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Sonntag, 28 Juni 2020 07:57

Ominöser Unfall auf der Bundesstraße 252

BAD AROLSEN/DIEMELSTADT. Nur spekulieren kann man über die Motivation eines Verkehrsteilnehmers, der am heutigen Sonntagmorgen (28. Juni 2020) auf der Bundesstraße 252 zwischen Bad Arolsen und Diemelstadt einen Unfall verursacht hat. Der bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer war mit seinem Pkw gegen 3 Uhr auf einen vor ihm fahrenden VW geprallt - danach entfernte sich der Rowdy von der Unfallstelle und ließ einen verdutzten 20 Jahre alten Mann zurück.

Zugetragen hatte sich der Vorfall auf der B252 zwischen der Abfahrt nach Schmillinghausen und Rhoden auf einer Steigung am Ende einer 70-er Zone in Fahrtrichtung Diemelstadt. Wie der 20-Jährige der Polizei mitteilte, sei der silbergraue Pkw dicht aufgefahren und auf das Heck seines schwarzen up geprallt. Danach habe der Unfallverursacher Gas gegeben und sei verschwunden. Teile des Kennzeichens habe er sich aber merken können, so der junge Mann und gab gegenüber der Polizei an, dass am silbergrauen Pkw Kennzeichen mit WA-C angebracht waren. Die Zahlenkombination am Nummernschild sei ihm aber nicht bekannt. Beamte der Polizeistation Bad Arolsen nahmen die Unfallflucht auf und schätzen den Schaden am schwarzen up auf ca. 1400 Euro.

Der Unfallverursacher wird gebeten, sich umgehend bei der Polizeistation in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 zu melden. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 26 Juni 2020 08:55

Waschbär in Mülltonne entsorgt

DIEMELSEE. Mülltonnen an Parkplätzen in Waldeck-Frankenberg werden oft dazu missbraucht, um den ungeliebten Hausmüll kostengünstig zu entsorgen. Das führte dazu, dass auf den Landes- und Bundesstraßen einige Parkplätze von Hessen-Mobil komplett für den Verkehr gesperrt wurden. Nun haben die "Müllentsorger" die Parkplätze an den Kreisstraßen in Waldeck-Frankenberg für sich entdeckt.

Doch nicht nur Hausmüll wird illegal entsorgt, vermehrt werden tote Tiere einfach in die grünen Tonnen an öffentlichen Parkplätzen geworfen - jüngstes Beispiel ist ein wahrscheinlich überfahrener Waschbär: Dieser wurde am Diemelsee neben einer Ruhebank in einer Mülltonne entsorgt. Übler Geruch und Maden drangen aus dem Behälter, an ein Picknick auf der Ruhebank war nicht zu denken, berichtete dem 112-Magazin ein 42-jähriger Mann aus Bremen, der mit seiner Familie Urlaub in Waldeck-Frankenberg macht. 

Wer tote Tiere auf den Straßen liegen sieht, sollte die zuständige Stadt, die Gemeinde oder den Landkreis informieren. Keinesfalls gehören tote Tiere in Mülltonnen an öffentlichen Einrichtungen, auch deshalb, um eine Seuchengefahr zu minimieren.

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WALDECK-FRANKENBERG. Die Kreisstraße 55 zwischen Hillershausen und Goddelsheim, wird ab dem 29. Juni gesperrt bis voraussichtlich Ende Juli. Darauf weist der Landkreis Waldeck-Frankenberg in einer Pressemitteilung hin.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg erneuert die Fahrbahn auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern – und investiert rund 370.000 Euro in diese Maßnahme. In der Ortslage Hillershausen werden die Asphaltschichten komplett erneuert und die Straßenentwässerung ausgebessert. Dafür wird die vom Landkreis beauftragte Fachfirma die Straßendecke abfräsen und die neue zehn Zentimeter dicke Fahrbahn einbauen. Die Stadt Korbach wird zudem in den Einmündungsbereichen der Nebenstraßen die Bordsteine behindertengerecht absenken.

Die Umleitung führt über Nordenbeck, Goldhausen und Eppe. Der Landkreis bittet alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen. Das Kreisstraßennetz in Waldeck-Frankenberg ist mit rund 480 Kilometern Länge das größte Straßennetz eines Landkreises in ganz Hessen. Jedes Jahr investiert der Landkreis mehrere Millionen Euro in die Instandhaltung – von der Erneuerung von Deckenbelägen bis hin zu Um- und Ausbaumaßnahmen.

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Publiziert in Baustellen

EDERTAL. Die Bauarbeiten an der Kreisstraße 34 zwischen Buhlen und Affoldern sind fertiggestellt. Die Strecke wird ab sofort (16. Juni) freigegeben, sodass hier der Verkehr nun wieder fließen kann. Im Zuge dieser Maßnahme wurde im gleichen Streckenabschnitt ein neuer Radweg gebaut, der den ehemaligen Bahnhof in Buhlen jetzt mit Affoldern verbindet. Der Landkreis hat rund zwei Millionen Euro in den Bau der Strecken investiert

Die Kreisstraße 34 wurde im Rahmen der Maßnahme in einer Länge von 1,6 Kilometern auf 5,60 Meter Breite ausgebaut und die gesamte Decke erneuert. Dabei wurden auch die Linienführung und der Höhenverlauf der Strecke verbessert. Radfahrer dürfen sich auf die insgesamt 720 Meter lange Verbindung zwischen dem ehemaligen Bahnhof Buhlen und Affoldern freuen, mit der die Lücke des Bahnradwegs zwischen den beiden Ortschaften der Gemeinde Edertal geschlossen wird.

Die Energie Waldeck-Frankenberg hat zudem zwei Leerrohre für Glasfaserkabel mit verlegen lassen. In den vergangenen neun Monaten sind hier zwei neue Strecken für den Auto- und Zweiradverkehr entstanden, für die die Kreisstraße 34 in diesem Bereich zeitweise voll gesperrt werden musste. "Dafür haben wir rund zwei Millionen Euro in die Hand genommen", so der Erste Kreisbeigeordnete und Baudezernent des Landkreises Karl-Friedrich Frese. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir beide Maßnahmen für die Nutzung freigeben dürfen und danken auch Hessen Mobil und der ausführenden Firma für die fristgerechte und gut ausgeführte Arbeit".  Im Zuge der Bauarbeiten ist nicht nur die Fahrbahn erneuert worden. „Auch die Verkehrssicherheit wurde deutlich verbessert, weil nun auf der gesamten Strecke eine bessere Sicht herrscht“, sagt die Leiterin des Fachdienstes Bauen beim Landkreis Waldeck-Frankenberg Susanne Paulus. "Die Kurve Am Stickebach beispielsweise hat nun einen größeren Radius erhalten – und wurde so deutlich entschärft".

Nicht nur der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat in den Bau der Strecken investiert: Auch die Gemeinde Edertal hat den Radweg mit 150.000 Euro finanziert. "Dies war uns ein besonderes Anliegen, da wir durch den Neubau der Zweiradstrecke den ehemaligen Bahnhof in Buhlen mit dem Ortsteil Affoldern verbinden können", so der Bürgermeister der Gemeinde Edertal Klaus Gier. "Damit ist für Radfahrer auch die Lücke des Radweges 6 zwischen Korbach und Edertal bis hin zum Edersee geschlossen".  Beide Maßnahmen sind zudem durch das Land Hessen gefördert worden. Das Projekt wurde als Gemeinschaftsmaßnahme gemeinsam mit der Gemeinde Edertal und der Energie Waldeck-Frankenberg realisiert. Hessen Mobil wurde mit der Maßnahme beauftragt; die Firma Rohde Tief- und Straßenbau hat die Bauarbeiten ausgeführt. Das Kreisstraßennetz in Waldeck-Frankenberg ist mit rund 480 Kilometern Länge das größte Straßennetz eines Landkreises in ganz Hessen.  Der Landkreis investiert jedes Jahr mehrere Millionen Euro in die Instandhaltung – von der Erneuerung von Deckenbelägen bis hin zu Um- und Ausbaumaßnahmen.

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Publiziert in Baustellen

ALLENDORF/BROMSKIRCHEN. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 12. Juni auf der Bundesstraße 236 zwischen Allendorf (Eder) und Bromskirchen - ein Motorrad war in einen abbiegenden Pkw gefahren, drei Menschen wurden verletzt.

Die 53-jährige Fahrerin eines schwarzen Ford C-Max befuhr am Freitagabend die B236 von Osterfeld kommend in Richtung Allendorf. Kurz vor dem Ortseingang setzte sie den Blinker, um nach links in einen Feldweg abzubiegen. Zur selben Zeit näherte sich eine schwarze Triumph, gesteuert wurde diese von einem 61-jährigen Fahrer aus Münchhausen, auf dem Sozius seine 54-jährige Ehefrau. Als die Fahrerin des Ford nach links abbog, übersah sie das zweifach besetzte Motorrad aus Richtung Allendorf kommend; es kam zum Zusammenstoß.

Bei dem Unfall erlitten die beiden Biker schwere Verletzungen, die Fahrerin des C-Max wurde leicht verletzt. Gegen 18 Uhr eilten ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg, drei RTWs und zwei NEF zur Einsatzstelle. Noch während medizinischer Versorgung vor Ort wurde der Rettungshubschrauber Christoph 7 zur Unfallstelle nachgefordert. Anschließend wurden die Fahrerin des Fords, so wie der Fahrer der Triumph in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht, die Ehefrau des Motorradfahrers wurde mittels Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Marburg geflogen.

Während der medizinischen Versorgung der Verletzten war die B236 voll gesperrt. Geborgen wurden beide Fahrzeuge vom Abschleppunternehmen AVAS aus Frankenberg. An dem Ford der Allendorferin (KB) und am Motorrad (MR) entstand laut Polizei ein Gesamtschaden von rund 25.000 Euro. (112-magazin)

Publiziert in Polizei
Freitag, 29 Mai 2020 09:08

BMW und Hecke brennen in Geismar

FRANKENBERG/GEISMAR. Zu einem Pkw-Brand wurden die Wehren Geismar und Frankenberg (Eder) am Donnerstagnachmittag alarmiert.

Ebenfalls auf den Plan gerufen wurde ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg. Nachdem ein silbergrauer 3er BMW in der Louisendorfer Straße abgestellt worden war, bemerkte der Besitzer beißenden Geruch und aus dem Motorraum Rauch aufsteigen. Eigene Löschversuche scheiterten, woraufhin der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt wurde.

Um 16.31 Uhr, rückten die Einsatzkräfte unter dem Alarmkürzel "F1, Brand Pkw" zur Einsatzstelle aus. Unter der Einsatzleitung von Wehrführer Mathias Eckel wurde ein Löschangriff aufgebaut. Da das Feuer auf eine angrenzende Hecke übergegriffen war, löschte man diese zuerst ab, um eine Ausbreitung zu verhindern, anschließend wurde der Pkw abgelöscht, die Motorhaube mit Brechwerkzeug geöffnet und die Batterie abgeklemmt.

Durch die Hitze wurden ein ebenfalls geparkter Golf und ein Zigarettenautomat in Mitleidenschaft gezogen. Den entstandenen Schaden bezifferte die Polizei auf 8000 Euro. Nach 90 Minuten konnte der Einsatz beendet werden. (112-magazin)

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LANDKREIS WALDECK-FRANKENBERG. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Darüber informiert der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese in einer Pressemitteilung.

Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 75-jährige Frau aus dem Südkreis mit milden Erkältungssymptomen. „Als wir gestern Abend das positive Testergebnis erhalten haben, haben wir umgehend alle entsprechenden Maßnahmen eingeleitet", so Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. „Der Zustand der Patientin ist stabil. Sie befindet sich Zuhause in Quarantäne und wird engmaschig medizinisch betreut und versorgt.“ Auch ihre einzige Kontaktperson im Landkreis wurde bereits ermittelt, um eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen und so eine Weiterverbreitung des Virus einzudämmen. Die Kontaktperson wurde ebenfalls vorsorglich häuslich isoliert, zeigt keine Symptome – wird aber trotzdem medizinisch betreut.

Die Erkrankte hat sich bis zum 25. Februar im Landkreis Heinsberg aufgehalten und ist an diesem Tag nach Waldeck-Frankenberg zurückgekehrt. „Die Patientin hat sich vorbildlich verhalten. Weil sie leichte Erkältungssymptome verspürte, hat sie seit ihrer Rückkehr vorsorglich ihre Wohnung nicht mehr verlassen“, berichtet Frese weiter. Auch der Abstrich zur medizinischen Untersuchung ist nach vorheriger telefonischer Absprache von ihrer Hausärztin bei ihr zuhause durchgeführt worden. „Der Patientin geht es den Umständen entsprechend gut. Eine stationäre Versorgung ist aus medizinischer Sicht nicht notwendig".

Erster Kreisbeigeordneter Frese dankt allen Beteiligten für das schnelle und umsichtige Handeln. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich bereits seit Bekanntwerden der neuartigen Lungenkrankheit aus China im Januar in enger Abstimmung mit dem Land Hessen auf einen möglichen Ausbruch vorbereitet. Entsprechende Präventionsmaßnahmen wurden getroffen – in engem Austausch mit dem Land und Experten aus der Region. „Wir haben uns darauf vorbereitet, schnell, gezielt und umfassend handeln zu können, was wir jetzt auch tun", sagt Frese. „Sorgen der Bürger nehmen wir ernst – raten aber dazu, nicht in Panik zu verfallen, sondern achtsam und umsichtig zu sein". Das Wichtigste ist, sich an die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen zu halten, die auch für den Schutz vor Erkältungen und Grippe-Erkrankungen gelten: Husten oder Niesen in ein Einweg-Taschentuch oder in die Armbeuge mit Abstand zu anderen Personen sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen. „Seife reicht hier völlig aus, denn das Virus auf der Handoberfläche wird bei gründlichem Waschen mit Seife zerstört“, erläutert die Amtsärztin im Fachdienst Gesundheit des Landkreises Valentina Dick.

Menschen mit chronischen Vorerkrankungen sollten – wie beim vorbeugenden Grippeschutz auch – große Massenveranstaltungen meiden. Wenn man sich krank fühlt, aber keinen Kontakt hatte zu Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder zu Personen mit einer bestätigten Coronavirus-Erkrankung, spricht viel dafür, ruhig zu bleiben und von einer gewöhnlichen Erkältung auszugehen. In anderen Fällen ist es wichtig, erst einmal zuhause zu bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden – und zunächst telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Auf seiner Homepage unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de informiert der Landkreis regelmäßig über die aktuelle Lage. (A-K-H)

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WALDECK-FRANKENBERG. Kaum sind die Bilder von leeren Regalen in Einkaufsläden in Italien im Landkreis Waldeck-Frankenberg angekommen, geht die Furcht um, es könnte auch unsere Region treffen. Während einige Menschen entspannt abwinken und das Coronavirus als lästiges Übel empfinden, "hamstern" andere in den Supermärkten, was in den Einkaufswagen passt. Die Apotheke in Adorf hat mittlerweile eine Warteliste für ihre Kunden angelegt, weil Desinfektionssprays und Einweghandschuhe ausverkauft sind.

In einem Adorfer Supermarkt hat ein 58-Jähriger aus der Gemeinde Diemlsee in der vergangenen Woche Lebensmittel für 850 Euro eingekauft und zuhause gebunkert. Auf seinem Vorratskalkulator standen Nudeln, Mehl, Zucker, Konserven aller Art, Toilettenpapier und Einmalhandschuhe, sowie Desinfektionsspray und Schokolade. Nach Angaben des 58-Jährigen hat er sogar eine zweite Tiefkühltruhe bestellt, um auf alles vorbereitet zu sein. Bevorratungskäufe werden aber auch aus Bad Arolsen, Frankenberg, Bad Wildungen und Korbach gemeldet.

Ganz von der Hand zu weisen ist das Bunkern von Nahrungsmitteln für den Katastrophenfall allerdings nicht. Die Bundesregierung empfiehlt grundsätzlich Lebensmittelvorräte für 14 Tage anzulegen - unabhängig vom Coronavirus. Dazu zählen aber keine Tiefkühlpizzas, Bratwürstchen oder Eier, sondern Nudeln, Mehl, Wurst- und Fischkonserven, Gemüse- und Obstkonserven mit langer Haltbarkeitsdauer und Hygieneartikel. Wer Platz hat, der sollte sich mit Kanistern für Frischwasser ausrüsten, ebenso gehört in das Notfallset eine Apotheke mit Schmerzmitteln und etwas gegen Durchfallerkrankungen. Immer in Reserve sollten Batterien, Taschenlampen, Kerzen, Feueranzünder und Feuerzeuge sein. (112-magazin)





 



 


   

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WALDECK-FRANKENBERG. Die Ereignisse von Hanau werfen ihre Schatten auch in den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Aufgrund einer Gesetzesänderung zum Waffenrecht werden Jagdscheine in Hessen zurzeit nicht verlängert. Das könnte bedeuten, dass ein Jahresjagdschein, der am 31. März 2020 seine Gültigkeit verliert, nicht fristgerecht verlängert werden kann.

Das bestätigte auf Anfrage unserer Redaktion ein Mitarbeiter der Jagdbehörde im Korbacher Kreishaus. Allerdings versucht die untere Jagdbehörde die Gemüter zu beruhigen: Kein Jäger muss am 1. April seine Waffen abgeben, auch die Jagdpachtfähigkeit ohne gültigen Jagdschein bleibt von der ungewöhnlichen Maßnahme unberührt. Ob die Jagd ohne das grüne Dokument weiterhin ausgeübt werden kann, ist aber fraglich - schließlich ist die Berechtigung eine Waffe zu führen an einen gültigen Jahresjagdschein gebunden.

Derzeit müssen nach neuer Gesetzeslage sämtliche Jäger (m/w/d) vom Verfassungsschutz und vom Bundeskriminalamt überprüft werden. Leider stehen den Behörden derzeit die technischen Möglichkeiten nicht zur Verfügung. Es wird aber mit Hochdruck daran gearbeitet, versichert die untere Jagdbehörde und gibt ein Zeitfenster von vier Wochen vor. Ob allerdings sämtliche Jagdscheine zum 1. April verlängert werden können, steht nicht fest.   (112-magazin)

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Sonntag, 09 Februar 2020 08:04

Landrat empfiehlt Schulschließungen am Montag

WALDECK-FRANKENBERG. Aufgrund der Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes für Waldeck-Frankenberg empfiehlt Landrat Dr. Reinhard Kubat, die Schulen im Landkreis am Montag, 10. Februar geschlossen zu halten. Die endgültige Entscheidung über die Schließung trifft aber jede Schule eigenständig.

„Wir als Schulträger können darüber lediglich eine Empfehlung aussprechen, was wir in diesem Fall tun", sagt Landrat Dr. Reinhard Kubat. Laut Deutschem Wetterdienst seien für den Landkreis orkanartige Böen angekündigt. „Ich empfehle daher allen Schulleiterinnen und Schulleitern, den Schulbetrieb am Montag ausfallen zu lassen."

Alle Schulen, die sich für eine Schließung entscheiden, werden gebeten, dies dem Landkreis unter E-Mail: oeff-kultur(at)lkwafkb.de mitzuteilen. Der Landkreis wird unten ohne Gewähr alle Schulen auflisten, die die Mitteilung zur Schließung übermittelt haben. Aufgrund der zu erwartenden Wetter-Situation wird auch der Kreisentscheid Nord im Vorlesewettbewerb, der am Montag in der Jugendherberge in Korbach stattfinden sollte, abgesagt. Ein Ersatztermin wird kurzfristig bekannt gegeben.

Über die aktuelle Wetterlage informiert auch die Handy-App HessenWARN schnell und einfach über das Mobiltelefon. Um sich für den Service anzumelden, steht die entsprechende App kostenlos im iPhone App Store, für Android Phones im Google Play Store und für Windows Phones im Windows Store zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter https://innen.hessen.de/sicherheit/hessenwarn.

Folgende Schulen haben nach Information des Landkreises am Montag, 10. Februar geschlossen:

- Kaulbach-Schule Bad Arolsen

- Louis-Peter-Schule Korbach

- Mittelpunktschule Goddelsheim

- Grundschule Sachsenberg

- Schule am Enser Tor Korbach

- Mittelpunktschule Adorf

- Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen

- Westwallschule Korbach

- Humboldt-Schule Korbach

- Schule Marker Breite Korbach

- Berliner Schule Korbach

- Mittelpunktschule Sachsenhausen (Hauptstandort & Grundschulstandort)

- Diemeltalschule Usseln

- Uplandschule Willingen

- Henkelschule Vöhl

- Schlossbergschule Rhoden

- Grundschule Edertal

- Ederseeschule Herzhausen

- Nicolai-Schule Mengeringhausen

- Hans-Viessmann-Schule Frankenberg/Bad Wildungen

- Edertalschule Frankenberg

- Ortenbergschule Frankenberg

- Grundschule Geismar

- Grundschule Villa R Volkmarsen

- Grundschule Röddenau

- Grundschule am Burgberg Battenberg

- Valentin-Grundschule Helsen/Landau

- Burgwaldschule Frankenberg

- Kugelsburgschule Volkmarsen

- Gesamtschule Battenberg

- Alte Landesschule Korbach

- Grundschulen Bottendorf/Ernsthausen

- Helenentalschule Bad Wildungen

- Cornelia-Funke-Schule Gemünden

- Kegelbergschule Frankenberg

- Heinrich-Lüttecke-Schule Bad Arolsen

- Paul-Zimmermann-Schule Korbach

- Gustav-Stresemann-Gymnasium Bad Wildungen

- Wigand-Gerstenberg-Schule Frankenberg

- Grundschule Bromskirchen

- Schulgemeinschaft Rosenthal (Nicolaus-Hilgermann-Schule & Außenstelle der Karl-Preising-Schule)

- Auenbergschule Odershausen

- Schule Breiter Hagen Bad Wildungen

- Mathias-Bauer-Schule Bad Wildungen

- Ense-Schule Bad Wildungen

- Grundschule Neuer Garten Bad Arolsen

- Kellerwaldschule Frankenau

- Berufliche Schulen Korbach und Bad Arolsen

- Gesamtschule Edertal

- Regenbogenschule Frankenberg

- Grundschule Twistetal, Berndorf und Twiste

- Grundschule Höringhausen

- Möllenbach-Schule Hatzfeld

- Grundschule Diemelstadt/Wrexen

- Grundschule Haina (Kloster)- Evangelisches Fröbelseminar Korbach

- Integrierte Gesamtschule Edertal

- Musikschulen Bad Arolsen, Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach

- Friedrich-Trost-Schule Frankenberg

- Marie-Juchacz-Schule, Standorte Gemünden und Burgwald-Birkenbringhausen

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