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FRANKENBERG/MARBURG. Seine wertvolle Holzfracht hat am heutigen Montagvormittag der Fahrer (62) eines MAN verloren - nach Angaben an der Unfallstelle kann sich der 62-Jährige, der für ein Logistikunternehmen aus Bottendorf fährt, den Unfallhergang selbst nicht erklären. 

Anhand der Spurenlage war die weiße Zugmaschine mit Anhänger von Frankenberg kommend in Richtung Marburg unterwegs. In Höhe der Abfahrt Wehrda auf der Bundesstraße 3 (Stadtautobahn) sah der Fahrer im Seitenspiegel, dass sich der Hänger zur Seite neigte. Das Abbremsen begünstigte die Fliehkräfte, sodass der Hänger zur Seite kippte. Dabei wurde das Bodenunterteil einer Holzkonstruktion eines Fertighauses stark beschädigt. 

Mittels Spezialkran rückte das Bergungsunternehmen AVAS aus Frankenberg an, stellte den Hänger auf die Räder und verstaute die Ladung erneut auf der Ladefläche. Mit Spezialwerkzeug konnte die verbogene Deichsel des Hängers an Ort und Stelle gerichtet werden. Gegen 14 Uhr war die Arbeit erledigt. 

Polizei und Hessen Mobil waren ebenfalls von 11.30 Uhr bis 14 Uhr im Einsatz, danach wurde die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Über die Höhe des Schadens liegen noch keine Informationen vor. Über die Dauer der Bergungsarbeiten war eine der beiden Fahrspuren in Richtung Marburg gesperrt. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 23. November 2020 auf der Bundesstraße 3.

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VOLKMARSEN-KÜLTE. Die Fahrt mit einem nicht zugelassenen Lkw endete am Samstagabend für den Fahrer eines Lkws kurz vor Volkmarsen. Zuvor hatte der Mann seine Ladung in Külte, Volkmarsen und auf dem Feldweg zwischen Volkmarsen und Külte verloren. 

Ladung verloren, Holzmast abgerissen

Wo die Fahrt im betagten Mercedes Benz begann, ist derzeit nicht abschließend geklärt, fest steht aber, dass der Fahrer mit einem fahruntauglichen, nicht zugelassenen Fahrzeug, die aus Gerüstteilen bestehende Ladung, bis auf eine Querstange bei der Fahrt fast gänzlich verloren hatte. Dass dabei ein Telegrafenmasten zwischen dem Sägewerk Butterweck und der Straße "Alte Mühle" abgerissen wurde, hinderte den Fahrer nicht, seinen Weg über die Ortsdurchfahrt Külte in Richtung Volkmarsen fortzusetzen. In Höhe der Hausnummer 2, in einer scharfen Rechtskurve, ging ein Teil der Ladung bereits verloren und krachte gegen die Hauswand und auf den Gehweg. Weiter ging die Fahrt über die Straßé "Alte Mühle" in Richtung "Stadtweg", dort lud der Fahrer ebenfalls einen Teil der Ladung ab. Im Bereich zwischen Hundeplatz und Nordhessenhalle endete die Fahrt, wahrscheinlich hatte der Diesel den Geist aufgegeben.

Passant meldet brennenden Lkw

Zunächst  wurde um 19.15 Uhr die Feuerwehr Külte durch die Leitstelle alarmiert, weil ein Passant den betagten Benz aufgrund der starken Rauchentwicklung als brennenden Lkw gemeldet hatte. Später stellte sich heraus, dass der Diesel so starke Qualmwolken ausgestoßen hatte, dass die Ortslage von Külte in Rauch gehüllt worden war. Die Suche nach dem brennenden Benz blieb aber erfolglos, bis der Polizei Bad Arolsen aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung ein geflüchteter Lkw-Fahrer gemeldet wurde. Mit zivilen Kräften der Polizei, mehreren Streifenwagenbesatzungen und einem Polizist auf dem Motorrad zog sich der Ring um den geflüchteten Mann im enger, bis die Festnahme erfolgte.

Zweite Alarmierung der Feuerwehr

Um 20.15 Uhr wurde dann die Feuerwehr Volkmarsen und die Feuerwehr Külte alarmiert, um die verlorenen Metallteile aufzuheben und zu sichern. Diese Maßnahme erfolgte in Abstimmung mit der Polizei. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an, hieß es aus Polizeikreisen.

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DIEMELSTADT. Ihren Augen traute eine Streifenwagenbesatzung aus Bad Arolsen nicht, als sie während einer Fahrt von Orpethal nach Diemelstadt auf einen "entgegenkommenden" Lkw stießen, der vorne unbeleuchtet war, an dem aber ein festgezurrtes Warndreieck deutlich machte, dass etwas im Argen liegt.

Ereignet hatte sich die zufällige Begegnung am 16. Oktober um 2 Uhr. Nachdem das Überraschungsmoment abgeklungen war, hielten die Beamten den Sattelzug an und staunten beim Öffnen der Plane nicht schlecht: Auf dem Auflieger war ein Mercedes 7,5 Tonnen abgestellt, darauf ein gelber Ford Transit und darüber gestapelt ein Renault Megane. Das allein genügte dem Transporteur scheinbar nicht - im hinteren Bereich wurde eine DAF Zugmaschine positioniert, die zu weit nach hinten aus dem Hänger hinausragte und auch nach oben die zulässige Gesamthöhe deutlich überschritt. Dazu kam ein weißer Lupo, der auf den DAF geschoben worden war.

Bei näherer Betrachtung fiel den Beamten die mangelnde Ladungssicherung auf. Die Gurte waren viel zu schwach und die Halteösen (siehe Bildergalerie) waren von Rost zerfressen. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer von Essen (NRW) in Richtung Bulgarien unterwegs und wollte dort die bereits von einem Georgier und einem Albaner erworbenen Fahrzeuge abliefern. Diesem Streben machten die Ordnungshüter kurzerhand ein Ende. Unter Blaulicht eskortierten die Beamten den Lkw samt Fracht auf einen Parkplatz und untersagte die Weiterfahrt.

Nach Angaben der Polizei wäre der Lkw wahrscheinlich nur bis zur nächsten Unterführung einer Kreisstraße gekommen, dann hätte es die herausragende Zugmaschine erwischt. Anerkennen mussten die Beamten aber den Einfallsreichtum des Fahrers. Um die Ladungshöhe so weit wie möglich zu reduzieren, wurden vor der Beladung des Hängers die Pneus von den Achsen gezogen, ansonsten wäre die Fahrt schon an der nächsten Brücken-Unterführung einer Landesstraße zu Ende gewesen.

Ungeschoren kamen sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Halter des Sattelzuges nicht davon. Es wurde an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro fällig.

Übrigens: die Frachtpapiere waren in Ordnung! (112-magazin)

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KAUFUNGEN. Beamte des Polizeireviers Ost hatten am Montag zwischen 9.30 und 16 Uhr an der Abfahrt Kaufungen-Papierfabrik auf der Bundesstraße 7 eine Kontrollstelle eingerichtet und ihr Hauptaugenmerk auf den Schwerlastverkehr gelegt.

Im Vordergrund der polizeilichen Sicherheitsarbeit lagen die Lenk- und Ruhezeiten, die Ladungssicherung und das Durchfahrtsverbot. Die Beamten überprüften insgesamt 13 Lkw und deren Fahrer umfangreich auf ihre Verkehrssicherheit und stellten insgesamt acht zum Teil gravierende Verstöße fest.    

Sechs Fahrer ignorierten das auf diesem Streckenabschnitt der Bundesstraße 7 bestehende Durchfahrtsverbot für Lkw über 12 Tonnen. Wegen dieses Verstoßes sieht der bundesweit geltende Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro vor.    

Erhebliche Überschreitungen bei den Lenk- und Ruhezeiten 

Den sprichwörtlichen Vogel schoss ein Fahrer aus Litauen ab. Bei der Überprüfung seiner Lenk- und Ruhezeiten mittels eines digitalen Auslesegeräts stellten die Beamten des Polizeireviers Ost fest, dass er bereits seit 20 Stunden ununterbrochen hinterm Steuer saß. Der Gesetzgeber erlaubt allerdings maximal zehn Stunden. Den Litauer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 1.900 Euro.

Ein zweiter Lkw-Fahrer, der aus Tschechien stammt, hatte sich ebenfalls nicht an die vorgeschriebene Ruhezeit von neun Stunden gehalten. Er hatte seine Pause deutlich kürzer gemacht. Nach 3 ½ Stunden saß er bereits wieder auf dem Fahrersitz und lenkte seinen Brummi im öffentlichen Verkehrsraum. Dafür ist ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro vorgesehen.

Ein erfreuliches Fazit ist allerdings bei der Ladungssicherung zu ziehen: Entgegen der üblichen Erfahrungen gab es bei nur zwei Lastzügen geringfügige Beanstandungen. Die angehaltenen Fahrer sicherten kurz nach und durften weiterfahren. Sie kamen mit einem "blauen Auge" davon, die Beamten beließen es bei einer mündlichen Verwarnung. (ots/r)

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KASSEL. Einen um zweieinhalb Tonnen überladenen Kleintransporter hat die Polizei in Kassel gestoppt: Bauarbeiter hatten den Kastenwagen quasi bis zum Anschlag mit Kanthölzern und anderem Baumaterial befüllt.

Beamte der Verkehrsinspektion Kassel staunten nicht schlecht, als sie im Bereich der Hafenbrücke auf einen 3,5-Tonnen-Kastenwagen aufmerksam wurden, der an der Hinterachse deutlich tiefergelegt war und auf den ersten Blick offenbar mit platten Reifen fuhr. Die Überprüfung klärte allerdings schnell auf, dass die Feststellungen nicht auf ein Tuning oder mangelnden Reifendruck zurückzuführen waren. Der gemietete Kleintransporter war laut Polizeisprecher Torsten Werner hoffnungslos überladen. Beim Öffnen der Hecktüren des geschlossenen Kastenwagens offenbarten sich geladene Kanthölzer und Einschalungsbretter mit Eisenbeschlägen.

6 statt 3,5 Tonnen
Wie der 43 Jahre alte Fahrer und seine beiden Kollegen einer Kaufunger Baufirma den Beamten erklärten, hatten sie den Kastenwagen gemietet, um Baustellenmaterial von einer Baustelle in der Kasseler Innenstadt zum Firmengelände in den Landkreis zu transportieren. Auf Anordnung der Beamten führte der weitere Weg von der Hafenbrücke vorerst nicht nach Kaufungen, sondern zum nahegelegenen Müllheizkraftwerk, wo das tatsächliche Gewicht auf einer Waage gemessen wurde. Knapp sechs Tonnen bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3500 Kilogramm, so das Ergebnis der Wägung.

Doppeltes Bußgeld von 760 Euro droht
Der Tatbestandskatalog für Verkehrsordnungswidrigkeiten sieht für die Überladung von über 30 Prozent, der Kastenwagen war sogar 70 Prozent überladen, ein Bußgeld von 380 Euro und einen Punkt in Flensburg vor. Möglicherweise droht dem 43-Jährigen sogar ein doppeltes Bußgeld, da er vermutlich mit Vorsatz die Fahrt mit dem völlig überladenen Kleintransporter antrat.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 29 Dezember 2011 16:21

Nicht gesichert: Auto rollt von Anhänger

KASSEL. Ein auf einem Anhänger transportiertes Auto ist beim Anfahren des Zugfahrzeugs von der Ladefläche auf die Wolfhager Straße gerollt - der Vorfall passierte vor den Augen einer Streifenwagenbesatzung, die das Gespann gerade kontrollieren wollte.

Ein 56-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Kassel war am Donnerstag gegen 14.30 Uhr mit seinem Opel Omega Caracan samt Anhänger auf der Wolfhager Straße stadteinwärts unterwegs. Beim Anfahren rollte der auf dem Anhänger transportierte und offensichtlich ungesicherte VW Passat Variant von der Ladefläche auf die beiden in Richtung Holländischer Platz führenden Fahrstreifen. Dort blieb der Passat bei leichter Steigung nach ungefähr vier Metern oberhalb der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße unweit der Feuerwache einfach stehen. Nachfolgende Autofahrer reagierten besonnen und konnten dem auf sie zurollenden Wagen ausweichen. Es entstand kein weiterer Schaden.

Einer Streife der Kasseler Verkehrsinspektion war das Gespann kurz vor dem Vorfall bereits aufgefallen. Die Beamten wollten das Fahrzeug des 56-jährigen Fahrers, der mit seinem Sohn unterwegs war, gerade kontrollieren, als sich der Wagen vor ihren Augen selbständig machte. Nach Angaben des 56-Jährigen war er auf dem Weg zu einem Kasseler Schrotthändler, wo das Auto verschrottet werden sollte. Der 56-Jährige muss mit einem Bußgeld von 50 Euro und einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei rechnen, berichtete Polizeisprecherin Sabine Knöll.

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