacht haben soll. Dabei war ein Autofahrer, der den Schlepper samt Heuwender gerade überholen wollte, lebensbedrohlich verletzt worden.

Der Vorwurf laut Anklage: Die Blinker am Anhänger des Traktors seien während des Abbiegevorgangs nicht funktionstüchtig gewesen, sodass der Autofahrer beim Überholen nicht erkennen konnte, dass der Landwirt nach links auf einen Feldweg abbiegen wollte.

Der 58-jährige Autofahrer verlor beim Ausweichen die Kontrolle über seinen Wagen und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Der Mann wurde eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften mit hydraulischem Schneidwerkzeug aus dem zerstörten Wagen befreit werden. Anschließend wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Marburg geflogen und lag im Koma.

Bei der Verhandlung im Frankenberger Amtsgericht konnte er aufgrund seiner anhaltenden Verletzungen nicht vernommen werden. Stattdessen äußerte sich der Landwirt zum Unfallhergang. Er sei sich sicher, dass die Blinklichtanlage an seinem Heuwender funktionierte. Noch am Morgen des Unfalltages sei er mit dem Gespann unterwegs gewesen, da habe es keine Auffälligkeiten gegeben. "Am Abend vorher habe ich die Blinker am Anhänger angeschlossen und mit einem Mitarbeiter kontrolliert, da hat alles geklappt", sagte der 60-Jährige vor Gericht. Dass der Blinker dann am Vormittag nicht mehr funktionierte, könne er nicht nachvollziehen.

Laut Gutachter war die Blinklichtanlage kurz vor dem Unfall allerdings nicht angeschlossen. Dass der Stecker durch den Unfall abgezogen oder die Verbindungskabel dabei so stark beschädigt wurden, dass sie nicht mehr funktionstüchtig waren, schloss er aus. Allerdings: Der Autofahrer soll vor dem Abbiegevorgang des Landwirts noch eine Vollbremsung eingeleitet haben – und das, obwohl der Traktor mit mäßiger Geschwindigkeit am rechten Fahrbahnrand fuhr. Der Gutachter vermutet, dass der Autofahrer nach links gefahren sei und dann zu spät die Blinkleuchte des Traktors – nicht des Anhängers – entdeckte. Der Geschädigte ließ für die Verhandlung ausrichten, dass es „nicht in seinem Sinne“ sei, dass der Angeklagte eine Strafe bekomme. (HNA)

Link: Unfall auf B 252: 58-Jähriger schwerverletzt, Hubschrauber im Einsatz (24.06.2020)


Publiziert in Polizei

FRANKENBERG-SCHREUFA. Geklärt werden konnte nach einem Presseaufruf in den Medien die Sachbeschädigungen an rund 60 Silage-Ballen im Frankenberger Ortsteil Schreufa. 

Am Freitagmorgen vor einer Woche, hatte ein Landwirt aus Schreufa festgestellt, dass auf seiner Wiese beim Alten Festplatz von Schreufa die Folien an insgesamt 60 Silage-Ballen (wir berichteten darüber, hier klicken) zerschnitten waren.

Aufgrund der Veröffentlichung der Sachbeschädigungen in den lokalen Medien meldeten sich am Mittwoch zwei Jugendliche bei dem geschädigten Landwirt. Sie gaben die Straftaten zu und erklärten sich bereit, für den entstandenen Sachschaden aufzukommen. Der Landwirt zeigte sich über die Reue der Jugendlichen erfreut und zog seinen Strafantrag wegen Sachbeschädigung bei der Polizei Frankenberg zurück.

Für die Jugendlichen bleibt zwar ein selbst verschuldeter finanzieller Schaden von etwa 600 Euro, strafrechtliche Folgen konnten sie aber aufgrund ihres freiwilligen Geständnisses abwenden.

Link: 60 Rundballen bei Schreufa aufgeschlitzt (9.Juli 2019)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 13 September 2018 14:09

Minibagger vom Anhänger "gepflügt"

BORCHEN. Die Information über einen kuriosen Verkehrsunfall vom Freitag wäre beinahe im Stapel der Vorgänge untergegangen, erreichte die Pressestelle aber doch noch.

Am Freitagnachmittag pflügte ein 63-jähriger Landwirt am Gellinger Weg ein Feld mit einem Fünf-Schar-Plug. Beim Wenden am Feldrand schwenkte der Pflug über die Straße. Gegen 16.45 Uhr fuhr ein 46-jähriger Kleinlasterfahrer auf dem Gellinger Weg in Richtung Gewerbegebiet. Der Lastwagen zog einen Anhänger, auf dem ein Minibagger transportiert wurde.

Bei einem Wendemanöver übersah der Traktorfahrer den Kleinlaster. Der ausschwenkende Pflug schlug gegen den Minibagger und kippte diesen vom Anhänger. Am Minibagger und Anhänger entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.

Keine der beteiligten Personen wurde bei dem Vorfall verletzt. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 02 August 2018 08:37

Landwirt "rasiert" Strommast an der Kreisstraße 67

DIEMELSEE. Vermutlich war Unaufmerksamkeit Auslöser eines Unfalls am Dienstag im Rhenetal. Ein Landwirt aus einem Willinger Ortsteil, hat während seiner Wiesenarbeiten mit einem Schlepper, einen hölzernen Strommast im Rhenetal zwischen Benkhausen und Schweinsbühl gekappt.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag um 13.26 Uhr an der Kreisstraße 67 im Bereich eines Aussiedlerhofes. Nach Angaben von Pressesprecher Axel Voigt, wurde eine 20 KV Freileitung beschädigt, sodass der Strom in diesem Berich umgehend von dem Bezirksmeister der EWF vom Netz genommen werden musste.  Im Anschluss wurde der Eigentümer des Aussiedlerhofs "Theiske" über den Stromausfall informiert und um 13.55 Uhr ein Notstromaggregat bereitgestellt, um die Stromversorgung zu gewährleisten.

Bereits am Mittwoch konnten die Arbeiten abgeschlossen werden, nachdem ein neuer Stamm im Wiesengrund an der Rhene platziert worden war. Wie hoch der Schaden ist, darüber konnte der Pressesprecher der Energie Waldeck Frankenberg noch keine Angaben machen. Glück im Unglück hatte der Landwirt, weil die Stromleitungen nicht seinen Schlepper berührten. (112-magazin)

Link: Im Wiesengrund eines Aussiedlerhofes an der K 67 wurde eine Freileitung beschädigt

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Publiziert in Polizei

WALDECK-SELBACH. Ein in Brand geratenes Stoppelfeld bei Selbach rief am Dienstag die Waldecker Wehren auf den Plan.

Nach ersten Erkenntnissen war gegen 12.30 Uhr bei Feldarbeiten ein Stoppelfeld zwischen Selbach und Freienhagen in Brand geraten. Wahrscheinlich, so Einsatzleiter Bernd Schäfer, hat ein Funke aus dem Strohhäcksler das Feuer ausgelöst. Noch während über das Handy die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert wurde, setzte sich der Landwirt auf den Schlepper, koppelte den Häcksler ab und zog ein 200 Meter entfernt stehendes Wasserfass zum brennenden Feld. Etwa 1000 Liter Wasser ließ der Landwirt auf das brennende Stroh laufen und konnte somit ein Ausbreiten der Flammen auf ein angrenzendes Getreidefeld und ein nahes Waldstück verhindern.

Einsatzleiter Bernd Schäfer rückte mit vier Fahrzeugen und 24 Brandschützern an. Vor Ort wurden nochmals 3000 Liter Wasser auf das abgebrannte Feld gespritzt und bestehende Brandnester abgelöscht.

Nach 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte aus Netze und Sachsenhausen abrücken. (112-magazin)

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DIEMELSEE. Übler Geruch legte sich am heutigen Montagmorgen über den Diemelseer Ortsteil Sudeck - Tausende Liter Gülle sind von einem landwirtschaftlichen Betrieb über die Landesstraße 3082 in Bäche und Gräben gelaufen.

Alarmiert wurde die Stützpunkwehr Adorf sowie die Gemeinschaftswehr Rhenegge/Sudeck um 5.45 Uhr, weil ein Güllefass ausgelaufen war. Mit 25 Einsatzkräften unter der Leitung des Diemelseer Gemeindebrandinspektors Karl-Wilhelm Römer und seinem Stellvertreter Torsten Behle wurden erste Maßnahmen zum Umweltschutz ergriffen und die Straße ausgeleuchtet, während die Polizei die Landesstraße zwischen Sudeck und dem Abzweig nach Benkhausen für mindestens zwei Stunden sperren ließ.

Maßgeblich unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch den Landwirt selbst. Mehrere Güllewagen wurden eingesetzt, um die braune Brühe aus den Gräben zu pumpen, während die Straße, die über eine Länge von 70 Metern fingerdick mit dem Flüssigdünger besudelt war, durch einen Weidemann Hoftrac gesäubert werden musste.

Einsatzkräfte der Feuerwehr halfen mit mehreren Schläuchen nach und spritzten Wasser zur Reinigung auf die Hoffläche. Wie viel Gülle ausgelaufen ist, darüber liegen noch keine Angaben vor. Die Wasserbehörde wurde eingeschaltet und befindet sich vor Ort. Ursache des Gülleaustritts könnte ein Bedienungsfehler beim Betanken eines Güllefasses sein, vermutete Karl-Wilhelm Römer. (112-magazin)

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BEVERUNGEN. Ein Schock zur Mittagszeit traf Verkehrsteilnehmer am heutigen Mittwoch unerwartet, als gegen 11.55 Uhr, ein 66-jähriger Landwirt mit seinem Fendt und einem angehängten Güllefass die Bahnhofstraße in Richtung Ortsmitte befuhr.

Von dem Güllefass löste sich der rechte Schwenkarm zum Ausbringen von Gülle und traf einen DB Sprinter der Post. Das Auslieferungsfahrzeug, welches rechts neben dem landwirtschaftlichen Gespann auf dem Parkstreifen wartete, schob vor sich drei weitere Pkws auf dem Parkstreifen ineinander. Während der Karambolage erlitt der 35-jährige Fahrer des Post-Fahrzeugs einen Schock und musste notärztlich behandelt werden. Auf etwa 72.000 Euro beläuft sich der Gesamtsachschaden.

Im Bereich der Bahnhofstraße, die zeitweise komplett gesperrt werden musste, kam es über 90 Minuten hinweg zu erheblichen Verkehrsstörungen. Teile der Postladung dürften die Empfänger mit einer besonderen Duftnote erreichen. (ots/r)

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Donnerstag, 11 Januar 2018 10:10

Bruchmühle: Amarok kommt von Straße ab

NEUDORF/ORPETHAL.  Auf dem Weg von Neudorf in Fahrtrichtung Orpethal ist in den Nachtstunden ein schwarzer Amarok im Graben gelandet - an dem Wagen entstand ein Sachschaden von 20.000 Euro.

Nach ersten Ermittlungen befuhr am Donnerstag gegen 1 Uhr der Fahrer eines Amarok die Landesstraße 3438. In Höhe der Bruchmühle kam der Fahrer in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte eine Böschung hinab, geriet mit der Front in den Abwassergraben, überschlug sich und blieb auf dem Dach am Böschungshang liegen.

Um 5.15 Uhr erreichte die Polizeistation Bad Arolsen der erste telefonische Hinweis eines Fahrzeugführers, das ein Auto auf dem Dach im Straßengraben bei der Bruchmühle liegt. Eine Streifenwagenbesatzung erreichte wenig später die Unfallstelle und sondierte die Lage: Zwar fanden die Beamten den völlig zerstörten Amarok vor, vom Fahrer fehlte aber jede Spur. Eine Absuche in der Umgebung brachte keinen Erfolg, so dass über das Kennzeichen die Halteradresse abgefragt wurde.

Gegen 5.45 Uhr stellte sich heraus, dass der Wagen auf einen landwirtschaftlichen Betrieb in Wrexen zugelassen ist. Nachfragen beim Halter des Wagens ergaben, dass ein Angestellter den Wagen gefahren habe, dem 40-Jährigen sei aber bei dem Unfall nichts passiert.

An der Unfallstelle erschienen um 7.48 Uhr, zwei Schlepper. Ein roter Case mit angehängtem Tieflader und ein grüner John Deere mit Frontlader. Innerhalb von 30 Minuten wurde der Amarok mit Ketten auf die Räder gezogen, der John Deere setzte den VW anschließend auf den Tieflader ab. Im weiteren Verlauf der  Bergungsarbeiten wurden umherliegende Kisten, Werkzeuge und andere Utensilien im Böschungsbereich aufgesammelt, die beim Unfall von der Ladefläche geflogen waren.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Fahrer des Amarok machen können. Wer hat einen Fußgänger am Donnerstagmorgen auf der Landesstraße in der Zeit zwischen 1 Uhr und 5 Uhr gesehen oder sogar mitgenommen? Hinweise nimmt die Polizeibehörde in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bruchmühle (L 3438)

Publiziert in Polizei
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